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Schwindel, Verspannungen der Hws, Angst

Pvay-%Jaxy


Hallo,

ich habe auch einige dieser Sympthome.

Besonders nervt mich der druck im Hinterkopf.

Oder wenn mein Kopf verkrampft ist.

Dachte auch erst ich hätte Krebs, MS etc.

Aber ich war schon beim Neurologen, Kernspinnt usw.

Immer kein Befund, mir solle es eigentlich top fit gehen.

Naja, wegen den druck habe ich auch leichte konzentrationsstörungen.

Hoffe das geht irgendwann weg ..... ;-)

sBternfenhiZmmexl


Ich bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben

Hallo an alle,

ich bin 25 Jahre, studiere Pharmazie und leide seit November letzten Jahres unter Schwindel und damit verbundenen Angstzuständen.

Ich hätte nie gedacht, dass es so vielen ähnlich geht!

Das ganze lief bei mir so ab, dass ich letztes Jahr in einer Vorlesung plötzlich das Gefühl hatte, alles dreht sich und ich stehe völlig neben mir, verbunden war die ganze Situation mit Herzrasen und Schweissausbrüchen.

Bin dann noch am selben Morgen zu einem Arzt gegangen, bei dem ich völlig aufgelöst und unter Tränen meine Situation schilderte. Dieser schrieb mich dann für eine Woche krank und meinte, ich solle versuchen zur Ruhe zu kommen!!!

Das Ende vom Lied war, dass ich zwei Tage später von zu Hause aus mit dem Krankenwagen ins nächste Krankenhaus gebracht wurde, da meine Mitbewohnerinnen und ich selber nicht mehr anders weiter wussten. Im Krankenhaus lag ich dann insgesamt 4 Tage ohne das mir geholfen wurde, habe mich dann selber entlassen und bin mit meinem Freund in meine Heimatstadt ins Krankenhaus gegangen. Dort kenne ich durch meine Eltern einen Arzt, der dann auch alles weitere in die Wege leitete. War dann 10 Tage auf der HNO-Station, habe eine Infusionstherapie bekommen und bin ordentlich durchgecheckt wurden (MRT, EEG, EKG, Echo vom Herz, Röntgen der HWS), alles ohne negativen Befund. Bin also völlig "gesund"!?

Leider leide ich heute noch immer unter Schwindel und Angstzuständen. Bin dadurch soweit in meinem Studium eingeschränkt, dass ich nicht mehr odentlich lernen kann und ich vor Vorlesungen und Praktikas Angstzustände erleide....

Möchte gerne eine Psychotherapie machen, muss aber aufgrund von Wartezeit bis zu einem halben Jahr warten.

Werde in dieser Zeit versuchen, so gut es geht mit der Situation selber klar zu kommen und vielleicht durch diese Forum Kontakt zu "Leidensgenossen" zu finden!;-)

Liebe Grüsse...

o0erxd


"Re:Schwindel..."

Hallo an alle!

Tja ich weiß nicht ob ich mich freuen soll das es so vielen so schlecht geht oder ob ich es erschreckend finden soll.

Ich habe seit mittlerweile sieben Jahren solche Probleme. Bei mir hat alles in der Nacht begonnen. Ich bin mit Herzrasen Atemnot Schwindel usw. aufgewacht. Damals habe ich geglaubt das ich eine Grippe ausbade; ein paar Tage im Bett und dann geht es wieder- aber Irrtum. Die Beschwerden wollten einfach nicht besser werden. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen habe so ziemlich alle Untersuchungen gehabt die es nur gibt. Alle mit einem Ergebnis- Sie sind kerngesund- andere wären froh wenn sie so gesund wären. Aber mir ging es schlecht. Ich hatte immer das gefühl als würde beim gehen der Boden unter mir schwanken, als würde ich fallen, mein Herz durch das Herzjagen stehen bleiben und ich tot sein. Endstation Psychologe. Für diesen Schritt habe ich drei Jahre gebraucht und beim Arzt angekommen sitz ich nicht mal noch gescheid und er meint schon Depressionen. Ich wollte schon wieder aufstehen und gehen als er meinte entschuldige mein Junge! Erzähl mir bitte Deinen leidegang noch mal. Ich dachte nun er braucht den Arzt aber dadurch das ich schon mal da war habe ich Ihm einfach noch mal alles erzählt; Schwindel, Druck im Kopf,ständige Übelkeit,Verspannt,..... Plötzlich sagte er zu mir eindeutige sache- Serotoninmangel im Gehirn. Auslöser Stress,...... In so einer Situation wird das Körpereigene Serotonin schneller abgebaut als aufgebaut und das kann sich in all diesen Symtomen auswirken. Ich meinte ja habe ich hört sich logisch an. Dann sagte er siehst du das sind Depressionen. Seitdem weis ich das ich sie habe.

