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Schwindelambulanzen oder Dkd Wiesbaden?

bylachky3#5 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mich jetzt entschieden wegen meiner ständigen Schwindelgefühle nochmal den Weg einer ambulanten Diagnostik z. B. in einer Schwindelsprechstunde zu nehmen. Ich bin zwar neurologisch, hno-technisch, Blutuntersuchung etc. durchgecheckt und man hat beim hno auch ein nicht so funktionierendes Gleichgewichtsorgan gefunden, aber das würde laut hno meine gesamten Schwindelbeschwerden nicht erklären. Ständig beschäftige ich mich mit der Krankheit MS, da meine Mutter sie hat, bei mir wurde dies bis jetzt allerdings ausgeschlossen. Ich bin jetzt wirklich nicht mehr bereit ständig so am Leben vorbeizugehen nur weil ich mir permanent Gedanken um eine Krankheit mache, die ich wahrscheinlich gar nicht habe und möchte deshalb noch einmal rundum durchgecheckt werden damit ich sagen kann ich habe alles getan und weiß was ich habe oder auch nicht habe. Nun hätte ich mal eine Frage: Was könnt ihr mir denn eher emfpehlen? Ich habe nun von der DKD Wiesbaden gelesen, Schwindelambulanz Frankfurt oder Mainz oder auch die Tinnitus-Klinik Bad Arolsen wären alle nicht so extrem weit für mich. Was wäre Eurer Erfahrungen nach empfehlenswert und wichtig wäre auch noch zu wissen ob ich da als gesetzlich Versicherte hinkommen kann und unter welchen Voraussetzungen.

Da die Termine sicher monatelang dauern werde ich die Terminvereinbarung dann sehr bald in Angriff nehmen und weiterhin psychologisch und auch noch physiotherapeutisch an meinem Schwindel arbeiten. Sollte er wider Erwarten bis zu meinem Termin dann wegsein kann ich immer noch absagen, aber ich denke wenn ich mal einen Termin habe werde ich ihn so oder so nutzen. Vielen Dank an Alle im voraus und

Liebe Grüße

Antworten
Lvupo0)49


Hallo Blacky35,

von den genannten möchte ich Dir die Schwindelambulanz der Mainzer Uni-Klinik empfehlen. Ich war dort eigentlich auch zu einem Zeitpunkt, wo ich Die komplette Diagnostik schon durch hatte und die haben neben der Beurteilung dieser Befunde (Ffm hat sich darauf beschränkt) nochmals umfangreiche, spezielle Schwindel-spezifische Untersuchungen gemacht, sowohl auf HNO- als auch Neuro Basis und haben letztendlich auch die Diagnose gestellt.

Für die S-Amb. brauchst Du eine Überweisung vom Neurologen. Mein Tipp, erst anmelden und nach Erhalt des Termins zum Neuro gehen und die Überweisung geben lassen.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

bllaFckyS3x5


Hallo Lupo,

danke Dir für den Tipp. Irgendwo hier habe ich schon mal gelesen, dass Du die Schwindelambulanz in Mainz empfehlen kannst. Ich werde mich dann sicher mal hinters Telefon klemmen und einen Termin vereinbaren. Den nötigen Arztbesuch kann ich ja dann immer noch machen, wie Du sagst.

Bist Du Deinen Schwindel eigentlich komplett losgeworden? Ich habe ihn schon recht lange und dieses Jahr im Sommer ging es mir richtig gut. Er war manche Tage komplett weg und die anderen Tage konnte ich sehr gut mit ihm umgehen und nahm ihn nur so am Rande wahr. Momentan mache ich eher Rückschritte und beschäftige mich halt wieder sehr mit meinen Krankheitsängsten. Man liest aber auch so vieles über MS und die Unsicherheiten bei einer Diagnosestellung. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Diagnose bei jemanden angeblich erst nach fast 20 Jahren gestellt werden konnte. Wenn man sowas wieder liest, oh jeh...

Aber wie auch immer, mein Arzt sagt 2 normale MRT des Schädels innerhalb von 2 Jahren und keine sonstigen Auffälligkeiten, da wäre eine MS wirklich unwahrscheinlich und den Gedanken an eine LP soll ich schnellstens fallenlassen. Ich hoffe mal, dass er Recht hat und um noch etwas mehr Ruhe zu finden werde ich dann mal den Weg in die Schwindelambulanz antreten.

Viele Grüße

L2upo|049


Bist Du Deinen Schwindel eigentlich komplett losgeworden?

Ja, das kann ich nun wirklich behaupten, was nicht bedeutet, dass ich nicht mal wieder auch "körperlich" reagieren kann, wenn's um Angst, Stress, Druck oder ähnliches geht.

Aber es ist letztendlich eine langsame, stetige, stufenweise Entwicklung, die aber erst ab dem Moment beginnen kann, wo man nicht mehr von "der schweren Krankheit" überzeugt ist.

Übrigens, man liest nur viel über MS, wenn man das auch will... ;-)

Sobald Du in Google die richtigen Suchbegriffe eingibts, wirst Du für jedes Thema über dramatische Einzelfälle lesen können, irgendwann muss man aufhören damit...

Alles Gute & Grüsse

Lupo

b5lacxky3x5


Dank Dir Lupo!

Im tiefsten Inneren weiß ich schon irgendwie, dass Du Recht hast und ich werde weiterhin an mir arbeiten.

Liebe Grüße

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