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Schwindel, Verspannungen der Hws, Angst

Mbuckpel28


Hallo ihr lieben!

Habe auch wie Ihr seit Jahre starke Probleme! Begonnen hat alles mit Herzstolpern. Dies hatte ich in immer kürzeren Abständen über ca 3 jahre. Anfangs alle paar Monate nachher jeden Tag über paar Stunden. In der Schwangerschaft bei meinen ersten Sohn bekam ich dann immer wieder zu dem Herzstolpern ein Herzrasen. Habe eine lange Zeit Betablocker bekommen die mir aber nicht halfen sonder nur müde machten. Vor zwei Jahren war ich dann zum Herzkatheter wo sie mir sagten das ich einen empfindlichen Tacktgeber des Herzens habe und wurde auf ein Antiarrythmiker( Rytmonorm) eingestellt. Das Herzstolpern ist deutlich weniger geworden und das Herzrasen ist seit dem nicht mehr aufgetaucht. Nur leider sind einige sympthome nicht weggegangen. Einmal die Angst und Panikattacken und das ich mich sehr oft total Benommen fühle als hätte ich zu viel Alkohol getrunken. Seit neusten bekomme ich ständig einen starken druck in den Kopf, Schwinedel und Taubheitsgefühle im Kopf. Habe jeden Tag angst umzukippen und das ich sterbe. Wünschte mir genau wie ihr das man endlich wieder so wie alle anderen oder sagen wir mal wie viele Menschen ein ruhiges und entspanntes Leben führen kann. Vielleicht hat ja jemand Lust mir zu antworten. Würde mich freuen.

kXleinaes 4hexexl


hallo, ich leider auch besonders Druck im Kopf

hallo, ertsmal muss ich euch sagen, das ich wirklich baff bin, so ein forum gefunden zu haben, besonders mit Fällen, in denen es mir genauso geht. Einerseits ist es wirklich beruhigend, denn ich komme mir mit diesen Symptomen immer alleine gelassen vor...

Ich rede eigentlich so gut wie garnicht darüber, da es mir unheimlich schwerfällt darüber zu sprechen, denn ich kann es selbst kaum verstehen b.z.w. begreifen woher es kommt und warum es nicht mehr weggeht...

Ich habe seit über 10 Jahren einen gewissen "Druck" im Kopf (Schlefe) also wie wenn da ein Elefant drin hockt, wie ein dumpfes Gefühl. Da ich aber Angst hatte es sei was schlimmes (Hirntumor) habe ich versucht es mit meinen 15 Jahren zu ignorieren und versuchte mein Leben weiterzuleben. Das ging nicht so... und ich war bei einer Kinder- Jugendpsychologin. Sie hat mir sehr geholfen. Nach einigen Jahren fing alles wieder an zudem extreme panische Platzangst. EEg wurde gemacht und CT NNH, weil ich oft Probleme mit dem linken Ohr habe das zu den NNH hochzieht. Es sei alles in Ordnung und ein psysisches Problem...

Nun bin ich seit September letzten Jahres in Psychotherapie und es geht mir nicht wirklich besser.

Hatte letztes Jahr einen extrem "anfall" mustte sogar vom Geschäft gehen, estremer Schwindel, Herzrase, Herzstolpern, trockener Mund, Schwindel und Angst um zukippen. Es war furchtbar.. ich war eine Woche wie wenn ich nicht ich wäre... Ich erkannte mich selbst nicht wieder... und das schlimmste ich wusste nicht was mit mir los ist...

Dieses Jahr ca. Anfang Mai ging es mir wieder ziemlich elend.. keine ahnung an was es liegt... aber seitdem ist es schlimmer, wie wenn ich neben mir stehen würde, der druck ist ständig da, also non stop, morgens wenn ich aufstehe bis ich abends schlafen gehe... das seit 10 Jahren... das macht mich wirklich fertig.. ich glaube aber in dieser zeit habe ich schon gelernt damit umzugehen.. was sehr traurig ist... ich werde nun in ein offenes MRT gehn, da ich platzangst habe weil ich muss einfach sicher gehn, das da oben wirklich alles ok ist... ich weiss nicht ob man beim EEG alles sieht...

Ich nehme seit Septemerb jeden Abend eine Opipramol und seit Mai zusätzlich Paroxetin. die Citalopran habe ich auch mal genommen. eine wirklich verbesserung bemerke ich ledier nicht...

