Schwindel, kribbeln in händen u.füssen, bewusstseinstör

hallo alle....

ich habe jetzt einige beiträge im forum gelesen,die so ungefähr auf meine symptome zutreffen, habe mich jetzt aber entschlossen, auch meine geschichte zu schreiben, da ich mich sehr schlecht fühle und mich wirklich keiner versteht. die meisten aus meinem freundeskreis meinen, dass ich es mir einbilde und können mein körpergefühl auch nicht nachvollziehen. ich hab schon seit einigen jahren problemen mit meinem HSW, was auch keiner erkannte. ich wurde sogar mit psychopharmaka behandelt, man stempelte mich als despressiv ab, nachdem ich auch eine odyssee von ärzten und mrt und ct hinter mir hatte. durch einen eingeklemmten wirbel kam eine freundin auf den HWS. danach ging es mir auch richtig gut. aber jetzt habe ich so mindestens einmal im jahr, dass sich mein HWS verschiebt. vor 2 jahren hatte ich einen ganz schlimmen migräne-anfall, obwohl ich nie kopfschmerzen habe. es fing mit sehstörungen an, ich konnte nicht mehr sprechen, wusste die dinge beim namen, konnte sie aber nicht nennen. der anfall ging dann auch wieder vorbei und eine neurologin diagnostizierte dann einen migräneanfall. war beim ct und es war alles in ordnung.

nun ist es aber mittlerweile so, dass ich kurz vor einem umzug stehe, in ein ganz neues und wunderbares leben, worauf ich mich auch eigentlich freue. aber seit einer woche geht es mir richtig schlecht. ich bin jetzt zu hause und warte auf meinen umzug. eigentlich könnte es mir gut gehen, aber das tut es nicht. ich habe teilweise richtig angst. es fing an, dass ich plötzlich ganz üblen schwankschwindel bekam, ich habe einen zugeschwollen hals, wie ein klumpen, ich hab das gefühl, ich bin nicht mehr ich selbst, ich stehe nicht mehr im leben. meine finger kribbeln ganz doll, meine füsse kribbeln, meine waden schmerzen beim laufen. ich konzentriere mich permanent auf meine körpergefühle. ich habe das gefühl, als wäre mein kopf ein gasballon, ich fühle mich dumpf, mir ist übel, ich habe angst. dann habe ich ein bissel im net gestöbert und bei meinen symptomen auf verschiedene krankheiten gestossen. ich trinke seit tagen sämtlich sorten von gesundheitstee´s....für die durchblutung, da ich denke, ich habe durchblutungsstörungen durch dieses permanente kribbeln, ich trinke entgiftungsstees, weil ich dann wieder an andere krankheiten denke, die ich vielleicht haben könnte. ich habe gut 35 euro nur für tees ausgegeben. ich lasse den halswirbel behandeln, weil ich denke, es kommt von daher. dabei wurde gleich noch festgestellt, dass ich zwei blockierte brustwirbel habe. ich bin richtig fertig. fühle mich, als wäre es nicht mehr mein leben. eigentlich müsste ich guter dinge sein, denke aber immer, was ist wenn ich doch eine krankheit habe. ich wache morgens auf und denke sofort an meine beine...na ist es wieder da? kribbelt es wieder? habe ich wieder schwindel? ich habe angst, dass ich umkippe, dass ich das alles nicht schaffe. (ich habe noch 2 kleine kinder) ja und es ist dann gleich wieder da. ich habe versucht, mich auf den umzug zu freuen...aber es klappt nicht. mir geht es einfach schlecht. ich weiss, wenn ich umgezogen bin, habe ich ein wunderbares leben und ich kann es aber nicht, weil ich mich so schlecht fühle. vielleicht habe ich ja doch irgend etwas und weiss es nur nicht. dieses kribbeln, diese unsicherheit in meinem befinden und dieser ewige schwankschwindel machen mich wahnsinnig. dann habe ich auch wieder, dass ich schmerzen auf der rechten seite habe und denke, jetzt hast du wahrscheinlich was mit der galle oder leber. ich spüre auch selber symptome, wenn ich daran denke.ich denke selber, wenn ich dann im bett liege, dass ich den ganzen tag immer über irgendeine krankheit nachdenke ! ich weiss nicht mehr weiter. kann mir einer von euch helfen? vielleicht ist da ja irgendwas und ich weiss es nur nicht. oder sind es vielleicht angstzustände, die mir das leben nicht mehr schön machen. ich will diesen zustand nicht mehr und es macht mich richtig fertig.

