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Absolut Kein Schlaf!!!

B\rownuEye8x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe eine Frage, da ich sehr verzweifelt bin!!! Mein Freund leidet nun seit über einem Jahr an massiven Schlafstörungen! Es hat von einem Tag auf den anderen angefangen, dass er einfach nicht mehr schlafen konnte. Wir haben uns sofort informiert und alle gängigen Methoden der Schlafhygiene angewandt. Haben diese mit Baldrian kombiniert und sämtliche Hausmittelchen, die den Schlaf fördern getestet. Er kann nicht einschlafen – und somit überhaupt nicht schlafen! Daraufhin hat er sich beim Arzt durchchecken lassen und man hat keine Störungen feststellen können. Er hat sich daraufhin von einem Arzt behandeln lassen, der sowohl von der psychologischen Seite (Entspannung) als auch von der Medizinischen Seite an das Problem rangegangen ist. Nun nimmt er schon seit einem Jahr 100 mg Trimipramin als Einschlafhilfe, wobei die Wirkung dieses Mittels häufig auch einfach ausbleibt. Er hat vor einigen Monaten nun intensiv die Therapie mit Akupunktur und Entspannung begonnen. Nach einiger Zeit hat sich eine Besserung eingestellt. Er ist nun dabei das Trimipramin langsam abzusetzen und ist auf 50mg unten. Er hat aufgrund Urlaub des Arztes nun auch seit 4 Wochen keine Akupunktur mehr bekommen. Nun kam von einem Tag auf den anderen wieder ein totaler Schlafausfall. Begonnen hat es, dass er ab vier Uhr nachts nicht mehr schlafen konnte und nun kann er auch wieder nicht mehr einschlafen. Wir sind total verzweifelt – es kann doch nicht sein, dass man von einem Tag auf den anderen GAR NICHT mehr schläft? Ich lese viel über Schlafstörungen – das erscheint mir bei den meisten aber eher sporadisch und so dass man in Summe vielleicht doch vier oder fünf Stunden schläft. Ich weiß auch nicht, ob die Schlafstörung nun wieder begonnen hat aufgrund absetzten des Trimipramins oder aufgrund Pause der Akupunktur – oder vielleicht auch wegen was ganz anderem?!? Ich weiß nicht mehr weiter – ich kann ihm auch nicht helfen! Wenn überhaupt nichts geht – so wie zur Zeit – versucht er ca. 2 Std. einzuschlafen und wenn das nicht geht trinkt er um 1 Uhr eine halbe Flasche Wein und kann dann bis vier schlafen, ist total geschafft und kann gerade so den Tag durchstehen. Kennt jemand ein ähnliches Phänomen? Oder womöglich sogar eine Lösung?? Vielleicht ist es ja ein Teufelskreis, dass er aus Angst vor dem Nicht-Schlafen nicht mehr schläft? Aber wieso kommt es dann einfach so wieder, wo er doch viele Wochen so gut schlafen konnte. Schläft er dann eine Nacht nicht, kann er deshalb die nächsten Nächte auf jeden Fall auch nicht schlafen, obwohl man doch meinen sollte, dass die Müdigkeit so stark sein müsste, dass man gerade deshalb schläft? Kann mir vielleicht irgendjemand helfen ???!!!

Antworten
aegnexs


mal

Melatonin versucht?

BBroBwnhEye80


Ist das verschreibungspflichtig? Was macht es genau im Körper und kann man davon abhängig werden?

Mlir@isfaxd


[[http://www.netdoktor.de/medikamente/fakta/melatonin.htm]]

Ist evtl. in der Nähe des Bettes von Deinem Freund ein Mobilfunkmast/Trafohäuschen oder sowas aufgestellt worden bzw. in Betrieb genommen?

Hat sich schon mal ein Baubiologe den Schlafplatz angeschaut bzw. ihn ausgemessen?

[[http://www.gigaherz.ch/318/]]

Es wird übrigens vermutet, daß Leute mit Amalgam- und/oder Metallfüllungen in den Zähnen empfindlicher auf E-Smog reagieren, weil die Metalle wie kleine Antennen wirken.

Hatte Dein Freund Zahnbehandlungen, bevor die Schlafstörungen angefangen haben?

War er schon mal in einem Schlaflabor? [[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/schlaflabor.htm]]

MairHisxfad


Nachtrag:

Steht im Schlafzimmer ein FErnseher, DECT-Telefon, Radio, Computer ...., also alles Geräte, die man gerne auf stand-by läßt? Läßt er sein Handy an?

M7ümmYelkekvs


@brownEye80

Habe ähnliche Probleme. Ich bekam auch erst ein Antidepressiva (Cipramil, ähnlich wie Trimipramin) verschrieben, das nicht half. Jetzt nehme ich Chlorprothixen (besser bekannt als Truxal). 1/2-1 Std. nach Einnahme von 2 Tabletten (insg. 100 mg) kann ich gut einschlafen und schlafe 6-7 Stunden durch. Macht nicht abhängig. Ich nehme die Tabletten schon ca. 2 Jahre, nur wenn ich sie nicht nehme, kann ich wieder nicht schlafen. Schau mal bei google unter "Truxal", da kannst du dich vorab informieren.