Ich weiss nicht merh was ich sonst tun könnte..

Liebe Grüße an allen, dies auch so geht...

hcieCkka


hallo Schwindler und Kopfschmerzler!

All diese Dinge, die ihr beschrieben habt(Dauerschwindel bis fast zum Umfallen, extremer Druck im Kopf, Kribbeln...usw.), traten vor ca. 1,5 Monaten auch bei mir auf und hielten 3 Wochen an, bis ich mich dazu entschloss endlich den Arzt aufzusuchen. Natürlich dachte ich auch an einen eeewig langen Weg der nun vor mir liegen wird um diesem Problem wirklich auf die Schliche zu kommen. Da ich aber (Gott sei Dank) einen hömeophatisch seeehr ambitionierten Hausarzt habe, hat er bereits nach 5 min. herausgefunden, dass dies lediglich Verspannungen im Nacken- bzw. Rückenbereich sind. Er hat mich mit einer Art "Stricknadel" ;-) bei beiden Ohren gepiekst und dort, wo mirs am meisten weh tat, hat er mir eine Dauernadel (Akupunktur) gesetzt. Es ist mir zwar bereits nach kurzer Zeit besser gegangen (ich bin mir nicht mehr vorgekommen als torkle ich nur durch die Gegend), trotzdem wars nach einer Woche nicht vorbei und ich ließ mir erneut und an anderen Stellen vom Arzt Dauernadeln setzen. Dann war Ruhe und ich fühlte mich wie neugeboren ....leider nur bis vor drei Tagen...d.h. zur Zeit habe ich wieder Schwindelgefühle, die jedoch noch nicht sooo stark sind. Jedenfalls gehe ich morgen wieder zum Arzt und weiß jetzt schon, dass er mir helfen wird. Zusätzlich hat er mir auch geraten, Übungen gegen die Verspannungen zu machen,...weiß allerdings keine. Naja, ...vielleicht kann er mir da auch noch helfen! Wie gesagt, lasst den Psychiater usw. einfach liegen und versuchts mit Akupunktur! War am Anfang selbst sehr skeptisch, aber es hat funktioniert!

Noch was zuletzt: ein Kolleg von mir hatte das auch und weil er jedoch nicht verspannt war, musste auch er weitersuchen...am Ende kam man drauf, dass er einen Virus im Ohr hatte, der diese Gleichgewichtsstörungen verursachte. Als der Virus (nach 4 Tagen) weg war, waren auch die Kopfschmerzen und Schwindelgefühle verschwunden.

Grüße aus Südtirol! *:)

N~ateMlsFkylinxe


Quellgas Therapie

Gegen Migräne hilft oftmals die Quellgas-therapie.

Es ist ein natürliches Heilverfahren. Weitere Infos über Google.

Es gibt in Berlin ein Arzt, der sie anwendet.

Sie hilft auch bei orthopädischen Problemen.

Alternativ gibt es auch das Kohlensäurebad.

gUeelsuscxh


Schwindel...von HWS?

Hallöchen!

Ich bin neu in diesem Forum und hab schon viele ähnliche Beträge gelesen.Ich schreib mal was zu mir:

Also ich habe hin und wieder auch solche Schwindelattacken mit Schweißausbrüchen,Herzklopfen,Sehstörung....naja dann ist auch ganz viel Angst dabei.Manchmal ist es auch nur ein Taumelgefühl und Benommenheit und Müdigkeit über den Tag oder ich habe totalen Drehschwindel wenn ich früh aufstehen will.Kennt ihr das?.....Bin schon so oft durchgechckt worden und bin gesund.Nun bin ich nochmal zum Arzt um mich da nochmal kommplett durchchecken zu lassen.

EGK,Blutdruck,Blutwerte alles okay...er vermutet HWS-Blockierung oder so....Termine habe ich noch beim HNO,Neurologe und Orthöpäte.

Ey...ich kann mir das ne vorstellen,dass das von der HWS kommen kann,oder?Och so ne Müdigkeit,neige dann auch besonders auf meinen Körper zu achten,werd depri..naja.....hm.

Kann man sowas denn einfach behandeln?

Hab immer Angst,dass das da irgendwas schlimmes ist,ne schlimme Erkrankung oder so.

