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Panik- und Anststörung (Kribbeln, Visual Snow, Schwindel)

b(aYsic-^seaKrcher


@Darksider; ja ABER

Hallo Darksider,

bin durch Zufall auf deinen Hilferuf gestossen, hab gelesen, musste manchmal schmunzeln weil ich mich so oft wiedergefunden habe. Wie Lupo und die anderen schon mehrfach bekräftigt haben ist leider dieses kleine "Unterhirn", das lymbische System, für die täglichen 1000 kleinen Tode verantwortlich. Ich habe solange ich denken kann Angst gehabt, dachte aber das alle Menschen sich so fühlen.... hab mit 15 angefangen zu trinken, war medikamentenabhängig, arbeitssüchtig und hab Cannabis geraucht, alles nur um nicht fühlen zu müssen. Dann vor 6 Jahren, mit 35, hat mein Körper Stop gesagt und seitdem habe ich täglich heftige Angst-und Panikattacken mit all den von dir geschilderten Symptomen, angefangen von Sehstörungen, "Herzinfarkte", taube und einschlafende Extremitäten und, und, und. ABER ich und Psyche? Ich habe meinen Hausarzt vor ein paar Jahren gebeten er möge mir doch im Anatomie-Atlas einmal die Seele zeigen..... mittlerweile habe ich meine Diagnosen: schwere rez.Depression, Somatisierungsstörung, Generalisierte Angststörung m. Panikattacken, PtBS, Persönlichkeitsstörung (Borderline). Ich glaube das wenn die Symptome alle Ausdruck einer oder mehrerer körperlichen Erkrankungen wären, wäre ich schon längst hinüber. Versuch den Kopf ein bischen auszuschalten und die Gefühle ein, mach eine ordentliche Therapie und vor allem, streich das ABER (hat mich immer wieder zurückgeworfen).

Viele Grüsse

basic-searcher

D7arksixder


Ich nehme aber keinerlei Drogen...

...und habe in meinem Leben weder Medikamentenmißbrauch, noch Suchtgiftmittelmißbrauch betrieben. Dann wäre eine Ursache ja naheliegend und ich könnte sagen: tja selbst schuld daran...

Irgendwie ist das eine unendliche Geschichte...ist denn niemand hier, der seine Ängste und diese Zustände komplett gemeistert hat...

DiarrkDsidKexr


@ basic-searcher

Ich möchte dich ja nicht beirren, aber Borderline wird ja heute fast schon jedem diagnostiziert...hat aber nur ein Bruchteil wirklich...

Ets>ther667


Ich denke, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der frei von Angst ist.

Also von dem her muss man sich von dem perfekten angstfreien Leben frei machen.

Ich bekam irgendwann die die Diagnose phobischer Schwankschwindel und generalisierte Angststörung. Die Verhaltenstherapier geht nun ihrem Ende entgegen. Mit den Symptomen kann ich inzwischen umgehen und bin nahezu frei von Schwindel, dem ewigen Druck im Kopf, dem verschwommenen Sehen und und und.

Und manchen Ängste werden mich wohl ein Leben lang begleiten. Ist eben bloss die Frage, wem ich die Herrschaft über mich selbst überlasse. Den Ängsten ? Oder will ich lieber selber bestimmen ?

Es wird nie der ultimative Ruhepunkt kommen. Und vielleicht bedroht mich schon morgen eine körperkliche Krankheit, oder erleide ich einen Unfall, stirbt ein Freund... das alles ist möglich. Aber es gibt keine Sicherheit, dass es so kommt, aber auch keine SIcherheit, dass es nicht so kommt.

Am Ende werde immer Fragen bleiben. Aber soweit es mir möglich ist, möchte ich mein Leben bestimmen und nicht meine "Zustände".

Aber dazu gehört auch Angst, Unsicherheit, eben auch das ganze miese Paket. Ohne das gehts leider nicht.

D:arksiqder


Da stimme ich dir ja vollkommen zu...aber es gibt Tage so wie gestern und vorgestern, wo ich plötzlich am Abend kurze Schwindelanfälle hatte mit Kopfweh etc., denen aber wiederum totale Verspannungen im Hals/Nacken vorausgegangen sind...ich hab an beiden Tagen Sport gemacht, in der Hoffnung, daß es mir besser geht, aber die Wirkung war nur Minimal...

E8stGh_er67


Dann zähl doch auch die Tage mit, an denen es dir besser geht.

Bei mir gab es nach monatelangem Dauerschwindel mal eine Stunde, die besser lief. Dann waren es irgendwann Tage ohne Schwindel und Missempfindungen. Und für jede Minute "ohne" hast Du Dir ein Lob verdient.