Und alleine der Schritt das ich diese Akzeptiere und zu jeden sagen kann ich habe Depressionen alleine das hat mir schon sehr geholfen. Ich habe damals mit dem Medikament Fluktine begonnen und seither geht es mir eigentlich sehr gut. Ich merke nur das wenn ich viel Stress habe und dieser wieder nachlässt das der Schwindel sofort wieder kommt, Aber mit dem Medikament und Entspannungsübungen geht es mir dann binnen zwei wochen wieder viel besser

Ich gebe euch gerne weitere Infos wenn Ihr euch meldet. Ich wünsche euch alles liebe und weiß das Ihr es auch schafft.

C0asilexin2


Hallo Zusammen, hallo Lycylein,

habe mich länger nicht melden können, da ich recht viel zu tun hatte in letzter Zeit.

Werde meine eigene Geschichte jetzt noch einmal ausführlicher erzählen:

Vor ca. 4 Jahren habe ich als Unternehmensberater angefangen zu arbeiten. Nach ca. einem halben Jahr merkte ich, daß ich von der ständigen Herumreiserei und dem permanenten "ich bin der Größte" Spiel ziemlich kaputt war. Hörte aber nicht auf, sondern machte mit dem ganzen Mist unvermindert weiter. Nach ca. 1 Jahr war ich in einem Projekt, in dem die Stimmung mehr als beschi... war und plötzlich war er dann da: DER SCHWINDEL !!!

Bin aber immer noch nicht ausgestiegen, sondern machte immer weiter, obwohl ich keine Lust mehr hatte, sich ständig alles drehte etc.

Zu Beginn des letzten Jahres habe ich mich dann freiwillig ins Krankenhaus einliefern lassen: Alle möglichen Untersuchungen machen lassen: KEIN BEFUND !!!

Während des letzten Jahres war ich ca. 15 mal beim Hausarzt, Ortopäden etc. : KEIN BEFUND !!!

Herzrasen und extreme Anspannung sind hinzugekommen, deshalb nehme ich seit einem halben Jahr Beta-Blocker, jedoch als Minimaldosis. Mit dem Herzrasen ist es besser geworden.

Nehme ansonsten keine Medikamente ein, da meine Psychotherapeutin meint, es wäre besser so mit diesem "Phobischen Schwankschwindel" fertig zu werden.

Habe in der nächsten Woche aber einen Termin bei einer Kapazität auf dem Gebiet der Neurologie (bin mal gespannt was der sagt und ob er mir etwas verschreibt).

Werde ihn auch auf das Stichwort "Serotoninmangel" und "Seroxat" ansprechen.

Bin froh "Gleichgesinnte" gefunden zu haben und verbleibe

mit den besten Wünschen der Besserung,

Casilein1

Rdiki1'971


Schwindel, Druck im Kopf,besoffen sein

Hallo , bin Riki 31 und leide seit gut 4 Jahren an Schwindel,Druck im Kopf,das Gefühl wie besoffen zu sein und meine Hände und Arme schlafen oft ein.Alles hat nach einem starken Migräneanfall angefangen !!!!!!!!!!!

Bin seit 4 Jahren, aufgrund dieser Beschwerden, arbeitslos und bin auch von Arzt zu Arzt gerannt. Mitlerweile habe ich den Glauben an die Ärzte und das Sie mir helfen wollen und können aufgegeben.Habe das Gefühl das Sie mich garnicht ernst nehmen und wenn ich sage das ich diese Symptome seit 4 Jahren habe werde ich sofort auf die Psychobahn geschoben.War auch schon bei einem Wunderheiler bei Frankfurt weil ich nicht mehr weiter wußte,hat aber auch nichts gebracht.

Würde mich über Post von Euch freuen.

Gruß Riki

P-ader


Meine Tips...