Aber villeicht kann mir jmd. Empfehlungen geben :-) das HWS kann doch Chirotherapeut und Orthopäde behandeln,oder?Wißt ihr wies mit einem CT aussieht?Mein Arzt meinte,dass das dann der Neurologe veranlaßt,aber nur,wenn sich im EEg was bestätigt.

Nu gut, erstmal von mir *:)

LoupIo04x9


dann ist auch ganz viel Angst dabei

neige dann auch besonders auf meinen Körper zu achten, werd depri..

Hab immer Angst, dass das da irgendwas schlimmes ist, ne schlimme Erkrankung oder so.

Hm, irgendwie kann man da einiges an Angst (besonders Krankheitsangst) rauslesen.

*Malvorsichtigfrag*

Auch unter Berücksichtigung Deiner Untersuchungsergebnisse..., könntest Du Dir vorstellen, dass evtl. eine psychische Ursache dahintersteckt ?

Gerade Angstprobleme können nämlich genau diese Symptome hervorrufen.

Viele Grüsse

Lupo

HTorBst2


also erklär mir mal einer wie Angstprobleme Sehstörungen auslösen können ??? ??? ?

J>ustYicixa


@ gelusch

hi!

lupo049 könnte schon recht haben!

die frage ist allerdings, ob diese "panikattacken" kurz nachdem der schwindel einsetzt auftreten, oder ob der schwindel teil einer solchen attacke ist. ist zweiteres der fall würde ich auch sagen, dass du evtl. eine angststörung haben könntest.

trotzdem würd ich auf jeden fall noch die hws anschauen und ggf. behandeln lassen. du schreibst ja, dass du des häufig in der früh nach dem aufstehen hast, es könnte also sein, dass du dich in der nacht "verlegen" oder verkrampft hast o.ä. ....

hast du starke verspannungen im hws-/schulterbereich? oder beißt du in der nacht die zähne fest zusammen (evtl. zähneknirschen)?

lass das auf jeden fall checken! gute besserung!

l(ikeo a ppowexr


Kommt mir alles sehr bekannt vor

ich könnte hier jetzt einen ganzen roman reinschreiben aber das möchte ich auch nicht machen!

ich habe vor ca zwei jahren angefangen viel am computer zu arbeiten seit dem geht es mir nicht so toll!

im februar des jahres 2006 war es so schlimm das ich dachte ich muss sterben ich konnte nicht mal mehr aus dem bett raus ohne das sich alles drehte und ich nicht mehr wusste lebe ich noch oder bin ich schon tot!

so bin dann zu meinen hausarzt der meinte ich habe ein bronchitis habe auch viel gehustet die wurde behandelt ja mir ging es noch immer nicht besser immer ein hitze gefühl herzrasen ein stechen in der linken hand naja ich hatte die schlimsten gedanken!

wieder zum hausarzt der meinte er hört was verdacht auch herzklappen fehler ab ins spital dort wurde dann ein ekg gemacht, herzultraschal blut abgenommen ich von oben bis unten durchsucht nichts gefunden bei bronchitis kann eine kleine unregelmässigkeit normal sein!

toll ich wieder nach hause normal weiter gemacht oder besser ich habe es versucht wurde nicht besser! bin dann viel spazieren gegangen mit meinen kindern ich hatte mal gute tage mal schlecht mal auch wochen das schwankt auch immer noch!

bin dazwischen zum hno der meinte passt alles nur schiefe hws habe ich so nächster arzt ja die ist schief aber bei mir angebohren ich habe die von klein auf meine mutter hat die auch so schön schief und darf mir nichts machen!

ich bin verspannt soll mich entspannen ( lach) und mich viel mehr bewegen toll mache ich ja nur wenn es zu viel wird und es zwickt und zwack dann überall und ich kenne mich frisch nimmer aus bekomme ich panik attaken! den es ist ja so schön vorher fängt sich alles zum drehen an und mir wird schlecht und ich bin mehr wie unruhig ann dabei nicht mal mehr ruhig sitzen und flüchte vor allem auch meinen beiden kindern den das geht dann gar nicht bei mir wid dann nur noch schlimmer obwohl ich eigentlich ruhig werden möchte!

da ich auch ein eigenes pferd habe tue ich mir leicht mit der bewegung die landwirtschaft ist auch noch da aber die ist ja nicht immer aktuel je nach jahreszeit. lasse mich jetzt massieren gehe da einmal die woche hin und fahre auch viel alleine weg einfach raus aus dem stress von zu hause! den habe ich leider jeden tag da ich irgendwie meinen eltern nichts recht machen kann und immer unter strom und stress stehe!

