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Mrt des Kopfes - Platzangst

Skchnumf1fele[ngexl


Platzangst

Hallo zusammen,

ich muss nächste Woche auch eine MRT vom Kopf machen lassen und habe auch voll Platzangst. Ich gehe ich keine Aufzüge, fahre durch keine Tunnels und kann so gut wie nicht in Tiefgaragen parken.

Jetzt habe ich gelesen, dass man bei einer Kopf-MRT zugar eine Spule aufgesetzt bekommt, durch die das Gefühl der Platzangst noch schlimmer wird. Stimmt das ?

Offene MRT-Geräte soll es ja auch schon geben, aber in Bamberg gibt es keines. Soweit ich weis gibt es eines in Karlstadt am Main, aber die würden nur Privatpatienten nehmen. Weis vielleicht jemand zufällig, ob es auch in der nähe von Bamberg/ Nürnberg/ Würzburg ein offenes gibt, wo Kassenpatienten hin können oder muss ich da mal bei der Krankenkasse nachfragen.

wtattw$ür,mchxen


Hallo,

auch ich habe Platzangst und immer Angst vor dem MTR.

Ich habe zuvor mit dem Radiologen gesprochen.

Mir wurde "Dormico" gespritzt und so habe ich von der ganzen Untersuchung nix mitbekommen.

Ich denk an dich und drück dir die Daumen *:)

LG

bNab'axle


kerry,

wann hast du dein mrt und warum? wenn man platzangst hat, wie geht man damit um? vermeidet man bestimmte orte? muss man ein medikament im schlimmsten fall nehmen? ich hatte vor jahren ein bißl ein problem in großkaufhäuser zu gehen. bekam immer angstzustände. sind dann wieder vergangen.

liebe grüße an dich babale. @:)

SRchnuffielengxel


MRT / Platzangst / Angst

Ich soll heute in einer Woche zum MRT (ein altes Gerät). Ich habe Probleme mit dem Kopf. Kopfschmerzen und über dem linken Ohr immer ein Stechen im Kopf, manchmal ein taubes Gefühl in der linken Gesichtshelfte, der Schmerz zieht dann runter bis zum Unterkiefer. Die Neurologin geht eigentlich von einer Trigeminusneuralgie aus, will aber sicher gehen, das nichts anderes ist.

Das dumme ist halt nur das ich nicht nur Platzangst, sondern auch sonst im Leben Angst- und Panikattaken habe und deshalb auch seit Jahren Medikamente einnehmen muss, sonst würde das nicht funktionieren. Und ich weis nicht, wenn ich zu den Tabletten dann auch noch eine Spritze zur Beruhigung bekommen ... mmmhhh.

L|upo0x49


Hm, beim MRT zeigt sich scheinbar, was grösser ist, die Krankheitsangst oder die Platzangst. Bei mir hat immer die Krankheitsangst gesiegt, sprich, keine Probleme beim MRT und es ist eben die sicherste Methode, denkbare Krankheiten auszuschliessen und die Patienten damit meistens zu beruhigen.

@ Schnuffelengel

Weiss ja nicht, welche Medikamente Du nimmst, aber wenn es Antidepressiva sind, sollte eine einmalige Gabe von Beruhigungsmittel OK sein.

Ausserdem, die haben damit schon Erfahrung, das kommt sicher oft vor.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

Kze1r"ry2


Hallo babale,

habe Glück, muss doch nur zur CT. Ich habe keine Platzangst, habe Klaustrophobie, aber auch nur in ganz engen Räumen aufgrund traumatischer Erlebnisse als Kind. Die CT wird morgen gemacht wegen Verdacht auf Sarkoidose.

Hallo Schnuffelengel,

ich würde Dir gerne anderes berichten, aber das wäre gelogen. Ich kann nur von mir berichten. Ich hatte bereits einen Termin für die offene MRT, man setzte mir die Maske auf und es war vorbei. Ich wurde kurz unter die Scheibe geschoben und habe gesagt: "Nee, nicht mit mir." Vielleicht wäre es mit Beruhigungsmittel gegangen, weiß ich nicht. Ich habe nach meinem Gefühl entschieden und abgelehnt. Ich habe das meinem Neurologen beschrieben und er hatte viel Verständnis und meinte eine CT sei aber unumgänglich. Schnuffelengel, vielleicht helfen Dir Beruhigungsmittel, weiß ich nicht. Aber Du musst dann VORHER mit Deiner Krankenkasse die Kostenübernahme klären. Die offene MRT ist nämlich teurer.

Ich sage Dir ganz ehrlich (ist vielleicht falsch, Dir noch mehr Angst zu machen, aber ich habe das Gefühl, ehrlich sein zu müssen), die Maske/Spule verliert sich der Vorteil der offenen Seiten. Für mich zumindest. Würde eine CT nicht auch ausreichen bei Dir? Frage doch mal die Ärztin. Allerdings wäre da die Strahlenbelastung gegeben, die es bei der MRT nicht gibt und Weichteilaufnahmen gibit die MRT besser wieder. Wenn CT, dann mit Kontrastmittel, das verbessert die Bildqualität. Du musst für Dich abwägen, was wichtiger ist. Es gibt folgende Möglichkeiten:

offene MRT - Krankenkasse zahlt - vorher Angst (Beruhigungsmittel - keine Angst?)

offene MRT - Du zahlst zu - vorher Angst (Beruhigungsmittel - keine Angst?)

ringförmige (gibt´s glaube ich auch als Röhre, vor Terminvergabe fragen)!!! CT - Krankenkasse zahlt auf jeden Fall - kurze Verweildauer - Kontrastmittel - hohe Röntgenstrahlen - evtl. schlechtere Bildqualität

Du musst eine Kosten-Nutzen-Analyse für Dich machen. Mit Kosten meine ich nicht unbedingt Geld.

Deine Ärztin sollte Dir dann auch genau erklären, warum sie eine CT ablehnt (wenn sie es tut).

Hallo Lupo,

eben die sicherste Methode, denkbare Krankheiten auszuschliessen und die Patienten damit meistens zu beruhigen

Nicht in jedem Fall. Bei Verkalkungen und verkalkenden Tumoren bietet die CT Vorteile.

bLabaxle


hi kerry

hast du die ct schon hinter dich gebracht? befund wirst du ja wahrscheinlich noch keinen bekommen haben oder etwa doch?

welche beschwerden hast du, das dies diagnose Sarkoidose vielleicht in frage kommt?

frag ich zuviel, dann bitte nicht böse sein.

danke *:)

K7egrry2


CT ist durch, ohne Befund, was aber bei einer Neurosarkoidose nicht unüblich wäre.

Zu den Symptomen: Also, die Lymphknoten im Lungenbereich sind auf jeden Fall befallen. Das ist erwiesen. Sonst: leichte Schwindelgefühle, manchmal (zum Glück selten) Sehstörungen und letzte Zeit leichte Taubheitsgefühle in den Armen besonders links bei Heben. Kann natürlich alles mögliche sein, aber wenn schon eine Sarko vorliegt, testet man natürlich auch darauf.

S7chnXuffaelenxgel


MRT

Hallo Kerry2,

also CT hatte ich vor Jahren mal machen lassen, dass war kein Problem für mich. Dieses meinte die Neurolgin, dass man bei einer CT nicht alles sieht. Migräne z. B. würde man erkennen, Nervenentzündungen etc. sieht man aber am besten bei MRT. Deshalb lehnte sie CT ab.

Der Krankenkasse habe ich eine Mail geschrieben wegen offener MRT, ob bekannt ist wo in unserer Region offene MRT gibt.

Antwort:

"Eine Kostenübernahme für die offenen MRT ist nicht möglich. Nach Aussage des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) kann auch bei beste­hender Klaustro­phobie - ggf. unter medika­men­töser Beein­flussung - eine Unter­su­chung im geschlos­senen MRT erfolgen. Zusätzlich erfüllen die Geräte nach Auffassung des MDK, der Deutschen Röntgen­ge­sell­schaft und des Berufs­ver­bandes dt. Radio­logen nicht die erfor­der­lichen Quali­täts­kri­terien."

Da fragt man sich wieder für was man Monat für Monat hunderte Euro an Beitrag zahlt.

