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Seit 3 Monaten jeden Tag Kopfschmerzen - ich verzweifle

T8anne;nzaxpfe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich weiß langsam nicht mehr weiter: habe seit Mai dieses Jahres jeden einzelnen Tag Kopfschmerzen gehabt die es mir fast unmöglich machen zu arbeiten und meinen normalen Tagesablauf wahrzunehmen. Die Kopfschmerzen treten sowohl an Wochentagen als auch am Wochenende als auch im Urlaub auf, sie beginnen jeweils gegen Mittag und werden dann im Verlauf des Nachmittags immer stärker. Im Gegensatz zu den Kopfschmerzen die ich früher manchmal hatte, helfen Kopfschmerztabletten nicht.

Folgende Untersuchungen wurden bereits ohne Ergebnis vorgenommen:

- MRT Kopf

- Röntgenaufnahme Stirn und Nasennebenhöhlen (leide unter starker Allergie)

- physiotherapeutische Behandlung der Halswirbelsäule

Ich weiß jetzt nicht mehr, was ich noch untersuchen lassen könnte und kann mich nicht mal krankschreiben lassen, weil nur von einer Krankschreibung ohne Behandlung die Schmerzen ja sicher nicht verschwinden. Ich kann mich auf Arbeit nicht mehr konzentrieren und mache ständig Fehler, auch mein Privatleben leidet stark unter der Situation da ich kaum noch Lust habe abends etwas zu unternehmen.

Bitte helft mir - hat jemand einen Rat für mich, was noch der Auslöser sein könnte?

Vielen Dank

Tannenzapfe

Antworten
MjirJisfaxd


Wenn Du unter starker Allergie leidest: welche Allergene genau sind das? Die Kopfschmerzen könnten evtl. damit zusammenhängen. Oder auch mit "Pseudoallergien". Da sind die Symptome wie bei Allergien, aber man kann sie nicht mit den üblichen Allergietests (die sowieso nicht 100% genau sind bzw. aussagefähig) feststellen. Zu diesen Pseudoallergien gehören die Histamin-Intoleranz, Gluten-Unverträglichkeit, Fruktose-Intoleranz, Laktose-Intoleranz. Laß Dich doch mal auf diese Sachen testen beim Allergologen; wenigstens, um das abzuklären.

Hattest Du ungefähr (+/- ein halbes Jahr) eine Zahnbehandlung?

Hat sich in Deiner Wohung bzw. am Arbeitsplatz etwas verändert? Neuer Pc, neuer Drucker, Teppichböden, Lackierungen...?

N-in0a5


Tannenzapfe

Hi,

das Problem kenne ich . Ich hatte auch über Wochen fast

täglich Kopfschmerzen. Bei mir hing es mit ziemlich heftigem

Eisenmangel zusammen ( Eisen im Serum: 0,5 statt 6,6 - 28,6 ).

Nehme also nun Eisentabletten und mein Kopfweh ist verschwunden. Eisenmangel kann durchaus zu Kopfschmerzen

führen. Lass also mal Dein Blut checken.

Du könntest natürlich auch heftigste Nackenverspannungen haben.

Die führen ja bekanntermassen auch zu Kopfschmerzen. Also

das wäre auch noch eine Möglichkeit.

Gruß und alles Gute *:)

Nina

LPULU1g9#84


Hi!

Wollte auch sagen das du nochmal nach deinem Nacken gucken lassen könntest denn Kopfschmerzen hatte ich auch schon mal eine Zeitlang davon und keine Tablette half.....!!!!LG

A-ndy:_KxS


Dauerkopfschmerz + Schwindel + Armkribbeln

Hallo Tannenzapfe,

ich kann dich gut verstehen und mein Probem ist Deinem scheinbar durchaus ähnlich. Ich schätze ja das es bei dir auf jeden Fall eine Art "Spannungskopfschmerz" ist, aber auch da gibt es wohl mehrere Therapiemöglichkeiten. Allergien hab ich auch, bin seit dem 2. Lebensjahr Astmatiker, aber ich glaube nicht das es da einen Zusammenhang gibt. Na vielleicht findest Du ja in meinem Text Ähnlichkeiten zu Deinem. LG Andy

