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Lagerungs-Schwindel und Panik

bwlxair hat die Diskussion gestartet


hallo liebe forumteilnehmer!!

bei mir wurde vor ungefähr 3 jahren der gutartige lagerungsschwindel festgestellt. zuerst hieß es ich hätte eine embolie im ohr, welches bis heute noch nicht ganz ausgeschlossen wurde. dann beganen die schwindelattacken, ich kam ins krankenhaus, hier war man völlig ratlos. ich hatte einen kaum auszuhaltenden tic in den augen, konnte nichts mehr anfixieren geschweige denn schauen. hab ständig gebrochen durch das ewige "wackeln" er augen und die ärzte konnten nichts tun!!

ich hab mir geschworen solltes das so bleiben bring ich mich um, da so kein leben mehr möglich war. ct und eeg war alles unauffällig, laut ärzte war ich völlig gesund. ging dann nach zwei tagen auf eigenverantwortung heim und von da aus zum h-n-o arzt. nach kurzer untersuchung, ich war auf jede hilfe angewiesen, stellte er fest, gutartiger lagerungsschwindel, er hat dann sofort in der praxis mit verschiedensten lagerungen zu beginnen und nach 3 tagen hatte die qual innerhalb 5 minuten ein ende. ich hab geweint wie ein kleines kind.

nach 2 monaten kam es nochmal.

vor etwa 2 monaten hab ich wieder so eine leichte form gehabt und seitdem lebe ich in ständiger angst, das es alles wieder kommt. mein arzt hat mir zwar übungen gezeigt die ich sofort machen kann aber statt meinen kopf zu bewegen halt ich mich ganz ruhig was ja bei dem ls völlig falsch ist, weil dann die gelösten kristale nicht mehr zurück können!!

aber ich bin in dem moment absolut unfähig was zu machen, ich brech in panik aus, weine und bin kurz vorm herzinfarkt weil ich mich so aufrege!! ich kann meine übungen nicht machen, beim letzten mal hab ich voller verzweiflung meine eltern angerufen und geben sie sollen kommen und mir helfen.

mich würde interessieren wie ihr mit dem lagerungsschwindel umgeht, was ihr macht, wie oft er bei euch kommt und wie er mit einer evtl. panik umgeht!!!

wäre um jeden tipp froh !!!

Antworten
n(ordlyichtx841


hallo,bei mir kam der schwindel ganz plötzlich über nacht.ich bin aufgewacht,als ich mich von links nach rechts gedreht habe und mir wurde ganz übel&alles hat sich gedreht.damals wusste ich nicht was das ist,ich war bei sämtlichen ärzten,aber keiner konnte mir eine diagnose geben.dann verschwand er urplötzlich wieder für paar monate...und kam dann wieder...tja und so ist das nun schon seit ca 3 jahren.

als dann auch noch n tinitus dazu kam,bekam ich angst,dass ich n hörsturz habe und rief einen arzt an....er nannte dann den lagerrungsschwindel.ich quäle mich wieder seit wochen damit rum und habe mich heute mal im internet schlau gemacht.nun wollte ich gerne wissen ob es schon bei jemanden geholfen hat,diese übungen.

ich dachte bisher immer das kommt durch streß oder niedrigen blutdruck-ich dreh durch-!

aber gut zu wissen das ich nicht die einzige mit diesem problem bin,denn immer wenn ich jemandem meine beschwerden geschildert habe,hat man mich angeguckt,als sei ich bekloppt.

lg alexa

Dzominikq-Vexrtigo


Hallo,

ich bin ebenfalls betroffen vom BPPV (gutartiger Lagerungsschwindel) und kann ganz genau nachfühlen, was Ihr beschreibt. Ich habe allerdings auch eine weitere -andauernde- Form des Schwindels. Ganz genau wie Du, blair.

Die Panik kenne ich genau. Sie geht erst nach wirklich langer Zeit zurück, leider.

Der Lagerungsschwindel war für mich eine Offenbarung, da extrem intensiv und beinflussbar/auslösbar. Trotzdem bei mir leider nicht die einzige Schwindelform, sondern auch andauernder Schwindel.

