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Kribbeln, Schwindel: Nur Panikattacke oder Schlimmeres?

Dlark5sidxer hat die Diskussion gestartet


Ich bin 25, Student und leide seit März 2004 an folgenden Symptomen:

Ich fuhr gerade von der Arbeit nach Hause als plötzlich eine Schwindelattacke einsetzte wie ich sie vorher nicht kannte und die bis heute oft mein ständiger Begleiter wurde. Ich dachte ich werde ohnmächtig oder sterbe.Zu Hause wurde es nicht besser, ich ging schlafen. Nach dem Aufwachen war der Schwindel nicht weg...es vergingen einige Tage der Schwindel wurde weniger, dafür empfand ich immer auf der linken Gesichtshälfte ein Kribbeln oder einen Druck im Kopf, der sich immer kurz nach dem Aufstehen einstellte.

Eine Ärzte-Tour begann und am Ende hieß es die HWS sei schuld. Ich machte eine Physio und irgendwann im Juni waren die Beschwerden fort.

Kaum war das ausgestanden bekam ich eine Prostataentzündung, die mich bis September quälte und meine Beziehung sehr belastete. Dann war bis November Ruhe und dann setzten wieder Schwindelattacken ein. Zuerst wöchentlich, dann jeden Tag. Irgendwann landete im Krankenhaus und mir wurde eine Panikstörung diagnostiziert und eine Psychotherapie empfohlen. Ich habe weder ein MRT noch andere tiefergehende neurologische Untersuchungen bekommen, aber mehrere Neurologen haben Hirntumore oder MS ausgeschlossen.

Was mich aber irritiert ist, daß ich auch wenn keinen Panik-Anfall habe vegetative Reize wie Kribbeln am Kopf, Gesicht, Kopfdruck, Lichtempfindlichkeit, Nachbilder empfinde, die mich nachdenklich machen.

Andereseits sitze ich seit Anfang 2004 wegen Prüfungsstreß und einigen anderen Bereichen etwas in der Tinte und habe sehr viel Streß. Auch meine Beziehung ist nun zerbrochen und ich habe eine Therapie angefangen.

Bitte helft mir und gebt mir Tipps.

Antworten
j=ushxi


hast du dich mal auf borreliose untersuchen lassen?

das kommt mir sehr bekannt vor.

grade das kribbeln und die nachbilder und der schwindel. auch dass zwischendurch alles wieder (vermeindlich) okay ist.

du musst unbedingt auf eine umfangreiche diagnostik bestehen. grade in bezug auf (chronische) infektionskrankheiten.

borrelliose wäre da der erste verdächtige. pfeiffersches drüsenfieber verläuft auch gerne mit ähnlichen symptomen. die schilddrüse würd ich auch checken lassen. bleib dran und nerv die ärzte weiter bis sie dir helfen. und lass dich nicht gleich in die psycho.ecke drängen. nicht bevor alles andere abgecheckt ist.

war denn irgendwas bevor das alles angefangen hat? irgendeine grippe/erkältung oder irgendwas anderes krankheitsmäßig ungewöhnliches?

sSadl|exr


Hallo Darsider.

Ich habe ähliche Symptome wie Du.

Anfangs hatte auch ich einen Schwindel, der aber nicht lang anhielt. Dann bekam ich richtig massive Nackenverspannungen und, so wie Du, ein Kribbeln in den Händen und Füßen. Ab und zu kribbelt es auch im Gesicht und die Zunge brennt.

Meine Hautempfindung ist auch nicht mehr so sensibel.

Dann habe ich den großen Fehler gemacht und gegoogelt. Mach das bloß nicht !!! Du suchst Dir irgendwie immer eine der schlimmsten Krankheiten aus und stellst dir selbst die Diagnose.

Ich war auch bei div. Ärzten, die an sich nicht´s ungewöhnliches fanden. Aber, in meinem Kopf tickt seit dem die Angst vor MS.

Ich muss lernen, dass die Psyche in der Lage ist, viele Symptome auch bei vermeintlicher Beschwerdefreiheit in das Bewusstsein zu lenken. Mein Neurologe hat mich zwar körperlich untersucht, ist aber der festen Meinung das ich psychisch angeschlagen bin. Ich bekomme noch ein MRT des Schädels, auch das gehört wohl zu seiner Anti Angst Behandlung, denn er ist absolut überzeugt, ich hätte keine MS.