es wäre schön, wenn mir jemand antworten oder helfen könnte.

s0masHhsist`er

Hallo Smashsister,

was Du beschreibst, hört sich nach einer massiven Angststörung an, sowohl der Grossteil der Symptome (Schwankschwindel, Globusgefühl, Kribbeln) als auch die Umstände. Manchmal sind es eben einschneidende Veränderungen an sich (auch, wenn sie prinzipiell positiv sind), die einen aus der Fassung bringen können.

Wenn Du ernsthaft etwas gegen diesen Zustand unternehmen willst, solltest Du zu einem Neurologen / Psychiater. Der kann einerseits die körperliche Seite nochmals abklären und Dir auch auf psychischer Ebene weiterhelfen.

Wünsche dir alles Gute !

Lupo

L#upo0x49

hallo lupo,

danke, dass du mir gleich geantwortet hast. über so was wie eine angststörung hatte ich auch schon nachgedacht, denn es fing an, als ich von meinem freund weg fuhr bzw. mir klar wurde, ich muss jetzt erst mal wieder in mein altes zu hause, wo ich dann allein bin. was ich nur nicht verstehe, warum man dann unter angststörung leidet, wenn doch eigentlich was positives vor sich hat. doch eigentlich sämtliche freudensschübe oder glücksgefühle oder so ausbrechen müssten. aber bei mir ist das dann leider das gegenteil, dass ich denke, mir versagen meine ganzen energiequellen, ich bin ausgelaugt, müde, kann mich nicht konzentrieren und denke eigentlich nur dran, dass es mir nicht gut geht. leider hab ich jetzt auch nicht die zeit, mal eben schnell noch einen psychologen aufzusuchen, da ich nur noch 2 wochen zeit habe, den rest zu erledigen (600 km umzug), d.h. ich muss versuchen damit umzugehen, wie es mir geht. und das kommt dann noch hinzu.

lg smashsister

s8m#ashsistxer

was ich nur nicht verstehe, warum man dann unter angststörung leidet, wenn doch eigentlich was positives vor sich hat

Deswegen heisst es ja auch "-störung".

Man könnte es vielleicht mit etwas vergleichen, worauf man sich zwar freut, aber eben evtl. noch nicht 100%-tig weiss, was auf einen zukommt, ein bissel wie "Lampenfieber" vielleicht.

Eine tiefere Ursache dafür kann evtl. in einer Therapie herausgefunden und aufgearbeitet werden.

Dann neigst Du eben dazu, wenn mal körperliche Symptome da sind, sich dann ganz darauf zu konzentrieren, das kenne ich leider.

leider hab ich jetzt auch nicht die zeit, mal eben schnell noch einen psychologen aufzusuchen

Das ist auch nichts, was man mal eben so schnell im vorbeigehen beheben kann (ausser mit starken Medikamenten).

Vielleicht geht es Dir ja etwas besser, wenn es erst mal soweit ist und Du tatsächlich umziehst.