Meine Geschichte hier im Forum und unter [[http://www.schwindel-selbsthilfe.de/]]

mers-v<ertxigo


Re: Lagerungs-Schwindel und Panik

bei mir wurde vor 2 tagen lagerungsschwindel diagnostiziert. ein paar tage davor wachte ich plötzlich in der nacht auf, da mir beim umdrehen schwindlig geworden war. auch tagsüber verlor ich öfter das gleichgewicht beim drehen des kopfes oder runterbücken. da sich diese vorfälle häuften, suchte ich nach einem "passenden" arzt, was gar nicht so einfach war. letztendlich landete ich auf der neurologie, wo einige tests gemacht wurden und ich dann an den hno verwiesen wurde. noch nie zuvor hatte ich von ls gehört und war sprach- und ratlos. im moment bin ich aber am verzweifeln, da ich angst (ja sogar panik) davor habe, die übungen durchzuführen. ich soll die drehungen am boden machen, wenn ich jedoch den schwindel provoziere, bekomme ich richtige panikattacken, mir wird eiskalt und ich beginne, am ganzen körper zu zittern. allein die vorstellung, dass ich gar nicht fähig bin, eine ganze drehung am boden machen zu können (was eh nicht sein soll) macht mich verrückt. dass ich nicht autofahren soll, darf, kann - diese vorstellung abhängig zu sein - ist derart schrecklich für mich, dass ich nur mehr am heulen bin. das schlimmste jedoch ist, dass mein hobby das tanzen ist (moderner ausdruckstanz) und ich in der nächsten zeit auf dieses verzichten muß. ich bewege mich nur mehr "im block" damit dieses schreckliche schwindelgefühl wenigstens tagsüber nicht auftritt. außenstehende sind sprachlos, niemand kennt ls und dann werd ich auch gefragt oder frag mich auch selbst, ob es auch wirklich ls ist. ob es nicht was anderes sein könnte - schlaganfall oder was anderes im kopf ??? niemand weiß - verständlicherweise - wie er mit mir umgehen soll.

wie soll das weitergehn? wenn es wieder vergeht - darf ich dann wieder tanzen oder kann sich wieder ein kristall lösen und herumirren ???

es ist wirklich zum verzweifeln und ich weiß im moment nicht weiter ...

d1rEe|hschwxin


Angst vorm Schwindel!!

Hallo, liebe Leidensgenossen,

ich habe jetzt zum 3x den Schwindel,immer so im abstand von 5.6 Monaten.

nachts träume ich davon .

Dieses mal ist er nicht so extrem ,aber mir reicht es auch so.

Und die Ärzte sind auch hilflos, ich habe Infusionen und "Vertigo" Tabletten bekommen .

Heute ist der 4Tag und es wird besser ,ich kann wieder gerade laufen .

Wie lange habt ihr mit dem Schwindel zukämpfen?

Was tut ihr da gegen ?

Gibt es Ärzt die sich damit aus kennen ?

(meine haben damit keine Erfahrung)

Bin noch bis Sonntag krankgeschrieben,ab Montag will ich wieder arbeiten. :)^

Meien Kollegen die verstehen nicht ,können sich nicht vorstellen wie das ist ,wenn der Schwindel kommt .

wünsche euch allen eine gute zeit

*:) allsonny

D#om2in=ik-Veirtixgo


mrs-vertigo,

falls es sich bei Dir tatsächlich um einen reinen Lagerungsschwindel handelt, kannst Du wirklich froh sein -auch wenn es Dir zur Zeit vielleicht wirklich dreckig geht. Diese Schwindelform hat eine äusserst gute Prognose!

Der richtige Arzt ist der HNO oder die Schwindel-Ambulanz.

Die psychischen Aspekte, die Du beschreibst kenne ich sehr genau. Lasse diese Seite ebenfalls zu -sie gehört dazu und es ist völlig normal, wenn man auf Schwindel mit Angst reagiert.

Die Übungen solltest Du machen -ich selbst war sehr beeindruckt, als ich bei mir durch Lagerung extremen Schwindel ausgelöst habe, der dann aber auch gleich wieder zurück gegangen ist. Bei mir ist der Schwindel allerdings nicht wieder komplett zurück gegangen, sodass ich jetzt mal wieder dauerhaft damit zu kämpfen habe.

Als unangenehm beim Lagerungsschwindel habe ich jedoch emfunden, daß jeglicher Arztbesuch ohne akute Beschwerden völlig ergebnislos war, und zwar über 13 Jahre hinweg immer wieder. Erst, als ich kürzlich im akuten Zustand (mit der 112 ins Krankenhaus) untersucht wurde, kam die klare Diagnose.