Eine Praxis gibt es in Bamberg, die haben ein neues MRT-Gerät, wo die "Röhre" auf beiden Seiten offen ist, die Röhrer "nur" noch 105 cm lang und 70 cm im Durchmesser (ca. 30 cm Kopffreiheit) ist. Eine ganz offene MRT gibt es cirka 1 Stunde Fahrtzeit entfernt, da rufe ich morgen mal an und frage, was das so kostet. Die Kasse könnte mir ja dann die Kosten für eine mormale MRT erstatten, den Rest müsste ich selbst tragen.

Ist schon ein innerer Kampf und keine Nacht ruhig.

KueGrqry2


Ich kann Dich sehr gut verstehen, Schnuffelengel. Meine Krankenkasse hat erst ähnlich reagiert. Ich habe dann durch persönlichen Einsatz die offene bewilligt bekommen, die wie gesagt bei der Kopf-MRT und Klaustrophobie mir aufgrund der Maske/ Spule nicht viel weiter geholfen hat.

Vielleicht wäre es bei Dir anders. Vielleicht hilft Dir der Gedanke an Beruhigungsmittel und das wissen, dass die im Krankenhaus damit viel Erfahrung haben.

Du musst für Dich abwägen...ist die Angst vor der MRT größer oder die davor nicht zu wissen, was ist.

K6errxy2


30 cm Kopffreiheit? Das ist sehr viel.

War nicht mal bei der offenen so. Nach oben waren das bestenfalls 10 cm.

S"u{rya


Also mal eine Geschichte vom Wirbelsäulen-MRT

Ich hab auch Platzangst und ich wusste im Vorfeld, dass ich komplett in die Röhre komme, die obendrein verschlossen wird. Das war harter Tobak für mich und ich wusste, es führt kein Weg dran vorbei.

Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, wie es mir im Vorfeld ging. Ich habe mich dann mit Atemübungen beschäftigt. Augen schließen und nur noch den eigenen Atem wahrnehmen. Darauf achten, regelmäßig und langsam zu atmen. Ein, aus ... schön im Takt.

Als es soweit war, ist mir beim Anblick des "Monstrums" das Herz in die Hose gerutscht. Die Helferin hat das auch sofort geschnallt und wir haben uns erstmal eine Runde unterhalten und Tee getrunken. Was für eine liebe Frau. Sie hat eben alles auf langsam geschaltet. Mir alles genaustens erklärt, mich gefragt, was mir helfen würde etc.

Ich wollte auf keinen Fall etwas sehen. Ich hab einfach die Augen zu gemacht und sie hat mich praktisch wie blind begleitet. Den Alarmknopf in der Hand zu spüren ist schon sehr beruhigend. Leider ist es so, wenn man nix sieht, nimmt man die Geräusche intensiver wahr. Das klacken der Tür war schon nicht nett %-| Der krach, der darauf folgte, war trotz Ohrenschutz der Hammer. Die Zeit kam mir endlos vor. Zwischendurch fragte mich die Schwester wie es aus sieht und sagte mir, wie lange ich schon durchgehalten habe.

Die Aufmerksamkeit nur auf meinen Atem zu haben, hat mir wirklich geholfen. Irgendwie muss man sich ablenken, in so einer Situation. Hinterher war ich echt ungläubig, ob ich das war, die sich das getraut hat. Die Röhre ist wirklich sehr eng. Nur wenige Zentimeter zur Seite und nach oben. WOW

K.err|yx2


Surya,

Hut ab! Trotz Klaustrophobie!

g4wendoYlynxn59


Hallo,

auch ich leide an akuter Klaustrophobie. Habe panische Angst vor Enge. Kann nicht mal Kopfhörer benutzen. Ein normaler oder halboffener MRT geht deshalb nicht. Es gibt aber in Deutschland inzwischen wohl drei so genannte Upright-MRT. (München, Köln, Hannover). Die sind offen. Du sitzt oder stehst darin, je nachdem, welche Aufnahmen gemacht werden müssen. Sogar Funktionsaufnahmen sind deshalb möglich. Ich brauchte keine Kopfhörer, weil das Gerät nicht zu laut war. Während der Aufnahmen (Kopf ca. 25 Min., Halswirbelsäule in drei Positionen ca. 35 Min) konnte ich TV schauen. Ich habe alles gut durchstehen können.

Wenn du nicht privat versichert bist, musst du dich informieren, ob du von deiner Krankenkasse das OK brauchst.

Gruß

Gwendolynn

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