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Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl

J@T20x06 hat die Diskussion gestartet


Am Sonntag morgen habe ich ganz entspannt vorm Computer gesessen und habe ein bisschen Fernsehen geguckt. Auf einmal bemerkte ich, dass sich meine Wahrnehmung änderte. Ich hab im Fokus meines Blickes eine Art flackernden Fettfleck entdeckt, der nicht wegging. Ich konnte nichts mehr sehen bzw. lesen im Fokus meines Blickes, da der Fettfleck genau in der Mitte meines Blickes lag. Ich geriet in eine Art Panik und habe meine Augen geschlossen und für eine halbe Stunde auf dem Bett gelegen. Nach einer Stunde war das Flimmern im Fokus weg, hat sich aber irgendwie auf das gesamte Blickfeld ausgedehnt. Ich sehe im Fokus wieder scharf, aber es stört trozdem noch beim Lesen oder Arbeiten vorm Bildschirm. Ich hoffte, dass die Symptome verschwinden, was aber nicht geschah.

Am Nachmittag setzten dann in der rechten Gehirnhälfte Kopfschmerzen ein, die ich mit Paracetamol ein wenig linderte. Die Kopfschmerzen treten hauptsächlich beim Bücken oder starkem Husten auf. Sie wurden im Verlauf des Tages besser und ich dachte, dass die Sehstörungen auch verschwinden.

Am Montag waren die Kopfschmerzen fast komplett weg, aber die Sehstörungen blieben. Manchmal bemerke ich sie gar nicht, aber dann stören sie beim blicken auf eine helle, ebene Fläche. Ich begann mich immer schlapper zu fühlen und auch ein bisschen Schwindelgefühl trat ein. Ich habe mich gefühlt wie an dem Tag vor einer Grippe, bloß ohne Halsschmerzen.

Am Abend ging ich früh ins Bett und alles war OK bis auf die Sehstörungen. Ich habe mir einen Termin beim Neurologen besorgt, der aber erst in 2 Wochen ist. Ich schlief normal ein und alles schien in Ordung.

Mitten in der Nacht wachte ich jedoch auf und war hellwach. Eine Art Kribbeln durchfuhr meinen Körper als ich bemerkte, dass wieder dieser Fettfleck im Fokus meines Blickes war. Ich hatte richtig Angst. Ich bin in dieser Nacht ca. 4 mal aufgewacht und hatte richtig Angst, dass ich blind werde oder sowas.

Heute morgen bin ich nicht zur Schule gegangen, da ich das Gefühl habe, dass mein Körper nicht leistungsfähig genug ist. Ich habe ständig diese verschobene Wahrnehmung und dieses Gefühl dass ich lieber ins Bett sollte, aber mein Körper ist nicht wirklich geschwächt.

Was könnte die Ursache für die Sehstörungen sein? Bitte helft mir ;-)

Antworten
DEaSrkside#r


Schwierig...

...kann eine ganze Bandbreite an Ursachen haben...psychisch, physisch...wer weiß...ich würde umgehend einen Neurologen aufsuchen...

Wie schaut dein Umfeld aus? Probleme? Streß? Langandauerende Schwierigkeiten?

s9chwficn~delixna


Hätte jetzt zuerst mal auf Migräne mit Aura getippt. Ganz genau so habe ich das nämlich auch mit dem blinden Punkt, der immer größer wird, dann das Flimmern in bunten Farben oder Zackenlinien und nach ca. 1/2 - 1 Stunde dann die Kopfschmerzen einseitig. Typisch ist auch das die Schmerzen in Ruhestellung nicht da sind und beim Husten oder Bücken wiederkommen, aber nur für den Moment.

Allerdings ist es außergewöhnlich, daß die Aura (also die Sehstörungen) mehrfach hintereinander auftreten. Vielleicht meinst du auch nur, daß das Sehstörungen sind, in Wirklichkeit bist du aber durch die Migräne nur sehr lichtempfindlich geworden, was auch typisch ist. Kannst ja mal zurückschreiben, wenn du was weißt.

Gruß Ina

J#TH20x06


Im Moment stehe ich kurz vorm Abitur, habe aber eigentlich keinen wirklichen Stress damit. Mein Notendurchschnitt liegt bei 1,9 und ich sehe keine wirkliche psychische Belastung im Bezug auf Schule. es ist zwar stressig, aber nicht so stressig wie die Jahre davor. Ich bin mir sicher, dass ich vorher mehr psychische Probleme hatte als Jetzt. Ich habe eben festgestellt, dass das Flimmern in den Augen nach bestimmten Regeln verläuft.

Ich lag auf meinem Bett und habe die hellblaue Decke angeschaut. Dabei habe ich versucht herauszufinden, wie die Sehstörungen abläuft. Fokusiert sehe ich scharf, aber die Umrisse um den Fokus herum wirken verschwommen. Das fällt mir vor allem beim Lesen vom Monitor auf. Beim Fernsehgucken oder Betrachten der Landschaft nehme ich es kaum wahr. Wenn ich schnell von links nach rechts gucke und dabei auf die Decke gucke ziehen irgendwelche schwarzen Fäden mit und passen sich dann an das stehende Bild an und verschwinden wieder. Es wirkt so als ob ganz kleine graue, unscharfe Fäden im Auge mitgehen, aber zu träge sind um mit der Bewegung des Auges mitzukommen.

