» »

Amioxid Neuraxpharm einfach absetzen?

AnmcyFlexe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr,

kann man Amioxid Neuraxpharm einfach so aufhören zu nehmen oder muss man das langsam machen?? Ich nehme jeden Tag nur eine niedrige Dosis (1-1,5Tabletten), seit ein paar Wochen schon. Ich habe sie gegen Spannungskopfschmerzen bzw. Migräne verschrieben bekommen, jetzt will ich mal wieder Tablettenfrei werden, kann ich einfach aufhören sie zu nehmen ???

Lieben Gruß!

Antworten
G)ra%s-Hfalm


Du solltest das mit dem betreffenden Arzt - der, der es dir verschrieben hat - besprechen, und nicht einfach auf eigene Faust machen!

AXmylxee


Zu dem gehe ich nicht mehr - anderes Thema!

Könnte höchstens mal einen anderen anrufen und fragen??

Aber hat denn hier niemand Erfahrungen damit?

J<.Wag5nexr


Hab ich

Hallo amilie,

ich habe Ahnung von Umstellen und Dosisverändern bei folgenden Mitteln, die ich selbst getestet habe.

- Clomipramin

- Effexor

- Fluoxetin

- Amitryptilin (Sie nehmen das Oxyd, ist aber fast dasselbe)

Vielleicht noch dies: ich kann mir die Rezepte selbst ausstellen. Daher die "unbürokratischen" Arzneimittelwechsel.

Da ich nun so einige Wirkungen und Nebenwirkungen erfahren habe, bin ich relativ gelassen, was das patientengesteuerte Ausprobieren von Antidepressiva angeht. Zum einen sind die Nebenwirkungen das eigentliche Handicap aller dieser Mittel, und das ist von Fall zu Fall eben anders. Das kann nur der Patient für sich sagen. Zum anderen handelt es sich bei diesen Mitteln ja nun nicht um Stimmungsdrogen zum Partymachen, sondern um Mittel, die erst bei wochenlanger Einnahme eine Wirkung auf das Gemüt haben. Sie machen nie abhängig, sondern müde oder überreizt oder unruhig (bei mir das Fluoxetin) und man nimmt das in Kauf, weil ...

Übrigens, hat Ami bei Ihnen eigentlich die Migränehäufigkeit reduziert?

Viele Grüße

Joachim Wagner

A>mHylMexe


Hallo J. Wagner,

sind sie Arzt?

Meinen sie also ich kann die Tabletten einfach absetzen?

Zur Wirkung: Ich hatte ungefähr 3 Wochen lang jeden Tag Kopfschmerzen, mal mehr, mal weniger, die ersten 2 Wochen richtig Migräneartig und gleich als ich angefangen habe die Tabletten zu nehmen, hörten die Schmerzen auf, zumindest waren sie nicht mehr so heftig. Nach einer Woche hatte ich dann aber wieder Anfänge dieser linksseitigen Spannungskopfschmerzen und habe dann die Dosis um eine halbe Tablette erhöht, bin seit ein paar Tagen aber wieder auf eine runter gegangen. Ich möchte jetzt aber gerne mal aufhören damit und ausprobieren ob es auch ohne geht. Was meinen sie?

Gruß! Amy

J5.W$agnexr


Zahnarzt

Hallo Amylee,

nicht Arzt, sondern Zahnarzt. Sie können aus meiner Erfahrung die Amis von heute auf morgen einfach weglassen. Aber: rechnen Sie dann auch wieder mit der Migräneanfälligkeit wie vor der Einnahme von Amis. Warum wollen Sie es wieder aufhören?

Ich wundere mich immer über diese ganzen tollen Ausleitungs- und Absetzübungen von AD schluckenden Deprikranken. Warum glauben diese Leute, dass am der Entscheidung für eine Beendigung der Medikation auch gleichzeitig das zugrundeliegende ZNS-Transmitter Verteilungsproblem sich in Luft auflöst? Das ist nicht logisch, und wird es durch die millionste Wiederholung auch nicht.

Depression (in Ihrem Falle Migräneanfälligkeit) ist ein Dauerzustand, der zwar durch Einflüsse von Außen etwas beeinflusst werden kann, aber der nicht einfach so weggeht.

Viele Grüße

Joachim Wagner

J\.W4agnxer


Zahnarzt bin ich. Nach meiner Erfahrung können Sie Amitryptilin von jetzt auf gleich weglassen. Entzug habe ich an mir nicht feststellen können bei 75mg/Tag.

