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Kopfdruck, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit

L.il`ly200x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich möchte Euch gerne über meine Probleme berichten, vielleicht hat einer eine Idee, was ich haben könnte. Mein Hausarzt und meine Neurologin konnten mir jedenfalls nicht weiterhelfen.

Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und im Außendienst-Verkauf medizinischer Geräte seit Jahren beschäftigt.

Vor ungefähr 3 Jahren merkte ich zum ersten mal, dass ich unter Gedächnisschwierigkeiten leide. Meistens kam es dazu, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühlte. Seit einem Jahr habe ich sehr häufig auch einen difusen Kopfdruck, ständige Müdigkeit und bin oft gereizt. Den Leuten um mich herum ist seit 6 Monaten hin und wieder aufgefallen, dass mit mir etwas nicht stimmt. Manchmal, wenn ich mich beobachtet fühle, werde ich tod-ernst und völlig gefühllos, bekomme panische Angst und bringe kein Wort raus.

Dann wenn ich alleine bin, mache ich mir darüber große Sorgen und Gedanken, weine häufig und könnte losschreien.

Mein Hausarzt hat mir Edronax verschrieben. Es ist ein Mittel gegen Depression, das mir ca. 3 Monate zeitweise geholfen hat (ich bekam meine Lebensfreude ab und zu wider zurück). Danach bekam ich unkontrolliertes Zittern der Lippen, Tachykardien und Zuckungen der Augenlider. Mittel wurde abgesetzt. Weist jemand warum es zu solchen Nebenwirkungen kam? Jetzt hat mir mein Hausarzt Neuroplant 1x1 (hochdosiertes Johanniskraut) und Baldriparan stark für die Nacht empfohlen, das ich seit 1 Woche nehme. Ich weis, dass es bis zu 6 Wochen dauern kann, bis die Wirkung eintritt.

Mein Kopf ist immer noch total "voll", leide unter Konzentrationsmangel, bin ständig abwesend!! Jetzt bin ich auch noch agressiv und beschimpfe meinen Partner, was ich früher nie tat. Ich denke, ich drehe noch durch. Die Intelligenz hat, denke ich, nicht abgenommen.

Ich möchte mich nicht krankschreiben lassen, da ich das Gefühl habe, die Kollegen würden sofort verstehen, was in mir vorgeht. So kann ich es noch irgendwie verbergen.

Ich dachte, vielleicht habe ich auch eine Schizophrenie. Aber dafür höre ich keine Stimmen. Ich fühle mich aber oft beobachtet und bin sehr emotional empfindlich. Auf persönliche Kritik reagiere ich sehr emotional und brauche lange, um mich davor zu erholen. Beim reden fehlen mir oft Worte, spreche die Sätze ab und zu nicht ganz zu Ende , weil mir das Wort nicht einfällt. Es kommt oft dazu (besonders, wenn ich müde bin), dass die Leute, mit denen ich spreche, den Satz für mich "zu ende sprechen". Manchmal rufe ich jemanden an und lege wieder auf, weil ich vergessen habe, was ich sagen wollte. Es kostet mich also sehr viel Kraft, das alles so zu verbergen, dass es kaum auffällt. Ihr könnt Euch vorstellen, wie froh ich bin, wenn ich abends wieder zuhause bin.

Ansonsten habe ich Antriebsarmut, stehe morgens nur mit Qual auf, kann abends nicht einschlafen (liege oft noch 2 Stunden wach). Am Wochenende hole ich den Schlaf nach und schlafe bis zu 13 Stunden durch. Die Gedanken im Kopf "kreisen" NICHT, ich denke meistens an nichts, trotzdem habe ich das Gefühl, dass 1000 Dinge durch meinen Kopf gehen.

Beim Neurologen wurde CT gemacht, war unauffällig. Blutwerte waren auch normal. Auch die Schilddrüsenfunktion und Zucker waren normal. Die Symptome verstärken sich manchmal auch in Interwallen. Vor der Periode sind die immer stärker. nach Periode schwächen die sich wieder etwas ab. Das ist aber nur ab und zu so, oft fühle ich mich wochenlang total daneben.

Meine Kindheit war schwierig, da ich von den gefühllosen Eltern keine Liebe bekommen habe.

Welche Therapie würdet Ihr mir empfehlen?

Über Antworten bin ich Euch sehr dankbar,

total verzweifelte Lilly

Antworten
L>ill9yL2005


keine Idee

... weis auch keiner, was ich haben könnte...

L'illy2x005


keine Idee

... weis auch keiner, was ich haben könnte...

L0iWlly29005


keine Idee

... weis auch keiner, was ich haben könnte...

gQluecks0kle7e-bxlatt


frag vielleicht Esther67 -

oben links Suchleiste Esther67 eingeben - und PN senden , habe schon mehrere Beiträge von ihr hier im forum gelesen

alles Gute !!!

MuaSjuxra


Hallo Lilly,

ass es nicht auf einem CT beruhen, lass eine Kernspinntomographie machen. Ich hatte auch diese Sprachaussetzer, dazu noch ständige Kopfschmerzen, Leere im Kopf, Schlafstörungen, Schmerzen am ganzen Körper, ständige Übelkeit. Bei mir wurde endlich nach 6 Jahren Tortour ein Tumor entdeckt(gutartig), operiert und danach waren alle Gesundheitsprobleme weg. Seitdem fühle ich mich fit. War jahrelang bei falschen Ärzten, keiner kam darauf, bis ich auf die Untersuchung bestand. Man braucht vor dieser OP heute keine große Angst mehr zu haben. Man weiß ja nicht was es bei dir ist, aber scheue dich nicht vor weiteren Untersuchungen. Viel Glück

Gruß Jutta

L1illy&2005


Majura

danke für den Tip. Hattest du die Sprachaussetzer auch unter vertrauten Leuten oder nur in der Öffentlichkeit?

