Schwindel, Verspannungen der Hws, Angst

Hallo, bin neu in diesem Forum. Mein Probleme sind Schwindel, ständiger Druck im Kopf, Verspannungen der HWS und Angstgefühle. Diagnose der Ärzte: Migräne!!!!! Diagnose nach 160 Stunden erfolgloser (...)   >>>

S:ch?wihndlexr   01.11.02  09:22

06.08.08  09:27

@ Dana

Mein Allgemeinmediziner hat ein grosses Blutbild gemacht und speziell auf Ebv getestet,da alles andere ausgeschlossen war und er die Vermutung hatte.Also ich muss sagen meine Beschwerden sind seit daher nicht schlechter geworden eher besser.Immunaufbaukur,Sport,ausgeglichene Ernährung,Homöopathie usw.Trotzdem bin ich bei weitem mit dem Resultat nicht zufrieden,weil mein Leben weiterhin durch Kopfschmerzen,Ohrendruck,Kopfdruck,teilweise so ein leichtes Schwindel und Benommenheitsgefühl sowie erhöhten Muskeltonus bestimmt wird.Ich habe mich mit der Zeit auch damit etwas arrangiert und habe nicht mehr die Angst etwas schlimmes zu haben.

Ob aber letztendlich Ebv der Auslöser meiner Symptome ist,weiss ich nicht und kann mir auch leider keiner sagen.

Beste Grüsse

h`olzm`ichxel

04.12.08  13:22

Hallo!Ich bin neu hier und wunder mich das es so vielen geht wie mir.Ich hatte schon vor Jahren Attaken(waren ganze zeit weg)und jetzt sind sie wieder da.aber am meisten stört mich dieser schwindel,ist manchmal nicht auszuhalten.Da ich ein kleines kind habe kann ich mich nicht egal hinlegen(da geht es mir besser)Ausserdem diese rückenschmerzen.Morgen habe ich ein Termin beim Neurplogen,hoffe er kann mir was aufschreiben.Kann jemand mir sagen was es da für Medikamente so gibt?Möchte ja auch nicht nur Tabletten essen,gibt es überhaupt etwas gegen totale Verspannung,angstzustände und schwinel zugleich?Lg Sunny33

S unVny33

23.12.08  21:08

hey ich hbae das selbe prob. wie ihr.. ich hab ständig nackenschmezen, kopfweh und druck auf dem kopf, hinterkopf, schläfe und stirn :-(

P%aniEkgxirl

29.12.08  16:23

hallo ich kenne das auch mit den schwindel und kopfdruck. ich habe große angst. ich habe auch angst das was im gehirn ist. aber normal kann da nix sein da ich mir blutabnehmen lassen habe und alles

E6velyIne_HaPbxan

29.12.08  18:12

ja genau hab mir auch blut abhehmn lassen *großes blutbild* da war alles bestens aber was ist es dann?? die nervn?? die psyche ???

P;anik/girxl

14.01.09  14:05

*:) bin Neu hier, habe mit Interesse alle Beiträge seit 2003 durchgelesen.

Seit 1994 bin ich ein Leidensgenosse von euch, eigentlich tritt jedes der hier beschriebenen Symptome auch bei mir immer mal wieder auf. Zwischendurch bin ich dann beschwerdefrei und das durchaus über Jahre ohne Medikamente.

Mir hilft bei solchen Attacken mit Schwindel, Angst, Herzrasen und und... schon seither das Medikament (Heute heißt es) OPIPRAMOL sehr gut. Die Einnahme ist relativ unbedenklich (der Beipackzettel von Schokolade ist um vieles schlimmer), macht nicht abhängig! Sollte mindestens zwei Monate genommen werden. Dazu mal wieder eine bewusste positive Lebenseinstellung finden. Die Sorgen vergessen und Freude fördern, sich was Gutes tun, wieder den Schweinehund besiegen und Sport oder Entspannung tun.

Ihr werdet sehen......, es wird viel viel besser!! Und verschwindet wieder, vielleicht für immer!!

Ich falle auch immer mal wieder zurück, aber die Abstände werden größer und größer :)z

Grüße und gute Besserung an Alle

Rdeitexrli

16.03.09  11:58

hey,

hab mir voll Interesse die ganzen Krankengeschichten durchgelesen.

Ich glaub in dieser Sparte hier bin ich richtig, hab schon unter anderen Themen geschrieben aber dies hier trifft wohl am ehesten zu.