Grüsse & Alles Gute

Lupo

L"upo0x49

hallo lupo,

danke noch mal für deine worte. es hat mir schon sehr geholfen, dass du geantwortet hast und mir ein bisschen klar gemacht hast, was bei mir los ist. ich hab mir so was ja schon fast gedacht. man steigert sich dann in sachen rein, die eigentlich gar nicht da sind. ich glaub auch, es ist das gefühl, ich werde mich bald positiv verändern und da kommt auf einmal die angst, was ist, wenn ich jetzt so krank bin oder werde, dass mir das dann vergönnt wird. weil die vorstellung für dieses leben für mich noch etwas unvorstellbar ist. es ist einfach schön und kann es glaub ich kaum fassen, dass es mir oder uns allen bald viel besser gehen wird. dass man geliebt, dass man gebraucht wird. dass man den menschen getroffen hat, auf den man so lange gewartet hat. wo eigentlich alles schön ist. und da taucht dann wahrscheinlich die angst auf, dass noch irgendwas passieren könnte, was dem ganzen einen strich durch die rechnung macht. ich versuche jetzt ein bisschen von meinen körpergefühlen wegzukommen (was aber wirklich schwierig ist)....versuche mich auf die positiven sachen zu konzentrieren. nur leider hat man keinen einfluss auf seine psyche bzw. auf sein unterbewusstsein, was ja immer da ist und immer arbeitet. aber ich habe festgestellt, wenn man einmal damit zu tun hatte, dass man in diese körperlichen befindlichkeiten verfällt, es immer wieder tut. auch wenn es nicht bewusst ist. leider versteht einer keinen wirklich....wie schon so oft gelesen...na nun reiss dich mal zusammen, ich weiss gar nicht, was dein problem ist, du steigerst dich in irgendwas rein. man wird einfach nicht ernst genommen, dass es einem wirklich schlecht geht. und es ist ja auch nicht so, dass man da sitzt und permanent siniert. ich versuche ja schon von der ganzen situation, wie ich mich fühle wegzukommen. nur leider ist das nicht so einfach. denn auch die angst, dass es so bleiben könnte oder vielleicht noch stärker werden könnte, ist ja immer da. ich hab ein tolles buch, was ich immer gern lese, wenn ich merke, dass es mir nicht so gut geht. leider ist dies schon in einer umzugskiste. aber das kann ich auch anderen empfehlen, die unter solchen "zuständen" leiden. es heisst "kraftzentrale unterbewusstsein". ich hoffe jetzt mal, dass ich bis mein umzug durchgezogen ist, durchhalte und ein bisschen entspannen kann. danach werde ich mich in eine therapie begeben und mein seelenleben und was mich umgibt wieder in ordnung bringen. (wenn ich noch kurz erwähnen darf....dass noch ein paar kleine sachen hinzukommen...z.b. dass es meiner mutter egal ist, ob ich wegziehe, sie sich nie für die enkel interessiert hat...sie sich wie ein eisblock hinstellt und sie sich eher gedanken um einen kühlschrank macht, als was mit uns ist.) das sind so sachen, die ich zwar versuche, nicht an mich ranzulassen, aber ich denke sie sind immer im unterbewusstsein verankert. leider ist im moment wieder dieses kribbeln da und es macht mich fast wahnsinnig.

liebe grüsse für dich lupo und ich wünsch dir auch alles gute...

smashsister

svmaZshs4istKexr

es geht trotzdem immer weiter

glaub mir das. ich kenne diesen zustand den du beschreibst nur zu gut! gerade wenn mal etwas "schönes" vor der tür steht.... deine psyche ist unberechenbar.... gerade in stressigen situationen...

bei mir hat das schon als teenager angefangen. war dann in therapie für zwei jahre - das war super!! kann ich nur empfehlen! nach meinem ersten kind ging es allerdings wieder los... :-(

aber durch meinen liebevollen mann habe ich das hinbekommen - auch die zeit und die erfahrung hilft dir. manchmal bekomme ich das gefühl, mein körper versucht mich zu verarschen... ist echt so! oder vielmehr meine psyche oder auch das vegetative nervensystem. habe leider auch vegetative dystonie - dadurch nimmst du normale körpervorgänge extrem stark wahr und beurteilst sie als bedrohlich. kann man aber auch gut behandeln. dieses kloßgefühl im hals das du beschreibst kann einem wirklich angst machen. ich hatte auch immer das gefühl, ich stehe neben mir - ich bin nicht wirklich! konnte mich manchmal nicht mal mehr im spiegel anschauen... angst ohne ende. egal wo ich war ich dachte ich kippe um... total wacklig auf den beinen. sehstörungen, teilweise sogar geschmacksstörungen... voll schlimm, echt :°(

und noch eine menge mehr. leider. aber mittlerweile habe ich alles recht gut im griff. bin auch komplett durchgecheckt worden (sowieso wg zweiter schwangerschaft :-)

und alles im grünen bereich. du siehst die psyche ist eine komplexe geschichte.... und das was du mit deiner mutter erzählst trägt wahrscheinlich auch dazu bei. lass dich vorsichtshalber einfach mal durchchecken, aber für mich hörst du dich stark nach angststörung oder panikstörung an....

