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Fluoxetin + Angstzustände

AsN@GEL5x647 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich nehme jetzt seit 2 Wochen Fluoxetin 10 mg. Ich hatte Nach 4 Tagen auf 15 mg erhöht doch leider kamen dann starke Ängste und innere Unruhe auf. Am Anfang hatte ich die ersten beiden Tage Duchrfall ohne ende was sich dann aber legte.

Also ging ich zu meinem Psychologen der mir das Mittel verschrieb und er meinte er schreibt mich krank und ich solle erst mal nur 10 mg nehmen. So nur diese Angstsymptome kamen wieder und hatten gestern und bis heute morgen angehalten. Im Moment geht es jetzt. Es kommen auch Ängste auf die völlig daneben sind. So ist die Angst ganz stark wieder arbeiten zu gehen, das wahrscheinlich daher rührt das es mir dort immer schlecht und letzte Woche richtig übel ging.

Mein gang zum Psychologen ist daraus entstanden das ich seit 3,5 Jahren starke Nackenschmerzen und Schwankschwindel, Kopfdruck und Angst (Arbeit ) habe. Rein Organisch ist nix zu finden auser Steilstellung HWS (aber das haben viele Leute ohne Probleme). Also dachte ich es kann nur noch psychisch sein.

Meine Frage kennt jemand das Problem mit dem Fluoxetin und wie lange kann sowas anhalten, denn ich denke ich werde noch auf 20mg steigern müssen.

Achso die Diagnose des Psychlogen ist Depression mit Angsterkrankung

LG Angel

Antworten
L;upBo049


Hallo Angel,

leider kommt es sehr häufig vor, das Antidepressiva zu Beginn der Einnahme Nebenwirkungen haben und teilweise auch den psychischen Zustand erst mal verschlimmern können.

Wenn die volle Wirkung eintritt, sollte sich das bessern, manchmal dauert es einige Wochen.

Viele Grüsse

Lupo

LAitNtlec


hallo angel

ich kenne das genauso bei mirtazapin(im moment 15mg).angstzustände sind auch erstmal schlimmer geworden.

nehme das bald 3 wochen. jetzt ist es besser, aber auf jeden fall nicht ganz gut! weiß auch nicht, ob das so sein soll oder die volle wirkung noch kommt?!

find ich schonmal etwas beruhigend zu hören, dass es doch leute gibt denen es damit genauso geht.

würd mich interessieren wie sich das bei dir weiter entwickelt.

lg

aQngel(ika.v


SSRI-Antidepressiva (also z. B. Fluoxetin, Paroxetin, etc.) sind bekannt dafür, dass sie zu Beginn der Einnahme das Angstgefühl steigern können.

Meist hilft es, wenn man mit sehr geringer Dosis beginnt und diese auch nur ganz langsam steigert.

Ich habe diese Erfahrung mit Paroxetin gemacht und habe jeweils ein paar Tage gewartet, bis ich die Dosis um 5mg erhöht habe. Mit 30mg habe ich letztendlich nach einigen Wochen absolute Symptomfreiheit erzielt!

A3NGEL5U64v7


Danke für die Antworten habe seit gestern wieder auf 15mg gesteigert und heute morgen wieder mehr Unruhe und Angst gespürt.Auch Schweißausbrüche sind dabei,naja wird schon vergehen.

@Littlec

Habe dir eine PN in deine Mailbox geschickt

LG Angel

L#it|tlexc


mir hat die ärztin erzählt als sie mir das medikament gegeben hat "man steigt gleich hoch ein" ??? das verblüfft mich jetzt etwas.

mit 15mg bin ich zwar sowieso relativ tief eingestiegen aber, weil sie das eh nicht sonderlich noch erhöhen wollte...

A4NGE&Lh5x647


@Littelc

Also meines Wissens nach schleicht man niedrig dosiert ein so mit 5-10mg bei dem Fluoxetin.Bei Dir weis ich nicht was man da zum einschleichen nimmt.Wieviel sollst Du später nehmen ???

Gruß Angel

L&ittlxec


die dosis soll wohl erstmal so bleiben. könnte höchstens später geringfügig nochmal erhöht werden. ich spüre ja jetzt auch schon erste wirkungen..

jVimk-mSorris


Gespräch mit Psychiater suchen

Hallo,

zunächst wäre wichtig zu wissen, welche Diagnose du hast. Es ist auch so, daß Psychologen keine Medikamente verschreiben (dürfen), das darf nur der Psychiater.

