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Erfahrung mit antidepressiva?

L^i6tt"lexc hat die Diskussion gestartet


hallo

ich würde mich freuen wenn ihr hier mal

so eure erfahrungen mit verschiedensten antidepressiva

schildern könntet.

ich habe selbst vor ca. 6 wochen angefangen mit doxepin (erst 25 dann 50mg)

wegen depressiven verstimmungen. waren anfangs sehr dämpfend, was jetzt eigentlich vorbei ist.

sonst haben sie mir allerdings leider noch nicht geholfen.

also

würd mich wie gesagt

über ein paar infos und verläufe freuen...

lg

Antworten
M<orn_ing Stxar


Re:" Erfahrung mit AD "

Hallo Littlec *:)

Ich habe seit ca. 8 Monaten Erfahrung mit AD aber nur aus der Gruppe der SSRI insbesondere mit Paroxetin. Meine Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme durch gesteigerten Hunger, Lustlosigkeit, und zum Teil auch MüdigkeiT.

Aus welcher Gruppe der AD stammt dein Medi ?

Warum genau hast du es verschrieben bekommen? Bist du über 18 Jahre alt? Sollten es "nur " Depressive Verstimmungen ( ärztliche Diagnose erfoderlich ) sein, dann wärst du mit einem pflanzlichen Präperat z.B: Neuroplant oder Jarsin besser bedient. Aber wie gesagt, dass muss von einem Arzt oder Psychotherapeuten abgeklärt werden.

Ansonsten alles Liebe.

Gruss Morning Star

G)ras5-Halxm


Doxepin ist ein trizyklisches Antidepressivum.

Ich selber hatte Edronax, ein NARI - hat nichts gebracht.

Dann hatte ich Trevilor - ein SNARI. Hat auch nichts gebracht.

Jetzt hab ich Paroxetin, 20mg, und es hilft klasse! :-D

Zudem habe ich wegen Schlafstörungen abends 25-50mg Doxepin. Hilft auch sehr gut, kann damit besser schlafen... :)^

LCit;tlexc


hallo morning star!

aus welcher gruppe der AD weiß ich so leider nicht. kenne mich da anscheinend nicht so aus.

Bin noch unter 18. (17jahre)

meine therapheutin hat mir dazu geraten mir ein leichtes antidepressivum verschreiben zu lassen.

ihre diagnose hieß depressive verstimmungen und keine depressionen, da stimme ich ihr allerdings nicht so eindeutig zu nachdem ich mich jetzt auch sehr über das thema informiert habe...

Jarsin habe ich schonmal angefangen zu nehmen allerdings nicht durchgezogen, weil ich nicht dran geglaubt habe dass sie helfen.. die doxepin tabletten haben ja auch noch keinen erfolg gezeigt..

naja, muss dienstag nochmal zum arzt.

LG Littlec

M&or|nigng )Stxar


Erfahrung mit AD

Hallo Littlec, *:

das wichtigste bei einer Medikation ist die regelmässige Einnaheme der Medis. Jedes Antidepressivum einschließlich Jarsin oder Neuroplant sowie auch alle anderen chemischen AD brauchen bis zu ihrer vollen Wirkung mehrere Wochen. ( ca. 3-6 ). Da du noch keine 18 bist, gibt es hier eventuell gewisse Einschränkungen bei der Medikamtenwahl.

Bestimmte Medis sind erst ab 18 zugelassen. Infos dazu im Internet.

Sollte es sich bei dir um eine leichte bis mittelschwere depressive Episode handeln, denke ich dass es sicherlich nicht das schlechteste wäre zunächst ein Phytopharmakon sprich Johanniskraut ( eben Jarsin oder Neuroplant) zu nehmen. Bei nicht eindeutiger Diagosestellung wäre eine Anwendung dieses Medi fragwürdig. Also würde ich zu deinem Hausarzt gehen und ihm den Fall schildern und nach einer geeigneten Möglichkeit fragen. Sag ihm ruhig die Diagnose der Therapeutin.

Aber er soll nicht direkt die grosse chemische keule herausholen. Da zum teil bei einigen Leuten recht starke Nebenwirkungen auftreten können aber nicht müssen.