Kurz zu mir:

Ich bin 22 Jahre alt, 1,94m groß und arbeite als Koch.

Seit Anfang August leide ich unter Kopfschmerzen und Schwindelattacken.

Ich war schon bei diversen Ärzten, die aber nie wirklich eine treffende DIagnose finden konnten.

2 Orthopäden sagten mir das ich eine leichte Fehlstellung auf der gesammten linken Körperseite habe, die aber nicht großartig vom Normbereich abweicht und kaum die URsache sein kann

Der CHiropraktiker meinte ich sei TOTAL schief und er müsste mich lange Zeit behandeln, was ich aber abbrach nachdem ich 3 mal bei ihm war und jedes mal über 30 Euro zahlen sollte und es mir kein Stück besser ging

der weitere Weg führte mich zu 2 Neurologen, Hno-Arzt und Augenarzt - niemand konnte eine treffende Ursache feststellen.

Jetz komme ich mal zu meiner Vermutung:

Meine Mum hat seit 3 Jahren Rückenschmerzen/Migräne und war auch wie ich bei zig Ärzten.

Seit kurzem geht sie zur Akupunktur und es wird ständig besser.

Die Akupunktur-Frau sagte zu meiner Mum, dass sie unbewusst aufgrund von psychischen Ursachen die linke Schulter verkrampfe und dies den Muskel "deformiere/degeneriere".

Irgendwie hab ich das Gefühl dass dies bei mir auch zutrifft.

Ich hab Situationen da bin ich Beschwerdefrei und dann aber auch Situationen wo ich entweder einfach nur Kopfschmerzen hab oder im anderen Fall das Gefühl als wenn jemand sein Hand um meine Kehle legt und mir die Halsschlagadern zudrückt.

Ich war vor kurzem das erste Mal mit bei der Akupunktur und es war sehr aufschlussreich.

Sie meinte zu mir das ich eine Schiefstellung des Kopfes habe, was ich auch bestätigen kann mir aber irgendwie besonders die Orthopäden nich abkaufen wollten.

Mein Kopf nimmt quasi eine Schonhaltung ein die so in dem Mass is als wenn man gerade aus schaut und dann sein rechtes Ohr so um 4 cm zur rechten Schulter zieht. Also ein schräger Blick quasi.

Nach der Akupunktur fällt es mir deutlich schwerer in diese Abnormale Haltung zu gleiten und es fühlt sich irgendwie an als wenn mein Kopf auf der Kippe steht.

Ich muss nur einen kleinen Schupps geben und er rutscht in die alte Haltung rein, bleibt aber halt Normalerweiße in richtiger Haltung.

Dadurch das sich nun meine Kopfhaltung verändert hat, hat es aber schön alle Muskeln in meinem Nacken aktiviert und es tut alles irgendwie weh.

Liegt vielleicht an der Umstellung auf jeden Fall fühlen sich jetz Teile meiner linken Nackenmuskulatur wie "tot" bzw. wie wenn einem der Arm einschläft an, wobei mein rechter Nacken hart Beton ist.

Eine letzte Info hab ich noch, wenn ich meinen Nacken massiere, also der Bereich an den Schultern fühle ich rechts einen harten zusammenhängenden Muskel, aber links da wo meine Beschwerden liegen fühle ich viele Sehnen oder einzelne Muskelstränge (weiß nicht genau was es ist) und wenn ich diese berühre löst das Kopfschmerzen aus vom allerfeinsten.

eWnno[87

17.03.09  16:47

Hallo ! Ich bin ebenfalls neu im Forum. Ich habe seit Oktober letzten Jahres Angstzustände/Panikattacken. Seit dem bekomme ich auch ein Anti-Deprisiva dagegen und bin seit 1 Monat in pyschologischer Behandlung.