Und lass es Dir nicht durch schlechte Momente vermiesen, in dem DU dann auf Dich selber sauer bist,

Drarks[idexr


Im Moment gehts mir woh die meiste Zeit besser als schlechter...aber eben besonders nach dem Aufstehen stellen sich die Symptome ein und veschwinden dann oder eben auch nicht...das nervt gewaltig...und ich will eigentlich gerne wieder normal leben. Langsam werde ich nämlich wirklich böse...

Ich schanke ja auch immer hin und her zwischen ja ich habe "nur" eine Angst- und Panikerkrankung und Fehldiagnose hin und her...

LRupoW04z9


Im Moment gehts mir woh die meiste Zeit besser als schlechter

Na, das ist ja schon mal was.

Du bist aber auch echt eine "harte Nuss" (erinnert mich an mich...). Wenn sich Deine Situation insgesamt verbessert hat, könntest Du ja mal zufrieden sein und das als positiven Schritt auf einem längeren Weg werten.

Leider ist das so, bei dieser Störung wird nicht von heute auf morgen und auf Knopfdruck wieder alles so "wie früher". Das ist der Unterschied zwischen einer Angsterkrankung und einer Infektion, die man mit Antibiotika behandelt und fertig.

Und auch die Zweifel an der Diagnose werden immer mal wieder da sein, aber immer weniger...

Bleib auf dem Weg und lass die Finger vom "googeln", das ist wichtig.

Viele Grüsse

Lupo

D3aNrksi)der


@ Lupo

Das ist ja nicht grundlos, daß ich so skeptisch bin...ich war ja 2004 einmal ohne Angstsymptome, hatte meine verdammte Prostataentzündung, wo ich heute noch immer nicht weiß woher und wie die dann auch endlich besiegt war, kamen die Panikanfälle einige Wochen später noch stärker wieder...und davor habe ich natürlich Angst...

oan?enoxse


taubheit und mehr

hallo, ich hoffe es kann mir jemand sagen, dass es psychisch ist und keine schlimme erkrankung.

ich habe gestern nacht eine horrorvorstellung am eingenen leib erfahren. 05.00, die vorstellung beginnt. hat bis 06.00 gedauert.

ich wurde wach weil ich mich irgendwie unangenehm fühlte, musste dann auf toilette. auf toilette sitzend habe ich bemerkt, dass ich meinen linken fuss kaum fühle und auch meine rechte hand. hab mich dann im spiegel angesehen, sah irgendwie verquollen aus. als ich ins gesicht fasste merkte ich, dass ich es garnicht richtig bemerkte, wenn ich mich berührte.

dann ging es los:

wie man den wind auf der haut spürt, so zog die taubheit über meinen körper von der brust zum mund in den hals in die beine zur zunge scheinbar ins hirn usw...

der blanke horrortrip

mir wurde scheisskalt, zittern an jedem kleinen muskel, ich fror unter 2 decken im beheizten raum klapperte vor mich hin und hatte schiss den löffel abzugeben...

oh mann, was war das denn... ?

wer weiss mehr?

EOsthexr67


@ onenose

wer da mehr weiss? Der Arzt...

o1nenoxse


esther67

also sind das keine paniksymptome, oder wie?

odnenGosxe


esther67

besonders hilfreich, oder rücksichtsvoll ist die antwort von dir nicht, oder.

denn diese antwort kann man ja hier jedem fragendem geben. dann müsste es das forum nicht geben.

mehr weiss der arzt...ha ha ha

das ist schon klar, aber ich habe noch keinen termin.

wenn ich bis dahin schonmal ein paar mir seelisch hilfreich infos bekomme, ist es sicher von vorteil..

dass ist doch ein grund für dieses forum, dass man um rat und hilfe bitten kann.

mit deiner antwort hast du mir sicherlich nicht geholfen.

EBsth6er67


Doch ich denke schon, dass ich Dir mit dieser Antwort geholfen habe. Denn alles andere wäre unverantwortlich.

Per Ferndiagnose ist Dir nämlich mit Sicherheit nicht geholfen. Wie soll man denn Deine Symptome durchs Internet richtig deuten? Das kann noch nicht mal ein Arzt. Und wir sind hier nur Laien.

Es kann alles und nichts sein. Vielleicht nur ne Grippe, oder tatsächlich eine Angststörung oder was völlig anderes, oder hast Du nur schlecht geträumt... Daher werde ich mir bestimmt kein Urteil erlauben. Wenn Du beim Arzt warst und mit dessen Antwort, Behandlung usw. nicht klar kommst, dann fällt dem ein oder anderen hier sicherlich was ein.

Aber da hilft vorher alles nichts und es bleibt bei der Antwort...

der Arzt weiss mehr.

DBarksoider


@alle

Mir wurde ja schon öfter näher gelegt Anti-Depressiva oder eben angstlösende Mittel zu nehmen...ich will das aber eigentlich nicht, weil ich mir denke, wenn ich die Umstände ändern kann, die zu meinem Leiden geführt haben...wird das mit der Angst schon nachlassen...was meint ihr?

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