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Steißbein, Nerven usw.

Ssasa1x11 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich versuche mich kurz zu fassen da ich es nicht in zwei-drei sätzen schreiben kann.

also angefangen hat alles vor ca. 7 wochen mit schmerzen direkt rund um das areal in der steißbeingegend (also wirklich dem letzten knochenstück) ich war nicht gestürzt o.ä. von daher wunderte ich mich nur ein wenig.

da ich ja nicht gleich nach ein paar tagen zum arzt renne hab ich erstmal nichts gemacht. nach 2 wochen dann aber

hab ich einen orthopäden termin vereinbart der allerdings erst diese woche zustande kam weil einfach kein termin frei war und meine schmerzen ja nicht so waren dass ich es nicht

nicht aushalten konnte, außerdem dachte ich es geht evt. bis dahin wieder so weg wie es gekommen war. nachdem ich aber auch empfindungsstörungen in den beinen, von der steißgegend

aus bekam, machte ich mir doch gedanken. es fing an mit einem leichten kribbeln, veränderte sich aber im laufe der tage dann in eine art schauer die durch die beine laufen, d.h. ganz extreme

berührungsempfindlichkeit, die aber keine schmerzen auslösten, sondern wie gesagt schauer, sogar wie kitzeln, so als hat man einen handschuh an, fährt dann fahrrad über eine pflastersteinstraße und die hand, die fest am lenker ist fängt unangenehm an zu vibrieren... wer das kennt, sorry ich kann es

nicht besser erklären.

mein hausarzt zu dem ich dann ging verschrieb mir voltaren da er von einer entzündung der wirbelsäule ausging. das half überhaupt nichts, mittlerweile wurden die missempfindungen immer schlimmer, aber immer nur an der außenseite, also am schlimmsten wade und außenseite fuß. wenn ich an der innenseite der oberschenkel ganz leicht mit der hand langfahre ist die empfindungsstörung in den beinen am schlimmsten, so als würde man mit dem finger auf eine glatte wasseroberfläche tippen und es zieht ja dann auch

sofort kreise... aber am heftigsten eben wenn ich an den steiß komme, dann geht das sofort in die beine und füße. dann hatte/habe ich eine art muskelschwäche, also ich hatte probleme kniebeugen zu machen da ich das gefühl hatte meine beine wären spaghetti.

da ich sehr beunruhigt war, weil ich auch im sommer eine campylobacter jejuni erkrankung hatte die ja auch neuralgien oder auch gbs (guillan-barré-syndrom - kinderlähmung) auslösen kann, bin ich dann in eine neurologische klinik gefahren. dort wurde festgestellt - bei den ersten untersuchungen

der reflexe, dass diese sehr stark sind in den beinen, will sagen die ärztin hat mit dem hämmerchen auf mein rechtes bein geschlagen und das linke schlug aus usw. da sie dort erst einen fall hatten einer magen-darm erkrankung mit anschließender neuropathie musste ich da bleiben, auch wegen meinen symptomen der empfindungsstörung usw.

hier war ich dann 1 woche stationär und es wurde eine lumbalpunktion gemacht (nervenwasser aus dem rückenmarkskanal entzogen) da hier falls ich gbs, ms o.ä. hätte dies dort aufgrund erhöhter eiweiß-werte sofort festgestellt würde, gott sei dank war hier alles in ordnung.

dann hatte ich noch MRT vom kopf und der hws - hier wurde nur eine leichtgradige porösität der nervenhülle und erweiterung des spinalkanals festgestellt. beim kopf eine hirnhautreizung

aber wohl verursacht durch die punktion die ja sehr heftig war.

EMG wurde noch gemacht, da war soweit alles ok, etwas verlangsamt bei einem hauptnerv, aber lt. neurologin

nicht beunruhigend. d.h. im klartext alles soweit im grünen bereich, trotzdem wollten sie mir eine heftige cortison-stoßtherapie verpassen woraufhin ich dann die klinik auf eigene verantwortung verließ, war ja eher ein schuß ins blaue, anstatt dass sie erstmal MRT von der mittleren wirbelsäule und dem rückenmark machen...warum das bisher keiner gemacht hat, obwohl ich ständig sage dass alles vom steiß auszugehen scheint..keine ahnung...

war dann beim neurologen der mir sagte dass es wohl psychosomatisch sei, was mich wunderte weil ich a. das wohl

angenehmste privatleben seit einigen monaten habe und b. auch kaum streß bei der arbeit. naja wenn er meint..