Hallo Ihr alle...

so, nachdem ich nun beim Lesen aller Eurer Beiträge wieder einmal daran erinnert wurde, wie es mir mal ging, hoffe ich Euch ein bißchen helfen zu können, indem ich Euch mal erzähle, was ich dagegen gemacht habe.

Grob erzählt ging es mir wie den mißten von Euch, ich bin Student, bin irgendwann mal grundlos zusammengebrochen und hatte von da an Angstzustände, Schwindel, Schlafstörungen, Verspannungen, mit wirklich allem was dazu gehört. Naja, Ihr wisst ja wie das abgehen kann, wenn man mal in den Supermarkt möchte, um einzukaufen etc...

Also was die Ärtzte angeht, hatte ich eigentlich gotteseidank das Glück, relativ früh das Glück, einen Neurologen zu finden, der darauf gekommen ist, dass ich Angststörungen habe, sodass ich wenigstens wusste, in welche Richtung ich gehen muss.

So, jetzt mal zur Lösung des Problems.

Durch diese Panikanfälle hatte ich natürlich das Probvlem, kaum noch studieren zu können etc. Ich bin dann so zwei mal bei einer Psychotherapie gewesen. Leute, ich sag Euch, lasst das sein. Erstens können die eh nie rausfinden, was der Auslöser für Euer Problem war, zweitens heisst es eh immer nur: sie müssen positiv denken, Herr Sowieso...

Also hab ich das dann selber in die Hand genommen. Das wichtigste ist, auf gar keinen Fall die Angst gewinnen zu lassen. Zum Beispiel bin ich immer wieder trotzdem zur Uni gegangen, immer wieder, obwohl ich natürlich wusste, wie es sein würde. Wenn man einmal anfängt, Situationen zu vermeiden, in denen die Angst auftaucht, lässt man ihr die Oberhand, das darf nicht sein. Jedesmal im Kino hab ich es bekommen, bin aber trotzdem immer wieder hin. Man muss sich selber einfach daran gewöhnen. Ich sag mir dann oft, wenn´s passiert: "na, da biste ja wieder. Ok, in Fünf Minuten ist ja eh wieder alles ok, dann biste ja wieder weg. Wie immer. Ist ja gar nicht so schlimm."

Ganz ruhig atmen. Wichtig: doppelt so lange ausatmen, wie einatmen, das konzentriert und lenkt ab.

Aber das Allerwichtigste ist die Lebenseinstellung. Ich hab mich selber wie einen Computer gesehen, den man rebooten muss: Erstmal kommt der totale Shut-Down. Schafft alles weg, was Euch Stress bringt. Also kaum noch am Computer sitzen, kein Fernsehen mehr etc.

Ich habe dann Autogenes Training gemacht, habe angefangen zu meditieren, habe Reiki gelernt. Man hört wieder auf seinen Körper, man beschäftigt sich wieder mit sich selber. Man muss einfach bewusster denken.

Was mir aber glaub ich auch sehr geholfen hat war, dass ich angefangen bin zu laufen. 3 mal die Woche 10 km laufen, sich richtig auspowern. Beim Laufen aber nicht unter Druck stehen, sondern die Natur geniesse, sehen wie schön alles ist und vor allem merken, wie frei man ist. Durch die hohe Leistung werden auch körpereigene Glückshormone ausgeschüttet, die Laune verbessert sich.

Dazu achte ich darauf, dass ich vernünftig esse, denn die ganze Situation, die Ängste haben irgendwann dafür gesorgt, dass mein Magen schwer angeschlagen war.

Also kurz:

- Macht Autogenes Training / Yoga/ Tai Chi für die Seele

- geht Laufen, macht Sport, fühlt Euch frei. Man kann ja ein Handy mitnehmen, für den Fall, dass man Panik bekommt.

- Sucht die Situationen, in denen es passiert, meidet sie nicht.

- Lasst Euch von irgendwelchen Therapeuten nicht kranker reden, als Ihr seid.

- versucht nachmittags mal zusätzlich ein bißchen zu schlafen

- beschäftigt Euch mal mit alternativen Heilungsmethoden, die man sonst vielleicht für Unsinn hält. Kann n icht schaden.

- Sorgt Euch nicht. Lebt!

Ich habe die Panikanfälle inzwischen seltener als zuvor, bzw. wenn ich sie habe, dann bin ich inzwischen soweit, dass ich sie akzeptiere und in den Situationen ganz locker abwarten kann, bis es vorbei ist. Das Kuriose: Dort, wo sie immer am stärksten waren, nämlich im Supermarkt, dort haben sie als erstes aufgehört.