was mir sehr leid tut das die kinder darunter leiden den wenn es mir dreckig geht dann brauche ich ruhe und das sehr viel dann geht es nach gewisser zeit wieder besser!

kopfschmerzen habe ich auch aber nicht immer und sehr selten wenn dann nehme ich einmal am abend vor dem zu bett gehen die diclovit und am nächsten morgen sind sie wieder weg!

ich bin nur froh das es mir nicht alleine so geht ich dachte schon ich gehöre in die klapse weil jeder schon meinte das bildest dir nur ein!!

Mn.P


Ängste und Schwindel

Hallo,

so, nun habe ich einen großen Teil der Beiträge zum Thema "Ängste, Panik, Schwindel, etc." gelesen.

Seit gut 17 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema, berufsbedingt auch tiefgehender.

Bei mir starte die Sache in einem Fahrstuhl : Schwindel, Benommenheit, Angst. Dann hatte ich gedanklich alle Krankheiten, hatte bereits mehrfach mit dem Leben abgeschlossen, alles ohne physiologischen Befund. "Leider" wurde nichts Organisches gefunden.

Nach diversen Jahren der Verdrängungen, es wurde zeitweilig auch mal besser, brach die ganze Geschichte dann 10 Jahre später mit dem Geburt meiner Tochter komplett zusammen. Ängste, Paniken, Schwindel in all seinen gruseligen Erscheinungsformen.

Endlich, leider viel zu spät nach Jahren der beruflichen und privaten Überforderungen musste ich den Weg zum Therapeuten nehmen, da ich in Konferenzen nicht mehr in der Lage war auf Fragen zu antworten. Ich konnte nicht mehr sprechen vor Angst.

In Verbindung mit der Angsterkrankung lernte ich noch andere Begleitsymptome kennen. Ich beziehe mich hier mal auf den Schwindel :

Wenn sich meine Tochter auf dem Spielplatz in Schwindel versetzt, also die Spielgeräte so heftig nutzt, dass sich alles bei ihr dreht, sie nicht mehr gehen und stehen kann, dann fällt sie auf den Boden, lacht mich an und findet die Sache i.d.R. wenig bedrohlich.

Ängste und Kontrollverluste, Paniken oder negative Suggestionen in Verbindung mit realem Schwindel oder "interpretierten" Schwindel als Folge einer angstgesteuerten Eigendiagnostik und Selbstbeobachtung dramatisieren das eigene Empfinden. Hier lacht keiner mehr, wie es meine Tochter so einfach kann.

Muskuläre Anspannungen sind als Begleitung der Angst durchaus normal. Eine dauerhafte, innere Verspannung, der permanente innere Druck, suggeriert das Gefühl des "Haltes", des Gleichgewichts und der Stabilität. "Loslassen", d.h. entspannen kann als beängstigend empfunden werden, da irrtümlicher Weise ein "Umkippen" oder "Umfallen" als Folge fehlender Anspannung interpretiert wird.

Die Folge können z.B. massive Verspannungen oder temporäre Beweglichkeitsengpässe der HWS sein, die einen tatsächlichen Schwindel auslösen. Ursprung ist aber (ich wiederhole mich) nicht ein Organ, sondern die Seele.

Physische Befunde lassen sich heute umfassend und genau treffen. Sofern ein solcher Befund eine organische Ursache ausschliessen können ist es Zeit für die "unliebsame" Erkenntnis, dass die Seele krank ist. Der Weg geht i.d.R. dann über Neurologen / Hausarzt zum ambulanten Psychotherapeuten und / oder einer klinischen Behandlung (insbesondere bei massiven Symptomatiken, die eine Teilhabe am alltäglichen Leben unmöglich machen). Behandlungsformen und Behandlungsqualitäten, speziell im Bereich der Angststörungen, unterscheiden sich hier meiner Erfahrung nach deutlich (das konnte ich bei den div. "Behandlungsversuchen" meiner Migräne aber auch feststellen. Hier gelang einigen Fachleuten nicht einmal eine richtige Diagnose).