aber auch das ist kein beinbruch, es gibt immer hilfe und eine lösung - es geht weiter!! :)^

viel glück wünsche ich dir und deinen kids und natürlich deinem freund zu dem du wohl ziehst ?! tolle sache!

alles liebe

tinchen @:)

tvi.nchenx078

hallo tinchen,

danke für deine zeilen. so wie du schreibst, denke ich, ja das bin ich. das hab ich geschrieben. denn genau so fühle sich mich. das schlimme ist, dass man sich gedanklich immer nur mit seinem körpergefühl beschäftigt und auf jedes noch so kleine signal hört, was der körper von sich gibt. und das macht einen irgendwie krank. bei mir fing es auch nach dem ersten kind an und wenn man sich dann man nicht mal mehr um sein kind kümmern kann, ist das schon schlimm. ich beschäftige mich, glaube ich, immer mit meinem körper, horche auf signale und unterschwellig wahrscheinlich immer die angst, was ist, wenn ich was habe und dann nicht mehr für die kinder da sein kann. was passiert mit ihnen. auch da hatte mir ein arzt gesagt, dass ich davon loskommen muss, denn es können auch andere sachen passieren (die berühmte sache mit dem stein auf den kopf fallen) und dann wäre es halt so. aber es ist verdammt schwierig zu denken, ich bin gesund. und bei jeder bemerkung des körpers, denkt man, es ist wieder da, was kann es jetzt sein. auch wenn ich versuche oder mir sage, es ist alles i.o. ich fühle mich doch eigentlich gut, klappt das nicht. es ist da und nicht abzustellen. reagieren denn deine mitmenschen auch mit unverständnis? ich kann mich erinnern, dass mein vater irgendwann mal sagte, reiss dich zusammen und iss mal einen apfel mehr, dann wird das schon wieder. und dann hat man das gefühl, man dreht wohl schon langsam durch und keiner kann sich vorstellen, wie schlecht es einem eigentlich geht. wenn ich mit meinem freund telefoniere, dann kann ich es ein stück beiseite schieben, da fühle ich mich gut, aber sobald ich wieder allein bin, dann ist es gleich wieder da. leider.

liebe grüsse und auch dir alles liebe

smashsister

s\piVelie

ja, ablenkung ist prima :)^, und seltsamerweise hat man dann keine symptome... es ist auch schwierig sich begreiflich zu machen, dass eigentlich alles ok ist - man spürt halt was.... und das macht einem angst! früher bin ich auch wirklich total durchgedreht - hatte echt angst zu sterben.... und dann nicht mehr für mein kind da sein zu können...

und weil man so mit sich selbst beschäftigt ist kriegt man das leben gar nicht mehr mit... :-(

hast du dich denn mal auf deine symptome untersuchen lassen? wenn ja, dann weißt du bescheid und dann kannst du ja versuchen, es zu ignorieren... leichter gesagt als getan, ich weiß... bei mir funktioniert das mittlerweile echt gut... wenn ich mal wieder was spüre, denke ich mir - is schon ok körper mach nur.... is mir sowas von schei.. egal.. - und schon ist es weg! das ist echt übungssache. aber auch die tatsache alleine das man so eine störung hat, kann einen auch echt wütend, traurig, verzweifelt usw machen ???

aber das haben mehr leute als du denkst, echt

und wenn du echt was schlimmes hättest (was ich mir nicht vorstellen kann) denke ich wärst du schon im krankenhaus. symptome dauern ja nicht ewig.... irgendwann wenn der körper echt krank ist kommts zu einem knall....

aber wenn der ausbleibt und alles gleich bleibt.... also keine angst!!

du bist nicht alleine! :°_

lg

tinchen

t1irnchenx078

@ smashsister *:)

