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Bewegungslos nach dem Aufwachen

PbusZtebl:umex65


Lieber Frodewin,

ich habe kein psychisches Problem,

Habe ich nichts anderes angenommen.

Phustkeblume6x5


Lieber sonnenschein

Nicht jeder möchte Hilfe annehmen und das sollte wirklich jeder selber wissen.

Natürlich bleibtes jedenm selber überlassen ob wer im Krankheitsfall ärztliche oder Therapeutische Hilfe annimmt. Jeder Mensch hat das Recht medizinische Hilfe zu verweigern und der Natur seinen Lauf zu lassen. So muß es eben mit den Konsequenzen leben, vielleicht sogar an seiner Krankheit versterben. Das gilt für körperlich wie seelische Leiden gleichermaßen.

Manchen hilft es eher mit Freunden oder Familie über solche Sachen zu sprechen, als mit einer fremden Person.

Du kannst mit jedem darüber sprechen, gar keine Frage.

Aber um Krankheiten heilen zu können, braucht man eine medizinische Ausbildung. Dein Vater ist nicht in der Lage ein gebrochenes Bein zu heilen, eine Blinddarm zu operieren, noch psychotherapeutische Gespräche durchzuführen, oder Psychopharmaka oder Antibiotika zu verodnen.

Wieso sollte man denn seine Familie, Freunde und den Beruf verlieren, nur weil man nicht mit einen Psychotherapeuten sprechen möchte?

Ein Mensch der hoch Fieber hat, ist nicht in der Lage zu arbeiten, seine Kinder zu versorgen, mit deinem Partner ein liebevolles Gespräch zu führen. Er liegt nur noch im Bett, kann garnichts mehr. Und wenn er schwer genug erkankt ist und keine medizinische Hilfe annimmt, wird er vielleicht auch sein Leben durch die Erkankung verlieren.

Genau so leistungsfähig ist ein schwer psychisch kranker Mensch. Ein Mensch mit Fieber ist meist nur 1-2 Wochen krank. Psychische Störungen dauern mit medizinischer Hilfe viele Wochen bis Monate. Ohne medizinische/therapeutische Hilfe oft ein Leben lang. Ein schwer psychisch kranker Mensch der medizinische /therapeutische Hilfe verweigert, kann weder arbeiten, seinen Haushalt versorgen noch eine Partnerschaft führen oder Kinder groß ziehn. Die Suizidrate liegt bei 10-15 %.

*nSonnen.schein%n89x*


Ich meine damit den Psychotherapeuten und nicht den Arzt! Das ist für mich schon ein Unterschied....Leute die wirklich psychisch krank sind, die sollen auch zum Psychotherapeuten gehen, das sagt keiner. Aber Leute die nur hin und wieder mal Angst vor etwas haben, müssen doch nicht sofort zum Psychotherapeuten. Besonders wenn man selbst merkt das es nix schlimmes ist, oder? Nur weil man mal Angst hat oder vllt vor Krankheiten Angst hat muss man doch nicht sofort zum Psychotherapeuten...so sehe ich das, sieht wahrscheinlich jeder anders.

Um richtige Krankheiten heilen zu können brauche ich einen Arzt, das ist richtig, das sagt ja auch keiner. Und das auch Menschen die psychisch krank sind einen Psychotherapeuten brauchen, ist auch richtig. Aber Menschen die normal Leben können und nur hin und wieder mal vor etwas Angst haben, brauchen doch keinen Psychotherapeuten! Manchen hilft es mit Freunden oder Familie zu reden, oder in ein Forum zu schreiben. (Ich rede hier aber von Leuten die wirklich nur manchmal Angst haben und nicht Leute die richtig psychisch krank sind)

Manchmal gibt es auch einfache Erklärungen für Ängste, z.bsp. Unterfunktion der Schilddrüse......so was sollte dann erst mal ein Arzt abklären.

Und ich spreche jetzt einfach mal aus Erfahrung, vor paar Monaten hatte ich noch ziemliche Angst vor jeder Krankheit (Schilddrüsenunterfunktion löst das leider aus), diese Zeit wo ich in der Einstellung war, war ziemlich scheiße für mich. Mir gings absolut nicht gut, weil mich keiner verstehen konnte, keiner ernst genommen hatte. Der einzige halt hab ich bei meinen Freund gefunden und er hat mich immer wieder abgelenkt und mir zugehört und das hat mir am meisten geholfen. Also funktioniert so was auch mit Freunden oder Familie.....(aber halt nur wenn man nicht richtig psychisch krank ist)

Ich gebe dir recht das ein richtig kranker Mensch kaum was im Haushalt machen kann oder Arbeiten kann....ich konnte das in der Einstellungsphase auch nicht, weils mir absolut Körperlich scheiße ging (schwindel, Herzrasen usw.) Aber ich denke nicht das es Fordewin so ergeht....oder Menschen die nur ab und zu mal Angst vor etwas haben.

