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Trigeminusneuralgie

H-arry AKwremmexl hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit bereits einer Woche leide ich an einer Trigeminusneuralgie mit einschliessenden Schmerzen. Meine Grunderkrankung ist Multiple Sklerose.

Es würde mich sehr freuen, von Ärzten (Neurologen) oder Forumsteilnehmern, die an dieser oder ähnlichen Krankheiten (s.o.) leiden bzw. sich damit auskennen, eine Nachricht bzw. Antwort auf mein Posting zu bekommen, das Ratschläge, Tipps, Erfahrungswerte etc. einschliesst.

Weiss jemand, was ich gegen die Schmerzen tun kann?

Ich mache mir grosse Sorgen - bitte helft mir !

Viele liebe Grüsse und Dank im Voraus !

Margrid

P.S.: Nickname im Forum meines Kumpels ...

Antworten
mqir,imVa+us


Re: Trigeminusneuralgie

Hallo Margrid!

Hatte selber vor 4 Jahren eine Trigeminus-Neuralgie und kann die Schmerzen sehr gut nachfühlen...

Mir hatte damals Tegretal (Wirkstoff: Carbamazepin ?) geholfen. Das Mittel hat zwar wahnsinnig viele Nebenwirkungen, die auch entgegen der Packungsbeilage relativ häufig auftreten, aber wer die Schmerzen kennt, nimmt das gerne in Kauf. Wichtig ist einmal die Woche zum Bluttest wg. Leberwerte u.ä. und Tabletten langsam (!) ein- und auszudosieren. Grundsätzlich würde ich auch ein MRT empfehlen, um die Ursache abzuklären, bei mir war es die typische Vergrößerung des Blutgefäßes neben dem Trigeminus-Nerv.

Wer hat eigentlich die Diagnose gestellt? Konnte der Arzt nicht gleich was verschreiben ??? Die Medikamente brauchen nämlich 2-3 Tage, um anzuschlagen und das kann einem Schmerzpatienten unendlich lang vorkommen...

Ach ja, mir fällt da noch folgendes ein: Provokationen vermeiden, soll bedeuten: wenig sprechen, kauen, Kältereize vermeiden und nicht über die Wangen/Kinnpartien streichen.

Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen!

Gruß, miri

P.S.: Ich möchte Dich nicht erschrecken, aber bei mir waren es "nur" 4 Monate, aber es gibt viele, die haben es ihr Leben lang, also such Dir einen guten Neurologen!!!

P.P.S.: In diesem Sinne: Danke nochmal an die Notaufnahme der Neurologie Marburg!!!

CElaudifa_Berlxin


Re: Mirimaus

Hallo Mirimaus

ich habe deinen Beitrag auch gelesen und freue mich Menschen zu treffen die das selbe haben oder hatten wie ich,dann weiß ich das ich nicht ganz alleine da stehe.Und das freut mich das du deine Schmerzen los bist.Ich habe auch eine Trigiminusneuralgie aber schon seit 9 Jahren (hatte kurz davor eine Gesichtslähmung),ich bin schon alles durch ,mit Akkupunktur bis hin zur Schmerztherapie.Das Medikament carbamazipin nehme ich seit 8 Jahren und seit 5 Jahren zusätzlich das Medikament Neurontin.Und nichts hilft :-(.Und nun wollte ich dich mal fragen,ob du nur das Medikament genommen hast,oder noch was zusätzliches nehmen solltest?? Oder ob du deine Nahring um stellen solltest,das hört man ja in den Medien auch oft.Ich kann es manchmal nicht mehr aushalten,Schmerzmittel helfen leider auch nicht.Vielleicht hast du was versucht was ich noch nicht versucht habe.Für einen Rat würde ich mich freuen,vielleicht hast du ja was.

Oder vielleicht ,falls das noch einer liest ,hat einen Rat für mich.Ich bin soweit das ich alles versuchen,haubtsache ich werde meine Schmerzen auch wieder los.

COlaud?ia_Berxlin


Hallo zusammen

Habe was vergessen zu schreiben,

auch falls jemand meinen Hilferuf liest,wäre ich dankbar wenn mir irgendjemand hilft.

ich danke euch schon mal im voraus.

Claudia

n)onolext


Schreien vor Schmerzen...

ich war nach 4 Monaten unregelmässig einschiessender Schmerzen im Frühjahr so weit, beim nächsten Anfall den Fön in die Badewanne fallen zu lassen, war nur noch Angst. Kein neurologischer Befund. Carmabazipin habe ich gleichwohl nach Durchlesen der Nebenwirkungen für den absoluten Notfall beiseite gelegt und die Schmerzen so gut es ging einfach "gehabt" und viel und unkontrolliert dabei bzw. danch geheult. Ich hatte den Eindruck, dass das den nächsten Anfall weiter hinauszögert, wenn´s sehr intensiv war, gleichsam Spannung ableitete. Dann bin ich zur Homöopathin gegangen. Die hat 3 Stunden Muskeltests gemacht und sich dann für Chamomilla D3 entschieden. Half beim nächsten Anfall, 12 Stunden später, gar nichts. Aber der übernächste war dann schon schwächer. Der überübernächste vergleichsweise harmlos. Und 10 Tage nach den ersten 3 "Kügelchen" war´s vorbei. Die Folgemonate habe ich genutzt, um bei dem besten Zahnarzt Münchens sämtlichen möglichen Zahnbeschwerden zu beseitigen, u.a. eine "alte Wurzelgeschichte" mit Restnerv nahe am unteren Gesichtsnerv. Und ich habe aufgehört zu rauchen, weil das ein klassischer Anfangsreiz war bei mir. Ich hatte seit Juni keinen Anfall mehr und klopfe auf Holz, dass es so bleibt. Euch wünsche ich von Herzen, dass ihr auch einen Weg findet, diesen grauenhaften Schmerzen zu entkommen.