Ich hatte auch im letzten Jahr so eine heftige Infektion, die sich wie ein Lungenentzündung äusserte, sie war aber relativ schnell wieder weg. Dann im Dez. bekam ich eine Entzündung der Samenblase, bei der in mir das erste mal richtige Angst aufkeimte. Ich brauchte drei Urologen, bis der letzte endlich die richtige Diagnose stellte.

Danach war ich noch wegen Stuhlveränderungen zur Darmspiegelung, sie war ohne Befund, es sollte eine Colitis ulcerosa ausgeschlossen werden.

Seit dieser Zeit regristriere ich jede Stuhlveränderung, mal ist er normal, dann wieder "Spritzwurf" :-)

Mein Blutdruck hatte ich auch fest im Auge. Glaube mir, dass alles kostet Kraft, auch unterbewusst.

Auch ich mache mir meine Gedanken ob ich noch weitere Test´s auf Boreliose oder die Schilddrüse machen sollte. Ich kann mich aber beim Besten Willen nicht an einen Zeckenbiss erinnern.

Am besten, Du vertraust erstmal Deinen Ärzten. Wenn Du aber Zweifel hast, dann suche Dir direkt die Fachärzte und spreche sie direkt an, sage ihnen auch, wenn Du Angst hast. Kein guter Arzt wird Dich dafür belächeln.

Alles Gute...

Sadler

A+icQha20x04


Sadler und Darksider,

das hört sich verdammt nach Borreliose an. Und glaubt mir, die Psyche macht keine Prostataentzündung oder Samenblasen-Entzündung - die Borreliose kann alles entzünden, was ihr gerade einfällt.

Weniger als die Hälfte der Borreliose-Kranken haben einen Zeckenbiss bemerkt. Eine Zeckennymphe ist so gross: °

und transparent. Wie wollt Ihr die bemerken?

Ich empfehle, über eine Selbsthilfegruppe die Adresse eines Arztes zu erfragen, der sich damit auskennt. Sonst kommt bei der Testerei nichts bei raus.

Grüsse,

Gabrielle

D3arJks&ixder


Danke für euren Input. Ich habe eine Menge Ergänzungen und Anmerkungen zu tätigen...

Das mit der Borreliose glaube ich ganz ehrlich nicht, ich kanns nicht genau sagen, aber mein Gefühl sagt mir falsche Baustelle.

Wenn man die Symptome anschaut gibt es ähnliches, aber müßte es mir dann nicht viel schlechter gehen? Bzw. ich hatte fast 5 Monate Ruhe außer eben die blöde Entzündung. Ich habe seit 2004 3 Blutbilder gemacht und eines im Krankenhaus.

Alle wie von einem Athleten und die Schilddrüse ist auch ok (mir ist schon klar, daß nicht alles untersucht wird bzw. im Blut gezielt danach gesucht werden muß). Vorallem wurden bei meiner Prostatitis eine Bakterien und ein Pilz gefunden, der das Ganze wohl verursacht hat, wobei ich bis heute nicht weiß, woher ich mir das geholt habe. Angeblich bekommt man Prostatitis auch psychisch..naja. Begonnen hat 2004 noch mit einer Blinddarmreizung bevor die Schwindel-,Panikattacken losgingen, sonst wüßte ich nichts. Das Einzige, was mit einem Insektenbiß oder Stick zusammenhängt war ein Wespenstick im Sommer 2003 genau in meinen Nacken, aber kann das Borreliose verursachen. Ich möchte mich ja nicht lächerlich machen.

Zu meinen Symptomen: Beim ersten Schub quasi hatte ich innerhalb 3-4 Monate nur 2-3 ordentliche Schwindelattacken und sonst nur Mißempfindungen und so weiter...

Beim zweiten Mal kamen die Panikattacken fast täglich und das Schema paßt ja leider auch auf meine Symptome. Herzrasen etc. hatte ich ja auch.

Noch andere Anmerkungen von Euch?

A&i@cha^2004


Du musst wissen, ob Du Dich untersuchen lässt.

Nur soviel: Borreliose ist absolut unberechenbar. Man kann auch monatelang mal Ruhe haben - sie macht was sie will und fällt bei jedem anders aus. Zu meinen tollen Blutwerten hat man mir immer gratuliert.