Ich wünsche dir alles gute und melde dich mal mit nem Ergebnis ;-)

L%itCtle_c


Hallo morning star

ich dachte ich melde mich mal wieder..

also erstmal depressive "episode" ist gut. die hält mittlerweile gut 2 jahre an und ich kann so echt nicht mehr weiterleben.

naja, und meine ärztin will mich demnächst nochmal zum neurologen schicken, weil der sich wohl etwas genauer mit dieser medikamentation auskennt..

ist auch nicht besser geworden, fühl mich in letzter zeit wieder sehr komisch..(schlechte konzentration, schwindel,angst,...) kommt wohl, weil ich mich die letzten tage kaum bewegt habe.

mh, aber ich wünsch dir ein frohes neues jahr und hoffe hattest schöne weihnachten *:)

nOarkxos


Suchtpotential

ist für trizyklische Antidepressiva sehr häufig. Das gilt auch für die Gewichtszunahme. Deshalb müssen viele Patienten die Dosis steigern, um die gleiche Wirkung zu erzielen, wenn nicht auf andere Weise versucht wird, die Grunderkrankung zu beeinflussen.

Außerdem sollten Sie Antidepressiva nicht abrupt absetzen. Sie müssen ausgeschlichen werden.

M4orniing SQt4ar


Hallo Littlec *:)

Schön mal wieder etwas von dir zu hören. Wie du schon ganz richtig geschrieben hast solltest du in der Tat einen Neurologen / Psychiater aufsuchen um erstmal eine Diagnose zu bekommen und danach wird sich dann auch deinen Behandlung bzw. Medikation und evtl. Psychotherapie richten. Sieh zu dass du schnell nen Termin bekommst., denn es wird ja so auch anscheinend nicht besser!

Wovor hast du Angst? Und tritt der Schwindel in Verbindung mit der Angst auf oder unabhängig davon?

Mal was anderes, ja ich hatte schöne Feiertage. Hab versucht nicht ganz so viel zu futtern. Ist mir auch einigermaßen gelungen. Ich hoffe dass du auch viele schöne Geschenke bekommen hast und eine nette Zeit hattest. Ich wünsche dir alles gute und mach dich bitte daran einen Termin zu bekommen.

l.g. Morning Star. :-)

LsitBtlec


Hi

also diese angst ist dann meist

keine luft mehr zu bekommen oder einen herzinnfarkt zu kriegen. oder einfach unbegründete unruhe. ist auch nur wenn ich alleine bin. kann mich aber zum glück meistens zurückhalten wirklich panik zu bekommen.

ja und dieser schwindel ist auch sehr seltsam.

meist gepaart mit totaler gefühllosigkeit und konzentrationsschwäche.

vielleicht ist schwindel garnicht das richtige wort. bewusstseinsveränderung,müdigkeit fühlt sich aber schon sehr an wie schwindel...

ich kann das alles kaum auf den punkt bringen. ???

naja, ich will dich ja hier auch nicht zu sehr mit meinen problemen zutexten. dazu sind ja psychologen da ;-)

darf ich fragen, was du sonst so machst, dass du dich etwas auskennst und hier in sonem forum einloggst?

achja, und bei einem neurologen war ich übrigens vor einiger zeit schonmal. damals wegen kopfschmerzen.

gehirnstrommessung gemacht und noch so ein paar tests (ob ich taubheitsgefühle habe, gerade laufen kann usw..) da war soweit alles ok.

also, würd mich freuen wieder von dir zu lesen. :-)

l.g.

MXornin<g BStar


Hallöle Litlec *:)

Ich würde dem ersten Anschein nach bei dir auf eine Angststörung oder noch eher auf eine Panikstörung schließen. Dabei besteht auch häufig eine Paarung dieser Störungen mit Depressionen und anderen psychischen Störungen z.B. Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, etc.

Aber ich denke und hoffe mal dass es so "schlimm" nicht bei dir ist.

Auch ist es recht häufig, dass einem bei z.B zu niedrigem Blutdruck schwindelig wird, ebenso kann es auch dabei zu den benannten Konzentrationsstörungen kommen.

Aber wie gesagt das sollte vom Facharzt abgeklärt werden.

Ja, ansonsten interessiere ich mich sehr für Sport, habe ehemals mehrere Triathlonwettkämpfe bestritten und auch recht lange Kampfsport gemacht. Zur Zeit betreibe ich aber mehr Gesundheitssport, Radergometer, Schwimmen und Nordic Walking. Nebenberuflich mache ich ein Fernstudium in Psychologie und ich interessiere mich insgesamt sehr für den medizinischen Bereich. Ebenso beschäftige ich mich sehr viel mit gesunder Ernährung und son kram.

Nicht schlimm wenn du Fragen stellst oder so, ich versuche gern zu helfen wenn es denn geht.

Gruss Morning Star.

Grras-Hxalm


Suchtpotential bei Trizyklika? Das ist mir neu.

Übrigens, bei neueren Antidepressiva, SSRI und Co.: Nicht von Horror-Absetzgeschichten erschrecken lassen. Das ist längst nicht immer so. Ich hab innerhalb von 3 Wochen Paroxetin abgesetzt, das ging fast ohne Probleme.