Also Kopf hoch, gebt Euch nicht auf.

PS: bin nicht mehr oft hier im Forum. Wer möchte, kann mir gerne ne mail schicken: muldom@web.de Ich bemüh mich, zu antworten.

Alles Gute!!!

mGueckxe


Ich kann mich nur anschließen....

Wenn ich die ganzen Berichte lese,finde ich mich mit meiner Leidensgeschichte wieder.Ich habe auch seit zwei Jahren fast täglich Kopfschmerzen verbunden mit einem benommenheitsgefühl und manchmal auch kribbeln in den Armen und Händen.Bin auch schon von Arzt zu Arzt gelaufen und keiner konnte mir helfen.Auch schon zewi CT sind gemacht worden,aber auch da ein negativer Befund.Ich bin auch soweit das ich sagen kann das es keinen Spass mehr macht mit diesen Schmerzen jeden Tag leben zu müssen.Man kommt sich vor wie ein Hypochonder.Wer kann mir helfen und sich vielleicht mal mit mir in Verbindung setzen.Möchte mal mit jemandem Reden der die gleichen Probleme hat.Vielleicht ist die Angst dann nicht mehr so groß.

Cxasilvein2


Hallo Dauerschwindler

Hallo Zusammen,

wollte mal wieder etwas zum Forum beitragen!

In den letzten Tagen bin ich umgezogen, da ich bald eine neue Stelle anfange.

Habe seit Samstag von morgens bis abends Umzugskisten geschleppt. War dadurch so abgelenkt, daß ich fast nichts mehr von der Schwindelei etc. gemerkt habe.

Habe wie schon erwähnt auch immer Angst vor einem möglichem Herzinfarkt gehabt.

Aber wenn mann es schafft schwere Kisten aus der 2. Etage herunterzuschleppen und wieder in die 5. Etage heraufzuschleppen ohne das irgendetwas mit einem passiert, dann kann es nur vom Kopf (über die Gedanken) kommen.

Heute war ich dann beim Neurologen/Psychater. Neurologisch ergab sich mal wieder kein Befund. Dieser Neurologe ist aber wirklich eine Kapazität und ohne das ich ihm irgend etwas von diesem Forum erzählt habe, hatte er folgenden Befund: Phobische Schwindelattacken und Soziale Phobie.

Kann absolut bestätigen was lucylein in ihren Beiträgen von sich gegeben hat und würde mich über ein Lebenszeichen von ihr riesig freuen !!!

Ich zumindest werde zukünftig versuchen mich wenn irgendwie möglich auf andere Gedanken zu bringen !! Sei es Duch Laufen, Umzugskisten schleppen etc.

Habe aber auch noch eine Frage: Der Neurologe hat mir folgendes Arzneimittel verschrieben: Paroxetin.

Hat irgendwer Erfahrung mit diesem Mittel?!

Ichwerde es noch nicht einnehmen, da ich zunächst versuchen möchte ohne es klar zu kommen, mit körperlichen Aktivitäten etc. Sollte es aber wieder schlimmer werden, so werde ich es einnehmen. Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr, sehr dankbar !!!

Der Neurologe hat mir bestätigt, daß ich körperlich und neurologisch völlig ok bin und versuchen soll diese Gedanken aus meinem Kopf zu bekommen. Habe in den letzten Tagen gemerkt, daß es besser wird wenn ich nicht an den Schwindel etc. denke.

Immer wieder vielen Dank an lucylein und ihre Beiträge. Lest sie euch so oft wie möglich durch, denn es ist, glaube ich, der einzig richtige Weg !!!

Bis bald und gebt nicht auf, denn es gibt einen Weg,

Casilein.

Hvorstx2


Hallo ihr Schwindler und Schwindlerinnen,

ich habe gestern dieses Forum entdeckt und freue mich nicht alleine mit meinem Schwindelproblem zu sein, obwohl man diese Problematik eigentlich niemanden wünschen sollte.