Warum wollen Sie eigentlich absetzen, wo doch sonnenklar ist, dass dann Ihre Migräneanfälligkeit wieder genauso ist, wie vorher. Wollen Sie sich das antun? Bei Migräne kann ich nämlich auch mitreden: Vor meiner Entscheidung für Antidepressiva hatte ich - zwar nicht häufig - aber hatte ich Migräneanfälle, verstärkt nach Alk. und am Wochenende.

Das ist jetzt Vergangenheit. Auch beim 10. Bier ist die Birne noch brummfrei.

Viele Grüße

Joachim Wagner

Mziris0fad


Es gibt auch die Meinung, daß man diese Mittel ausschleichen soll.

Übrigens gab es das Thema schon hier im Forum, z.B. da:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/82121/]]

*:)

lPilEly85


Efexor-Entzug

Liebe Leser(innen

Ein grosses Problem habe ich seit etwa 10 Wochen. Wegen einer leichten Depression habe ich das erste Mal Efexor eingenommen. Diese 14 Tage lang genommen in einer niedrigen Dosis von 75 mg/die. Danach habe ich bemerkt, dass sich überhaupt nichts tut und auch ein Umdenken meinerseits fand statt (das ich dies eigentlich nicht brauche). Also nahm ich die Efexor nicht mehr ein.

Nun zum eigentlichen Problem.

Nach 14 Tagen nahm ich das Efexor nicht mehr ein. Es stellten sich die grössten Entzugserscheinungen ein. Mir war ständig schwindelig, fühlte mich erschöpft, konnte 12 Stunden pro Nacht schlafen (was eigentlich schön ist, aber nicht normal) und dazu noch tagsüber 2 -3 Stunden. Mit andern Worten; Seit dem Absetzten (od. Ausschleichen des Medikamentes) spielt mein Kopf total verrückt. Ich kann nicht mehr "normal" Sehen, mein Gesichtsfeld vermittelt mir das "gesehene Bild" erst nach Sekundenbruchteilen am richtigen Ort. Ich habe verstärkte Träume in der Nacht nahezu Albträume und ein Traum jagt den anderen. Kann kaum noch geradeaus Gehen, muss mich ständig überall halten am Mobiliar, dass ich nicht falle und habe grösste Angst einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Mir wird auch plötzlich übel und genau so plötzlich geht die Übelkeit wieder weg. Vor allem habe ich Angst vor den Kreislaufstörungen, die sind ganz schön unheimlich. Wenn ich spazieren gehe od eine kleine Anstrengung mache, dann wird mir so übel und schwindelig, dass ich Schweissausbrüche bekomme. Aber alles kein Problem, ich nehme dann jeweils (so ca. alle 2 - 3 Tage) ein Efexor 75 mg ein, und siehe da, die Symptome sind alle wieder weg. Muss dazu sagen, diese Symptome hatte ich vorher NIE! Ich finde das schon kriminell, so ein Medikament auf den Markt zu bringen. Zufällig habe ich gehört, dass ein Bekannter von mir vor einem halben Jahr notfallmässig ins Spital eingeliefert wurde wegen Kreislaufkollaps. Auch er hat mit dem Efexor sistiert, nahm sie allerdings schon Jahre ein (ich gerade mal 14 Tage).

Ich bitte euch alle, die mit dem Efexor-Absetzen auch Probleme gehabt habt mir zu berichten, wie ihr davon los gekommen seid. Ich wäre euch für einen guten Tipp sehr dankbar. Ein Leben hat in so einem Zustand keinen Wert mehr. Bin nahezu am verzweifeln. Ich weiss auch nicht was für ein Arzt ich aufsuchen soll, wegen den Entzugs-Symptomen muss es ein Psychologe oder ein Neurologe sein? Mein Hausarzt hat nur mit den Schultern gezuckt, er weiss auch keinen Rat und hat mir doch dieses Teufelszeug verschrieben, er hat mich dann aber mit einem Schwindel-Medikament abserviert.

Hilfe ! ???

LG lilly85

Jmijix84


Also ich habe jetzt seit 5 Tagen auch einfach mit Effexor 75 aufgehört, nach 3 Monaten. Von einem Moment auf den nächsten, schwindel und schreckliche übelkeit und durchfall, hab dann lieber wieder angefangen und 4 Stunden nach Einnahme war wieder alles super... Hilft wohl nur noch ne Therapie

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH