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Nervenschmerzen nach Bandscheiben-Op

s}abinWeT. hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr, nach einer Bandscheibenop im Sommer habe ich noch immer sehr starke Nervenschmerzen im re Bein und Fuß und im linken Fuß. Hat jemand Erfahrung damit gemacht und wie lange dauert es bis sich der Nerv wieder erholt? Nehme schon Lyrika ein, aber nur mit mäßigem Erfolg.

Antworten
A<nd>redaH1


Liebe sabineT.,

wurde bereits bei dir nach der OP geröntgt oder ein MRT (Kernspin) mit Kontrastmittelgabe gemacht ???

Das Kontrastmittel ist beim MRT deshalb erforderlich, damit man die innere Narbenbildung - die zwangsläufig bei jeder OP entsteht - sehen kann.

Es muß ausgeschlossen werden, dass z. B. Narben auf die Nervenwurzel drücken.

Jetzt weiß ich nicht, was alles bei der OP bei dir gemacht wurde ???

Es könnten auch knöcherne Engen - die die Nervenwurzel einengen - vorliegen, die nicht operativ behandelt wurden.

Diese Engen sieht man u. a. auf Röntgenfunktionsaufnahmen.

Also ab zum MRT und Röntgen!

Unabhängig davon solltest Du schmerzmittelmäßig richtig eingestellt werden.

Das Ziel einer Schmerztherapie sollte sein

mit möglichst schwachen Medikamenten möglichst schmerzfrei zu werden und - wenn das nicht möglich ist (was leider bei Nervenschmerzen oft zutrifft) - die bestmögliche Schmerzlinderung zu erzielen!

Hier bist Du als mitarbeitende Patientin gefragt!

Leider musst Du diese Medikamente selbst ausprobieren, denn was dem Einen hilft, muß dir noch lange nicht helfen.

Bitte besprich das mit deinem Hausarzt!

Gute Besserung! @:)

fYranxks


Hallo

Meine 3Bandscheibenvorfälle L3-S1 sind nun schon 3Jahre her und ich habe immer noch schmerzen im Oberschenkel

oder Rücken.

Damals war das rechte Bein volkommen weg wie nicht mehr da. Durch einen Perudialkatherter wurde der Vorfall aufgelöst und mit Schmerzmitteln versorgt, die Empfindung des Bein kam wieder der Arzt meite das es bis zu 5Jahren dauern kann bis die geschädigten Nerven sich wieder regeneriert haben, und zwischendurch immer wieder schmerzen wie Phantomscherzen auftreten können.

Die Versorgung mit schmerzmitteln ist eigentlich ganz gut aber sie sind auch der Hammer man ist wie nicht mehr da

oder auf Wolke 7.Bei mehreren MRT-untersuchungen wurde festgestellt das der Durchlass der Nerven durch die Höhenminderung der Wirbelkörper eingeengt ist aber eine OP

erst bei wiedeholtem Empfindungsausfall notwendig sei.

Bzw.ein aufweiten der Durchlässe mittels Schlüssellochchirugie. Sicherlich solltest Du die Durchlässe der Nerven nochmals kontrollieren, und OP-narben entfernen lassen. Zu einer Versteifung der Wrbelkörper habe ich nicht zugestimmt da es dann immer schwieriger wird sich zu bewegen bzw. auch die nächst höheren Etagen mit betroffen werden oder darunter leiden und den nächsten Vofall auslösen.

gute Besserung

A+ndreraH1


Lieber franks,

bei mir wurde in der HWS (ist viel zierlicher und deshalb gefährlicher als in der LWS) nicht nur der Bandscheibenvorfall beseitigt, Wirbelkörper fusioniert (versteift), sondern auch der Durchlaß der Nerven aus der Wirbelsäule sowie der Spinalkanal in der Wirbelsäule mit einem Diamantbohrer aufgefrässt.

3 Spitzenneurochirurgen haben mich 5 Stunden lang operiert und das nicht mit der Schlüssellochchirurgie.

Mein Professor ist der Ansicht, dass der Patient nicht warten soll, bis irreversible (nicht mehr heilbare) Nervenschäden auftreten.

Er operiert lieber vorher!

Gerade wenn Nerven über einen längeren Zeitraum geschädigt werden, sind die Prognosen wieder schmerzfrei werden zu können nicht ganz so günstig.