Bei mir fing der Schwindel vor ca. 2 Jahren an. Zuerst mit einem Unsicherheitsgefühl, dann im laufe der Zeit kam es zu Drehschwindelattacken und zuletzt der totale Zusammenbruch, Schwindelattacken ohne jegliche Orientierung(ich wußte nicht wo oben, unten, rechts oder links war). Und von Anfang an ständig ein Übelkeitsgefühl im Magen. Zum Schluß habe ich mich kaum noch aus dem Bett getraut und bestand eigentlich nur noch aus Angst. Habe dann den Arzt gewechselt und Antidepressiva bekommen. Das hat mir das Leben wieder etwas leichter gemacht. Ach ja, die ganzen Untersuchungen waren alle ohne Befund (MRT Schädel, MRT HWS, Lumbalpunktion, etliche neurologische Untersuchungen der Nervenbahnen mittels Strom-echt Unangenehm-, Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße zum Gehirn, EEG und was weiß ich noch).

Habe dann, Gott sei es gedankt, einen Heilpraktiker gefunden, der mir mittels Chranio-Sacral-Therapie und psychotherapeutischen Gesprächen die Schwindelattacken und zum gößten Teil auch dies Übelkeitsgefühl nehmen konnte. Ich bin zwar noch lange nicht der Alte, aber langsam finde ich das Vertrauen zu meinem Körper wieder. Es ist aber leider ein langer Weg und es geht auch immer wieder mal etwas bergab, aber dann halte ich mir immer vor Augen, wie es mir in meinen schlimmsten Schwindelzeiten ging und dann sehe ich wieder meine Fortschritte und es geht mir meistens dann wieder besser und mein Mut weiter zu kämpfen kommt dann wieder.

So, jetzt ist erst mal Schluß, denn ich habe Hunger und den Magen soll man nicht warten lassen. Würde mich über jede Menge Kontake zu anderen Schwindelleidenden freuen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und von den "Gesunden" versteht uns sowieso niemand.

Alles Gute wünscht euch

Horst2

mpueckxe


Kopfschmerzen-Suche Leidensgenossen!

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.Ich laufe auch von Arzt zu Arzt und neimand kann mir helfen.Ich habe jeden und jeden Tag Kopfschmerzen mit einem Benommenheitsgefühl im Kopf als hätte ich eine Flasche Wein getrunken,und dann kommt die Angst hinzu,durch den Schwindel das man jede Sekunde umkippt.Ich weiß bald nicht mehr weiter dieser scheis Kopfschmerz kann doch nicht mein Leben bestimmen,es muss doch etwas sein.Ich habe schon Angst wenn ich morgens aufstehe,das es dann im laufe des Morgens wieder los geht.Wer kann mir etwas Mut machen?Habt Ihr auch diese Probleme?Gruß Sandra

s|om<e_gixrl


Re: verschiedene Schwindel

Ich kann mich auch nur den Tips anschließen. Mein Tip: auf gar keinen Fall Tabletten, erst recht nicht vom Neurologen. Schwindel verdrängen und so leben als wenn nichts wäre - Wahrnehmungslenkung... Noch ein Tip zur genausten Abklärung: Schwindelambulanzen z.B. im Klinikum Aachen. Die sind Top ausgestattet, aber Achrung Kassenpatienten: Man ist auch hier nur ein 5-Minuten Fall. Nie Angst entwickeln und am besten nahe Verwandte nicht zu sehr mit einbeziehen, die gehen auf einen ein und die Spirale wird immer enger. Schwindelübungen machen (im Internet suchen oder HNO fragen), drehen, fixieren "bis der Arzt kommt", dadurch wird man zumindest vom Kopf her sicherer. Craniosacral u. Akupunktur bestimmt nicht schlecht, Posturomed (wackelige Platte zum trainieren) beim Krankengymnasten erfragen. Ist echt gut für Unsichere.

lhucrylxein


Mal wieder ein Lebenszeichen - @casilein und alle anderen

Lieber Casilein und liebe anderen "Schwindler",

habe gerade eine Woche Elba hinter mir! Was soll ich sagen: Im Urlaub hatte ich keinerlei Probleme, dachte, ich wäre geheilt...

Und dann: Eine stressige Rückreise (12 Stunden in glühender Hitze, dann stressige Familienfeier, heute wieder arbeiten) und schon hat mich der Schwindel wieder. Klar beruhigt es, wenn man merkt, dass es nichts "Schlimmes" sein kann, wenn es kommt und geht und wenn man körperlich belastbar ist, aber den Schwindel als Stresssymptom zu erleben ist auch nicht angenehm.