Meine komplette Geschichte übrigens unter [[http://www.schwindel-selbsthilfe.de/]]

D7omiBnik-VerFtixgo


allsonny,

nimm Dir in jedem Fall Zeit für die nötigen Untersuchungen. Man sollte mit solchem Schwindel unbedingt beim Internisten und Neurologen alles abklären lassen (nur für alle Fälle, meistens ist ja hier alles ohne Befund). Dann auf jeden Fall zum HNO oder zur Schwindelambulanz.

Zuallererst aber braucht man einen guten Hausarzt, bei dem dann alles zusammenläuft.

Ich habe seit 13 Jahren damit zu kämpfen, manchmal (und zur Zeit) ist es sehr schwer und manchmal geht es monatelang sehr gut.

Alles Gute und hoffentlich kannst Du heute arbeiten...

Meine Geschichte unter [[http://www.schwindel-selbsthilfe.de/]]

d?rehLschwxin


Glück gehabt..............

Hallo,

Mein 1. Tag ist rum ,ging ganz gut, hatte nur beim Treppensteigen noch probleme.

Aber das hatte ich beim letzten Mal auch ,immer wenn ich den Schwindel habe ,habe ich auch mit den Augen probleme.

Irgendwie hängt das alles zusammen.

wenn ich deine Berichte lese, da geht es mir noch gut.Der Schwindel kommt bei mir (laut Arzt´) durch Störungen des Gleichgewichtssinn's .Die "Kristalle " würden sich nicht immer bewegen ,sondern irgendwo festsitzen ,und deshalb der Schwindel.

Soory,das ist sehr laienhaft ausgedrückt .

Mit den "lateinischen Wörtern" habe ich es nicht so,und kann es mir leider auch nicht merken. ???

Wünsche dir auch alles gute man liest sich wieder

LG.

Eine Schwindelambulanz gibt es bei uns nicht ,und der HNO-Arzt hat damit leider nicht viel Erfahrung.

Der Neurologe hat die Diagnose ,vom HNO bestättigt.

Aber eine gezielte Behandlung ,ist laut Ärzte,

sehr schwer.

s(usan8-wnia


meine Erfahrungen hierzu

Hallo

vielleicht helfen ja meine Erlebnisse weiter..

Ich bin Montag vor einer Woche ins Krankenhaus gekommen. Morgens habe ich mich im Bett aufgerichtet und etwas später wurde mir sehr komisch. Genauer....es begann sich zu drehen und irgendwie riss es mich zur Seite wieder ins Bett...

Im Krankenhaus wurden alle erdenklichen Untersuchen durchgeführt. Nichts Schlimmes gefunden.

Auch dort habe ich schon probiert von selbst so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Anfangs natürlich mit Gleichgewichtsstörungen.

Einen Tag später konnte ich wieder nach Hause. Wusste aber im Prinzip nicht was ich denn nun habe.

Am nächsten Tag hat mir dann eine Ärztin etwas von Lagerungsschwindel erzählt....na das war doch was...jetzt konnte ich auch mehr herausfinden.

Ich habe dann auch von Übungen gehört durch jemanden, der ebenfalls einen Lagerungsschwindel gehabt hat.

Diese habe ich dann 3 Tage später durchgeführt. 2 Tage lang. Direkt danach war mir richtig schlecht. Davor hatte ich nie über Übelkeit geklagt.

Doch am nächsten Tag wurde es besser...das gab mir Zuversicht.

Allerdings gab es dann noch einen Rückfall. Letzten Montag. Leichte Gleichgewichtsstörungen, jedenfalls kam es mir so vor..und Übelkeit.

Ich bin dann zu einem HNO Arzt. Dieser erzählte mir, er könne den Lagerungsschwindel nicht ausschließen..aber eigentlich bin ich zu jung dafür. Ich bin 44 Jahre alt.

Er vermutet eher Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich. Auch sollte ich meine Augen untersuchen lassen (ich bekomme in der Tat immer mehr Schwierigkeiten beim Lesen..)

Nun, Schwindel beim Hinlegen, bzw Verlagern des Kopfes hatte ich seit Sonntag nicht mehr. Und die Übelkeit ist seit heute ganz verschwunden.

Und nach eifrigem Stöbern im Netz habe ich mir gedacht, es war wohl nicht ganz so verkehrt, dass ich von Anfang an versucht habe, wieder auf die Beine zu kommen. Und richtig Ruhe in dem Sinne habe ich auch nicht gehabt...

Wenn jemand Fragen hierzu hat, gerne.

Susan-na

Z,eiEserxl


Hallo, liebe Leidensgenossen!