Ich bin neu hier und ich denke mein aktuelles Problem passt hier gut in die Runde:

Vor gut 4 1/2 Wochen begannen meine Kopfschmerzen. Eigentlich hat es damit angefangen, dass ich das Gefühl hatte, das mein linkes Augenlied leicht zuckt und es sich so anfühlte als ob mein linkes Auge verklebt sei. Das war aber nur ab und zu. Daraufhin folgte mein Kopfschmerz. Dieser ist jetzt im Prinziep 24 Std. am Tag, mal mehr mal weniger stark. Er stellt sich so dar, das es ein Kopfdruck ist, bzw. als ob man den Kopf in einem Schraubstock hätte. Er geht meiner Meinung nach von der Stirn aus, teilweise ums linke Auge herum, aber auch über den ganzen Kopf bis zum Nacken hin. Vermehrt aber auf meiner linken Seite. Hinzu kommen Stiche oder auch ein "Ziehen" welche gelegentlich an verschiedenen Stellen auftreten, meist aber an meiner linken Schläfe, linke Stirnhälfte, oder über dem Ohr, aber manchmal auch mitten/oben auf dem Kopf. Seit ca. 2 Wochen ist mir dann, meist abends - wenn ich zur Ruhe gekommen bin - auch leicht schwindelig geworden. Leider hat sich das jetzt verstärkt, d.h. seit ein paar Tagen ist mir quasi Dauerschwindelig (eine Art Schwankschwindel würde ich sagen) im Ligen geht es und wenn ich mich bewege geht es eigentlich auch, aber ansonsten hab ich das Gefühl, das ich schwanke, vorallem wenn ich den Kopf bewege oder auch mit den Augen schnelle "Guckbewegungen" machen. Teilweise hab ich dazu auch noch ein leichtes Übelkeitsgefühl. das dritte Symptom ist, das ich ab und an, auch seit dann ca. 2-3 Wochen ein kribbeln im linken Arm und seit neuestem auch im rechten Bein habe. Ich kann zwar alles bewegen, aber es fühlt sich teilweise so an als ob mein linker Unterarm brennt und manchmal so als ob er "einschläft", irgendwie komisch. Diesen "Dauerkopfschmerz" hab ich nicht zum ersten mal. das letzte Mal war vor ca. 1 1/2 Jahren, wie er damals kam und wie er wieder weg ging kann ich nicht mehr sagen. Darüber hinaus hatte ich diesen Kopfschmerz auch schon öfters über die letzten 15 Jahre verteilt. Nur der Schwindel und das Armkribbeln ist bei diesem Mal neu!. Beim letzten Mal, also vor 1 1/2 jahren wurde ein CT gemacht. Daruaf war aber alles in Ordnung, das hatte mich zumindest schonmal ziemlich beruhigt. Jetzt war ich beim Neurologen, der hat sich meinen Fall angehört und sagte es seien "episodische Spannungskopfschwerzen" und hat mir ein Antidepressiva dagegen verschrieben, welches allerdings als Nebenwirkung auch Schwindel hat, was meinen Schwindel vielleicht noch verstärkt. Meine CT Bilder von vor 1 1/2 Jahren hat er sich angesehen, und meinte darauf wär alles ok. Auch mein Hausarzt (Internist), der mich damals zum CT überwies meinte auch wie der Neurologe, das ein neues CT, jetzt keine neuen Erkenntnisse bringen würde. Ich nehme jetzt die Antidepressiva (Trimipramin 100) seit ca. 10 Tagen in der kleinsten Darreichungsform (eine 1/4 Tablette am Tag, bzw. jetzt sogar nur noch 1/8) und der Neurologe meinte, bis die wirken können schon 4-6 Wochen vergehen. Irgendwie trau ich aber der ganzen Sache nicht so richtig, eben weil jetzt auch noch der Schwindel, das Unwohlsein und das Armkribbeln hinzugekommen ist. Natürlich hab ich dadurch auch Konzentrationsschwierigkeiten, denn meine Gedanken drehen sich fast den ganzen Tag nur um das eine Thema (Dauerkopfschmerzen, Schwindel usw.) Ich versuche mich abzulenken, das klappt aber nur bedingt und auch nur kurzfristig. Das ich Angst habe es könnte was richtig schlimmes sein, steht hier außer Frage, natürlich ist dem so, da können die mir sagen was sie wollen. Der Kopfschmerz, Kopfdruck ansich läßt sich eigentlich aushalten auch ohne Schmerzmittel, diese helfen sowieso nicht hab ich das Gefühl, aber der Schwindel noch dazu, das beeinträchtigt mich schon sehr, macht mich lustlos und am liebsten würde ich nur noch liegen und nichts tun. Wenn ich mich aber z.B. mal anstrengen muß (Arbeitsbedingt), dann wirkt sich das nicht negativ auf den Kopfdruck aus, aber meine Leistungsfähigkeit ansich ist trotzdem eingeschränkt, da meine Motivation auch nicht gerade besonders hoch ist. Im übrigen war ich jetzt vor 2 Tagen auch schon beim HNO-Arzt, der aber nichts wesentliches auf dem Ultraschall bei Stirn- und Nasennebenhöhle feststellen konnte. Damals vor ca. 15 jahren, als ich wegen meiner Kopfschwerzen das erste Mal beim Neurologen war, hatte dieser mir Autogenes Training verschrieben, was letztendlich gar nicht so schlecht war. Ich versuchte dann auch einmal an einer medizinischen Gruppenhypnose teilzunehmen, aber das war nichts für mich, weil ich mich irgendwie körperlich und geistig dagegen gestreubt habe. Hab es auch kein 2. Mal versucht.