nehme jetzt hochdosiert vitamin b6 und b12 präparate und magnesium. das war vor 3 wochen, besser wurde

es nicht. jetzt war ich beim orthopädentermin der endlich stattfand und schilderte das, er meinte da ich bei

einer thai-massage war kurz bevor das mit dem schmerz im steiß anfing, könnte es sein, dass sie mir

irgendwelche nerven eingedrückt hat (musste auf dem rücken liegen und die frau kniete mit ihrem

gewicht auf meinem hintern während ich den oberkörper aufrichten sollte, die hände nach hinten strecken sollte

und sie zog dann daran. d.h. sie drückte mein gesäß runter während ich mich mit dem oberkörper aufrichtete.

er hat mir dann chiropraktikermäßig an den beinen gezogen und sagte

wenn es nicht besser sei, sollte ich nochmal kommen zur MRT. es ist nicht besser, im gegenteil, jetzt bin ich seit

dieser woche wieder arbeiten (bin werbekauffrau) und sitze eben viel vorm rechner, war ja die ganze zeit

krank geschrieben (knapp 3 woche, davon ja eine woche stationäre behandlung) und mein steiß ist druck-

empfindlich, schmerzt aber nicht soviel, es ist einfach unangenehm und die empfindungsstörungen

die abgeschwächt waren die ganze zeit sind wieder voll da.

meine frage: hat jemand was ähnliches erlebt, ich weiß ja immer noch nicht ob es neurologisch ist und es doch

durch die infektion im sommer bedingt ist, oder ob es einfach orthopädisch ist und diese thaimassage doch schuld war?

die empfindungsstörungen kommen definitiv vom steiß, da es ja erst jetzt wo der steiß wieder wehtut auch in den beinen

schlimmer wird.

für input oder feedback wäre ich dankbar

LG SASA

Antworten
t~rinik30


Hallo,

habe diese Missempfindungen auch seit Mitte August, zwischenzeitlich jedoch mal ein bis 2 Wochen Besserung, in den Beinen und linksseitig im Rücken und im Arm. Habe schon immer massive Rückenprobleme da ich eine Wirbelsäulenkrümmung habe oben zwischen den Schulterblättern. Richtig angefangen hats als ich im Sommer wo es kalt war lange draußen saß auf einer kalten Bank. Am anderen Tag hate ich im Steißbein Schmerzen und es kribbelte, wurde dann schlimmer, ich ging zum Arzt der verschrieb Krankengymnastik und Tabletten (Tabletten nahm ich nicht hatte ja keine so starken Schmerzen). Trotz Krankengymnastik wirds nicht besser es sind auch wie Schauer in den Beinen und im Rücken und morgens kribbelt mein Rücken, komm mir manchmal vor wie verschoben, manchmal kommt auch Übelkeit dazu. Muß sagen das ich im letzten Jahr viel Streß hatte, das komische ist wenn ich Baldrian nehme (das ja beruhigend wirkt) wirds besser. Is das vielleicht doch psychisch bedingt?

S7asa1~11


psychosomatisch

???

so ganz abwegig scheint es ja nicht zu sein, ich meine die psyche kann ja schon viel auslösen ohne dass es uns richtig bewußt ist.

wir können denken dass wir zwar streß haben und damit klar kommen, das innerste das aber ganz anders sieht.

mein hausarzt sagte mir mal dass jedes körperteil für ein bestimmtes problem steht, oft schlagen einem dinge die einen beschäftigen z.b. auf den magen, eine freundin von mir hatte immer entzündungen der wurzeln und zahnweh obwohl sie keine karies hatte. bei ihr waren es dann verdrängte probleme.

trotzdem sowohl du, wie du hier beschrieben hast, als auch ich schieben dass ja nicht ganz beiseite, also dass man streß hatte usw. habe ich ja auch in betracht gezogen, kann bei mir aber wirklich nichts finden was das auslösen könnte....denke dass es einfach was physisches nicht psychisches ist, trotzdem bin ich nicht sicher...

evt. ist es bei dir ja wirklich was orthopädisches, meine neurologin sagte auch dass nervengeschichten schon extrem schwierig sind zu behandeln, weil das ein richtiges netz ist im körper, wenn du also durch eine wirbelsäulenverkrümmung nur einen nerven drückst oder quetschst kann das auswirkungen haben auf viele, viele andere nerven, vielleicht wurde DER nerv einfach noch nicht gefunden der die probleme macht...es ist echt schwierig zu sagen was es ist oder was der auslöser ist.

warum ich mich so sträube dass es was psychisches sein soll ist die tatsache dass ich früher ein paar phasen hatte bei denen ich mehr streß hatte und das hat sich dann geäußert in kopfweh und schlafstörungen, warum soll es sich jetzt plötzlich so äußern?!

vielleicht hat ja jemand eine idee......