Ich habe eine laange Erfahrung mit diesem Leiden - das weiß ich aber selbst erst seit einigen Jahren!

Und zwar hatte ich meine erste Drehschwindelattacke schon mit Mitte 20; da schob ich aber das Ganze auf den Prüfungsstress an der Uni, und Kreislauf, usw. ...

Vor etwa 8 Jahren bin ich dann nach einer neuerlichen, sehr heftigen Attacke zum HNO-Arzt gegangen, der mich aber mir ein paar nichtssagenden Worten wieder nach Hause geschickt hat.

Danach ging es dann richtig zur Sache mit Panikattacken (die ich aber nicht im Zusammenhang mit dem Schwindel gesehen), auch ein Anflug von Depression ... kurz gesagt, es ging mir richtig besch****.

Einige Zeit später habe ich zunächst verstanden, dass das Panikattacken sind (und ich nicht verrückt bin oder sowas), und bin dann erst mal gegen die vorgegangen. Erfolgreich. Aber immer noch habe ich keinen Zusammenhang mit dem Schwindel gesehen.

Vor 3 Jahren hatte ich dann wieder mal eine Schwindelattacke, bin zu einem HNO-Arzt gegangen, und der hat mir erstens den Lagerungsschwindel diagnostiziert (auch welche Seite betroffen war!) und mir von "Gymnastikübungen" erzählt, die dagegen helfen könnten.

Das Schöne daran war aber: Er selber durfte diese Übungen nicht durchführen - die Krankenkasse sieht die nicht als Heilmaßnahme an! Er gab mir aber die Adresse eines Krankengymnasten, der diese Übungen angeblich beherrscht (durfte mich aber nicht dorthin überweisen, da ein HNO-Arzt keine Überweisungen zur Krankengymnastik ausstellen darf ... genau: die Krankenkasse ... )

Gottseidank gab es damals schon Internet bei mir zuhause, und so habe ich mich selber kundig gemacht.

Dabei bin ich auf die Beschreibung des "Epley-Manövers" gestoßen (da gibt es eine bebilderte von der Berliner Charité im Netz) und der Information, dass dieses Manöver a) völlig ungefährlich ist, b) auch von Laien durchgeführt werden kann und c) in 80% der Fälle SCHON BEIM ERSTEN MAL Erfolg hat!!!

Da gab es kein Zögern: Ich habe mir meinen Mann geschnappt, allen Mut zusammengekratzt, tief Luft geholt und auf meinem Bett die Übung durchgeführt. Ich wills nicht verschweigen - es war schon scheußlich. Die Übung löst zunächst den Schwindel aus, vor dem man sich so fürchtet, aber er klingt ja nach 20-30 Sekunden wieder ab (und in der Zeit habe ich mich eben im Bettzeug festgekrallt!).

Mein Mann hat mir geholfen, in dem er die richtige Lage kontrolliert hat und auch auf die Uhr geschaut hat, damit ich mich nicht zu früh weiterdrehe.

Was soll ich sagen: Nachdem ich mich wieder aufgerichtet hatte (schweißnass und zittrig), WAR DER SCHWINDEL WEG. Komplett. (ich habe später noch ein paarmal versucht, ihn auszulösen, aber er kam wirklich nicht wieder)

Seither hat die Schwindelei bei mir zu 95% ihren Schrecken verloren. Obwohl ich seither noch zweimal Attacken hatte (beide Male eher schwach), zieht es mich vielleicht einen Tag lang etwas runter; und meinem Mut muss ich immer noch zusammennehmen, bevor ich die Übung mache (manchmal muss ich sie auch mehrmals machen, aber sie hat immer geholfen!).

Ich kann nur sagen: ES LOHNT SICH!!!

SqiViu180x5


Ich hatte diese Art von Schwindel bis vor kurzem ebenfalls. Dieser Schwindel trat in der Regel dann auf, wenn ich vom liegen in die sitzende Position wollte. Oder je nach dem, wie ich meinen Kopf gehalten habe. Z.B. nach dem Bücken. Sehr unangenehm, weil ich ja ständig glaubte umzukippen. Ich hab dann auch nach einer Ärzte-Odysee und vielen Recherchen im Internet endlich herausgefunden, dass es der harmlose Lagerungsschwindel ist. Es werden sowohl beim HNO als auch beim Neurologen bestimmte Tests gemacht um das herauszufinden. Bei diesem Test bekommt man eine überdimensional große Brille aufgesetzt, an deren Seiten ein Licht ist. Der Arzt kann dann anhand der Augenbewegungen erkennen, ob es das Gleichgewichtsorgan ist.