GTiftumisScher


@ BrownEye80

1. Den Schlaff sollte man nicht erzwingen.

2. Müdigkeit ist nicht gleich Schlafmüdigkeit.

Wird das Gehirn zu wenig benutzt (endloses Lamentieren) dann befindet es in so nem Schlafzustand, der sich in starker psychischer Müdigkeit äußert, die mit der Müdigkeit durch Ermüden nichts zu tun hat.

3. Angst, egal ob direkt oder indirekt oder auch unbewusst versetzt den Körper in einen Wachzustand (limbisches System; das "Primatengehirn).

4. Junge Männer um 20 haben oft so ne viele Monate andauernde Wachphase.

5. Da er körperlich Gesund ist (was ist mir der Schildrüse?), könnte es einen Zusammenhang mit seiner Lebens- oder Denkweise geben.

6. Medikamente nur als Notlösung! verwenden.

wUutxzi


Ich kann auch seit Monaten viele Nächte nicht schlafen und bekomme das einfach nicht in den Griff.

TLannen=zapfxe


Giftmischer, dein Beitrag ist spitze! Du hast das Problem der Schlaflosigkeit in wenigen Worten exakt auf den Punkt gebracht. Ich hatte das selbe Problem vor ca. 3 Jahren, habe monatelang keine Nacht geschlafen und war zum Schluß ein nervliches Wrack obwohl es mir eigentlich tagsüber garnicht so schlecht ging. Die Schlaflosigkeit hatte bei mir (und ich denke bei den meisten anderen Betroffenen ebenfalls) rein psychische Ursachen - die "Angst vor der Schlaflosigkeit" hat mich die ganze Nacht wachgehalten. Ich habe mal gelesen das man beweisen konnte das bei nicht schlafgestörten Menschen, die ihr Schlafzimmer und Bett als Ort der Ruhe und Erholung betrachten der Blutdruck und Adrenalinspiegel fällt sobald sie sich ins Bett legen - beim Schlafgestörten der mit seinem Bett nur unangenehme Gedanken verbindet - durchwachte Nächte, Verzweiflung und Ruhelosigkeit -ist es genau andersrum - Blutdruck und Adrenalinspiegel steigen und an Schlaf ist nicht zu denken. Dazu kommt, das man sich als Schlafgestörter abends schon ins Bett legt und denkt "Heute muß es aber klappen, wenn ich heute wieder nicht schlafe dann...". Meine Schlafstörungen haben sich durch Medikamente nie völlig beseitigen lassen, erst als ich mit Hilfe eines Psychologen den Teufelskreis der Gedanken durchbrechen konnte und nicht mehr versucht habe den Schlaf zu erzwingen konnte ich wieder aus eigener Kraft einschlafen. Es klingt unglaubwürdig und für einen Betroffenen auch äußerst hart aber erst wenn man sich nicht mehr darum schert ob man schläft oder nicht, kommt der Schlaf.

In meiner schlaflosen Zeit habe ich mich oft auf der Internetseite [[http://www.schlafgestoert.de]] belesen, ich kann die Seite nur weiterempfehlen, schon das Bild im Intro (die Eule) spricht einem Schlafgestörten aus der Seele.

Von Medikamenten würde ich unbedingt abraten.

Gute Besserung

Tannenzapfe

n9arkxos


@ Braunes Auge

Totaler Schlafausfall würde bedeuten, dass er auch tagsüber nicht schlafen kann und ständig in einem leichten Dämmerzustand verbleibt. Gibt es da keine Schwankungen? Falls doch sollte er ein "Schlaf-Wach-Tagebuch" führen, um die Rhythmen zu dokumentieren.

Treten noch andere außergewöhnliche Symptome auf? Wenn ja, welche?

Elektrosmog hat einen geringen Einfluss, der jedoch von manchen Leuten überschätzt wird. Andere Faktoren sind da wesentlich stärker. Elektromog allein führt nicht zu einem solchen Krankheitsbild.

Wie ist es mit der körperlichen Belastung ihres Freundes bestellt? Ist er tagsüber ausreichend belastet? Welchem Beruf geht er nach? Wird er dort permanent gefordert? Was macht er in den Abendstunden? Fernsehen mit Nickerchen zwischendurch?

Ein gewisses Ritual vor dem Schlafengehen kann auch psychisch auf Einschlafen einstimmen. Fette Milch mit Honig, vielleicht noch mit etwas Butter aufwärmen, führt dazu, dass die Butyrate ins Gehirn eindringen können, um besonders bei Dunkelheit und völliger Ruhe und Entspanntheit den Schlaf auslösen können.

Dass Alkohol schlafinduzierend wirkt, ist bekannt. Nur würde ich statt des Weines ein 0,33 L-Fläschchen eines Bieres mit hohem Stammwürzgehalt (Hopfen!) empfehlen. Wenn dessen Wirkung dann nachts nachlässt, ein Versuch mit Milchhonig, damit nicht durch ein weiteres Bier beim Aufwachen der Alkohol nicht abgebaut ist.

Wenn andere Auffälligkeiten vorhanden sind, bitte noch einmal melden (auch PN möglich).

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