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Schwindel, keiner kann mir helfen

tSavxa hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin31 Jahre und habe seit 1Jahr Schwindel.Damals hat es angefangen mit Herzrasen das von heute auf Morgen auftrat.Mein Hausarzt hat es für Einbildung gehalten , hat mir Betablocker verschrieben und damit hatte es sich für ihn erledigt.Seit Feb. letzten Jahres bekam ich dann die Schwindel anfälle.Ich habe alle Ärzte aufgesucht die man nur aufsuchen kann.Ich habe mehrere Langzeit EKGs hinter mir ,auf dem Kipptisch war ich auch schon .Ein Orthopäde hat mir acht Wochen lang Spritzen gegeben.Als ich ein Zweites mal bei HNO Arzt war stellte dieser fest es läge am linken Ohr und bekam darauf hin wieder Tabletten.Die nehme ich nun seit ca zwei Monaten,aber der Schwindel ist noch immer da.Nun bin ich in Behandlung eines Neurologischen Chirugen und bekomme eine Elektro Behandlung.Ich habe auch einen Termin in einer Schwindelambulace auf den ich Sieben Monate gewartet habe .Da ich verheiratet bin und Kinder habe kann man sich ja vorstellen was das für ein Stess ist.Meine Beziehung leidet mittlerweile darunter und wenn ich bald nicht weiss was mit mir los ist zerbricht diese auch daran .Weil jeder aus der Familie mittlerweile richtig unter Druck steht.

Antworten
E?sther!6x7


Hallo Tava,

hört sich alles ziemlich beschissen an ;-)

Es ist natürlich blöd, dass Du mit den Ärzten nicht so tolle Erfahrungen gemacht hast. Aber wenn Du Dich bei einem Arzt nicht gut aufgehoben fühlst oder er Dich mit Pillen abwimmeln will, wie z.B. Dein Hausarzt, dann geh einfach woanders hin.

Schwindel kann vielfältige Ursachen haben. Es kommt auch drauf an, ob es sich eher um einen Dreh- oder Schwankschwindel handelt. Und wenn Dir den HNO Tabletten wegen dem linken Ohr gibt und der Neurologe eine Elektrobehandlung, muss es von denen doch auch eine Diangose geben.

Oftmals wird der Schwindel, mal egal was die Ursachen sind, durch psychischen Druck noch verstärkt. Deine Familie will dir sicherlich nicht aus böser Absicht Druck machen. Aber es ist von Aussenstehenden oftmals ein Zeichen von Angst und Unsicherheit, wenn es für Deine Beschwerden keine logische Erklärung gibt.

Mit der Schwindelambulanz ist doch schon mal gut. Nimm am besten Deine gesamten bisherigen Untersuchungserbnisse mit.

Mein einziger Tipp auf die Schnelle. Versuch einfach, ein wenig Ruhe und Zeit für Dich selbst zu finden.

L1upAo04x9


Nun bin ich in Behandlung eines Neurologischen Chirugen und bekomme eine Elektro Behandlung.

Hallo tava,

kannst Du sagen, was das für eine Behandlung ist, oder wie die sich nennt ?

Welche Tabletten nimmst Du vom HNO ?

Du sprichst von Schwindel"anfällen"... Wie Esther schon fragte, sind das eher Dreh-Schwindel-Attacken oder eher ein diffuser Schwank-Schwindel, Benommenheit usw ? Ist es an bestimmte Situationen gebunden ? Gibt es andere Symptome ?

Schwindelambulanz, wann hast Du den Termin und wo ?

Viele Grüsse erstmal

Lupo

@ Esther

;-D *:)

t1axva


hallo Lupo049

Also die Behandlung nennt sich Tens HWS und die Tabletten heissen Betahistin 12mg .Also wenn ich Morgens aufstehe bin ich froh wenn ich ohne Schwindel einen Kaffee trinken kann.Es ist auch kein Drehschwindel sondern als wenn ich mich nicht auf den Beinen halten kann.Ich kann auch wärend des Schwindels gerade aus gehen habe aber das gefühl das ich fast zusammen brechen.Wärend des Schwindel wurde auch schon ein EKG gemacht also ist Organisch nicht gefunden worden.Er kommt auch unerwartet also ich kann ihn nicht beeinflussen oder provozieren.

tJava


Hallo Esther67

Meine Familie macht das auch nicht extra aber sie wissen auch nicht wie sie damit umgehen sollen .Eine ganze Zeit lang hatte ich Angst alleine zu Hause zu sein.Ich habe immer zugesehen das jemand bei mir ist.Meinen Mann belastet das ganz schön.Wobei ich sagen muss das ich Freunde habe die gerne bei mir sind auch in dieser Zeit.Ich werde den Termin in der Schwindelambulace auf jedem fall wahrnehmen die ist übrigens in Frankfurt .