P,uste]blumqex65


Liebe Sonnenscheinn

Leute die nur hin und wieder mal Angst vor etwas haben, müssen doch nicht sofort zum Psychotherapeuten. Besonders wenn man selbst merkt das es nix schlimmes ist, oder?

Selbstverständlich brauchen diese Menschen nicht zum Arzt oder Psychotherapeuten, denn sie sind ja nicht krank.

Nur weil man mal Angst hat oder vllt vor Krankheiten Angst hat muss man doch nicht sofort zum Psychotherapeuten...so sehe ich das,

Wenn jemand sehr oft Angst hat, oder ohne Gund Angst vor Krankheiten, sollte er sich allerdings überlegen, ob er so weiter leben möchte. Oder es vieleicht doc sinnvoll wäre, weniger Angst zu haben, weil man dann doch deutlich meistens zufriedener lebt. Und diese Hilfe um die Angst zu reduzieren, kann eben nur ein speziell ausgebildeter Mensch bieten.

Manchmal gibt es auch einfache Erklärungen für Ängste, z.bsp. Unterfunktion der Schilddrüse......so was sollte dann erst mal ein Arzt abklären.

Richtig, auch körperliche Krankheiten können Symptome einer Psychischen Störung hervorrufen.

Und ich spreche jetzt einfach mal aus Erfahrung, vor paar Monaten hatte ich noch ziemliche Angst vor jeder Krankheit (Schilddrüsenunterfunktion löst das leider aus), diese Zeit wo ich in der Einstellung war, war ziemlich scheiße für mich. Mir gings absolut nicht gut, weil mich keiner verstehen konnte, keiner ernst genommen hatte.

Ja, das sind Symptome einer ausgewachsenen Psychischen Störung ( bei hatte sie eine körperliche Ursache).

Der einzige halt hab ich bei meinen Freund gefunden und er hat mich immer wieder abgelenkt und mir zugehört und das hat mir am meisten geholfen. Also funktioniert so was auch mit Freunden oder Familie.....(aber halt nur wenn man nicht richtig psychisch krank ist)

Du warst richtig schwer psychisch krank und dir ging es langsam besser, weil die Ursache deiner Krankheit behandelt wurde, die Schilddrüsenkankheit. Hättest du keine kranke Schilddrüse gebabt, hätte dir nur ein Facharzt für seelische Leiden=Psychiater und eventuell zusätzlich ein Psychotherapeut helfen können da rauszukommen. Die Gespräche mit deinem Freund hätten dich zwar abgelenkt aber deinen Zustand nicht ändern können.

Und ihrgend wann wäre es vielleicht auch deinem Freund zuviel geworden, sich immer deine kranken Gedanken anzuhöhren. Denn dein Freund muss ja auch für sich selber sorgen, das es ihm gut geht.

Aber ich denke nicht das es Fordewin so ergeht....

Frodewin ist meiner Meinung nach ein gesunder junger Mann, der sich noch nie mit dem Thema psychische Störungen befassen musste. Ich wünsche ihm das das immer so bleibt, aber dafür gibt es keine Garantie.

*FSonn=enscWheinpn8x9*


Ich war keinesfalls richtig schwer psychisch krank, da gibt es denke ich schlimmere Formen. Mir ging es halt körperlich nicht gut wegen Schwindel und Herzrasen.....und hätte ich damals eine Hausärztin gehabt die mich ernst genommen hätte, wäre es denke ich nie so schlimm geworden.

Ich spreche jetzt halt von mir, und ich kann dir sagen das mir ganz sicher keine fremde Person geholfen hätte in der schwierigen Zeit. Was mir geholfen hat war Liebe und Zuneigung, hört sich blöd an, ist aber so....das hat nix mit Ablenkung zu tun, die Gespräche haben mir einfach gut getan da er mir immer geglaubt hat und mich immer wieder ermutigt hat. Z.bsp. hab ich mich kaum rausgetraut auf die Straße zu gehen wegen starken Schwindel und Herzrasen, er hat mich ermutigt dazu und nicht aufgehört bis ich es gemacht habe. Ich glaube mehr hätte eine fremde Person auch nicht gemacht, außer vllt Tabletten verschrieben....aber das gehört hier ja nicht in den Thread. Es muss halt jeder selber entscheiden was er macht...

P?uste1blume6y5


Ich war keinesfalls richtig schwer psychisch krank, da gibt es denke ich schlimmere Formen

Es gibt immer schlimmere Formen. Und die schlimmste Form haben die, die sterben.