Unter Anderem quält mich momentan sehr, mein taubes gefühl in der linken Wange, das ich seit Tagen sehr häufig und vorher nur ab und an hatte. Schiebe es eigendlich auch auf Stress, habe aber Angst, dass es doch etwas Schlimmeres ist. Fühle mich momentan nicht in der Lage arbeiten zu gehen und bin ziemlich ratlos. Kann mir da jemand einen Rat geben?

s6onjaxt

25.03.09  20:40

kurz zu meiner geschichte bin damals 22 gwesen das ist jetzt 6 jahre her hab einen druck im li ohr gehabt das sich kein HNO arzt erklären konnte. dieser ging nur weg wenn ich etwas gekaut hab, also kaute ich ständig kaugummi und dann ging es nach ein paar stunden weg und ich fühlte mich super gut wie wenn alles wieder irgendwie frei wäre. so damit lebte ich bis ich 26 war und mein erstes kind bekam dann fing der horror wieder an und nicht nur das sondern war ich dann noch extrem benommen dazu. ich dachte ich muss sterben . mein damaliger zahnarzt tippte auf mein weiss. zähne die er auf einmal entfernte und danch kamen noch kopfschm. und schwindel dazu so etwas wünsche ich niemanden ich war nicht in der lage mich um meinen sohn zu kümmern danach kamen schienen therapie die etwas erleichterung schaffte aber an meinen zustand gross nichts änderte . alle wollten nur hören das es weg ist - war es aber nicht! dann kam ich zum chiropr. der meine kopfgelnke einrenkte nach 2 wochen ging es mir gut . dachte es wäre weg und denkte nicht mehr an die schlimmste zeit in meinem leben dann aber nach ca. 3,5 mon. fing es erneut an . ging weiter zu all möglichen ärzten sogar in eine neurol klinik alles O.B.ich versuche so gut wie möglich damit zu leben aber ich kann es schlecht! vor ein paar monaten war ich erneut beim chir. der renkte erneut den axis ein und verschrieb mir manuelle ther. die ich bis mitte jan machte und alles war wieder in ordnung - so dachte ich mal wieder bis vor ein paar tagen da kam auf einmal schreckliche sehstörrungen und gangunsicherheiten - ich weiss nicht mehr weiter und das komische ist noch das ich besserung habe wenn ich etwas kaue -ich kann das garniemanden erzählen die denken ich spinne . kannst mir jem einen tipp geben? bin für alles dankbar !

esazy$kxi

25.03.09  21:36

das mit dem kaugummi kenn ich.

mir hilft ein Kuagummi auch sehr gut.

Bei mir ist es so das ich quasi auch deine/eure Symptome habe.

Wenn man sich selbst beobachtet macht man dabei erstaunliche Beobachtungen wie ich heute wieder feststellte.

Ich hatte mich mit nem Freund verabredet. Ich musste ca. 2 km laufen,durch die Innenstadt.

Ich Kopfhörer auf und laut Musik an, ich fühlte mich total frei und voller Energie.

Dann am Treffpunkt angekommen stand ich in ner großen Halle von nem Einkaufszentrum voller Leute.

Ich stand an einer Bank und merkte wie mein Nacken immer steifer wurde und ich richtig hohen Puls bekam.

Mir wurde richtig unwohl und ich fühlte mich wie gelähmt.

Als mein Kumpel dann kam und wir 5 min quatschten war alles wie verschwunden.

Is total krass manchmal.

Ich bin mittlerweile soweit zu denken dass dies die Ursache bei mir is, also quasi so n ALARMZUSTAND im Körper.

Ich fühlte mich eigentlich nicht verängstigt oder so aber mein Körper arbeitete vollkommen autonom und ich konnte das nich kontrollieren.

Als Ursache sehe ich bei mir eindeutig meine Vergangenheit.

Ich hatte bis vor ca. 3 Jahren nie wirklich Freunde und war immer nur ein einsamer, dicker Junge und ich hörte am liebsten knallharten Heavy Metal und regte mich in meinem Innersten über alles auf.

Dann kam irgendwann der Wendepunkt und ich wurde selbstbewusster und verlor massiv an Gewicht.Anscheinend hat mich aber meine Unsicherheit nicht verlassen und ich hab wohl immernoch bissl die Menschenangst von damals in mir drin.

Den Rat den ich allen geben kann ist echt, in sich selbst reinzuhören.

Am besten hilft mir zur Zeit einfach Sachen aus meinem alten Leben auszumisten.

Ich hab alle Death Metal Alben verkauft und mein Haarschnitt geändert und mich um alte Freundschaften bemüht.

Ich hab damit diesen Mist den wir alle zu haben scheinen zwar nicht besiegt aber ich versuch einfach mein Leben nicht von diesem Scheiss bestimmen zu lassen.

EIn gutes Beispiel ist zum Beispiel auch Mick Mars von Mötley Crüe, falls den jemand kennt.