Wenn du eine Therapie machen willst, solltest du dich an einen Psychologen wenden. Die haben eine bessere Ausbildung als Psychiater, was Therapie betrifft. Ein Medikament kann natürlich als Unterstützung sinnvoll sein, aber es gibt ja einige SSRI, wenn du das Fluctin nicht verträgst (was oft so ist), solltest du das mit deinem Psychiater besprechen und dir ein anderes verordnen lassen.

Alles Gute *:)

LSastal!iexn


Kenne ich -

guck doch mal hier im Forum unter - Schwindel Panikatackem -

Diene Sache ist ähnlich meiner.

Grüsschen

Lca_BellEado&nnxa


Ah, ich hab selbst gerade zu den Thema gepostet |-o , hätte ich vorher erst mal schauen sollen (wer lesen kann, ist klar im Vorteil *grins*)

Mir geht es gerade ähnlich, mit 10 mg fühle ich mich erst mal etwas unruhiger, ängstlicher und vor allem wesentlich Depressiver als vorher (könnte den ganzen Tag heulen). Womöglich war ich aber vorher einfach zu schlapp dazu...

Ich werde die Dosis erst mal 1-2 Wochen beibehalten, schauen was passiert und dann erst langsam steigern wenn ich das Gefühl habe, dass die Nebenwirkungen nachlassen und die eigentlich Wirkung (hoffentlich) einsetzt.

c)hNriss'y59836x8


Ich nehme seit fast einer Woche Opipramol 100,3X 25mg.Nach 2 Tagen sollte ich dann die Dosis verdoppeln,aber das hat mich dann total umgehauen,hätte fast den ganzen Tag schlafen können,also bin ich bei 25mg geblieben.Ich vertrage es so ganz gut,bin zwar immer noch müde,kann aber wohl auch am Wetter liegen.

Es wirk auch schon recht gut,die Angst ist doch schon weniger geworden,und auch kommt so langsam die Lebenslust wieder,kann schon wieder lachen.

Ich hatte es Angst was zu nehmen,halt wegen der Nebenwirkungen,wenn man eh schon immer Angst hat will man die ja nicht auch noch provozieren.Das hab ich auch dem Psychiater gesagt und er hat mir halt dann das verschreiben.ist wohl eher was leichtes.

Liam_BeUlla"donnxa


Ich habe wieder aufgegeben...

Nach 3 Tagen Fluoxetin 10mg habe ich schon wieder aufgegeben.

Meine "Zustände" wurden immer schlimmer, mir war zum Schluss Dauerübel, Herzrasen, Zittern, Panik, Schwindel etc.

also an eine normale Arbeit nicht zu denken.

Ich muss dazu sagen, dass ich unter anderen SSRIs (Seroxat, Trevilor, Cipramil) schon ähnliche Erfahrungen hatte und immer nach ein paar Tagen wieder aufhören musste.

Warscheinlich sind das eben nicht die richtigen für mich, weil ich eh schon nervös bin und nicht unbedingt was antriebssteigerndes brauchen kann... :-(

Richtig toll war Remergil, bis auf eine Gewichtszunahme von ca. 10 Kilo, deshalb habe ich das nicht weiternehmen wollen.

Was gibt es für andere Alternativen?

Oder hat bei jemandem mit so schlimmen Nebenwirkungen am Anfang das Fluoxetin dann doch geholfen und die Nebenwirkungen waren weg?

Bei wem sind sie nicht weggegangen?

Ich fühle mich immer wie eine Versagerin, wenn ich die Behandlung abbreche...

LKa_BellQadonna


Ach ja, ich bin jetzt schon 2 Tage ohne Fluoxetin und es geht mir immer noch "zum Wände hochgehen".

Wann lässt das nach?

Z[iJmt


Ist schon krass wie verschieden die menschen darauf reagieren.

Ich hatte ja auch Fluoxetin und habe mit 10mg angefangen, später dann 20mg. Bis auf ein klein wenig innere Nervosität war da nie was.

Trimipramin hab/hatte ich für Nachts zum schlafen.

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