Als ich mit meiner ersten Schwindelattacke im Bett lag, sah ich einen Bericht über Borreliose im Fernsehen. Ich dachte noch: Nee, was man alles haben kann. Mein Gefühl hat mir damals auch nicht geflüstert, dass ich es habe ... Zumal ich auch nie eine Zecke gesehen hatte.

Aber wie gesagt: Du entscheidest was Du tust.

Diarksnider


So negativ war es nicht gemeint...besser eine Untersuchung zu viel, aber ich kann es mir eben nicht vorstellen, um ehrlich zu sein.

Was hattest du denn für Symptome?

Nun alle meine Symptome, die nicht immer alle da sind:

Kribbeln im Gesicht, am Kopf (wechselnd)

Lichempfindlichkeit, Nachbilder

Verspannungen im Nacken, HWS

Schwindel

teilweise wenige Kraft in Armen oder Beinen (sehr selten)

und sonst die üblichen Begleiterscheinungen von Panikattacken...

Dkark'sidxer


Ach ja ab und zu kommen Kopfschmerzen dazu und ein diffuser Kopfdruck...

Zecken würde ich ausschließen, aber kann man wahrscheinlich nicht so genau sagen wie du eben auch erlärt hast.

Wespen können diese verdammte Borreliose auch übertragen nicht?

Ich komme aus Wien, wie ist das bei Euch? Brauche ich einen speziellen Arzt dafür oder reicht der Pratkische?

AKiTcha2_00x4


Ich habe von jemand gehört, der steif und fest behauptet, bei ihm wäre es eine Wespe gewesen. Ich kann es mir aber irgendwie schlecht vorstellen. Von Bremsen, Flöhen und Moskitos gibt es aber glaubhafte Berichte.

Meine Symptome, die ich aber nicht alle auf einmal hatte und die über die langen Jahre aufgetreten sind, findest Du in dieser Liste. Ich hatte sie alle, bis auf die Männerspezifischen:

[[http://www.lymenet.de/lymchckd.htm]]

Wegen Diagnostik kannst Du Dich an

Dr. Gerold Stanek

Klinisches Institut für Hygiene der Universität Wien

wenden.

Grüsse,

Gabrielle

lxunax025


hallo darksider!

ich glaube nicht, dass es borreliose ist. ich habe genau die gleichen beschwerden wie du und das schon seit 5 jahren. borreliose test habe ich machen lassen - negativ. bei mir ist phopischer dauerschwindel mit angst- und panickattacken festgestellt worden. hab auch das ganze netz durchsucht und mir dann schon alle möglichen krankheiten eingebildet. heute gehts mir soweit gut und ich kann und muss damit leben. hab schon seit längerem keine beschwerden mehr, weil ich mich nicht mehr so reinsteigere. stress verstärken den schwindel natürlich.

bei mir hat es auch immer geheißen die besten blutwerte alles in ordnung. mrt (3 x gemacht) immer in ordnung, ekg, einfach alles durchgetschekt.

es gibt zahlreiche links im netz für dauerschwindler und es sind mehr davon betroffen als man ahnt.

liebe grüße luna

hkeaOdacxhe


@ darksider

Hast Du mal an Migräne gedacht?

Es gibt nämlich Migräneauren,die mit Schwindel Sensibilitätsstörungen(Kribbeln und Taubheitsgefühle) Kraftlosigkeit in Armen und Beinen bis hin zu Lähmungserscheinungen einhergehen.Diese können mit aber auch ohne nachfolgenden Kopfschmerz auftreten.

Dazu würde auch Lichtempfindlichkeit und Symptomverschlimmerung in Stress-Situationen passen.

Schöne Grüße

EXlaH


Hallo zusammen.

Ich gehöre auch zum Kreis derer, die sich ständig Sorgen machen wegen Kribbeln in Händen/Füßen, Schwindel, Zittern, Kopf- und Augenschmerzen, Nackenschmerzen usw. usf. Ich hatte mir vor einiger Zeit fest vorgenommen, nie wieder in Neurologie-Foren zu lesen oder nach solchen Symptomen zu googlen, aber naja... Ich werde meine Angst vor MS einfach nicht los!