Ich denke auch, daß Du einen Psychologen aufsuchen solltest und daß Du eine Angststörung hast. Angst vor einer schlimmen Krankheit. Man könnte es auch schon fast mit Hypochondrie vergleichen. Du achtest zu genau auf Deinen Körper, die fällt jede Kleinigkeit auf und je mehr Dir "normale" Anzeichen auffallen, desto mehr Angst bekommst Du und desto schlechter geht es Dir. Auch die Sache mit dem Klossgefühl (Globusgefühl) - meistens steckt eine psychische Sache dahinter - die Angst. Das solltest Du Dir ganz schnell abgewöhnen und Dich von einem Fachmann unterstützen lassen. Und das Schlimmste was Du machen kannst, ist die irgendwelche "vielleicht passenden" Krankheiten aus dem Internet zu suchen. Wenn Du Kopfschmerzen hast, findest Du im Internet, daß man die bei einem Tumor hat und schon haste einen Tumor. Das nur mal als Beispiel. Das ist nicht gut für Dich!!!!!Hör auf damit!!!!!!Das alles verunsichert Dich nur noch mehr und macht Dir noch mehr Angst.....Laß Dich zum Neurologen/Psychologen überweisen und denke an das Schöne was kommt....Freu Dich auf den Umzug......Denke positiv....

Liebe Grüße

Schnuffi

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genau schnuffi

sehe ich auch so :)^

gerade das internet ist dann extrem gefährlich... du findest immer was

vermeide bewusst medizinische seiten oder erfahrungsberichte zu deinen symptomen - auch das kann schon helfen! aber berichte uns weiter wie es dir geht!

lg

tinchen @:)

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huhu tinchen, huhu schnuffi,

ja vielleicht habt ihr recht, dass dann grad das internet gefährlich ist, sich dann auch grade da wohl fühlt, weil man denkt: hach siehste, das hab ich doch, und dann fang ich meistens noch mehr in meinen körper hineinzuhorchen. also ich lass ja fleissig alle 2 tage meinen brustwirbel wieder in die richtige bahn schieben und habe das gefühl, dass es langsam besser wird. ich war auch heute ziemlich abgelenkt, aber wenn ich dann zur ruhe komme, dann hab ich wieder das gefühl, dass der körper wieder irgendwelche symptome zeigt, die ich dann auch fühlen kann und es ist gleich wieder da. aber ich muss sagen, dadurch dass ich mich hier sehr verstanden fühle und mir auch geantwortet wird, dass das alles nicht so schlimm wird und ich merke, ich werde nicht als spinner abgestempelt, fühle ich mich ganz gut. (also wenn man ganz gut in dieser situation beschreiben kann) die meisten können sich doch nicht in diese sache hineinversetzen. d.h. ich versuche es auch gar nicht mehr zu erzählen. und denke dann auch immer, wenn ihr wüsstet, wie es in mir aussieht, dass ich mich eigentlich scheisse fühle. ja ...ich mach das auch, dass ich im internet lese und halt ganz viel finde und wenn ich dann was gefunden habe, dann kann ich mich auch ganz gut auf dieses krankheitsbild einlassen und denk dann meistens an nichts anderes. es ist ein übler kreislauf. aber heute wie gesagt, hatte ich einen ganz guten tag, aber wenn ich dann zur ruhe komme, ist halt wieder ganz viel davon da. jetzt zähle ich die tage bis zu meinem umzug und habe auch das gefühl an einem tag, ja das schaffst du und dann auch wieder...wie soll ich das schaffen, ich bin eigentlich am ende meiner kräfte. aber es tut mir sehr gut, eure beiträge bzw. eure mutmachungen hier zu lesen. vielen dank an euch beide. so das erst mal für heute. leider ist immer dieses unerklärliche kribbeln da.

ganz viele liebe grüsse an euch beide; tinchen und schnuffi

smashsister @:) *:)

sumas_hsisgtexr

Schwindel, Kribbeln in den Händen - KEIN Hyperventilieren

Hallo an Alle,

wie immer wieder, wenn mich irgendwelche Beschwerden heimsuchen und ich mit den Antworten der Ärzte nicht zufrieden bin oder Termine für weitere Untersuchungen erst noch Wochen auf sich warten lassen, suche ich im Internet.

Zunächst habe ich den Beitrag von "smashsister" gelesen und fand meine Probleme in ihren. Als ich dann aber weiterlas, kristallisierte sich heraus, dass ihr "Kribbeln" in Händen und Beinen offenbar durch Hyperventilieren verursacht wird. Dies ist bei mir NICHT der Fall, da ich dieses Problem aus der Vergangenheit auch sehr gut kenne.

