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Muskelzuckungen

FSeOcBh/nexr hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum *:),

Ich habe folgendes Problem: Seit einigen Jahren treten bei mir am ganzen Körper Muskelzuckungen (geringe Faszikulationen) auf, die zwar äußerlich fast nicht auffallen, die aber mit der Zeit sehr anstrengend geworden sind. Vor kurzem habe ich deshalb eine Neurologin aufgesucht, die mich mit dem Verdacht auf Muskelerkrankung behandelt hat. Dabei wurden diverse Untersuchungen bei mir durchgeführt (EEG, EMG, MRT Schädel), die jedoch alle ohne Befund waren :-/ Im Klartext heißt das soviel wie, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass diese Zuckungen vom Gehirn aus gesteuert werden.

Auch meine Blutwerte sind normal. Nur was die CK-Werte angeht bin ich im Nachhinein etwas verwirrt. Alle CK-Werte zusammen sind im normalen, unauffälligen Bereich. Wenn man diese jedoch in die einzelnen Enzym-Werte aufteilt, war nach Aussage der Neurologin einer dieser Werte mit 89% erhöht. Daraufhin hat man mich in die neuromuskuläre Ambulanz einer Uniklinik überwiesen, wo ich von den Profs untersucht worden bin. Dort empfand man meine CK-Werte als völlig normal (weiß jetzt also nicht so recht was ich davon halten soll) und man hat mir Magnesiumtabletten empfohlen. Der Haken dabei ist nur, dass ich die schon seit Monaten nehme und sich da absolut nichts verbessert hat...

Darüber hinaus habe ich beobachtet, dass ich seit diese Zuckungen überall auftreten, nicht mehr zunehme. Ich bin 19 und wiege 65 kg bei einer Größe von 1,85 m (BMI 19). Mehr als diese 65 kg werden es einfach nicht. Die ganze Muskulatur ist bei mir recht schwach ausgeprägt wie die Ärzte gesagt haben, sogar mein Gesicht ist eingefallen. Man hat mir geraten Muskelaufbautraining in einem seriösen Fitnesstudio zu machen, nur wüsste ich nicht wie ich im Gesicht Sport machen sollte oder wie die Faszikulationen davon verschwinden können.

Kann mir da irgend jemand Rat geben (evtl. auch bezüglich der CK-Werte) oder hat jemand die gleichen Probleme (gehabt)? Bin für jede hilfreiche Antwort dankbar...

Antworten
M~irAisWfaxd


Ich verstehe nichts davon, aber vielleicht bringt Dich diese Link ein bißchen weiter?:

[[http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1082545603.pdf]]

FAe^ch/ner


Danke für deine Antwort...

Ich habe mir zwar den größten Teil davon im Lauf des Tages durchgelesen, finde aber außer ein paar interessanten Informationen über die CK-Werte leider nichts was zu meinem Problem passen könnte :-/

Hat niemand hier sonst Muskelzuckungen? Mir geht es im Großen und Ganzen einfach nur darum ob es einen Zusammenhang zwischen meiner recht schwach ausgeprägten Muskulatur und den Muskelzuckungen gibt und falls ja, wie man so etwas behebt.

Bitte schreibt was dazu, ich möchet das endlich los werden. :-(

W>asserQonkexl


Hallo, bei Muskelzittern würde ich auf Calziummangel tippen, Muskelkrämpfe zeigt mehr in Richtung Magnesiummangel.

Wie sehen Deine Ernährung und Trinkgewohnheiten aus?

Gruß Wasseronkel

F`ecNhne9r


Hi

Naja es handelt sich ja weder um Muskelzittern noch um Muskelkrämpfe, sondern um Zuckungen. Ich nehme auch ab und zu Magnesiumtabletten, die helfen aber überhaupt nichts...

Was meine Essgewohnheiten betrifft, so esse ich schon recht viel & abwechslungsreich. Also vor allem kohlenhydrathaltiges, des Öfteren (vllt. etwas zu oft) Fleisch, Gemüse/Obst, ab und zu auch was Süßes. Andererseits esse ich aber z.B. keinen Käse und dazu kommt, dass ich morgens einfach nichts runter bekomme. Das hol ich dann im Laufe des Tages nach. Ich trinke ausreichend, vor allem Milch zum Ausgleich gegen den fehlenden Käse.

Wenn es überhaupt etwas mit der Ernährung zu tun hat, dann liegt es wahrscheinlich viel mehr daran, dass ich falsch über den Tag verteilt und auch zu hastig esse...

Ich hoffe das war jetzt ausführlich...

WBaOssexronxkel


Hallo, Zuckungen von Muskeln treten auch bei Vitamin B6-Mangel auf.

80% von Krankheiten werden durch falsche Ernährung verursacht.