Aus eigener Erfahrung empfehle ich als Behandlungskonzept :

- Psychotherapie zur Lösung der angstauslösender inneren Konflikte, die der Betroffene nicht allein behandeln, oftmals nicht einmal selbst erkennen kann,

in Kombination (und das empfehlen leider nicht viele Fachleute !!!) mit :

- Physiotherapie (ich schwöre auf Manualtherapie eines Physiotherapeuten) zur körperlichen Stärkung und akuten Behandlung z.B. der Blockaden an der WS oder HWS.

weiterhin :

- gesunde Ernährung, keine Drogen, und Sport u.a. auch und gerade zum Aufbau eines gestärkten Selbstwertgefühles. Ausdauersport beeinfusst nachweislich auch das subjektive Schmerzempfinden. Was einer stabiler Kreislauf einem möglichen Schwindel "entgegen setzen" kann ist eine positive Verschiebung der Empfindungsstärke des Schwindels.

- Entspannungstechniken (Autosuggestion nach Coue, Muskelrelaxation nach Jacobsen, autogenes Training, Yoga, Meditation).

Besonders hilfreich sind akute Entspannungstechniken in der Phase der Panikattacke, dauerhafte und vor allem geduldige (jeden Tag, mind. 30 Minuten bei meinen CDs) Anwendungen.

Mir gefallen hier besonders "geführte" CDs mit "Entspannungsreisen" und konkreten Anweisungen zum Erlernen einer Technik.

- soziale Kontakte (reden sie über die Krankheit, bitte gerade auch die Männer), ein wenn möglich (weiterhin) ein erfülltes Liebes- und/oder Sexualleben.

- machen sie ganz viel von den Dingen, die ihnen Spaß machen (machten), die sie erfüllen, sie zum Lachen bringen, sie musisch-kulturell erfassen, sie verwöhnen, sie erfreuen.

Gönnen sie sich was, sie sind dran, denn ihr Leiden fordert schon genug von ihnen.

Wenn möglich sollte man sich nicht aus den alltäglichen Situationen verabschieden, sondern soweit es geht Alltag weiterleben.

Die Autoren dieses Forums sind NICHT an ihrer Angsterkrankung gestorben. Kämpfen sie nicht gegen die Angst an, nicht gegen den Schwindel, es wird sich nur verstärken. Fördern sie die angstfreien Momente, leben sie hier noch intensiver, bauen sie eine Sehnsucht, einen Glauben und eine Hoffnung auf, diese Momente wieder zu mehren. Stellen sie sich ihre schönen Momente vor ihrem geistigen Auge vor, gerne in Kombination mit den Entspannungstechniken", malen sie sich konkrete Momente ihres Glücks aus und stoppen sie die angstbesetzten Gedanken durch ein diszipliniertes "Halt, stop!!!", wenn sie wieder Raum einnehmen wollen. Das klingt sehr schwer, ist aber auch eine Trainingsfrage.

Angst oder Schwindel können so schnell gehen, wie sie gekommen sind. Eine Behandlung dieser Erkrankung hat eine hohe enorm hohe Wahrscheinlichkeit mindestens auf Besserung, wenn nicht gar Heilung.

Für ihr Leben lohnt es sich !

L2upoH049


Wow - gehört eingerahmt.... :)^

A'nnxne


Suche Hilfe

Also bei mir fing alles so an. Es begann mit Schwindel eine Art Benommenheits Schwindel 2 Stunden am Tag . Dann kamen Angstzustände aus heiterm Himmel. In Situationen oder an Orten wo ich mich meist wohlgefühlt habe. Auch die vergingen nach 1-2 Stunden so wie sie gekommen waren. Dann habe ich mich morgens nach dem aufstehen meist Schlecht gefühlt so als wenn ich Schwanger bin. Der Schwindel kommt oft in zusammenhang mit Übelkeit. Dann habe ich wieder Tage lang gar nichts. Und auf einmal werde ich wieder träge lustlos müde schwindelig verspannungen im Nacken Druckgefühl im Kopf druck im ohr lichtempfindlich ,Angstzustände.Alles im Wechsel und dann ist es nach Stunden verschwunden wie es gekommen ist. Manchmal fühle ich mich überfordet und in der nächsten Stunde könnte ich Bäume ausreißen. ich hoffe das es hier jemanden gibt der es auch HATTE und mir rät was ich tun kann.

A#iredXale7x2


Hallo Leute!

