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Gelähmter Arm

M4elonxi2 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Seit einem Monat ist der rechte Arm meiner Mutter(50j.) mit einem Taubheitsgefühl

gelähmt.Ein Schlaganfall konnte zum Glück nicht nachgewiesen werden.Der Nervenarzt behauptet ihre Nerven sind

"kaputt".Eine genauere Aussage hat er nicht gemacht,es scheint als drückt er sich vor einer Antwort.Als Therapie

erhält sie täglich Stromimpulse.Vor langer Zeit(vor 10 Jahren) hatte sie einen Halswirbelabriß sowie einen

Scchädelbruch.Könnte es evtl daher kommen?Auch kommt sie Berufsbedingt regelmäßig mit starken Reinigungsmitteln

in Kontakt.Hin und wieder bekommt sie auch Depressionen. All dieses schließt ihr Arzt aber als mögliche Ursache

aus.Da der Arzt keine genaue Auskunft erteilte,hat sie die Arzthelferin auf die Erkrankung angesprochen und

erhielt diese Nummer : G56.3G .Darüber konnte ich jedoch nichts im Internet finden.Weiß jemand für welche

Krankheit diese Nummer steht?Für Auskunft und Hilfe bin ich sehr dankbar!

Meloni(die besorgte Tochter)

Antworten
Mcir8isxfad


DAss Du besorgt bist, kann ich mir gut vorstellen :-(.

Ist denn ein MRT gemacht worden?

Wenn der Neurologe so schweigsam ist, würde ich zu einem anderen gehen oder evtl. in die ambulante Sprechstunde einer Universitäts-Klinik, wenn möglich.

Aber so einfach würde ich mich nicht abspeisen lassen! :)^

bIerqty2


Hallo Malonie2

Es sollte die HWS gescannt werden. Es könnten, sehr wahrscheinlich, die entsprechenden Nerven eingeklemmt worden sein, zumal ja auch ein Wirbeltrauma vorlag.

Nicht locker lassen; das ist wahrscheinlich reparabel.

Liebe Grüsse

berty2

Atndre`aHx1


Liebe Meloni2,

mit einem gelähmten Arm ist nicht zu spaßen. Hat der Neurologe denn nichts über die möglichen Ursachen gesagt?

Wenn Du eine Überweisung vom Hausarzt zum Neurologen hattest, kannst Du mit dem Hausarzt sprechen und er soll baldmöglichst den schriftlichen Befund anfordern. Dann könnte der Hausarzt den Befund mit dir und deiner Mutter erörtern.

Wenn nicht, fordere Du den schriftlichen Befund zur Weiterbehandlung an. In diesem Befund stehen dann nicht irgendwelche Nummern, die ein Patient nicht deuten kann, sondern die Untersuchungsergebnisse, die für dich wahrscheinlich genauso wenig verständlich sind.

Deshalb würde ich dir empfehlen einen Hausarzt deines Vertrauens zu suchen und mit ihm die Krankheit zu besprechen.

Eine Lähmung muß nicht unbedingt an der HWS liegen, es können auch andere Ursachen wie z. B. eine Infektionskrankheit vorliegen.

Also nochmals meine Empfehlung:

1. Schriftlichen Befund vom Neurologen anfordern.

2. einen guten Hausarzt Eures Vertrauens suchen, Kopie vom Befund mitnehmen und mit ihm besprechen.

3. Ist die Ursache bekannt über die Therapiemöglichkeiten mit dem Hausarzt sprechen.

4. Ist die Ursache nicht bekannt und/oder müssen weitere neurologische Untersuchungen vorgenommen werden, eine Überweisung zum Neurologen ausstellen lassen und dieses Mal aber fragen, fragen und nochmals fragen!

Sollte die Ursache die HWS sein, unbedingt Röntgenaufnahmen und ein MRT (siehe Beiträgen von Mirisfad und berty 2) machen lassen!!!!!

5. Das mit der ambulanten Sprechstunde in einer Uniklinik von Mirisfad ist auch eine Superidee! :)^

Du könntest dich auch von deinem Hausarzt dahin überweisen lassen.

In der Uniklinik können dann evtl. noch am gleichen Tag andere Untersuchungen (nicht nur neurologische) wegen Verdachts einer anderen Erkrankung vorgenommen werden.

Laßt Euch bitte nicht unterkriegen!!!

Gute Besserung!!!@:)

SnhamPanixn


Diagnosenummer

Hallo Melonie,

die Codierungsnummer G56.3G ist ein ICD-Schlüssel. Ich habe jetzt leider keins hier, aber das Internet sagt, dass dort eine Läsion des N. Radialis codiert ist. Sprich, der Radialisnerv ist geschädigt, aus was für Gründen auch immer...

Das hilft Euch natürlich auch nicht weiter, da damit noch nicht die Ursache geklärt ist. Ich kann nur raten, ganz dringend einen weiteren Arzt aufzusuchen - am besten ab in die neurologische Ambulanz einer Uniklinik. Dort können schnell alle notwendigen Untersuchungen gemacht werden. Ich würde nicht erst den Befund des Neurologen abwarten, das kann zum Teil sehr lange dauern, erst recht wenn er sich sowieso vor einer Antwort zu drücken scheint.

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