Nun zu meinen Problemen:

Ich arbeitete im Büro an meinem PC, ganz normal, ohne Stress, ohne Hektik, allerdings sehr konzentriert. Wie aus heiterem Himmel und schlagartig ein Drehschwindel, so dass ich mich am Tisch festklammerte und im Kopf ein Gefühl, als sei alles leer und ich würde jeden Moment vom Stuhl fallen. Es dauerte ein paar Sekunden. Klar, dass mich die Panik packte und mein Herz anfing zu rasen. Da war der ganze Tag für mich gelaufen! Ich muss dazu noch sagen, dass ich vor langen Monaten, sind wohl schon ein paar Jahre sogar, eine derartige Attacke schon einmal hatte. Es war mir klar, dass das eine plötzliche Blutleere im Kopf war. Woher kommt soetwas aber ???

Ich erinnere mich, dass ich ein paar Tage zuvor meinte, ich hätte Herzstechen. Ich verdrängte die Angst darum und sagte mir, "ach, das ist nur ein Zwicken, das geht auch wieder weg". Ja, es ging auch weg, doch dann kam dieser Schwindel, wie oben beschrieben.

Die zweite Sache ist dieses Kribbeln in meinen Händen, das ich allerdings schon länger habe, noch vor dem Drehschwindel. Ich ließe es mir ja noch gefallen, dass morgens beim Aufstehen meine Hände oder Arme mal eingeschlafen sind, weil ich vielleicht dumm darauf gelegen habe. Leider ist das aber eher weniger der Fall. Das Kribbeln und Einschlafen der Hände beginnt meist mit dem Zähneputzen, oder wenn ich die Arme angewinkelt habe, z. B. wenn ich meine Wohnung putze. Auch hier beim Schreiben hat die ganze Zeit meine linke Hand gekribbelt.

Wenn ich die Arme nach unten halte, habe ich das Gefühl, als löse sich da ein Stau, obgleich das Kribbeln nicht oder nicht gleich aufhört. Kaum winkle ich die Arme wieder an, geht es von vorne los.

Gestern, ein ganz grausamer Tag, ich wurde morgens wach und hatte schon nur beim Herumdrehen und Bewegen meiner Augen diesen entsetzlichen Schwindel. Obgleich ich noch einige Minuten im Bett liegen blieb, hielt dieser Schwindel den gesamten Tag an. Es war so schlimm, dass ich mit zittrigen Beinen die Treppe hinunter lief und mich am Geländer festhielt!

Mein Gedanke: Durchblutungsstörungen.

Meine Fragen: Von was kommen die und wie bekomme ich sie weg? Sind sie bedrohlich oder muss ich mich darüber nicht groß aufregen? Woher diese plötzliche Blutleere im Kopf und der gestrige Schwindel?

Auf alle Fälle meinte mein Arzt, nachdem er die allgemeinen neurologischen Untersuchungen, Reflexe an den Gelenken und der Pupillen durchführte, dass keine Hinweise auf neurologische Erkrankungen vorhanden seien. Mein Blutdruck sagte 132/80. Normalerweise liegt mein Blutdruck noch unter dem ersten Wert, meist 120/80.

Vielleicht hat einer von euch noch einen Rat für mich.

Liebe Grüße von

Susanne *:)

Seusann.e-AntJoni.a

hey susanne!

wie geht es dir?

ich hoffe doch einigermaßen! habe das hier leider erst jetzt gelesen - sorry

hört sich für mich auch nach durchblutungsstörungen an.... warst du aufgeregt bei der blutdruck-messung? vielleicht hast du ja zu niedrigen blutdruck! beim arzt ist er ja eh immer höher - bei mir zumindest...

also wenn du unter aufregung beim arzt (nur unter aufregung!) diesen blutdruck hattest, dann ist er norm. warhrsch. zu niedrig! so ist es bei mir nämlich auch! aber wenn du alles abklären hast lassen, dann ist wahrscheinlich auch eine angst-oder-panik-störung dein problem... also falls du keine körperliche ursache für diese probleme findest (und lass es wirklich unbedingt abklären) würde ich mich an deiner stelle an einen guten therapeuten wenden (geh zum hausarzt und lass dir eine überweisung geben) - das hilft so sehr und tut so gut... :)^

trau dich! es kann nur besser werden!

glg

tinchen :)*

ttindchen&0c78

hallo,

hast du immer noch probleme,tinchen ???

iDndi2ancxhief

Kennt das jemand?