Schön zu lesen, dass es anderen Menschen auch so geht wie mir!

Alle geschilderten Probleme kommen mir so so bekannt vor.

Meine Geschichte ist folgende:

Ich bin vor ca. 1 1/2 Jahren eines morgens kerngesund in mein Auto gestiegen und zur Arbeit gefahren - alles wie immer Als ich dort ausstieg, wurde mir plötzlich schwindlig und übel. Ich bekam Schweißausbrüche, Herzrasen und Kribbeln in beiden Händen. Es fühlte sich so an, als ob kein Blut mehr in den Kopf kommen würde - alles total leer. Ich hatte Angst ohnmächtig zu werden und beauftragte Passanten den Notarzt zu rufen. Der brachte mich ins Krankenhaus wo ich 1 Woche auf Herz und Nieren durchgecheckt wurde (Langzeit EKG, Blutbild, Ultraschall, Blutdruck). Alles ohne Ergebnis! Die Beschwerden blieben aber. Zusätzlich kamen auch noch ein ständiges Benommenheitsgefühl, Sehstörungen im linken Auge+Lichtempfindlichkeit (ich könnte eigentlich ständig ne Sonnenbrille tragen) und Konzentrationsstörungen hinzu. Etwa drei Tage nachdem ich wieder zu Hause war, bin ich nachts aufgewacht und hatte die gleichen Symptome wieder - ich hatte wirklich Angst zu sterben. Also wieder den Notarzt gerufen, der natürlich nichts feststellen konnte. Daraufhin war ich beim Hausarzt, HNO, Augenarzt und Neurologen und es wurde auch ein MRT-Schädel gemacht. Alles ergebnislos! Da ich eine Woche später 4 Wochen nach Indien fliegen wollte, sollte ich zur Sicherheit nochmal zum Neurochirurgen um sicher zu gehen, dass der Kabinendruck nicht doch negative Folgen haben könnte. In dessen Wartezimmer hatte ich wieder so einen Anfall und die haben mich mit dem Rettungshubschrauber(!) in eine Neurologie-Klinik geflogen. Dort wurde das Nervenwasser untersucht - natürlich, wer hätte es gedacht, nichts! Da ich organisch ja offenbar gesund war, hab ich es riskiert und bin mit meiner Freundin nach Indien geflogen. Und - kaum zu glauben - dort war es, bis auf ein-zweimal leichtere Schwindelattacken, für 4 Wochen weg. Etwa 1 Stunde vor dem Heimflug bekam ich auf einmal wieder einen starken Anfall mit allen Symptomen, überstand ihn aber, weil ich - wie man sich denken kann - nicht unbedingt scharf auf ein indisches Krankenhaus war. ;-) Als wir wieder hier waren, ging es mir zunächst einigermaßen - die Leere im Kopf war zwar noch oft da, aber ich bekam nicht mehr diese anfallsartigen Schübe. Dann trennte sich im Sommer meine Freundin plötzlich von mir, weil sie meinte, sie könne mich aufgrund meiner Krankheit nicht mehr als "starker" Mann sehen. Sie war bezeichnenderweise Psychologin! ;-) Danach waren die Attacken wieder voll da, aber ich lernte damit umzugehen, weil ich mir sagte, der Notarzt kann Dir eh nicht helfen. Da ich aber in diesem Zustand einfach nicht weiterleben wollte, ging ich auf eigene Faust doch nochmal zu einem Orthopäden, da ich mich nach dem ersten Vorfall damals immer so verspannt im Hals und Rücken gefühlt habe. Aber da ist nie ein Arzt drauf eingegangen und alle haben immer gesagt, dass komme halt bissl von der Aufregung! Der Orthopäde hat festgestellt, dass die obersten beiden Halswirbel, ein Brustwirbel und ein Lendenwirbel verrenkt waren und er sich sicher sei, dass das die Ursache meiner Beschwerden wäre.

