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Panik- und Anststörung (Kribbeln, Visual Snow, Schwindel)

ERmama


@Esther67

du hast im Großen und Ganzen ja recht. Ich muss es zu mir gehörend akzeptieren und dann damit umgehen lernen.

Weißt du, ich bin ja auch so ein Mensch, der sich nicht unterkriegen lassen will und somit gehe ich überall hin und mach alles mit, auch wenn ich weiß, dass was kommen kann (man kann sich das ja auch so schön einreden!!). Bin bisher noch nie umgefallen, ist aber in so einem Moment meine größte Angst, nix weiter, nur das ich umkippe. Muss irgendwie versuchen daran zu arbeiten.

Das Problem bei mir ist auch, dass ich ewig hinterfrage, warum es denn nun diesmal wieder war, anstatt ich einfach es lasse, sobald es weg ist, nein dann bin ich ganz depri und davon wird es erst recht nicht besser!!

Wie du siehst, weiß ich alles, mach aber trotzdem vieles falsche, weil man aber auch in der Situation soooo hilflos ist oder zumindestens sich so vorkommt.

Hatte gestern so einen Durchhänger, hab ich in meinem (!) Faden auch beschrieben und da war das Schlimme, weil meine Tochter dabei war, sonst hätte ich mich vielleicht garnicht so reingesteigert, aber ich hatte Angst, was mit ihr gewesen wäre, wenn ich da einfach umgekippt wär (nochmal hier zur Info, bin noch nie umgekippt, keine Ahnung, warum ich da so Angst habe).

Tja und mit der Psychotante. Ich war bis letztes Jahr bei einer Verhaltenstherapie, sie hat insofern geholfen, dass ich etwas besser mit den Symptomen der Angst umgehen kann. Aber direkt erzählt, wie ich in einer solchen Situation (panikanfallähnlich oder wie auch immer) agieren soll, das hat mir keiner von den Psychofritzen, das hab ich mir aus einem Buch geholt und versuche es umzusetzen.

Die Psychotante wo ich jetzt hingehe, die geht halt tiefenpsychologisch ran und ich finde es schon wertvoll einige Dinge zu verstehen, mich zu erinnern, was da mal war, hab einige Dinge schon nachvollziehen können und hoffe, dass es mir langfristig hilft zu sehen, dass ich heute mein Leben lebe und ich keine Ängste aus der Vergangenheit hineinprojezieren muss.

Liebe Esther, wäre interessiert an einem weiteren Austausch mit dir, da du bisher (was ich so gelesen habe) doch ganz gut in der MAterie stehst und scheinbar den "Scheiß" ganz gut im Griff hast.

Liebe Grüße und einen schönen (bei uns leider verregneten) Samstag

SYenxsationZ-White


Hallo an alle,

hab mich lange nicht gemeldet. Zur Zeit hab ich schwer zu Kämpfen. Kann hier alle gut verstehen. Lupo was ist mit dir ? Was macht dein Schwindel?

Gruß an alle

SW

NJinE


Euer Leidensdruck scheint noch nicht gross genug sein, sonst hättet ihr längst professionelle Hilfe in Anspruch genommen.

Qi Gong hat mir geholfen wieder zur Ruhe zu kommen.

Gruss N.

DKarLksidexr


@ Emama

Ich glaube es ist ganz normal die Dinge zu hinterfragen, jeder Mensch macht das. Es wäre eher abnormal die Dinge hinzunehmen wie sie sind...

Ich merke zB, daß es mir besser geht wenn ich Sport mache oder im Garten arbeite, nur bleibt mir aufgrund meines beruflichen Lebens zu wenig Zeit für solche Aktivitäten. Natürlich wäre das durch bessere Einteilung managbar.

Ich habe nicht vor bald wieder eine Psychotherapie zu beginnen. Kann ja für manche hilfreich sein, ich brauche sie nicht (mehr). Die meisten Tipps und Tricks um mit dieser Scheiße umzugehen kann man sich auch aus Büchern besorgen und das kostet weniger.

@Sensation-White

Hallo!Das hört sich ja gar nicht gut an...welche Probleme hast du denn?

