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Bitte helfen. Kribbeln überall!

Bpajax18 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit hier einen Thread zum Thema "Augenlidzucken" gestartet.

Das Zucken habe ich jetzt schon seit ungefähr 2 Monaten. Das linke Augenlid zuckt, unzwar

recht zeitunabhängig, manchmal mit einer stärkeren Tendenz zum Abend hin. Seit nun ungefähr

3 Tagen, ist dieses Zucken fast vollständig verschwunden und tritt nur noch manchmal auf.

Magnesiumtabletten hatte ich zwischenzeitlich probiert, es verfehlte jedoch, so wie ich es

empfand, seine Wirkung.

Als ich mich gestern Nachmittag dann kurz hinlegte, bekam ich einen heftigen Krampf in der

linken Wade, welchen ich selbst heute noch leicht wahrnehme. Soviel zur Vorgeschichte.

Abends war ich dann mit dem Auto unterwegs und auf einmal, fing mein Kinn und beide

Wangenknochen an zu Kribbeln. Es hörte nicht mehr auf. Nach kurzer Zeit kam dann Kribbeln

in der Fingerkuppen beider Hände hinzu, welches sich wie "eingeschlafen" anfühlte.

Das ging, bis ich eingeschlafen bin. Bisher ist das Kribbeln weg.

Nun zu meiner Frage: Was kann das sein? Muss ich mir Sorgen machen? Ich hatte sowas

schonmal, es verschwand wieder. Hatte cMRT am 20.05.05 (o.B). Was kann ich tun?

Danke schonmal für Eure Hilfe.

Antworten
A:ndrseaH1


Lieber Baja18,

ich kann mich noch genau an deine früheren Beschwerden erinnern.

Dein Leidensdruck ist immer noch enorm groß, sodaß es wirklich sinnvoll ist, wenn Du dich in eine fachärztliche Behandlung bei einem Psychotherapeuten begiebst.

Bei dem Augenliderzucken handelt es sich um nervös bedingtes Zucken!

Um Muskelkrämpfen vorzubeugen, solltest Du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen sprich trinken. Du kannst zusätzlich weiterhin Magnesium zu dir nehmen.

Das Kribbeln und die meisten anderen Beschwerden scheinen bei dir seelische Ursachen zu haben, die dringend behandlungsbedürftig sind!!!!!!

B{ajaa18


@all

Kann es sich hierbei um MS handeln?

Es kribbelt nämlich heute schon wieder.

Das cMRT wurde auf MS Verdacht gemacht. Im Befund steht "keine gliären Läsionen. Kein Anhalt auf MS. Das ist jetzt 3 Monate her.

Was soll ich machen? Hab echt Angst.

Bitte antworten.

LCupox049


Baja, ich kann mich Andrea nur anschliessen und Dir zusätzlich raten, nicht mehr im Internet zu surfen.

So lange Du nichts gegen Deine Angst machst, können immer wieder Symptome auftauchen.

Alles Gute

Lupo

dierMukpxf


@Baja18

Ich hatte (habe ???) das Problem seit etwa 4 Jahren.

Das Kribbeln fing im Bereich der Hüftgelenke an und ging einige Zeit später auf die Schultergelenke über...von dort aus zog es sich an den stärksten Tagen über den ganzen Körper (am stärksten v.a. etwa 3 Stunden nach dem Essen und nachts gegen Mitternacht). Selten war es wirklich schlimm...an manchen Tagen konnte ich mich jedoch auf nichts mehr konzentrieren und hab´dann das was ich gerade getan hatte unterbrochen und bin laufen gegangen.

Ausgelöst wird das bei mir höchstwahrscheinlich durch hormonelle Schwankungen...ich muß das demnächst auch noch mal beim Arzt untersuchen lassen. :-/

Verstärkt wurde es durch übertriebenen Genuß von schwarzem Tee.

Ich habe deshalb probehalber vor einiger Zeit aufgehört, koffeinhaltige Getränke zu mir zu nehmen.

Das Ergebniss war, daß das Kribbeln in den ersten Tagen des "Entzuges" schlimmer wurde...was ich schonmal als Zeichen deutete, daß es tatsächlich etwas mit dem Koffein zu tun hatte :)^...und jetzt scheint es mehr oder weniger verschwunden :-) (Augenlidzucken ist auch weg)

Das könnte auch ein Zufall sein und erst wenn es in ein paar Monaten immer noch so gut aussieht wie heute glaube ich wirklich an eine Besserung, aber der Ansatz war schonmal ganz gut. ;-)

Zuweilen hatte ich vom Hüftbereich abwärts ein regelrechtes Taubheitsgefühl, als wäre diese Körperregion "eingeschlafen"...zum Glück immer bloß ein paar Stunden zu bestimmten Zeiten ;-)

Es gibt also immer Möglichkeiten etwas zu verbessern, obwohl die eigentliche Ursache fortbesteht! :)^

Gruß vom Mupf! *:)

d$erMsupf


Ach ja...

...das ganze könnte bei mir etwas mit einem verschobenen Kalium/Natrium-Gleichgewicht zu tun haben...und so etwas kann von einer Art Nebenniereninsuffizienz herrühren.

Ich hoffe mal, daß das bei mir nur leichte Schwankungen sind und sich demnächst "auswächst"...Anhaltspunkte dafür gibt´s genug. :-)

An "psychische" Ursachen für so etwas glaube ich beim besten Willen nicht ;-)...allerdings kann man sich von so etwas schon verrückt machen lassen.