So ich denke fürs erste reicht das erstmal und wer bis hierhin gelesen hat, dem/der sag ich schon mal vielen Dank. Wer ähnliche Symptome hat und oder Ratschläge kann mir gerne antworten oder auch persönlich e-mailen, an andydickel@web.de

Ich hoffe nur, das es mir bald wieder besser geht und das nix wirklich "schlimmes" dahinter steckt.

Gruß und Danke sagt Andy_KS

mnaylicJiouz


klingt jetz vielleicht etwas simpel, aber...trägst du kontaktlinsen oder eine brille?

ich hatte eine ganze weile auch jeden tag schreckliche kopfschmerzen.

bis ich dann drauf gekommen bin, dass es von den kontaktlinsen war. weil ich eine verloren hatte, hab ich zur überbrückung eine kontaktlinse genommen, die für das andere auge war. hatte natürlich eine andere sehstärke.

als ich dann endlich wieder die im auge hatte, die da auch reingehört, haben auch die kopfschmerzen aufgehört.

Atnd:yE_KxS


Hallo mayliciouz

Also Kontaktlinsen trage ich keine aber eine Brille. Ich hab auch eine etwas neuere mit meiner aktuellen Dioptrinzahl. Keine Ahung ob es damit zusammenhängen könnte. Ich glaub aber weniger, denn egal ob ich die Brille trage oder nicht, das macht sich bei den Kopfschmerzen nicht wirklich bemerkbar. Bei dem Schwindelgefühl allerdings schon, zumindest hatte ich jetzt eine Weile das Gefühl, das mir ohne Brille weniger Schwindelig war als mit Brille, nur kann ich dann nicht weit (scharf) sehen ;-)

Gruß Andy

s`chnjaxga


hallo leute

ich hab schon seit über einem jahr jeden tag kopfschmerzen. es fängt auch so an gegen mittag und wird immer stärker. manchmal wach ich auch mit kopfschmerzen auf. ich hab schon alles versucht. untersuchungen, physiotherapie, krankengymnastik, akupunktur, tabletten. bringt alles nix :°(

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