Ich bin seit über zwei Jahren beim Neurologen in "Behandlung" (d.h. behandelt hat er eigentlich nichts, nur immer wieder untersucht). Er hat nie irgendwas feststellen können. Ich hab alle bis auf eine Untersuchung (LP) hinter mir, die MS diagnostizieren könnten, und wie gesagt wurde nie IRGENDWAS diagnostiziert. Nicht der kleinste Hinweis auf irgendwas neurologisches hat sich je ergeben. Daher wurde wohl auch keine LP gemacht, die macht man ja nicht mal einfach so, denke ich. Eigentlich könnte ich total beruhigt sein! Was ich auch bin, und zwar immer dann, wenn ich mal wieder vom Neuro komme und dieser mir wie jedesmal mitgeteilt hat, dass wirklich alles in bester Ordnung sei. Dieser Zustand hält dann ein paar Wochen an, die Symptome gehen weg (oder ich nehme sie einfach nicht mehr wahr?) und mir geht es super. Bis dann eines Tages sich wieder was einstellt: ein Kribbeln in den Füßen, einseitige Augenschmerzen, was auch immer. SOFORT fängt die Panik wieder an. Hat der Neuro nicht doch was übersehen? MS ist doch manchmal sehr schwierig zu diagnostizieren? (Seit ich mal gelesen hab, dass es auch mal Jahre dauern kann, beunruhigt mich ganz besonders dieser Punkt!) Vielleicht kriege ich ja jetzt doch noch irgendwann die Diagnose MS? Wieso gehen die Symptome nicht ein für alle mal weg, wenn ich doch angeblich ganz gesund bin? - Ich bin sicher, wir kennen das alle, oder? Und wir sind uns selbst GANZ sicher, dass unsere Symptome ganz genau auf eine bestimmte Krankheit hinweisen, nur die Ärzte sind zu blöd, das zu diagnostizieren, haben irgendwas übersehen, nicht richtig erkannt, falsch interpretiert... ;-)

Um mich zu beruhigen, sag ich mir immer folgendes: mein Neurologe ist der Fachmann, dem ich vertraue, und nicht meinem angelesenen Halbwissen aus dem Internet! Er hat tagtäglich mit neurologischen Diagnosen zu tun und kennt sich aus. Bestimmt bin ich nicht die einzige Patientin mit Symptomen einer MS. Mit Sicherheit HAT er schon bei anderen MS diagnostiziert oder behandelt solche Patienten und WEISS, worauf er achten muss und wie sich das alles äußert! Warum sollte ausgerechnet ICH ein besonders schwieriger Fall sein oder warum sollte er ausgerechnet bei mir irgendwas schwerwiegendes seit über 2 Jahren übersehen? (Gut, sowas KANN vorkommen, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit wirklich??) Also, solange ich nichts anderes höre, als dass ich vollkommen gesund bin und nichts neurologisches vorliegt, brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Ich mache sie mir aber halt doch. Eine andere Ursache für meine Beschwerden konnte bisher nämlich auch noch nicht gefunden werden. Borrelien sinds nicht, Rheuma hab ich nicht, meine Blutwerte sind okay, Schilddrüse ist in Ordnung - das einzige, was nicht GANZ okay ist, ist meine Wirbelsäule, da hab ich eine leichte Skoliose und in der HWS eine leichte Fehlstellung. Aber anscheinend hat das alles nichts mit den Symptomen zu tun, die ich habe. Jedenfalls hat sich kein Arzt zu einem Zusammenhang zwischen meiner Wirbelsäule und meinen Symptomen je geäußert. ???

Ich weiß mittlerweile schon nicht mehr, ob ich meiner Wahrnehmung noch vertrauen kann. Vor ein paar Wochen hatte ich plötzlich ein taubes Gefühl an der Hüfte. Ich lag gerade auf dem Sofa, hatte aber nichts abgeknickt oder die Beine angezogen oder so, ich lag lang ausgestreckt da. Plötzlich dieses taube Gefühl. Ich fuhr natürlich wie von der Tarantel gestochen in Panik vom Sofa hoch und betastete wild meine Hüfte. Sobald ich stand, ging das Gefühl weg und alles war in Ordnung, sie war gar nicht taub. Den ganzen restlichen Abend war mein Puls auf 180, ich hatte tierische Angst, hab die ganze Zeit meine Hüfte betastet und befühlt, ob sie auch WIRKLICH nicht taub sei. Die nächsten Tage dasselbe: alle 15 min Hüfte befühlen, ob sie nicht doch taub ist. Zwischendrin hab ich mir immerwieder eingebildet, sie wäre es, beim Betasten dann gemerkt, dass sie NICHT taub ist. Ich hab gedacht, ich muss durchdrehen!!! Ich hab mir das so fest eingebildet und vor lauter Angst manchmal nicht mehr gewusst, ob ich was fühle oder nicht.