Vermutlich sind das bei dir Wachstumsbeschwerden... :-/

Gruß vom Mupf *:)

AindrexaH1


Hallo derMupf,

warst Du wegen des Taubheitsgefühles bereits beim Neurologen ???

Gute Besserung! @:)

d!erMyupxf


@AndreaH1

Nein!

Aber beim Orthopäden ;-)

...hab´aber nix davon, weil er meine Symptome als "unmöglich" einstuft... :-/

Da ich auch noch "unmögliche" neurologische Symptome habe dürfte von einer sorgfältigen Wahl des Neurologen einiges abhängen... :-/

Danke für die Besserungswünsche :-)...ich fühle mich allerdings gar nicht krank, sondern nur etwas "sonderbar". ;-)

...und damit insgesamt im Leben eingeschränkt :-/

*:)

RgaEubchsc3hwalgbxe


Einwurf

weil interessant und unbekannt: übermäßiger Genuss von Schwarztee "Earl Grey"-das ist der mit Bergamotte-Aroma- kann zu schwerer, wenn auch reversibler Polyneuropathie führen. Reversibel natürlich nur dann, wenn der Genuss eingestellt wird.

Grüße

R<auchsochwalxbe


Lupo und Andrea

Seit ihr Ärzte oder sowas? Weil ihr öfters hier (in Neurologie) postet zu allem möglichen- und wie ich finde, sehr gekonnt. @:)

LKupo0=49


@ Rauchschwalbe

Hi Rauchschwalbe,

danke für die "Blume", aber ich jedenfalls bin kein Arzt, sondern Krankheits-Phobiker (ausser Dienst).

Dass man sich sehr eingehend mit der Materie beschäftigt, liegt in der Natur der Sache und stellt ja im Prinzip schon einen Teil der "Störung" dar.

Ansonsten fühle ich mich als (Ex-)Betroffener, der zahllose Symptome am eigenen Leib erlebt hat, den typischen Werdegang eines Krankheits-Phobikers (im Schnelldurchlauf) mitgemacht hat und deshalb ziemlich viele Erfahrungen mit Ärzten, Kliniken und der entsprechenden Diagnostik machen "durfte".

Hier im Forum sind ziemlich viele verzweifelte und ängstliche Leute, aber leider wenige, die dableiben, wenn es ihnen wieder besser geht.

Viele Grüsse *:)

Lupo

AandrfeaH1


Danke liebe Rauchschwalbe!

|-o |-o

Leider bin ich kein Arzt! :°(

Werde aber später - wenn ich einmal weniger zu tun haben sollte - Medizin studieren. Zur Zeit übe ich 2 absolut verschiedene Berufe gleichzeitig aus und Nr. 3 wäre dann doch etwas zu viel! %-|

Mich interessiert der Mensch im Ganzen (Körper und Seele).

Leider bin auch ich kein gesunder Mensch und 1995 hat mir ein Arzt von einer Uniklinik gesagt "die Medizin ist mit ihnen am Ende und Morphium wird ihnen auch nicht lange helfen". Das war für mich ein Schock! :-(

Aber die Medizin war noch lange nicht mit mir am Ende, denn ich lieh mir (heimlich) vorübergehend meine Röntgenbilder aus, befasste mich mit diesen Bildern und verstand dabei was mit mir los war und ließ sie in einem Fotostudion in München kopieren.

Mit diesen Bildern fragte ich dann herum, bis ich zu einem der besten Neurochirurgen der Welt (Prof. Samii) nach Hannover kam.

Dort wurde ich 1996 von Prof. Penkert oberiert, der mir dann sagte "ihre Krankheit ist so selten, dass sich kein Arzt besonders gut damit auskennt. Also müssen sie der bessere Arzt für sich sein"!

Und was machte ich, als ich wieder einigermaßen handlungsfähig war ???

Ich kaufte mir eine Menge medizinische Bücher und lernte.

Allerdings habe ich nach der ganzen Geschichte auch noch eines bemerkt.

Der Mensch hat am meisten Angst vor der unbekannten Gefahr (Krankheit, Terror usw.).

Wenn die Gefahr bekannt ist und man sich damit auseinandersetzen kann, kann das einen Teil der Angst nehmen!

Dann ging ich noch einen Schritt weiter.

Wenn ich die Krankheit visualisiere (bildlich vorstelle) und dabei logisch durchdenke was gut oder weniger gut ist, bin ich nicht mehr hilflos der Erkrankung ausgeliefert, sondern kann aktiv etwas dagegen tun! :)^

So kam eines zum Anderen und umso mehr ich über unseren menschlichen Körper las, umso faszinierter war ich!

Bei all den Leiden und Erkrankungen werde ich jedesmal ganz klein, wenn ich sehe, was der menschliche Körper alles leistet!

Wunden heilen, Erkältungserkrankungen und viele Vieren werden erfolgreich von unserem Organismus besiegt und wir lernen immer wieder neu dazu!

Das ist FANTASTISCH!!!

Leider musste ich im Dez. 04 wieder operiert werden. Diese OP war wieder einmal ein Kunststück, dass Prof. Samii an meinem edlen Körper durchgeführt hat.

Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich diese OP gut überstanden habe! :-D

Mir wurde geholfen und jetzt bin ich dran anderen Menschen zu helfen!

Und so schreibe ich hier und versuche das zu tun, was mir möglich ist.

Alles Gute Rauchschwalbe! *:)

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