D{arksCidexr


Psychogener Schwindel?

Schon mal daran gedacht, daß dir deine Psyche etwas sagen will?

Vielleicht wäre eine Psychotherapie wirkungsvoll oder Antidepressiva...sprich doch mal mit einem Neurologen oder Psychiater darüber, wenn man organische Ursachen wirklich ausschließen kann...

Vielleicht hast du einfach nur zuviel Streß, bei mir ist es anscheinend leider die Ursache...

tNava


Hallo Darksider

Ich habe schon darüber nachgedacht.Aber wenn man die möglichkeit hat einen anderen Grund zufinden,zieht man ihn doch vor,oder?Ich habe lange gebraucht zuzugeben bzw.in erwegung gezogen,das ich mit fünf Kindern überfordert sein könnte.Ich war jahre lang die Ruhe selbst .Nun sind die Kinder zwischen 5 und 17 Jahre alt und da nur zwei davon meine eigenen sind ,wird es mit den anderen immer schwerer,da andere meinen sie haben mitsprache Recht.Natürlich war ich auch schon beim Neurologen und das nicht nur einmal.Der meinte ich sollte mehr Zeit für mich nehmen.Aber bei fünf Kindern ist das leichter gesagt als getan.Am anfang als der Schwindel anfing und mir immer mehr gesagt wurde,das es wahrscheinlich nichts Organisches sei,war mir klar das der Pychologe der letzte gang sei.Und wenn das in der Schwindelamb.auch nichts bringt ,werde ich wohl den letzten Arzt aufsuchen.

Ich bin froh und möchte mich bei euch dafür bedanken,das ihr euch dazu äussert und mir das Gefühl gebt,das ich nicht ganz alleine da stehe.Finde ich echt toll.

Mdajuxra


Hallo,

ich kann Darksider nur zustimmen. Schwindel der vielleicht auch von der Psyche kommt. Ich hatte diese Erfahrungen während einer Depression und konnte es auch kaum glauben, dass es davon kommt. Erst nach wochenlanger Einnahme von Antidepressiva haben sich die zustände gebessert. Habe zuhause auch einen Sohn der Panickattaken hat, die äußern sich bei ihm immer in Schwindelanfällen, die dann länger anhalten, er war kürzlich deswegen erst im KH und die Ärzte bestätigten dies und meinten der Schwindel könne auch sehr lange anhalten, wenn er immer unter dieser nervlichen Belastung steht, die er sich selbst macht.

Aber er lässt sich momentan noch nicht helfen, da er es nicht glaubt.

Ich sage dir das ja nur, da du schon alle anderen Untersuchungen durch hast, und von deiner belastung schreibst.

Vielleicht kann dir da ja mal ein neurologe helfen, wenn du mit ihm darüber sprichst.

Alles Gute

LG Jutta

tgavxa


hallo majura

ich rechne schon damit das dieses ein Psychologisches problem ist.Aber auch erst seit ich die ganzen Texte hier gelesen habe.Ich werde auch einen Neurologen noch mal aufsuchen.Ich hoffe er kann mir dann wenn er vieles von mir weiss auch helfen.Obwohl ich zugeben muss das ich nicht gern etwas preis gebe von mir .Ich bin eher der Typ der alles in sich hinein frisst und versucht die Probleme die ich habe alleine zu lösen.Ich habe zwar ein paar Freunde denen ich alles anvertrauen kann,aber diese wissen auch nicht alles.Ich hoffe für dich das dein Sohn diese in den Griff bekommt.

atrme^s-kxerlchen


Hallo auch,

ich kann auch eine Geschichte erzählen. 1999 hatte ich einen Unfall in dessen Verlauf ich eigentlich nur gerutscht bin, und mir keinerlei Schäden zugezogen habe.