Sadler hat ganz recht: die Psyche ist in der Lage, viele Symptome in das Bewusstsein zu lenken. Das sag ich mir immer und immer wieder, aber meine Angst vor MS krieg ich einfach nicht los. Obwohl es mehrfach ausgeschlossen wurde. Andererseits: werden nicht viele MS-Patienten am Anfang als Hypochonder abgetan...? Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll!!!

sdadEle`r


Hallo ElaH.

Ich denke, Du kannst dem Neurologen vertrauen !!!

Hätte sich auch nur der geringste Hinweis ergeben, wäre die LP mit Sicherheit durchgeführt worden. Mein Neuro hat das auch so erwähnt, eine LP nur "mal so" durchzuführen wäre zu gefährlich !

Das Internet ist in diesem Sinne mehr ein Fluch, denn eine Hilfe.

Mein Hausarzt sagt, er hat fast jeden Tag einen Patienten, der sich durch´s googlen in eine Krankheit verrannt hat. Es erinnert ihn an sein Medezinstudium, da hatten die Studenten auch sämtliche Krankheiten. Mann sucht nämlich nicht nach den passenden Krankheiten, sondern nach den passenden Symptomen.

Wenn ich tief in mich hineinhorche, dann hätten mich meine Symptome nie zu einem Arzt geführt. Das hat nur die Angst getan.

Ist es bei Dir nicht ähnlich ?

Und wir verlieren nie ganz die Krankheit aus dem Blick, müssen aber lernen damit umzugehen. Es gibt unendlich viele Krankheiten, die wir auch alle bekommen können über die wir uns keine Gedanken machen.

Z.Zt. geht es mir ganz gut, ich habe nur Angst vor dem MRT, das am DI. angefertigt wird. Wenn der Befund die Vermutungen des Neurologen bestätigt, wird mir ein riesen Brocken vom Herzen fallen. Ich freue mich dann schon richtig auf die Gesprächstherapie um andere Denkansätze zu bekommen.

Vielleicht solltest Du auch mal eine Therapie in Angriff nehmen, denn ganz allein kommt man da nicht heraus.

Viele liebe Grüße

Sadler

EdsEthe8r67


Natürlich gibt es Menschen mit MS und Borreliose und mit Gehirntumoren...

aber viel mehr Menschen gibt es mit Angsttörunge, Panikattacken, psychischen Überlastungen.

Ich war auch bei einem Neurologen wegen Dauerschwindel, Sehstörungen undundund. Es wurde sogar über den Verdacht von MS geredet (2 x CT) und in der Notaufnahme bin ich mit Verdacht auf Hirnschlag oder Schalganfall gelandet.

Seit 10 Monaten mache ich bei einem psychologischen Psychotherapeuten wegen einer Angststörung in Behandlung.

Und DAS hat geholfen. Und Angst kann genauso schlimm sein wie ein Tumor wenn man nichts dagegen tut.

Alle körperlichen Aspekte sollte man natürlich beleuchten. Aber die gleiche Aufmerksamkeit sollte man auch seinem Innenleben zukommen lassen. Und von alleine gehen starke psychische Beschwerden genauso wenig weg wie ein Tumor. Da muss man was tun.

L)upox049


Hi ElaH,

danke für die schöne Beschreibung der Denk- und Fühlprozesse, die da immer wieder ablaufen, da erkennt sich so mancher wieder.

Wie Sadler sagt, man muss lernen damit umzugehen und dazu ist z.B. eine Verhaltenstherapie gut, obwohl ich auch nach ca. 65 Std immer noch einen gut funktionierenden "Body-Scanner" habe, aber ich hab keine Angst und keine Dauer-Symptome wie z.B. Schwindel mehr.

Wichtig ist auch ein guter Arzt, der zwar das "Grundproblem" kennt, aber dennoch sowohl Patient als auch Beschwerden ernst nimmt.

Alles Gute.

Lupo

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