Hallo,

ich bin langsam echt verzweifelt,jetzt erszähl ich mal hier meine Geschichte:

Also,ich bin 29,glücklich verheiratet und seit Juli auch glückliche Mama x:) Die Schwangerschaft war traumhaft,die Geburt endete leider nach 24h Wehen in einem NotKS,bei dem dann eine Uterusruptur zu sehen war.....2 ordentliche Risse,hoher Blutverlust aber sie habens hingekriegt,GM hab ich noch und Mia war zum Glück gleich fit :)^ Nach einer Woche wollte ich dann heim,will aus dem Auto steigen und spüre mein li Bein nicht mehr.....das Taubheitsgefühl kroch dann den Körper hoch,ich dachte,sobald die Lähmung am Herz ist... :°( Ich hatte Todesangst....Ende vom Lied war eine kleine Hirnhauteinblutung....eine Woche KKH ohne meine Tochter....hab nur geweint und nicht gegessen....es war der Horror,weil ich auch erst nach 4 Tagen wusste,was es ist.

Da ich eh ein Angstproblem habe ( denke ständig Eventualitäten durch und was wäre wenn.....das macht mich fertig)könnt ihr euch vielleicht vorstellen,wie es seit dem in mir brodelt.Ich wollte das alles schnell vergessen ( Stillen hat dann auch nicht geklappt.....super schlechtes Gewissen beim Abstillen) und hab mich in den Alltag gestürzt....wollte so Leben,als hätte ich eben halt mal entbunden...wollte Mia auch alles zukommen lassen und alles machen etc.

Da hab ich mich wohl übernommen,denn dann im Nov.war ich irgendwann so erschöpft,dass ich Mia gar nicht mehr versorgen konnte.....diese Schwäche,unglaublich.Wieder KKH:Kardiomyopathie,Broken Heart Syndrom...wie auch immer.Pumpfunktion 50%...jetzt dank Medis aber wieder ganz gut......und angeblich sollte mir das auch nicht solche Probleme machen. Diese sind Folgende:

-leichter Schwankschwindel,mehr Gefühl,als würde mann mit den Augen schnell in alle Richtungen gucken.....unruhig halt

-dumpfes Krisseln im Kopf bei Aufstehen ( ähnlich,wie zu schnell hochgekommen),Blutdruck aber ok

-starke knotige Verspannungen HWS,BWS,LWS ( mache Dorn Therapie)

-phasenweise kalte Hände....auch mit Wärmezufuhr nicht zu ändern

-Polyurie

-phasenweise leicht unscharfes Sehen(wie wenn man müde ist)

-Gelenkschmerzen

-Kiefer knuppt beim Kauen

-phasenweise Pulsieren im Kopf bis in den Gaumen( kein Schmerz)

-Phasen mit starkem Herzschlag,kann ich nicht ignorieren,kann dann auch nur auf der li Seite liegen

-Müdigkeit,Erschöpfung

-fiese Blässe ( manchmal gräulich) mit dunklen Augenringen

Kontroll MRT vom Kopf war ok, alle möglichen Blutwerte auch i.O.Zum Psychologen werd ich wohl auch gehen.....aber das kann doch nicht alles psychisch sein,oder?Letztens hatte ich wieder so eine Attacke mit Eishänden,Gefühl im Kopf,als wär die Blutzufuhr abgequetscht.....habs irgendwie einigermaßen in den Griff gekriegt.Bin ja mit Mia tags allein und hab immer Angst,dass mir was passiert und sie allein ist :°(

Ihr seht (falls ihr bis hierhin durchgehalten habt und noch nicht schlaft) ich höre sehr in mich rein,aber ich kann diese Symptome auch nicht ignorieren.....und dass ich mich so krank fühle,beeinträchtigt unseren Alltag.Mia und ich sind fast nur daheim.....das geht so nicht weiter.Ich bin so traurig,weil ich ihr gern mehr bieten würde.....

Ich hör immer wieder,ich soll mir Zeit geben nach der OP und so....aber mein Gefühl sagt mir,dass es das nicht ist.

Ich danke euch fürs Lesen

Annnekxen29

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