@NinE

Mein Leidensdruck ist im Moment erträglich, also brauche ich keine fachmännische Unterstützung bzw. hatte diese ja schon. Am Ende kann man sowieso nur selbst an sich arbeiten und das geht auch ohne 50 Euro/Stunde hinzublättern...

EBmaVma


@NinE

wenn du alles gelesen hättest, dann wüsstest du auch, das einige hier durchaus Hilfe in Anspruch nehmen und sei es auch nur, weil sie hier schreiben!!

@Darksider

hinterfragen ist ja soweit ganz ok, aber manchmal gabs nix und ich such mir was und dreh mich im Kreis und mach es dadurch noch schlimmer....

DEarksXidexr


Prostatitis?

Kennt sich hier jemand aus mit dieser Krankheit? Hatte sie 3 Monate 04 und das kann ja auch alles von der Psyche kommen. Wo sollte ich das posten?

Ab und zu flammt dieses Problem wieder auf und bereitet mir Schmerzen...wenn man schon was hat, dann besser alles :-)

D]a)rkdsi;der


Prüfung endlich gemacht!

So. Heute war der Tag X und ich habe endlich meine verdammte Prüfung bestanden, die mir als DIE Ursache meiner Panikattacken und Angststörung erschien...

Mir gehts aber weder besser, noch fühle ich mich befreiter...auch meine Freude hält sich in Grenzen...Hm...

Habe vorallem seit heute Nachmittag eigenartiges Kopfweh...also eigentlich immer nur so einen schwachen Stich auf der linken Seite. HWS, Nacken und selbst Schlüsselbein heute extrem verspannt. Vielleicht vom Streß...

Wie gehts weiter?

LYupo}049


Hi Darksider,

erstmal Glückwunsch zur bestandenen Prüfung !

Das hast Du Dir aber einfach vorgestellt. DIE EINE Ursache - Ursache vorbei = sofortiges Wohlbefinden...

Eine Angststörung dieses Ausmasses (inkl. Multi-Symptome) hat nie EINE Ursache, die man dann nur abzustellen braucht. Und wenn, dann handelt es sich bei dieser EINEN Ursache um den Menschen selbst, mit all seinen Eigenschaften, Emotionen, mit bestimmten Denk-, Fühl- und Verarbeitungsmustern, mit seiner Geschichte, seinen Erfahrungen, seinem Umfeld usw usw. usw. Schon allein daran kann man erkennen, wie vielfältig und komplex die Ursachen für eine Störung sein können und selbst wenn man soweit ist, dass sich das psychische Wohlbefinden spürbar bessert, kann die Reduzierung der körp. Symptome noch eine ganze Zeit dauern, da die Psychosomatik ja auch lange genug Zeit hatte, die Symptome zu entwickeln.

Wie gehts weiter?

Es gibt nicht sehr viele Alternativen:

1) Es geht von alleine weg

2) Du lebst damit / findest Dich damit ab

3) Du schaffst es, Dich selbst zu therapieren

4) Psychotherapie (profesionell) ohne/mit Einnahme von Medikamenten

5) nur Medikamente (?)

Alles Gute & viele Grüsse

Lupo

D>azrksxider


Danke!

Mir war schon klar, daß die Prüfung wohl nur die Spitze des Eisberges war bzw. nur der letzte Faktor, der das Faß damals zum Überlaufen brachte...anderererseits hatte ich damals und jetzt keine wirklichen Sorgen außer dem Studium und dann ein Jahr später meiner Trennung, an der ich sehr zu knabbern hatte...

Auf jeden Fall gehts mir etwas besser seit der Pürfung, aber weg ist noch nichts wirklich...Symptome sind höchstens etwas anders geworden.

Ich würde es gerne mal mit Akkupunktur versuchen, um meinen Nacken zu lockern...

xOdekluxYxef\e6derxx


@ NinE

also mal ehrlich, so kannst du das auch nicht sagen, wie zum beispiel bei mir, ich trau mich schon gar nicht mehr vor die tür aus angst nicht mehr im hier und jetzt zu sein oder umzufallen ... etc.

wie soll ich dann bitte nen psychologen aufsuchen, der nicht zu mir kommt, sondern ich zu ihm muss ... < ein teufelskreis ists

DVarksvider


Vorallem ist das Problem, daß es manchen Leute hier trotz professioneller Hilfe sehr schlecht geht...

w,ollix0474


Hallo

Weiß nicht ob ich an der richtigen Stelle schreibe.