Der Mann hat die Bechterew Krankheit die seine Knochen und Gelenke immer unbeweglicher macht und trotzdem steht der seit über 20 Jahren auf der Bühne und lebt seinen Traum ein Rockstar zu sein.Solche Leute machen mir Mut und ich hoffe euch auch n bissl.

e&nn`ox87

05.04.09  10:28

Hallo,

Seit 1 1/2 Jahren geht´s mir ständig dreckig. Es fing mit einer Halsentzündung an, die so stark war, dass ich nicht mehr richtig schlucken konnte. Es ging so weit, dass ich nach fast 10 Jahren ständigen Rauchens aufgehört habe. 1 Monat später bekam ich ständig Magenschmerzen mit Durchfall, Kreislaufproblemen, Blähungen etc. Mein Freund mußte mich sogar ins Krankenhaus bringen, weil ich keine Luft mehr bekam und mein Herz raste und dieser Schwindel .... :°(

Seither zieht sich dieser Schwindel durch mein Leben. Zwischenzeitlich kamen dann wieder Magenprobleme, Schluckbeschwerden oder andere Nebenerscheinungen dazu. Ich habe mich immer mehr in mein Schneckenhaus zurückgezogen aus Angst, dass es mir noch schlechter geht.

Ich habe mich mehrfach durchchecken lassen. HNO, Hausarzt, Gastro, Kopf, Orthopäde, Augenarzt. Immer ohne Befund!!!

Ich bin auch bereits in einer Verhaltenstherapie, da ich der Meinung bin, dass ich alleine damit nicht fertig werde. Die Angst umzufallen, die Angst so machtslos zu sein oder sogar zu sterben ist sehr beängstigend für mich. Ich versuch immer auf meinen Körper zu hören und das macht micht überängstlich. Meine Familie und Freunden erkennen mich garnicht wieder.

AM 13. März 2009 hatte ich einen Autounfall, ich hatte nur eine leichte Prellung im Bereich es Beckens. Ich habe bereits seit über 1 Jahr Probleme mit Rücken und Becken, es zieht machmal + Schwindel. Keine Schmerzen! Der Arzt hat mich auf den Bauch legen lassen und renkte mich im Bereich der Hüfte / Becken zweimal ein. Seither kann ich überhaupt nicht mehr richtig laufen. Ich schwanke als hätte ich Alkohol getrunken. Ich versuch weit links zu gehen, da ich befürchte nach rechts umzufallen und ich mich links besser festhalten kann. Schnelle Drehungen enden im Schwindel und ich muß mich festhalten. Da ich zur Zeit mit Bus & Bahn fahren muß, ist es besonders schlimm für mich. Ich steige aus dem Bus und dann gehts los. Immer nahe an Objekten langlaufen, damit ich mich jederzeit festhalten kann. In der U-Bahn genau das gleiche. Auf Arbeit habe ich ebenfalls das Problem. Ich kann auch nicht mehr lange auf einem Fleck stehen, weil ich sofort anfange zu schwanken und mir schwindelig wird. Ich beuge mich nach vorne, zur Seite oder nach hinten und "schwups" muß ich mich wieder irgendwo festhalten. Umgefallen bin ich in diesen 1 1/2 Jahren noch nie. Wenn ich in Bewegung bin ist es okay.

Kann mir jemand einen Rat geben, wo sowas herkommt und was man dagegen tun kann?

W=onne7pr#oppxen

06.04.09  21:36

Hey ihr Lieben!

Mir geht/ging es genau seit einem Jahr auch so und vielleicht kann ich euch mit meinen Erfahrungen etwas beruhigen. Bei mir ist (bis auf den Schwindel) alles psychosomatisch! Zwar hat mir das kein Arzt bestätigt, doch ich habe es ja selbst bemerkt.

Aber erstmal von vorne:

Anfangs war dieser Schwindel, den ich mir nicht erklären konnte. Es war mir schwindelig und ich bekam irgendwann die Angst, mich in der Öffentlicheit übergeben zu müssen oder umzufallen. Dies wäre mir so peinlich gewesen, dass ich, sobald ich nur das Haus verließ, sofort Herzrasen und ein flaues Gefühl im Magen hatte. Dazu kamen oft heftige Adrenalinstöße und einhergehende Panik, die ich eben immer mit dieser Angst des Brechens oder der Ohnmacht verband.