Milch ist kein Getränk sondern Nahrungsmittel, Körper braucht Wasser um richtig zu funktionieren. Gruß Wasseronkel

Mgirisf9axd


Warum ißt Du keinen Käse? - Reagierst Du darauf in irgendeiner Weise? Oder einfach nur so?

F.eQc4hnexr


@ Wasseronkel:

Ich trinke auch ausreichend Wasser.

Was ich aber bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe ist, dass diese Muskelzuckungen nicht unwillkürlich auftreten. Ich kann sie bei starker Konzentration und ruhiger Atmung unterdrücken, allerdings fühle ich mich dann etwa so, wie sich wohl ein Junkie ohne Stoff fühlen muss...

Könnte das auch unter den Umständen noch was mit einem Vitamin B6-Mangel zu tun haben?

@ Mirisfad:

Mir schmeckt einfach kein Käse und sein "Duft" trägt auch nicht unbedingt dazu bei, dass sich da was ändert.

LKupo(049


Was ich aber bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe ist, dass diese Muskelzuckungen nicht unwillkürlich auftreten. Ich kann sie bei starker Konzentration und ruhiger Atmung unterdrücken...

Na, dann denke ich ist es doch eher psychischer Herkunft und hat wohl eher etwas mit erhöhter Muskelanspannung zu tun. Wenn Du schon weißt, dass Du das so beeinflussen kannst, würde ich Dir regelmässiges Entspannungstraining empfehlen.

Grüsse

Lupo

FVec@hnpexr


@ Lupo:

Danke für deinen Tipp, das könnte klappen. Kann man sowas unter professioneller Anleitung von einem Arzt machen? Wenn ja bei welchem?

NAinxE


Hallo Fechner!

Einige VHS bieten diese Kurse an auch einige niedergelassene Neurologen bieten verschiedene Entspannungstechniken an.

Frag mal deine Krankenkasse ob sie dir eine Adresse nennen kann, bei bestimmten Kursen kann es auch sein, dass die KK einen Teil der Kosten übernimmt.

Um sich vorher schon etwas schlau zu machen:

verschiedene Entspannungstechniken:

Autogenes Training , Progressive Muskelentspannung, Qi Gong, Feldenkrais ,...

Infos über Progressive Muskelentspannung + weiterführende Links [[http://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muskelentspannung]]

Infos über Autogenes Training:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training]]

Infos über Qi Gong:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Qi_Gong]]

Wenn du selbst schon merkst, daß Entspannung dir gut tut , dann ist schon ein großer Schritt getan. Wichtig ist auch, daß du aktiv bleibst, dich sportllich betätigst.

Wichtig bei solchen Mißempfindungen ist es, los lassen zu können.

Durch die neurologische Untersuchung ist ein Glück bei Dir nichts schlimmes festgestellt worden, so wirst du auch langsam deine Angst besser in den Griff zu bekommen.

Tschüss und :)^ :)^

NinE

LUup5o0~4x9


Viele Krankenkassen zahlen übrigens (80%) solche Kurse bei der VHS oder anderen anerkannten Institutionen.

Wichtig ist aber auch, dass man das regelmässig übt, dann bringt es tatsächlich was. Progressive Muskelentspannung kann man auch gut zu Hause mit ner CD machen.

Viele Grüsse

Lupo

FWechnhexr


Noch eine Frage:

Wenn mein Problem tatsächlich psychischer Herkunft ist, könnte es dann etwas mit den vegetativen Nervensystemen zu tun haben oder kann man sowas komplett ausschließen...?

Leupo0x49


Mit dem vegetativen Nervensystem kann es schon was zu tun haben, das kann unwillkürlich reagieren, eben auch aufgrund psychischer Auslöser.

Aber wenn Du sonst keine Symptome hast, könnte das sehr gut von ständiger, erhöhter Muskelanspannung kommen.

Grüsse

Lupo

aqleiGna


Muskelzuckungen

Hallo Fechner, *:)

Ich habe dieselben Problemen sei März 2005.

Die Faszikulationen haben in den Waden angefangen und jetzt spüre ich sie im ganzen Körper.

Ich habe auch unwillkürliche Bewegungen der Finger beider Hände.

Als ich in der Nacht erwache spüre ich sie zuerst fast nicht ,dann nach paar Minuten ,dass ich wach bin, fangen sie wieder an.

Ich bin sehr besorgt ,weil ich auch Angst habe ,dass es um etwas neurologisches handeln könnte.

Mein Hausartzt meint ,dass eine Reaktion auf die Uberlastung ist ,weil ich 4 Kinder habe und oft iunter Spannung bin.Alle meine Werte sind nämlich normal.

Ich versuche mich mit Entspannungsübungen zu helfen aber es nützt nicht immer Grüsse aleina

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