Also, bei mir hat es vor 3,5 Jahren angefangen,meine Ex-Freundin machte mit mir Schluss nach 4 Jahren und ich war total am Ende.

Ich lernte aber eine Neue kennen und bin zum ersten Mal über Nacht bei ihr geblieben, haben gequatscht und gelacht, dabei habe ich 5-6 Tassen Kaffee getrunken und gar nicht geschlafen.

Um 8 musste sie zur Arbeit und ich habe angeboten sie dahin zu fahren, leider haben wir in Berlin viele Baustellen und wir sind in eine geraten, es war schon 7.45 und ich war absolut nervös und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen, ich bekam Muskelzuckungen am Gesicht, keine Luft mehr und Kopfschmerzen,mein Herz raste, ich war auf einmal wie besoffen.

Ich konnte noch am Strassenrand parken und wurde ohnmächtig.Nach einigen Minuten bin ich aufgewacht und habe meine Freundin gebeten keinen Krankenwagen zu rufen, ich dachte mir gehts schon besser. Sie ist zu fuss weiter gelaufen und ich bin im Auto eingeschlafen. Nach dem Aufwachen bin ich nach hause gefahren und einige Tage mich gut gefühlt, aber eines Tages bekam ich eine wahnsinnige Panikattacke und meine Odyssee vom Arzt zum Arzt fing an.

Also alles durchgecheckt und nur erhöhter Blutdruck wurde festgestellt, der mit Beta-blocker erfolgreich behandelt wird.

Aber ich habe noch fast jeden Tag Schwindel,manchmal Depressionen und Hitzewallungen, kann kein Auto,Bus und U-Bahn

mehr fahren.Ein Glück dass meine Arbeit fast um die Ecke ist.

Hab mittlerweile 2,5 jährigen Sohn, aber das Leben macht irgendwie keinen Spass mehr.Warte im Moment auf eine Verhaltenstherapie und hoffe,hoffe und hoffe.

LIuspo0x49


....und hoffe, hoffe und hoffe.

Das kannst Du auch, Wolli !

Es ist nun mal so, irgendwann erwischt es einen und man versucht erst mal verzweifelt, weiter zu funktionieren, arrangiert sich mit den Symptomen und deren Auswirkungen (z.B. Vermeidung) und letztendlich geht die Angststörung in eine Depression über, weil es einem einfach zu viel vom Leben nimmt.

Es gibt nicht viele Alternativen, aber eine Psychotherapie ist eine der wenigen Optionen, die man hat und es rentiert sich, sie zu nutzen, es zumindest zu probieren.

Die Lösung liegt letztendlich bei einem selbst, man merkt es daran, dass man immer wieder auf die selben Probleme zurückgeworfen wird, auch wenn sich die Lebensumstände geändert haben (wie z.B. die Geburt eines Kindes).

Aber allein dafür rentiert es sich, sich helfen zu lassen.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

w_ollAi047L4


@Lupo

das stimmt natürlich was du sagst,

hoffentlich hilft die Therapie.

Ich konnte mir nicht vorstellen,dass es so vielen ähnlich geht.

D4a7rksGidexr


Mir reichts HWS oder Angststörung

Deine Beschwerden kenne ich wie viele andere hier nur zu gut, zum Glück bei mir aber ohne Ohnmacht...

Mir geht es zur Zeit aber nicht so schlecht und eigentlich ganz gut, trotzdem bin ich frustriert und suche vorallem noch immer nach Erklärungen. Momentan bin ich wieder mal der Meinung die Diagnose Angststörung ist Unsinn, sondern meine Beschwerden rühren einfach vom verspannten Nacken und einer verspannten HWS her, die all meine Symptome verursacht.

Keinem Arzt oder auch nicht der Wissenschaft ist eine Abgrenzung der beiden Dinge wirklich gelungen. Bei einer Angststörung hat man eben auch ein HWS Syndrom.

Was soll das? Ich meine wenigstens da müßte man doch wissen, was zuerst war. Die Henne oder das Ei.

Beide Diagnosen stellen doch sowieso eine Verlegenheitsdiagnose dar, beides vertretbar...ich fühle mich einfach von der Fachwelt im Stich gelassen...

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