Ich war also irgendwann nicht mehr im Stande, auch nur das Haus zu verlassen, geschweige denn Pläne für meine Freizeit zu machen. Es war reine Quälerei und meine Lebensqualität hatte den Nullpunkt erreicht.

Doch mit der Zeit kam ich mir selbst auf die Schliche! Ich ging ab und an doch mal kurz vor die Tür, da ich mir selbst sagte, dass es so nicht weiter gehen kann. Ab und an hatte ich meine blöden Gedanken tatsächlich nicht. Doch in dem Moment, wo ich wieder daran dachte, dass dieser Schwindel (der permanent da war!) Brechen oder Ohnmacht auslösen könnte, waren die Panikattacken wieder da! Und so merkte ich mit der Zeit, dass ich mir alles (außer den Schwindel) scheinbar nur einredete. Mit der Zeit gelang es mir dann, diese Gedanken bewusst nicht mehr an mich heranzulassen und inzwischen kann ich wieder raus gehen, ohne, dass mir flau im Magen wird. Es ist verrückt, aber wahr. Dieser blöde Schwindel löste so viel mehr Dinge aus, die mich oft an einer glücklichen Zukunft zweifeln ließen.

Ich musste mich zwingen raus zu gehen und ich musste mich oft zwingen, nicht einfach davon zu laufen. Von Zeit zu Zeit wird das besser und man kann sich selbst so gut kontrollieren, dass man diese blöden Gedanken wirklich in den Griff bekommen kann.

Ich habe manchmal immernoch Herzrasen und Panik, aber ich kann es kontrollieren und ich wünsche euch, dass euch das auch gelingen wird, denn das kann es auf jeden Fall!

Nun bin ich bei der Krankengymnastik (vorher CT, HNO, Orthopäde) und wir versuchen herauszufinden, woher mein Schwindel kommt. Gott sei Dank ist er nicht mehr oft da. Ich kann euch den Tip geben, es mit banalem "Aufrechtsitzen" und übertriebenem Geradestellen des Kopf- und Nackenbereiches zu versuchen. Denn so ging der Schwindel bei mir weg. Auch habe ich festgetellt, dass ich mich im Schlaf sehr oft falsch hinlegte und somit eine Reizung der Nerven im HWS-Bereiches hervorrief. Also vielleicht auch einfach mal das Kissen austauschen und ein bisschen rumprobieren.

Natürlich sind das alles nur Tips und meine eigene Erfahrung und ich weiß nicht, ob es euch hilft. Aber da ich weiß, wie verzweifelt ihr sein müsst, will ich alles mir mögliche tun, euch zu helfen!

Ich hoffe, der ein oder andere Tip ist für euch dabei!

Liebe Grüße,

teufl

t8eufxl

17.04.09  19:07

Hallo allerseits :)

zu mir: Ich hatte von 1997 bis 2002 Panikattacken und Depressionen.

Alles Erfolgreich behandelt.

Seit Dezember letzten Jahres nach einer OP am Herzen sind beide Probleme wieder aufgetaucht ( die Depression natürlich in Wahrheit früher , aber ich habe die mir bekannten Zeichen erfolgreich ignoriert ( Stichwort: "Wahrnehmung" - tja deshalb nochmal das ganze :) )

Ich möchte vorausschicken , dass ich hier niemanden zu etwas drängen möchte und keinen Anspruch auf absolute Wahrheit erhebe. Ich erzähle einfach etwas von mir und wie ich die Dinge sehe bzw. äussere auch meine Meinung dazu , die natürlich als subjektiv zu betrachten ist. Mir ist klar , dass ich bei geschulten Psychologen oder Therapeuten damit vielleicht nicht so toll ankomme , aber ich denke ich kann eventuell durch meine Erlebnisse der einen oder anderen Person eine Option aufzeigen. Patentrezept gibt es klarerweise keines und auch keine Garantie auf Funktion !!!