Ca. 3 Wochen nach dem Einrenken und Massagen ging es mir auf einmal besser - aber noch nicht perfekt. Deshalb war ich nochmal beim Osteopathen und nach drei Sitzungen dort fühlte ich mich fast wieder ganz normal. Dann hab ich (Tapetenwechsel nach der schmerzhaften Trennung) meine Wohnung umdekoriert, Laminat verlegt und mich öfter in die Sonne gelegt und eines morgens bin ich aufgestanden und alles war komplett weg. Keinerlei Beschwerden mehr, selbst wenn ich extra in mich reinhorchte. Ich war allein in London (vorher ein Ding der Unmöglichkeit) und genoss den Sommer (ohne Sonnenbrille), ging ins Fitnessstudio, mit Freunden weg. Alles wie früher und mir kam das zurückliegende Jahr nur noch vor wie ein böser Traum. Doch plötzlich nach zwei Monaten im "normalen" Leben bekam ich im Fitnessstudio wieder so einen Anfall wie früher. Alles wie gehabt, Schwindel, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und diese unglaubliche Leere und Benommenheit im Kopf, die einem fast den Boden unter den Füßen wegzuziehen scheint. Das war vor ca. 8 Wochen. Ich ging natürlich gleich wieder zu meinem Osteopathen, aber diesmal brachte die Behandlung leider keine Besserung (wenn dann nur für ein paar Stunden). Bin deshalb langsam am Verzweifeln - es war alles so gut. Ich beginne immer mehr in mich reinzuhorchen und jede nur kleinste Veränderung in meinem Körper sofort als schlimmes Signal zu werten. Ich weiß auch dass das dumm ist, aber es geht in diesen Momenten einfach nicht anders. Ich bekomme dann sofort wieder Panik, Atemnot und Schweißausbrüche. So langsam werd ich glaub ich auch leicht depressiv, da ich in insgesamt 18 Monaten nur so richtig 2 Monate mal Ruhe gehabt habe und ein normales und schönes Leben führen konnte. Manchmal könnte ich ohne Grund einfach losheulen - sehr peinlich. Jeder Supermarktbesuch wird zum Spießrutenlauf, weil ich immer vorher schon denke, dass es mir dort wieder übel wird - und das wird es dann ja auch. Hab jetzt heut erstmals mit Krankengymnastik angefangen, vielleicht hilft die ja was. Der Physiotherapeut hat jedenfalls gemeint, es gäbe viel zu tun und ich wäre am ganzen Körper total verspannt. Ich bin mir nur langsam nicht mehr sicher, ob die Muskelverspannungen der Auslöser für meine körperlichen/psychischen Probleme sind, oder viel mehr die gestörte Psyche die Muskelverspannungen hervorruft.

Ich denke langsam, dass die Trennung von meiner Freundin und auch die Scheidung von meiner Frau 2 Jahre vorher meine Seele irgendwie unterbewusst so durcheinander gebracht haben, dass sich der ganze Körper verkrampft hat, ohne dass ich es zunächst gemerkt habe. Die Osteopathie und Krankengymnastik bekämpfen zwar offenbar die Symptome eine gewisse Zeit mehr oder weniger erfolgreich, aber die Ursache dafür liegt m.E. tiefer und kann ggf. nur durch einen Psychotherapeuten behoben werden. Auch wenn es einem schwer fällt sich das einzugestehen (gerade als Mann), aber wenn man sich ein Bein gebrochen hat, geht man ja auch zum Arzt - warum also nicht wenn die Seele gebrochen ist!?

So - Schluss jetzt! Bin gerade erschrocken, wie viel ich hier geschrieben habe und ich wollte Euch nicht langweilen mit meinem Gesabbel, aber vielleicht ging es einem von Euch ja ähnlich oder er erkennt viele Probleme wieder. Mir haben Eure Berichte auf jeden Fall irgendwie geholfen und es tat auch gut, das alles hier mal aufzuschreiben.

Und einen Lichtblick gibt es zumindest für micht und den sollte es für all diejenigen, die die gleichen Probleme hatten/haben wie ich auch geben. Es war schon mal komplett vorbei! Ihr solltet nur kämpfen, nicht so leicht aufgeben, immer vorwärts schauen und das beste hoffen. Und lasst Euch von den Ärzten nicht für dumm verkaufen - viele sind "Fachidioten", die kaum mal über den Tellerrand schauen.

Macht´s gut und werdet wieder ganz gesund! .-)

AInnnxe


Hallo Airedale

Liess mal zum Anfang der Seiten den Beitrag von einem Bruce er schreibt etwas von einer Bioresonanz. Das werde ich jetzt versuchen. Ihm soll es geholfen haben. Was er schreibt hört sich interessant an.

AWngnne


Hallo Airedale

Er schrieb am 05.01.04 vielleicht findest du es noch.

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