Nichtsdestotrotz geht mein Weg weiter. Auch ich habe bemerkt, dass ich in Situationen, in denen ich absolut abgelenkt bin den Schwindel nicht oder kaum merke.

Ein Weg zu dieser Coolness ist das Paroxetin (nehme 30mg am Tag). Es hilft sowohl die Angst, die durch den Schwindel entsteht zu dämmen, als auch die Ursache unseres Schwindels zu heilen: Angststörung!!!

Ich glaube, man muss es so deutlich sagen. Wir sind zu irgendeinem Zeitpunkt aus dem Gleichgewicht gekommen (passt doch - wie symbolisch...) und haben dann aus lauter Angst vor dem Schwindel den Schwindel erst recht am Leben erhalten.

Jetzt geht der Weg zurück, mit viel Geduld und Mut, auch wenn's mal wieder bescheidene Tage gibt.

Ich sage euch: Es ist ein soooo super Gefühl, wenn man mal mehrere Tage schwindelfrei ist. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Casilein, ich kann Paroxetin auf jeden Fall empfehlen. Drücke dich nicht zu lange davor. Ich habe es im Januar abgesetzt und im März ging's mir prompt wieder verdammt mies. Seit April nehme ich es wieder (auch in erhöhter Dosis) und ich bin eindeutig auf dem aufsteigenden Ast. Ich sehe also deutliche Zusammenhänge.

Die ersten paar Tage der Einnahme sind nicht ganz easy, zunächst wird der Schwindel und die Angst schlimmer. Aber man muss durchhalten und die Dosis leicht steigern. Ich habe mit 5mg begonnen (über 3 Tage), dann für 10 Tage auf 10mg erhöht, nach weiteren 10 Tagen auf 15mg gesteigert, dann auf 20mg und schließlich nach insgesamt 40 Tagen auf 30mg. Für Angststörungen werden 40mg empfohlen. 10 oder 20 sind eindeutig zu wenig.

Auf in den Kampf!!

Lucylein

TEobi xK.


seit zweieinhalb Monaten Schwankschwindel

Hallo,

ich bin Tobias aus München 25 Jahre alt und leide

seit ca. zweieinhalb Monaten an starkem Schwankschwindel. Er ist eigentlich immer vorhanden, manchmal stärker, manchmal schwächer. Zur Zeit ist es Vormittags nicht so schlimm, dafür kommt es am Abend um so stärker. Ich habe wie alle hier in diesem Forum sämtliche Fachärzte aufgesucht die es gibt. Alles ohne Ergebnis. Alle Ärzte ( hauptsächlich der Neurologe ) gehen bei mir von einem "phobischen Schwankschwindel" der nur mit einer Threapie zu vetreiben ist aus. Ich zweifle allerdings stark an dieser Diagnose. Wie ich in diesem Forum gelesen habe, kann man den meisten Betroffenen medizinisch nicht ausreichend helfen. Das komische bei mir ist, dass ich zu allem in der Lage bin, am besten geht Autofahren, auch wenn ich meinen Kopf schnell bewege macht es mir nichts. Nur wenn ich gehe, dann merke ich dieses starke Schwanken wie auf einem kleinen Boot bei starkem Seegang.

sctNernejnh9immxel


Hallo an alle "Schwindler"

Bin seit längerem mal wieder im Forum und sehr dankbar, dass sich ein paar Leute direkt an mich gewandt haben und mich mit ihren Nachrichten sehr aufbauen.

Habe den Schwindel zur Zeit ganz gut unter Kontrolle. Allerdings bin ich nicht mehr so lange aufnahmefähig wie früher. Ich merke es daran, dass wenn ich länger in der Vorlesung sitze oder jemandem länger zuhöre, dass ich zwischendurch abschweife und auf Signale aus meienem Körper (wie Herzrasen, Ohrendruck!, Schwindel) sehr sensibel reagiere. Habe dann ganz oft Angst, jeden Moment dadurch auffällig zu werden, weil mir schwindelig wird und ich umkippe..... aber es passiert nicht und genau das baut mich immer wieder auf!!!!

Ich falle nicht um und ich stehe die Vorlesung oder das Praktikum ganz normal durch!!!!!

Ich weiss nicht, ob euch das etwas bringt, aber versucht euch klar zu machen, dass der Schwindel in eurem Kopf abläuft und ihr ihn kontrollieren könnt. Ich schaffe das sicherlich selber noch nicht, aber ich versuche es immer wieder.