Schmerzen , Schwindel , Angst , Verspannungen im Rücken , Hals - Nacken ( in der chinesischen Medizin wird diese Muskelpartie treffenderweise als Sorgenmuskel bezeichnet , weil sie bei psychischen Problemen fast immer betroffen ist ) , Kopf etc. , wo trotz vieler körperlicher Untersuchungen keine sichtbare Ursache entdeckt werden kann , sind meist ein Zeichen dafür , dass es der Psyche nicht gutgeht. ( Die Psyche sagt zum Körper "Geh Du voraus , vielleicht hört er auf Dich" , der Körper antwortet: "Ich werde einfach auch krank werden , dann hat er Zeit für Dich" )

Es ist sozusagen ein Hilfeschrei auf den man reagieren kann , wenn man will. "Wollen" spielt im Prozess des Genesens eine gewichtige bzw. absolut notwendige Rolle. Wer nicht will , wirds nicht schaffen. Bis Dato habe ich dutzende Menschen

getroffen die es einfach nicht wahrhaben wollten , dass sie psychisch krank sind und sich schlicht geweigert haben es anzuerkennen.

Die Folge waren meist unzählige Untersuchungen die allesamt kein befriedigendes Ergebnis bringen konnten. Diverse Einträge hier bestätigen dies.

Eine psychische Krankheit ist in Wahrheit nichts anderes als ein gebrochenes Bein , oder eine Schnittwunde , nur dass sie eben im Kopf sitzt und nicht sichtbar ist. Die elektrochemischen Prozesse sind durcheinandergeraten und können durch Training ( Therapie , Methitation , Entspannungstrainings etc. ) wieder ins Lot gebracht werden. Manchmal sind dazu Medikamente ( man könnte diese quasi als Krücke beim "wieder gehen lernen" bezeichen ) hinzugezogen , um den Prozess zu beschleunigen , bzw. der betroffenen Person eine kurzfristige Anhebung der Lebensqualität zuzusichern. ( eine guter Neurloge ist hier Gold wert - Nebenerscheinungen abklären und so weiter !!! ) - Wir schreiben das Jahr 2009 und noch immer werden vielerorts psychisch kranke Menschen als "Irre" , "Verrückte" oder ähnlichem demütigendem Gelaber tituliert. Viele Menschen lassen sich deshalb dazu nötigen etwaige Hilfe nicht zu suchen bzw. anzunehmen. Viele haben Angst anderen davon zu erzählen , weil sie mit ebensolchen Aussagen rechnen. Nun , dazu gibts nur eins zu sagen: DAS IST MIR EGAL , DENN HIER GEHTS JETZT UM MEIN LEBEN UND NICHTS UND NIEMAND WIRD MICH DAVON ABHALTEN DARAUF ZU ACHTEN !!!

Ich behandle meinen Schwindel erfolgreich mit Wirbelsäulengymnastik und meine Panikattacken mit direkter Konfrontation , um sicher zu gehen , dass Körperlich alles in Ordnung ist ( ich laufe 3 Monate nach meiner Herz OP bereits locker 5 km ohne Probleme ). Wer von Haus aus weiss , dass Körperlich alles in Ordnung ist für den gibt es einige Möglichkeiten die Panikattacken zu kontrollieren. Jene die Zweifel an der Funktionstüchtigkeit ihres Körpers haben sollten meiner Meinung nach ruhig die eine oder andere Untersuchung über sich ergehen lassen , um ein Grundmass an Vertrauen zum eigenen Körper aufzubauen und dann erst loslegen - eine Untersuchung reicht meist aus um diesen Effekt zu erzielen , manche brauchen aber auch länger , um glauben zu können , dass da ja wie durch ein Wunder alles in Ordnung ist :) ) Eine dieser Möglichkeiten ist es auf sogenannte visualisierte "Recourcen" zurückzugreifen. Das sind Gedanken an Dinge , Personen , Orte und so weiter wo man sich entspannt und geborgen fühlt. Voraussetzung , um dies tun zu können , ist natürlich die Notwendigkeit des "sich selbst wahrnehmens". Das heisst , man sollte in der Lage sein , zu erkennen , wann die Spannung in einem steigt und es absehbar wird , dass eine Panikattacke im Anflug ist. ( Sich selbst wahrnehmen kann man durch Innehalten im täglichen sein. mal stehenbleiben und darauf achten , "wie geht es mir" , "was spühre ich gerade" ( sowohl mit allen 5 Sinnen als auch mit der "Seele" ) - einfach mal gehen und darauf achten , wie ich mich bei Tempoveränderung empfinde - fühle ich mich wohl , wenn ich schnell oder langsam gehe - was fühle ich wenn ich kurz renne oder stehenbleibe - wie fühlen sich meine gliedmassen an , meine fussohle , meine hände - auf geräusche , gerüche , etc. achten - dabei auch gleich "spannungsregulatoren" ( was beruhigt mich , was nervt mich ) wahrnehmen um sie später einzusetzen. Es gibt noch andere Mittel , sogenannte "Skills" um drohenede , aber auch bereits vorhandene Attacken zu kontrollieren. Eine Möglichkeit wäre zB die körperliche Ablenkung. wenn ich zB. kaltes Wasser über meine Hände oder mein Gesicht laufen lasse , sodass es richtig unangenehm ist , dann kann dies bewirken , dass mich das Unangenehme ganz einfach von der Panik ablenkt. Kälte ist generell ein gutes Mittel um dem "point of no return" ( Spannungszustand - auf einer skala von 0 - 100 liegt jener ca. bei 70 im Durchschnitt - bei manchen auch weniger oder mehr natürlich ... ) entgegenzuwirken und sich so selbst und ohne fremde Hilfe wieder aus der Patsche zu helfen. Manche Angstzustände sind so stark , dass sie nur mehr durch die Einnahme von diversen Beruhigungsmitteln unter Kontrolle zu bringen sind. ( dbzg. sollte man ebenfalls einen guten Neurologen zurate ziehen und auch hier sind die Medikamente wiederum nur als Übergangslösung bzw. "Krücke" zu betrachten , denn die meisten machen nach einigen Monaten abhängig und sind somit kontraproduktiv ).