Einige Tage später hatte ich das erste mal leichten Schwindel. Und von da an immer öfter.

Ich ging zum Arzt, -Überweisung HNO,- Rücküberweisung mit Hinweis um Abklärung Hirntumor!! Die schlimmsten Stunden meines Lebens!

Einlieferung ins Krankenhaus, Neurologie. Jede Menge Untersuchungen - ohne Befund. Gott sei Dank,- aber immer noch Schwindel, teils Anfallartiges Benommensein.

Besuch einiger Wunderheiler, Heilpraktiker und sonstigen.

Aufgrund von irgendwelchen Wirbelsäulen- Fehlstellungen hat mich dann eine Heilpraktikerin weitestgehend vom diffusen Dauerschwindel scheinbar befreit.

Das war vor ca. 3 Jahren.

Seitdem habt sich mein Beschwerdebild etwas geändert. Es geht mir Tageweise recht gut, aber leider , und das überwiegt zumeist auch schlecht. Dann hab ich Gefühle der Unsicherheit, der Benommenheit, des nicht ganz Daseins, Nervosität,- und auch wieder des Schwindels.

Erneute Gesundheitschecks bescheinigen weiterhin beste Gesundheit- Pustekuchen.

Besuch beim Psychoanalytiker- einige Sitzungen- und für Ihn ist scheinbar alles klar.! Narzistische Persönlichkeit, gepaart mit Dystimia, und generalisierter Angststörung. - alles klar?

Aber bitte woher?

Wieso?

Wie?

Schön und gut- wenigstens kann´s mal jemand scheinbar benennen. Aber was weiter? Er sagt die Therapie sei langwierig und schwierig...

Zuviel Stress hätte ich ausserdem, solle mich besser managen.?

Ich solle mir nicht soviele Gedanken machen und nicht in alles reinsteigern. Leicht gesagt. Aber es stimmt schon. Denk ich nicht daran- konzentier ich mich auf was anderes- geht´s mir besser.

Lange Rede- Sinn ???

Ich kann nur sagen, es ist schon scheiße zermürbend, zumindest ich verlier so nach und nach selbstvertrauen. Ich bin auch nicht mehr so Lebensfroh als früher,- darunter leidet die Beziehung. Ich merk das zwar, kann aber kaum was dagegen machen! Hab keine Ahnung wohin das noch führt- aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Und bin froh einen kleinen Sohn zu haben. Der ist im Moment schon so ein Grund sich aufzuraffen....

Also alles Gute und bis bald

cbos>ilxo


tava+Schwindel

Der Fall von tava zeigt eindringlich, was passiert, wenn Medikamente in Patienten "abgeworfen" werden. Mit Herzstörungen fing alles an. Mit Herzstörungen begann es auch bei dem Mediziner Dr. Arnulf Fahl in Mainz, der sich deswegen in die Hände eines Facharztes begab. Die Medikamente verschlimmerten seinen Zustand bis er in Lebensgefahr war. Mit Hilfe von hochdosierten Vitalstoffen ( Vitaminen und Mineralien)konnte er sein Leben retten.

Falls jemand mehr wissen will, über seinen Fall hat Dr.Fahl ein Buch veröffentlicht, Google hilft da weiter.

Doch zurück zu tava.

Die Nerven des Gleichgewichtsorgans im Innenohr können durch

Medikamente und Chemikalien, die Ototoxine erzeugen, geschädigt werden - erklärt die englischsprachige Seite

von [[http://www.vestibular.org/]]

Die Übersetzungsfunktion in Google hilft nur wenig, mit

[[http://Leo.de]] (dem Wörterbuch), muß man leider nachbessern

Schwindel,Tinnitus, Schwindel mit Übelkeit können auch durch den eingeklemmten vestibulären Nerv im Hals -u. Schädelbereich entstehen, erklärt uns

[[http://www.dddlbooks.com/appendix/37.html]] ( dort unter: Wallachs Vertigo ) (Anmerkg: Vertigo=Schwindel)

Andrew Saul beschreibt in

[[http://www.whale.to/v/saul56.html]]

wie sein Vater seinen Schwindel- nach vielen fehlgeschlagenen Behandlungsversuchen - mit der Einnahme von hochdosierten Vitalstoffen (Niacin = Vitamin B3) wieder losgeworden ist.