Ich habe es mehr´in der Öffentlichkeit. Trotzdem werde ich auf Kernspin bestehen.

Liebe Grüße

Lilly

M:aj@urxa


Hallo Lilly,

die Sprachaussetzer hatte ich mehr abends zuhause. Tagsüber hatte ich Wortfindungsstörungen. Deshalb hat auch abends mein Sohn am Schluss festgestellt, dass mit mir was nicht dtimmt. Tags zuvor hat mir noch mein Neurologe versichert, dass im Kopf bestimmt nichts sei. Deshalb lass ich mich heute nicht mehr abspeisen und bestehe gleich bei irgendeinem Verdacht auf weitere Untersuchungen. Es gibt auch positives aus dieser Geschichte. Ich habe heute eine andere Lebenseinstellung und fühle mich auch besser damit.

Gruß Jutta

BMlu>eOlxli


... ich vestehe genau wie Du dich fühlst!!!!!!

Hallo Lilly2005,

auch ich leide unter Kopfdruck und ähnlichen Symtomen wie Du sie beschreibst!!! Allerdings geht das bei mir schon seit einigen Jahren! Wenn ich Ärzten davon berichte bekomme ich immer zur Antwort das sei Psychosomatisch weil nichts festzustellen ist. Allerdings war ich nicht in der "Röhre"! Konzentrationsstörungen, manchmal Sprachstörungen, vergesslichkeit gehören bei mir zum Alltag! Manchmal vergesse ich sogar im Satz was ich sagen wollte und improvisiere dann damit keiner etwas merkt. Längere Artikel in Zeitungen und Bücher lesen ist bei mir nicht mehr drin. Allerdings habe ich Phasen wo ich die Probleme nicht so stark bemerke. Wenn ich Abends in meinem Sessel Sitze, Fern sehe und der Tag erledigt ist funktioniert es recht gut! Ergo die Probleme tauchen im Alltag auf wenn man gefordert ist! Mache mir Sorgen um die Zukunft weil ich gerne mal wieder den Kopf frei hätte, denn damit im Alltag zurecht zu kommen besonders auf der Arbeit ist doch recht schwer!

Liebe Grüße,

BlueOlli

hJeike.xlo


Re: Kopfdruck

Hallo,

auch ich leide seit Jahren unter immer wiederkehrenden Kopfschmerzen, teilweise eher einem Druck, der mich manchmal an die Grenze der psychischen Belastbarkeit treibt. Ich war mehrmals zum CT, einmal zum MRT, aber alles i.O. Trotzdem bleibt jedesmal die Angst, ob der nächsten Kopfschmerzschub vielleicht etwas Ernstes anzeigt. Ich habe auch Probleme mit der Wirbelsäule, bin in ständiger orthopädischer Betreuung. Zur Akupunktur war ich auch schon, brachte mal ein halbes Jahr Linderung, mal nur wenige Wochen.

Hat sich bei dir etwas ergeben? Meine Hausärztin schiebt nämlich auch alles auf psychosomatische Ursachen.

Gruß

heike.lo

d!eutFschzland


Hi Leute, ich habe auch so einen komischen Druck um linken Hinterkopfbereich. Dieser Druck ist irgendwie kann man sagen an der gleich Stelle. Es ist eigentlich kein Schmerz oder so aber halt so ein Drücken im Kopf und ich habe ehrlich gesagt eigentlich schon Angst, dass ich einen Gehirntumor habe. Dieser Druck hat vielleicht sogar vor 4 oder 5 Jahren ma angefangen oder so. Könnte mir vielleicht jemand sagen, ob es wirklich ein Gehirntumor sein könnte oder was könnte das denn sein? Ich bin auch so ein Mensch ich zerbreche mir gleich den Kopf, meine Nerven sind nicht stark kann man sagen, ich habe als 3-jähriger Junge einen Autounfall gehabt und mein Oberschenkel war zersplittert. Ich habe mehrere Narkosen glaube ich gespritzt bekommen und sowas. Ich denke mir auch immer gleich das Schlimmste wenn ich etwas habe oder so, weil mir kommt es auch vor, dass die linke Kopfseite von mir irgendwie größer ist als die rechte Kopfseite. Man sieht das halt nicht aber ich denke ma dass es so ist. Könnte es wirklich Gehirntumor sein? Oder könnte es auch durch Stress sein oder dass ich auch eine nicht gerade Wirbelsäule habe, da mein Bein wegen dem Unfall 1 Zentimeter kürzer ist oder dass ich meinen Nacken immer knackse? Woher könnte das kommen? Bitte helft mir, weil ich mir echt richtig Gedanken mache und echt Angst habe irgendwie zu sterben oder sowas wisst ihr? Aber bei mir is es so, dass ich statt müde bin eigentlich nicht müde bin. Ich kann die Nacht wach bleiben und durch machen und sowas. Was könnte das denn sein? Und irgendwie zum Arzt zu gehen habe ich auch irgendwie Angst, da ich angst davor habe, dass der Arzt mir sagt, dass es etwas schlimmes ist. Bitte helft mir.

Gruß Matze

a}ber>hallox2009


Hallo Lilly,

was ist aus Deiner Krankheit geworden?

Grüsse

aEberlha=lloq2a00?9


Haben die Ärzte zwischenzeitlich herausgefunden an welcher Krankheit du leidest?

a{beerhalPlo20x09


Ich frage, weil ich an mir seit einem Jahr ähnliche Syntome feststelle und der Kopfdruck immer stärker wird und in schnelleren Zeitabständen kommt. Deshalb hoffe ich im Internet auf mehr Information :-)

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