Zum Thema Taubheitsgefühl oder Muskelkrämpfe: viele Menschen mit Angststörungen atmen falsch - wenn die Panik ausgelöst wird simuliert der Körper eine Fluchtsituation - Adrenalin und andere "Dopingstoffe" werden freigesetzt , der Körper ist im Alarmzustand und erwartet jetzt körperliche Anstrengung. ( Das Herz beginnt schneller zu schlagen , um Sauerstoff zur Verfügung zu stellen - das sogenannte "Herzrasen" setzt ein ) Meist lähmt uns aber die Angst und die Stoffe werden nicht abgebaut - es kommt zu flacher ( Brust ) Atmung und der Körper wird zu 100% mit Sauerstoff gesättigt ( das löst das Taubheitsgefühl in diversen Extremitäten oder auch im Gesicht aus !!! ) während der Stickstoff massiv reduziert wird ( das kann Muskelkrämpfe auslösen ) - Paradox ist , dass sich die meisten Menschen in diesem Zustand vor einem Herzinfarkt fürchten , aber nur ein gesundes Herz überhaupt im Stande ist eine 100% Sauerstoffsättigung zu erreichen :) - alle Symptome wie Taubheit und Muskelkrampf oder kribbeln , stechen , ziehen etc. sind völlig Harmlos und verschwinden mit Senkung der Spannung bzw. Abflauen der Attacke wieder. ( ich hatte bis Dato in etwa 500 Panikattacken , von 10 Sekunden bis 3 Stunden und habe jede unbeschadet überlebt !!! ;-) - ergo: es passiert nichts ! ) - Ich würde den Betroffenen nahelegen , sich näher mit Spannungsregulation zu beschäftigen ( ich dusche Zb gern warm , wenn ich merke , dass ich verspannt und unruhig bin , oder ich denke an meine Tochter oder aber ich mache progressive Muskelentspannung nach Jacobsen ( diese mag am Anfang vielleicht unangenehm sein , aber nach 10 - 20 mal könnte man schon ein Wirken bemerken und letztendlich reicht schon das An- und Entspannen einer einzigen Hand um dem Körper und der Psyche mitzuteilen , dass sie sich ruhig entspannen können ). Manche Menschen schaffen es auch die Angstzustände "wegzugehen" , sprich durch Bewegung die Spannung abzubauen ( meist braucht man dafür aber schon ein wenig Erfahrung , um sich nicht lähmen zu lassen ) - viele Dinge können einem Kraft geben in solchen Situationen klarzukommen - für mich ist es aber die wichtigste Tatsache , dass ich mich auf mich selbst verlassen kann , mir beistehe und kompetent meine erlernten Taktiken nütze - alles in allem könnte man dies zusammenfassen als: ICH ACHTE AUF MICH denn ICH LIEBE MICH - ganz kausal ohne Ethnogelaber , sich lieben bedeutet für mich auch auf mich zu achten und mir selbst ein Freund zu sein )