Ganz liebe Grüsse,

sternenhimmel***

LEupo7(49


Nicht aufgeben

Hallo an alle "Alt- und Neuschwindler,

auch ich bin mal wieder hier. Erstens, weil man sich hier am besten verstanden fühlt, zweitens, weil es immer wieder "Neue" gibt, denen geholfen werden sollte.

Meine Geschichte kann man ein paar Seiten zurück lesen, sie unterscheidet sich aber kaum von den meiseen anderen

Die letzten Monate lagen im Zeichen der "Stabilisierung", d.h., ich mache wieder alles, was mir vorher im Leben Spaß gemacht hat und ich genieße es um so mehr, da ich jetzt weiß, wie es ist, wenn man am A... ist. Das heißt nicht, daß ich schwindelfrei bin, aber ich habe manchmal mehrere Tage, an denen es so ist. Es kommen auch immer wieder Rückschläge, jetzt bei der Hitze oder bei Stress und Ärger, aber ich kann es einigermaßen zuordnen. Dauert es etwas länger oder kommen andere Symptome hinzu (z.b. Gefühlsstörungen), dann werde ich schon nervös, da ich trotz aller psychosomatischer Erfahrung stark körperlich fixiert bin. Aber Angst, oder gar Panik kenne ich in diesem Zusammenhang nicht mehr. Ich nehme 20mg Paroxetin, mit dem Absetzen werde ich mir noch etwas Zeit lassen, der Zeitpunkt sollte glaub ich gut gewählt sein.

Am wohlsten fühle ich mich in der Natur, in Bewegung. Ein Beispiel: Dieser Tage fühlte ich mich im Büro so schwummrig und beim Gehen war wieder diese Unsicherheit. Nach dem Büro mit dem Fahrrad auf den Fußballplatz, bei 35° im Schatten gespielt, gerannt, gesprungen, geköpft usw., danach unter die Dusche. Ich fühlte mich wie neu geboren, 0 (!) Schwindel. Dann steh ich wieder da und denke, ich bin bekloppt. Meine Therapeutin erklärt dies einmal mit der Ablenkung. Beim Fußball achtet man auch nicht darauf, ob das Gleichgewicht 100% stimmt, da ist es normal, daß es "Unebenheiten" gibt. Dann entspannen sich beim Sport alle Muskeln. Außerdem ist man mit etwas beschäftigt, daß einem Spaß macht.

Hier noch ein paar Tipps:

1) körp. Untersuchungen, die zum Ausschluß von Krankheiten dienen, sollten - je nach vorhandener Angst davor - unbedingt gemacht werden. (Man kriegt sie sonst eh nicht aus dem Kopf)

2) Anmeldung bei einer Schwindelambulanz

Termine sind lange. Diese Leute sind spezialisiert und können sich anhand bereits vorliegender Diagnosen bzw. auch eigener Untersuchungen ein Gesamtbild machen, aufklären und wieder ein Stück Angst nehmen.

2) Sport und Bewegung, egal was.

Alle, die denken, beim Gehen zu schwanken. Beim Joggen ist das auf jeden Fall besser, nicht schlimmer.

3) Entspannung jeglicher Art

4) Medikamente.

Ich hab Paroxetin erst genommen, als ich dachte, ich mach's eh nicht mehr lange und dann ists sowieso egal. Es war die Wende. Der Schwindel war sofort besser, wieder ein Beweis für einen direkten Zusammenhang mit Angst und Psyche.

Mir hat das Medikament erst ermöglicht, wieder klar und ohne Angst zu denken, wieder zu essen (später zuviel...), frei zu atmen usw. Je nach Stadium die einzige Möglichkeit, die Spirale ins Positive zu drehen.

Es macht nicht matt in der Birne, keine Angst, nur etwas cooler.

5) Verhaltenstherapie

Bringt auf jeden Fall was.

Wieviel, hängt halt auch vom Therapeut ab.

6) Nicht im Internet surfen !!!

.(.. ist allerdings bei der Qualität vieler Ärzte sehr schwer...)

Mit Schwindlern austauschen ist O.K., die meisten anderen können sich eh nicht in unsere Lage versetzen.

Also, glaubt mir und anderen hier mit ähnlichen Erfahrungen. Es gibt Hoffnung auf Heilung !!!

Alles Gute an alle

Lupo

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