Hier die Symptome von Angststörungen, es sind deine Symptome: [[http://www.angst-und-depri.info/aengste/angst_symptome.html]]

cPemwartin


Danke, Leute, für Eure nützlichen Erfahrungsberichte.

Mir geht´s ähnlich, wenn auch ohne Halluzinationen.

Seit etwa 25 Jahren ca. alle 6 Monate (manchmal auch täglich) wache ich nachts oder morgens auf und bin tatsächlich bewusst wach. Allerdings kann ich nichts bewegen, lediglich die Augen. Ungünstigerweise zumeist in einer Bauchlage. Manchmal nehme ich Sekunden zuvor noch ein die Wirbelsäule heraufsteigendes kribbelndes Gefühl wahr, bevor der Lähmungszustand eintritt. Und dann liege ich da und überlege, was ich tun kann. Einfach abwarten und weiterschlafen geht aber nicht, weil mir die Luft knapp wird, denn jeder Atemzug wird zunehmend anstrengender. Allmählich wird die Atmung immer seichter und langsamer, weswegen ich mit aller Kraft zu versuchen habe, wenigstens röchelnd noch etwas Luft zu atmen, was auch deshalb schwierig ist, weil mein Körper auf der Lunge liegt; auf dem Rücken liegend wäre es viel einfacher. Die Zeit wird knapp, weil schon nach wenigen Minuten der Sauerstoffmangel zu beginnender Bewusstlosigkeit führt. Wenn ich nicht so schnell wie möglich alle denkbar konzentrierte kraft zusammennehme, --- wer weiß, dann würde ich wohl jämmerlich ersticken. Deshalb warte ich gar nicht lange, wenn ich diesen Zustand bemerke, sondern beginne sofort mit Versuchen, mich durch eine ruckartige Bewegung aus der Lähmung zu befreien. Und es ist so unendlich schwer, auch nur einen einzigen Laut zu sagen oder die Hand zu bewegen; eigentlich genauso unmöglich, wie ein Auto allein zu tragen. Meist werde ich durch die Überanstrengung ganz schnell total müde, doch darf ich dann gerade nicht einschlafen, weil ich nicht weiß, ob ich je wieder aufwache. Mit in meinem restlichen Leben nie benötigter "Maximalkraftaufstemmung" gelingt mir bisher bei einem meiner vielen Versuche Gott sei Dank immer wieder, mich zu entlähmen

----- bisher ...

Wichtig jedenfalls auch aus meiner Erfahrung, möglichst nicht panisch zu werden, denn mit dieser inneren Verspannung verringern sich die Chancen erheblich. Eigentlich gibt es auch keinen Sinn mehr, in einer solchen Situation überhaupt noch Angst zu haben, denn verloren hat man dann ja sowieso schon –- es kann jedes mal nur wieder ein neues Leben gewonnen werden. Danke dafür ! :)-

MuaxMtax}1x8


Gutn Abend ;-)

Ich hatte gerade wieder das "Vergnügen" und jetzt hat es mir gereicht! Wie man sieht informiere ich mich gerade über diese jetzt auch mir als Begriff bekannte Schlaflähmung. Ich erwecke den Thread hier mal wieder ;-)

Ich habe es schon etwas länger, nur tritt es gerade häufiger auf. Gerade eben war es aber wieder sehr schlimm. Hab Ca eine Stunde geschlafen, geträumt, wach geworden, konnte mich nicht bewegen. Alles ganz normal wie sonst bei diesem, ich sag mal "Anfall", nur konnte ich mich diesmal länger nicht bewegen oder sprechen, kaum Luft bekommen und plötzlich habe ich so etwas wie einen "Dämonen" direkt vor mir wahrgenommen. Es wurde dort an der Stelle wo ich es wahrnahm aufeinmal schwarz und ich spürte irgendwie etwas als ob da wirklich was wäre, habe versucht mich zu bewegen oder zu sprechen, leider vergeblich. Ich hab immer noch ein komischen Gefühl, bisschen Angst auch.

Irgendwie kommen ja dann doch so Gedanken, dass es wirklich eine Art "Nebenwelt" gibt und manche Menschen in einen Zustand zwischen zwei Welten kommen, man ist in der gewohnten Umgebung, nimmt aber Dinge wahr, die man sonst nicht wahrnimmt, z.B. die Präsenz von unmenschlichen Kreaturen. Aber wäre ja Schwachsinn, kannst ja nicht geben ( hoffe ich :-D)

Bin immerhin etwas erleichtert, dass es viele mit diesem Problem gibt.

LG Max

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