Sind die Panikattacken erstmal unter Kontrolle oder gar für einige Zeit verschwunden , gehts ans Eingemachte , an die Wurzel des Übels - Psychotherapie um die Ursachen des Seelischen Aufschreis zu erkunden und eventuell zu ändern. Es gibt absolut keinen Grund sich für Panikattacken oder Depressionen zu schämen und sich deshalb weiter zu quälen !!! - Alkohol und Drogen ( weiss ich ebenfalls aus eigener Erfahrung ) sind Nahrung für Ängste und Depressionen und zerstören jeden hart erarbeiteten Fortschritt in kürztester Zeit. Wer hier sagt NEIN ICH WILL DAS NICHT MEHR ( man befreie sich günstigerweise von der Scham , dass andere dies als lächerlich ansehen mögen ) , der hat definitiv bessere Chancen ein zufriedeneres Leben zu führen.

Nelson Mandela hat gesagt: "Wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen"

in diesem Sinne , alles Liebe , viel Selbstvertrauen und vorallem MUT , Oliver

ps: das Leben ist schön , auch wenns manchmal wehtut ;-)

P,hlaxme

23.04.09  16:02

Hallo,

auch ich habe seid November letzten Jahres Schindelgefühle mit Taubheitsgefühlen. Angefangen hat es mit einem Druckschmerz über dem rechtem Auge, danach bin ich fast umgekippt und denn ging es los mit Taubheit, Kopfschmerzen, der Kopf hat gekribbelt und etc.....Sehstörungen kamen auch dazu, nur manchmal aber.

Am schlimmsten war aber, wie ich meine, die aus der Krankheit hervorgerufene Angst, weil niemand etwas findet. War im Krankenhaus auf der Neurologischen, nichts, und sämtliche Ärzte auch durch, MRT, CT, Nervenwasser, Augenarzt, Frauenarzt, Orthopäde, nichts.

Nun bin ich auf die Idee gekommen, zu einem Osteopathen zu gehen( sehr hilfreich). Die nehmen einen Ernst und stellen keine weiteren Diagnosen sondern versuchen den "Schlüssel" durch vielschichtige Verfahren zu erkunden.

Ich war dann auch bei einem Orthopäden namens Heymann in Bremen, der hat festgestellt, dass ich warum auch immer nachts knirsche oder die Zähne aufeinander presse, dadurch habe ich das sogenannte CMD, könnt ihr ja mal googlen. Diese Kiefergelenkserkrankung zieht sich mit Verspannungen am Hals entlang bis zur Halswirbelsäule, dadurch sitzt das Kopfgelenk auf dem ersten Halswirbel und drückt Nerven ein, daher Schwindel, Taubheit, immer unterschiedlich bei jedem. Das zeith denn auch die Wirbelsäule runter und man leidet an Verspannungen.

Da hilft nur eine funktionsschiene die ich nächste woche bekommen werde, ich bin gespannt, aber nach dem einrenken der Halswirbelsäule sind meine Symptome weg ca 2 Wochen, bis ich wieder zu doll knirsche und das ganze Spiel von vorne anfängt. Und so eine simple Diagnose nach einem halben Jahr Krankheitsverlauf, unglaublich.

Ich hoffe ich konnte euch helfen.

Auch ich fange eine Therapie an, nicht weil ich mir einreden gelassen habe dass alles daher kommt, sondern weil es durch die Krankheit kommt. Angst davor das es belibt, dass mir immer schwindlig ist, dass ich meine Zukunft dadurch anders planen muss, etc......

liebe grüße

sZven!ja$86

13.05.09  20:17

habe schwindel seit 3 jahren, keiner kann mir helfen - hab nur diese seite mit all meinen symptomen und zahlreichen arztbesuchen gefunden - allerdings ist diese seite im jahr 2003 entstanden - wir haben 2009. Suche diese Leute, falls es ihnen wieder besser geht und wodurch. Mach mir Gedanken, Psyche - allerdings wurde auch festgestellt keine Depressionen - will mich, wie die anderen nicht mit abfinden, sondern brauche tipps, wie ichs wieder hinkriege. Würde mich wirklich freuen, wenn von diesen Leuten oder auch andere mir Ratschläge geben könnten. Werde von meinen Ärzten schon als Simulant hingestellt. Die sollen sich freuen, dass sie sowas noch nicht hatten und auch nie kriegen werden. Hoffe, auf Ratschläge von euch.

oPtilAieS37

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