Helga

LAottxa


Hallo ihr !

Auch ich leide seit 2 Jahren unter Trigeminusneuralgie. Beim ersten Mal hat es über 3 Monate gedauert.Bin damals in der Neurologie untersucht worden, aber es wurde nichts gefunden. Carbamazepin hat mir nicht geholfen.

Mein Hausarzt spritzte mir dann Vitamin B 12, alle 2 Tage eine Ampulle, damit hatte ich die nächsten 3 Male nach ca. einer Woche wieder Ruhe.

Gruß

Bhince-B


Re: Claudia und alle Trigeminus-Patienten

Allen Trigeminus-Patienten, die schon alles "durch" haben möchte ich einen Arzt empfehlen, der meinem Vater nach jahrelanger Krankheit geholfen hat. Mein Vater war zwischendurch 8 Jahre schmerzfrei, dann kam es wieder. Er hat alle Therapien durchgemacht: Akkupunktur, Opiate-Schmerztherapie, Vitaminkuren, Antroposophie. Zahbedingte und andere Ursachen wurden nicht gefunden. Carbamazepin (Tegretal) und Neurontin haben die Schmerzen auch nur unzureichend gelindert. Die Rettung :-) war schließlich Herr Dr. Vadokas in Heilbronn, der die Blockade-Methode weiterentwickelt hat. Für den Eingriff selbst ist nur 1 ambulanter Aufenthalt nötig. Nach langer Odyssee endlich schmerzfrei!

Gruß

jlah^nxe


Re: Hilfe".

hallo

durch zufall habe ich diese seite gefunden.Hab schon lange nach TRIGEMINUS

betroffenen gesucht.seit 1.Jahr leide ich darunter,und ich will nicht mehr.erst kammen die anfälle 2-3 im halben jahr,nun sind sie fast dauerhaft und ich ertrag das nicht mehr.zur zeit nehme ich stangyl zur nacht kann die aber nicht ausschleichen lassen ,es dauert dann keine zwei tage und diese widerlichen schmerzen sind wieder da.schmerzmittel helfen da fast nicht.BITTE, was hat man noch für möglichkeiten.

Alles Liebe Jahne

I9so


Re: jahne

Die Möglichkeiten nach Versagen der konservativen Therapien sind: Thermokoagulation des Ganglion Gasseri oder operative Dekompression in der hinteren Schädelgrube (nach Jannetta).

Das musst Du mit Deinem Arzt einmal besprechen.

L^upWincxhen


Medikamente / Trigeminus-Neuralgie

Hallo,

ich bin seit ungefähr 4 Wochen von einer Trigeminus-Neuralgie betroffen (andere äußere Einflüsse wie Zähne, HNO usw. wurden ausgeschlossen). Mein Neurologe begann eine Behandlung mit Carbamazepin mit gutem Erfolg, was die Schmerzen betrifft. Allerdings zeigten sich allergische Hautreaktionen, die nicht akzeptabel waren. Daraufhin erfolgte Umstellung auf Oxcarbazepin (Timox), ebenfalls mit gutem Resultat, was die Schmerzattacken angeht. Allerdings als Nebenwirkungen massive Wassereinlagerungen (Ödeme), extreme Müdigkeit sowie angestiegene Leberwerte und Hautirritationen, so dass mein Hausarzt mir heute dazu riet, das Medikament sofort abzusetzen.

Wer hat gleichartige Erfahrungen mit diesen Medikamenten gemacht? Gibt es evtl. ein ebenso wirksames Mittel, das diese Nebenwirkungen nicht auslöst? (Schmerzmittel/Tramal helfen nicht).

yUoxup


Ich möchten jedem Vitamin B empfehlen. Meine Oma hat Ihren Trigenimus mit Vitamin B wegbekommen. Sie hatten Ihn auch Jahre lang gehabt. Über Nacht kam er...

Die Behandlung mit Vitamin-B schlägt nicht von heute auf morgen an. Fast kein Arzt kennt bzw weiß was über die Behandlung mit Vitamin-B. Sie hat tausende von Tegratals geschluckt. Es gibt auch sehr interessante Bücher über Vitamin B welche ich zum lesen empfehlen möchte um den Bezug (der Nervennharung) Vitamin B zu den Nerven zu verstehen.

LG

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