Damit sind wir wieder bei der orthomolekularen Medizin, die zwar von 95 % unserer Schulmediziner ignoriert wird, jedoch von darin spezialisierten Medizinern als Medizin der Zukunft gesehen wird.

L$upo0x49


@ armes-kerlchen

Besuch beim Psychoanalytiker- einige Sitzungen- und für Ihn ist scheinbar alles klar.! Narzistische Persönlichkeit, gepaart mit Dystimia, und generalisierter Angststörung. - alles klar?

Aber bitte woher?

Wieso?

Wie?

Um das herauzufinden und durch diese Erkenntnis sowie Verhaltens- und Umgangsweisen eine Verbesserung zu erzielen, ist eine Therapie ja da.

Aber was weiter? Er sagt die Therapie sei langwierig und schwierig…

Das stimmt im Prinzip, aber was gibt es für eine Alternative ?

Jahrelange Angst, Depression, körperliche Symptome, endlose Diagnostik und verschiedene Therapien können weitaus langwieriger und anstrengender sein ("zermürbend", wie Du schreibst).

Armes-Kerlchen, wie du zum Schluss schreibst, nehmen solche massiven Problem natürlich Einfluss auf alle Lebensbereiche, das ist klar.

Deswegen kann ich Dir nur empfehlen, etwas dagegen zu tun, wie gesagt, wenn die Probleme von der Psyche kommen, gibt es wenig Alternativen.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

KzaHi44


Schwindel

..erst wenn du alle anderen Ursachen ausgeschlossen hast, ist der Gang zum Neurologen ratsam. Beachte bitte, dass es auch andere Ursachen für deine Krankheit geben kann! Vergiftung etc. LG

MCark2us~1x807


Hallo Tava,

was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir ging es los mit einem Stechen in der linken Brust, einmal, kurz, sehr intensiv. Es zog bis ins Gehirn und in die Zehenspitzen. Eine Stunde später wieder. Ich bekam Panik, Herzrasen. Ins Krankenhaus - Blutdruck 220/120, Puls 160. Intensivstation. Es folgten umfangreiche Untersuchungen - alle ohne Befund. Am nächsten Morgen war alles wieder normal. 140/70, Puls 60. Aus Angst vor Wiederholung horchte ich wohl viel zu genau auf jeden Pieks fühlte laufend den Puls und kaufte mir ein Blutdruckmessgerät. Dieses "darauf achten" war wohl der größte Fehler : es machte mich fertig.

Mir wurde schwindlig (ein schwankender Schwindel), vor allem beim Einkaufen im Supermarkt, ich hatte laufend Herzrasen und immer wieder das Gefühl von Aussetzern des Herzschlages. Es folgten mehrfache Besuche in der Notaufnahme und viele Überweisungen (Orthopäde wg. HWS Syndrom, Kardiologe wg. Herz, Internist wg. Magen etc), immer wieder mit dem gleichen Ergebnis : Alles gesund.

In den nächsten drei Monaten wurde mein Zustand zunehmend schlechter : Schwindel, Unruhe, Zitterigkeit, Schreckhaftigkeit (das Knallen einer Tür jagte mit einen fürchterlichen Schreck ein).

Ein Orthopäde empfahl mir einen Neurologen. Nach vielen Tests meinte dieser, ich hätte eine Panikstörung und verschrieb mir Citalopram. Ich hielt ihn für verrückt und schmiss das Rezept weg.

Mein Zustand verschlechterte sich rapide, starke Kopfschmerzen kamen hinzu und nach insgesamt einem Jahr war ich nicht mehr in der Lage, zu arbeiten. Mein Hausarzt schickte mich wieder zu einem (anderen) Neurologen. der stellte eine völlige Verkrampfung fest, deren Ursache eine Panikstörung sein müsse. Sicherheitshalber wollte er aber noch eine MRT-Untersuchung durchführen lassen. Auf dem Weg in die neurologische Klinik Siegen kam dann der völlige Zusammenbruch. Unerträglicher Schwindel mit schrecklichen Kopfschmerzen am Hinterkopf / HWS-Ansatz. Nach einer Woche in der Klinik, laufenden Schmerzmitteln und Saroten (Antidepressiva) hatte sich mein Zustand stabilisiert, ich durfte nach Hause und schluckte noch einige Monate brav das Citalopram. Tag für Tag ging es mir besser, heute, fast ein Jahr nach dem Klinikaufenthalt brauche ich keine Medikamente mehr.