Übrigens merke ich selbst von der Versteifung überhaupt nichts.

Im Gegenteil! :-D

Endlich kann ich mich wieder besser bewegen! :-D :-D

Wenn Du also doch noch irgendwann operiert werden musst, brauchst Du davor keine Angst vor einer Versteifung zu haben!

Gute Besserung! @:)

JIui1x9


Ich bin erst 19Jahre alt, leide aber schon etwa 2 Jahre an einem großen Bandscheibenvorfall L5/S1. Lange blieb die Ursache meiner Rückenschmerzen unerkannt bis endlich eine MRT untersuchung im Frühjahr diesen Jahres Klarheit brachte. Zu Anfang wusste ich nicht was für ein Ausmaß eine solche Diagnose hat. Ich ertrug die Schmerzen noch bis ich mein Abitur in der Tasche hatte. Wenige Tage nach meinem Abschluss wurde ich ins Eisenberger Krankenhaus zur konservativen Therapie für 18 Tage geschickt. Leider ging es mir danach noch wesentlich schlechter. Schnell war klar das operiert werden sollte. Einen monat später würde ich minimal invasiv operiert und konnte auch gleich wieder aufstehen. Ich hatte zwar Schmerzen wegen der Narbe aber es ging mir die erste Woche gleich besser. Leider nicht für lange Zeit...

Es traten plötzlich nie dagewesene Schmerzen in meinem rechten Bein auf. Auch der Rücken blieb nicht schmerzfrei. ich konnte nicht sitzen,laufen oder liegen. Ich nahm weiterhin große Dosen Schmerzmittel... Einen Monat lang war ich sozial abgetrennt von der Ausenwelt... nur im Bett. Selbt Fernsehen wurde zur Qual.

Dann endlich wurde mir eine Reha genehmigt welche mich endlich wieder aus diesem Tief holte. Ich bemerkte das ich zwar starke schmerzen habe aber wieder lange Strecken laufen konnte. Am Ende der Reha gings mir schon viel besser. Wenige Wochen später konnte ich meine Schmerzmittel reduzieren und traute mir wieder mehr zu. Eine Zeit lang dachte ich es ginge bergauf...

Doch bald begann ich zu begreifen wie eingeschränkt ich nun war. Ich durfte mich nur noch rückengerecht bewegen wegen der Gefahr das das restliche BSmaterial nachrutschen könnte...

Jeden Tagen hab ich andere Beschwerden. Zu allem Überfluss hab ich seit 4Wochen auch noch Taubheitsgefühle im rechten Fuß. Die Schmerzen sind derzeit wieder so stark das ich wieder Schmerzmittel brauch. Ich hab schon 2 postoperative MRTs hinter mir. Es kam raus das sich narbengewebe gebildet hat. Für künstliche BSen oder Versteifungen bin ich zu jung. Ich weis nicht wies weiter gehen soll...Ich bin dadurch nicht arbeitsfähig und traue mir auch nicht zu ein Studium zu beginnen. Jeder Tag ist eine Qual.

Ich hoffe jemand hat einen Vorschlag der mir weiter helfen könnte.

A5ndreaxH1


Liebe jui19,

wenn jetzt keine OP mehr angesagt ist, sollte über eine richtige Schmerztherapie nachgedacht werden!

So wie ich deine Zeilen lese, hast Du hauptsächlich deshalb Probleme, weil Du sehr starke Schmerzen hast! :-(

Info's wegen der Schmerztherapie bekommst Du unter [[http://www.stk-ev.de]] .

Ich selbst nehme seit 25 Jahren Schmerzmittel. Bitte habe keine Angst vor diesen Medikamenten. Schlimmer ist das Ertragen der Schmerzen, als die richtigen Schmerzmittel in der richtigen Dosierung!

Damit bekommst Du wieder eine gute Lebensqualität und kannst sogar supergut arbeiten und lernen!

Gute Besserung!!!! @:)

Jjui1x9


Danke für den Hinweis

So ne schmerztherapie wurde bei mir auch schon angesprochen. Aber erst in nem viertel Jahr oder so...

Was nimmst du denn für schmerzmittel?

hab von Lyrika gehört. ist das zu empfehlen. is ja sehr teuer?

Ich weis nicht ob ich mein leben lang schmerzmittel nehmen will. Gibt es denn keine andere lösung? Andere werden doch a wieder schmerzfrei?