Da dieser Schwindel ja nun harmlos ist und sehr leicht behandelbar, habe ich nun nach Anleitung der Ärzte diese sogenannte Schwindelübung gemacht. Ich kann sagen, dass es super unangenehm war, weil man ja auch erst einmal den so quälenden Schwindel damit auslöst, aber die Erlösung war dann sehr schnell da.

Ich habe diese Übung im Höchstfall vielleicht 2 oder 3 Mal gemacht und der Schwindel ist seit dem weg.

Ich kann nur zu dieser Übung raten. Man sollte sich bei zu großer Angst oder sogar Panik vielleicht wirklich eine zweite Person als Unterstützung nehmen.

Auch ich sage: ES LOHNT SICH WIRKLICH!!! :)^

P.S. Im Internet gibt es übrigens eine Menge Anleitungen zum Ausdrucken für diese Schwindelübungen. Googelt einfach mal nach.

8-)

Jfestte71


Hallo zusammen,

bei mir trat der Schwindel das erste Mal vor 2 Jahren auf, ich bin beim Drehen im Bett wach geworden weil meine Augen wie wild flackerten und mir danach schwindlig war wie verrückt, aber das kennt Ihr ja auch. Da ich damals nicht wusste was los war, es war Neujahr 2007 haben wir den Notarzt gerufen, der kam nach ein paar Stunden. Mittlerweile hatte ich auch alles wieder ausgebrochen was ich gegessen hatte, das kam von dem ewigen Schwindel.

Danach die ganze Odysee, Neurologe und HNO, hab sogar Sitzungen bei der Psychotante gehabt und was soll ich sagen, nach 3 und nach 6 Monaten das ganze Theater wieder.

Mittlerweile wußte man ja um was es sich handelt, einfach in dem Moment den Oberkörper hochlagern und schon wird es besser.

Bei mir liegt es an den "Kristallen" im rechten Gehörgang, da mein Mann sehr stark schnarcht hab ich in den letzten Jahren immer auf der rechten Seite geschlafen, sozusagen vom Krach weg und daher wirkt sich das jetzt auf diese Seite aus.

Seitdem ich "höher gelagert" schlafe habe ich seit fast 10 Monaten keinen "Anfall" mehr, durch die Hochlagerung des Oberkörpers (Kopfteil hochgestellt) können die Kristalle wohl nicht wandern. Es ist zwar Gewöhnungssache mit der Hochlagerung aber es hilft. Die einzigen Überbleibsel die geblieben sind, sind die Angst vor dem Schwindel und ein leichter Dauerschwindel an den man sich aber gewöhnen kann weil man weiss das "nichts passieren" kann ausser das alles etwas dreht und schwankt ;-)

Vielleicht hilft es Euch auch, versucht es mal mit Hochlagerung und falls es nicht klappt wissen wir, es ist nicht gefährlich nur NERVIG :-)

Zreise#rxl


Hallo Jette,

wenn du zur Zeit immer noch nicht ganz schwindelfrei bist, dann versuch doch mal so ein Epley-Manöver!

Du hats sehr große Chancen, dass du hinterher wieder hundertprozentig "stabil" bist!

Du kannst nichts verkehrt oder schlimmer machen dabei - das ist das Praktische.

Wenn du den Link für die Beschreibung brauchst: Hier ist er: [[http://www.charite.de/ch/neuro/klinik/patienten/krankheiten/schwindel_vertigo/deutsch_rechts.html]]

(wenn das linke Ohr betroffen sein sollte, dann unten auf das Wort "links" klicken)

Alles Gute

Jtettge7x1


Vielen Dank für den Link!

Wenn ich mich überwinden kann werde ich dies mal durchführen, momentan ist es ja erträglich :-)

J.

F6r3anz=i94


Bei mir haben die Schwindelanfälle vor ein paar Monaten angefangen,

zuerst habe ich mir nichts schlimmes dabei gedacht,

aber irgendwann wurde es immer schlimmer und häufiger,

mitlerweile habe ich die Schwindelanfälle fast jede Nacht und ein Piepen und Rauschen im Ohr.

Und niemand dem ich das erzähle glaubt mir, sie gucken mich dann nur doof an,

klar wenn man das nicht kennt, ich leide sehr darunter.

Habt ihr einen Tipp für mich zu welchem Arzt ich gehen soll?

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