Bei Stress und extremer Anspannung (ich wurde vor drei Wochen operiert und hatte eine schreckliche Angst vor meiner ersten Narkose) wird mir noch schwindlig, aber lange nicht so schlimm wie früher. Der Schwindel wird bei bestimmten Kopfdrehungen stärker. Dann weiss ich, dass ich verkrampft bin und dieses Wissen allein, dass die Ursache des Schwindels, der Unruhe und der Zittrichkeit rein psychisch verursacht ist reicht aus, um mich ganz schnell wieder entspannen zu können (das lernst Du bei einer Verhaltenstherapie :-)).

Ich ärgere mich sehr, dass ich nicht auf den ersten Neurologen gehört habe. Das hat mich fast ein Jahr Lebensqualität gekostet.

Hier im Net führen die Suchbegriffe Schwindel und Herzrasen oft zum Ergebnis HWS-Syndrom. Wenn Dein Orthopäde das ausschließen kann, solltest Du mal mit einem Neurologen reden, Der ertastet normalerweise, ob Dein Nacken stark verkrampft ist. Das führt dann nämlich zu den gleichen Symptomen wie das HWS-Syndrom. Wenn Du nicht durch angespanntes Arbeiten verkrampfst, hat das eine innere (psychische) Ursache. Unsere Muskulatur macht leider keinen Unterschied zwischen körperlicher und geistiger Anstrengung (Stichwort Serotonin).

Ich wünsche Dir alles Gute !

Lg Markus

M%aAjuxra


Schwindel

Was Markus hier schreibt entspricht in etwa meiner Erfahrung. Nur dass ich nicht auf der Intensivstation gelandet bin. Bei mir fing es auch während einem stressfreien Zustand an. Ich bekam von jetzt an Herzrasen und so heftigen Puls und Schwindel, dass ich dachte gleich ohnmächtig zu werden. Ich schaffte es gerade noch zum Hausarzt der machte zuerst ein EKG und stellte auch einen Blutdruck von 200 /130 fest. Ich brauchte auch lange um zu akzeptieren, dass dies nervlich sei. Mit der Behandlung mit Tabletten habe ich es zwei Jahre gut überstanden . Ich wusste auch, dass ich wenn der Schwindel und das Benommenheitsgefühl wieder kam, die Ruhe bewahren musste und ruhig durchatmen und positive Gedanken.

Momentan ist meine Verfassung nicht so gut, da wir sehr viele Krankheits- und Sterbefälle in der Familie und Freundeskreis haben. Meine Ärztin meinte, es sei nun doch angebracht eine Gesprächstherapie zu machen, denn ich schleppe seit 7 Jahren Probleme mit mir herum, die ich verdrängt habe aber nie ausgesprochen. Und wenn dann noch mehr dazukommt, falle ich wieder ind Depressionen. Das muss ich auch zugeben, denn mit ihr konnte ich das erste mal darüber reden.

Ich hatte vor 7 Jahren einen Hirntumor und damals drei kleine Kinder und eine kranke Mutter. Ich wollte alle schonen und machte immer gut´Wetter obwohl ich von den Ärzten keine gute Heilungschance bekam. Ich zeigte niemandem wie schlecht es mir ging. Dann ging alles doch gut aus und nach einer sehr riskanten OP war ich schnell wieder auf den Beinen( was auch die Ärzte wunderte). Als ich nach Hause kam, freuten sich alle dass alles wieder gut ist. Aber da ich ja vorher nichts erzählt hatte, wusste niemand, dass ich die Wochen vor der OP die Hölle durchgemacht habe. Kurz darauf habe ich gemerkt, dass ich immer wenn ich das Thema anschneiden will, weinen muss, so konnte ich mich nie mit jemandem aussprechen und das steckt noch heute in mir, meinte die Ärztin. Ich werde mir nun jemanden suchen zur Gesprächstherapie, damit ich das endlich aussprechen kann, sonst werde ich diesen Teufelskreis wahrscheinlich gar nicht mehr los.

Aber man sieht was die Seele alles anrichten kann.

LG Jutta

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