Ich hoffe immer auf den Fortschritt der Medizin. In ein paar Jahren gibt es ja neue Operationsmethoden. Ich meine die Züchtung von eigenem Knopelmaterial der Bandscheibe. Ich hoffe darauf...

Danke für deine schnelle Antwort.

Auch dir gute Besserung

ADnxdreaxH1


Liebe Jui19,

umso früher Du eine Schmerztherapie machen kannst, umso besser ist es für dich!!!!!

Dort wirst Du - hoffentlich - nicht nur auf Schmerzmittel eingestellt, sondern darfst auch ganz gezielte Entspannungsübungen lernen und auch Krankengymnastik machen.

Was nimmst du denn für schmerzmittel?

Wir Menschen sehen nicht nur äußerlich ganz verschieden aus, sondern wir sind es auch. Ich kenne Lyrika nicht. Sorry! |-o

Was dem Einen (also mir) hilft, muß dem anderen Schmerzpatienten noch lange nicht helfen!

Deshalb musst Du selbst an deinem Körper austesten, was sich bei dir ganz persönlich schmerzlindernd auswirkt, oder aber sogar zur Schmerzfreiheit führt!!!!

Sicherlich wirst Du ein Schmerztagebuch bekommen, in das Du alles was sich schmerzlindernd und auch schmerzverstärkend auswirkt eintragen musst.

Ich weis nicht ob ich mein leben lang schmerzmittel nehmen will. Gibt es denn keine andere lösung?

Selbst wenn Du heute glauben solltest, dass Du lebenslang Schmerzmittel nehmen musst, kann sich das relativ schnell ändern!!!!

Gerade in der Schmerztherapie werden Lösungen für deine Schmerzen gesucht und diese Lösungen sind nicht unbedingt "nur" in der Einnahme von Schmerzmittel zu finden.

Ganz wichtig ist auch Krankengymnastik, Rückenschule und evtl. auch die manuelle Therapie nach Maitland. Es wird also für dich ein spezielles Programm erarbeitet.

Diese Schmerztherapien habe ich selbst nicht kennengelernt, da ich mich immer selbst therapiert habe, aber sie sind bestimmt nicht schlecht!!!! :)^

Ich hoffe immer auf den Fortschritt der Medizin.

Ich auch! |-o

Also laß bitte den Kopf nicht hängen!

Das wäre doch zu schade!!!!

Kopf hoch und immer weiter informieren, so daß Du auf dem neuesten Stand bist! :)^

Für künstliche BSen oder Versteifungen bin ich zu jung.

Für künstliche Bandscheiben bist Du sicherlich noch zu jung, weil das Zeug erst jetzt ausprobiert wird und nicht ewig hält. Aber sie sollten doch zumindest 100 Jahre halten, oder ???

Bei mir wurden 2 Halswirbel fusioniert, also versteift. Davon merke ich selber überhaupt nichts! Ganz im Gegenteil! ;-D

Ich kann mich jetzt viel besser bewegen, weil das früher durch die starken Schmerzen nicht möglich war.

Ok, ich werde mich bestimmt niemals wie eine Akrobatin verbiegen können. |-o

Aber bin ich etwa eine Akrobatin mit einem Schlangenkörper ???

Achtung

Es ist wichtig, dass Du regelmäßig ein MRT machen lässt, damit man den Status feststellen kann. Gegen das Narbengewebe kann derzeit medizinisch noch nichts gemacht werden, aber die GEN-Technik arbeitet daran!

Also halte bitte durch und laß dich NIEMALS unterkriegen!

Gute Besserung! @:)

PVroj`ektixx


Hallo zusammen,

ich bin im November 2010 an der BS L5/S1 operiert worden. Die Schmerzen waren sofort weg, das sitzen habe ich in 7 Monaten auch wieder soweit hinbekommen, was mir aber Sorgen macht ist das Taubheitsgefühl in meinem linken Fuß und an der Wade. Das wird einfach nicht besser, falls jemand eine Idee hat was ich tun kann damit das Taubheitsgefühl weg geht, immer her damit. Kraft im Fuß und im Bein sind normal, habe keine Beschwerden mit Bewegung, nur das Taube Gefühl ist gelinde gesagt sch....! Ideen – mailen:woba966@googlemail.com :-)))

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