LG Sasa

S^asa_111


schwierig, schwierig

???

finde ich schon erstaunlich dass du das auch hast, eine freundin von mir hatte das auch mal, bei ihr war es definitiv die psyche.

so ganz abwegig scheint es ja nicht zu sein, ich meine die psyche kann ja schon viel auslösen ohne dass es uns richtig bewußt ist.

wir können denken dass wir zwar streß haben und damit klar kommen, das innerste das aber ganz anders sieht.

mein hausarzt sagte mir mal dass jedes körperteil für ein bestimmtes problem steht, oft schlagen einem dinge die einen beschäftigen z.b. auf den magen, eine freundin von mir hatte immer entzündungen der wurzeln und zahnweh obwohl sie keine karies hatte. bei ihr waren es dann verdrängte probleme.

trotzdem sowohl du, wie du hier beschrieben hast, als auch ich schieben dass ja nicht ganz beiseite, also dass man streß hatte usw. habe ich ja auch in betracht gezogen, kann bei mir aber wirklich nichts finden was das auslösen könnte....denke dass es einfach was physisches nicht psychisches ist, trotzdem bin ich nicht sicher...

evt. ist es bei dir ja wirklich was orthopädisches, meine neurologin sagte auch dass nervengeschichten schon extrem schwierig sind zu behandeln, weil das ein richtiges netz ist im körper, wenn du also durch eine wirbelsäulenverkrümmung nur einen nerven drückst oder quetschst kann das auswirkungen haben auf viele, viele andere nerven, vielleicht wurde DER nerv einfach noch nicht gefunden der die probleme macht...es ist echt schwierig zu sagen was es ist oder was der auslöser ist.

warum ich mich so sträube dass es was psychisches sein soll ist die tatsache dass ich früher ein paar phasen hatte bei denen ich mehr streß hatte und das hat sich dann geäußert in kopfweh und schlafstörungen, warum soll es sich jetzt plötzlich so äußern?!

vielleicht hat ja jemand eine idee......

LG Sasa

SwveYn Gr)uhlkxe


Sind es Nervenschäden?

Ich lag von Juni 2006 - Januar 2007 in der Reha in Leezen nach einem Aortenanorysma, 2 Schlaganfällen, einem Hirnstamminfarkt, einem Platzbauch und einem tiefen Dekubitus in der Gesäßspalte in Höhe des Steißbeins. Nach meiner Entlassung aus der Reha bekam ich Druckbeschwerden im linken Fuß und Sensibilitätsstörungen im linken Unterschenkel, in beiden Oberflächen der Oberschenkel und im gesamten Hüftbereich. Ich führe diese Beschwerden auf eine Fehlbehandlung des Dekubitus zurück. Obwohl weiterer Druck auf den Dekubitus unbedingt zu vermeiden ist, wurde zur medizinischen Versorgung eine stark drückende Einlagerung (Tupfer) am Dekubitus vorgenommen. Der Druck war so gewaltig, dass ich kaum liegen bzw. sitzen konnte. Wahrscheinlich hat dieser ständige Druck zu Nervenschäden geführt, die sich nunmehr in den von mir geschilderten Beschwerden äußern. Mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Beschwerden hat und was dagegen getan wird

D,ig+gnyi


Hallo!

Bei mir war es ähnlich. Keine Schmerzen im Steiß, bzw. erst gemerkt, als der Osteopathe da letzten Monat drauf gedrückt hat - aua, das tat sauweh! Bei mir sind die Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühl) im Intimberreich und Gesäß - echt übel. Auch die Sakralnerven sind wohl betroffen. Bin monatelang von Arzt zu Arzt gerannt, Lumbalpunktion, MRTs - das ganze Programm. Habe oft den "Vorschlag" gehört es sei psychosomatisch. Erst der Osteopath kam dann auf das Steißbein: Es hatte sich verdreht und verschoben. Bin dort jetzt in Behandlung. Hat jemand ähnliche Symptome und Erfahungen gemacht mit dem Steiß und könnte irgendeine unterstützende Behandlung empfehlen? (Die Termine beim Osteopathen sind nur alle 4 Wochen...)

d(ittWe166


SASA, falls du das hier noch liest nach so langer Zeit- was ist bei dir rausgekommen- würde mich interessieren, da ich genau dieselben Symptome seit 4 Wochen habe- alles ohne BEfund seitens der Neurologie.

DIGGNI - auch deine weiteren Erfahrungen würden mich interessieren.

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