Das ist halt bei jedem anders, dasselbe gilt für allfällige Nebenwirkungen - und auch für die Wirkung.

Mqorni|ng Sxtar


AD's und Abhängigkeit / Sucht

Hallo Gras-Halm *:)

Hinsichtlich der Wörter Entzungserscheinungen und Absetzsyptome ist grundsätzlich zu sagen, dass sich viele dieser Syptome vergleichend ähnlich und zum Teil sogar identisch sind. Sicherlich haben Menschen die aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur zu Suchterkrankungen neigen meist größere Schwierigkeiten ein AD wieder abzusetzen. Das liegt dann aber an jedem selbst. Auch kann es zu einer Art psychischen Abhängigkeit bei den o.g. Medis kommen. ( Manche Patienten fragen sich dabei, ob sie es auch überhaupt ohne das Medi schaffen und zurechtkommen. )

Ich meine ebenso wie du, dass AD's grundsätzlich nicht süchtig oder abhängig machen, aber dass es bei einigen Persönlichkeitsstrukturen ( und die haben vor allem depressive, an Anststörungen, Panik-und Zwangstörungen leidende Patienten ) dazu führen kann, dass eine gewisse Abhängigkeit/Suchtpotential gegeben ist und dadurch unterstützt wird.

Bei aprupten Absetzen dieser Medis kann es zu teils drastischen Nebenwirkungen kommen.

Ich wünsche euch alles Gute fürs neue Jahr und bleibt Gesund!!

*:)

l.g. Morning Star

L;uipwo049


Hallo Grashalm,

Du hast recht damit, dass nicht alle Leute Probleme mit dem Absetzen von ADs haben und dass die "Horrorgeschichten", wie Du sie nennst, nicht bei jedem User zutreffen müssen.

Trotzdem wundere ich mich etwas über diese sorglose Art, gerade weil hier im Forum es doch mittlerweile einige Mitglieder gibt, die offentsichtlich Probleme damit haben, ADs abzusetzen und es teilweise einfach nicht schaffen.

Wie man das auch immer wörtlich definieren will...

Wenn jemand etwas nicht mehr nehmen möchte, dies aber trotz mehrerer Versuche nicht gelingt, spricht man in anderen Bereichen (Drogen, Alkohol usw.) von "Sucht". Wenn es dabei zu körperlichen Symptomen kommt, spricht man in diesen Bereichen von "Entzugserscheinungen".

Wo liegt in solchen Fällen eigentlich der Unterschied zu ADs ?

Viele Grüsse

Lupo

MHorninfg Stxar


AD ( Sucht ) ???

Hallo Lupo

Zählen denn deiner Meinung nach die Enzugssyptome oder Absetzerscheinungen zu den Nebenwirkungen?

Wenn du dieses bejahen kannst, dann könnte ein Unterschied zwischen AD's und anderen Stoffen ( Drogen, Alk, etc.) darin bestehen, dass die Nebenwirkungen zwar noch eine gewisse Zeit nach Absetzen der Medis anhalten können, es jedoch in der Zukunft nicht gleich dem Alkoholkranken dazu kommen wird, dass er jederzeitig erneut aufpassen muss, dass er nicht wieder dem Alk. verfällt. ( Rückfall )

Ebenso bei den anderen Drogen. Darin liegt schon ein ganz gewaltiger Unterschied meiner Meinung nach. Ebenso gibt es leider noch keine Medis ohne die Möglichkeit von Nebenwirkungen. Wenn du jemandem ein Plazebo verordnest und ihn konsepuent darauf hinweist, dass er beim Absetzen des Plazebos Nebenwirkungen z.B. Kopfschmerzen oder andere Absetzerscheinungen verspüren wird, führt diese aller Wahrscheinlichkeit nach dazu, dass er tatsächlich Kopfschmerzen bekommen wird. Ebenso treten umso mehr NW auf, je näher man sich mit dem Beipackzettel befasst. Tatsache ist, das es viele Menschen gibt, die unter den sog. Absetzerscheinungen leiden, eine Begründung habe ich bereits angeführt, ebenso könnte die erneut aufflammende Grunderkrankung beteiligt sein. Oder wahrscheinlicher noch ein nicht ordnungsgemäßes Ausschleichen des Medis, dass ist dann aber nicht das Medi sondern der Anwender des Medis Schuld.

Gruss Morning Star

GdrasL-Hxalm


Trotzdem wundere ich mich etwas über diese sorglose Art, gerade weil hier im Forum es doch mittlerweile einige Mitglieder gibt, die offentsichtlich Probleme damit haben, ADs abzusetzen und es teilweise einfach nicht schaffen.

wo bin ich sorglos? Ich hab nur gesagt, dass es längst nicht immer so schwierig ist, wie man teilweise liest.

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