Ich habe das Gefühl, dass mein Körper nicht mehr so belastbar ist wie früher und mache mir da viele Gedanken drüber. Erst ein Bänderiss und vor einiger Zeit eine Art Hodentorsion, die mich sehr beschäftigt hat. (siehe andere Beiträge). Und nun das? Mein Körper spinnt total. Ich hatte sowas noch nie. Seit ich 18 bin (Jetzt 20) häufen sich die körperlichen Beschwerden. Grippe, Herzziehen, Gelenkschmerzen, Hautprobleme, Darmprobleme, Hodentorsion und jetzt auch noch das hier! Ich habe keine Lust mein Leben mit diesen Beschwerden zu leben. Ich glaube ich werde Hypochonder oder sowas ähnliches.

Objektiv gesehen kann ich sagen, dass eigentlich alles wunderbar verläuft in meinem Leben, aber einige Sachen sind halt Stressfaktoren. Abiturstress und ein paar leichte soziale Probleme auf der einen Seite und ein super familienleben und eine Zivildienstplatz, der mir Spass macht in aussicht, auf der anderen.

Am meisten stört mich das Problem mit den Augen und diese quälende Ungewissheit was es ist. Danke, dass ihr ein offenes Ohr für meine Probleme habt

s4mil9la


Hallo JT2006,

nach dem Lesen deines ersten Beitrages, habe ich auch zuerst an Migräne mit Aura gedacht. Nach deinem 2. Beitrag, kam mir aber auch in den Sinn, das du eventuell Pfeifferisches Drüsenfieber hattest (kann auch sein, das du das gar nicht bemerkt hast, nicht immer macht es Symptome). Ich komme darauf, weil mein Sohn, 18 Jahre, es im letzten Jahr hatte und seitdem auch häufiger krank ist und auch lange Zeit danach deutlich geringer belastbar war als vorher. Richtig helfen können wir dir hier im Forum natürlich nicht, nur die eine oder andere Vermutung äussern. Aufgrund der starken Beschwerden, die du mit den Augen hast würde ich auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Einen Augenarzt oder, wenn das keine Diagnose bringt, einen Neurologen.

Ich wünsche dir gute Besserung.

Liebe Grüße

JQT20x06


Eigentlich würde ich PDF ausschließen, da die Sehstörungen schon als primäres Symtom einstufen wurde. Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen sind fast vorbei, aber dennoch vorhanden.

Ich glaube, dass ich in letzer Zeit eine Art Phobie gegen Krankheiten entwickelt habe. Wenn ich alleine bin mache ich mir nur noch über die Krankheit gedanken. Beim Autofahren oder bei anderen Menschen bemerke ich fast gar nichts von den Symptomen. Sobald ich aber alleine vorm Monitor sitze, bemerke ich das Flimmern und bekomme Panik. Auch heute Nacht war es eine Panik bzw. Angst vor einer Krankheit. Mein Leben ist in diesen Momenten nur noch ein Film. Ich glaube, dass ich mein Leben lang diese Beschwerden haben werde und habe auch kein Vertrauen in die Ärzte, da sie mir wahrscheinlich eine Migräne diagnostizieren würden. ICH HABE ABER KEINE KOPFSCHMERZEN MEHR :-(

Was kann ich gegen das Flimmern tun? Ich habe schon Carotintabletten, Vitamintabletten und Paracetamol genommen. Ich weiß nicht, ob es irgendwann verschwindet.

JzT200x6


Die anderen Symptome wie Übelkeit, Panik und Lustlosigkeit sind etwas besser geworden. Dennoch ist mein Appetit (der sehr sehr ausgeprägt ist =D ) nicht mehr voll da. Nur so zur Info

endeHrju


Hallo JT2006

Hin und wieder leide ich an den gleichen Symtomen wie du. Das Flimmern von den Augen, dass sich immer weiter ausbreitet und das gesamte Blickfeld einschränkt. Nach ca. 1-2 Stunden gehen diese Symtome wieder weg. Bei mir wurde eine sogenannte Augenmigräne diagnostiziert. Alle Symtome sind die einer Migräne; nur ohne Kopfschmerzen. Inzwischen lebe ich schon viele Jahr damit.

Lass dich untersuchen, glaube den Befunden der Ärzte und vor allem, prüfe nicht ständig, ob dein Blickfeld in Ordnung ist. Das führt nur zur Angst und Panik. Ich weiss wovon ich schreibe. Alles gute.

JLT2%00x6


Vielen Dank Ederju,

ich versuche wirklich mich abzulenken, aber es ist halt neu und ungewohnt. Wann hat es bei dir angefangen zu flimmern? Tritt das Flimmern zu bestimmten Anlässen auf? Verschwindet es wieder?

s#chEwin=delin-a


Habe da noch eine Frage zu dem Fleck, den du beschrieben hast. Habe ich das richtig verstanden, du siehst den Fleck oder Faden zuerst stehend im Fokus und dann verschwindet er ziemlich schnell, als ob er runterfallen würde? Wenn du dann wieder genau hinsiehst, ist er wieder da und das ganze wiederholt sich, stimmts? Du nimmst ihn eigentlich nur dann wahr, wenn du auf helle oder beleuchtete Flächen siehst, auf dunklen Flächen ist er nicht da?

Wenn es tatsächlich so ist, dann hast du eine Glaskörpertrübung, sog. mouches volantes (fliegende Mücken). Das ist harmlos! Sie entstehen durch Ablagerungen auf deinem Glaskörper, man nimmt sie mal mehr oder weniger wahr.

Ich nehme an, daß das nichts mit deinen Kopfschmerzen zu tun hat. Das ist wahrscheinlich eine andere Sache. Die, so denke ich, rühren eher von einer Migräne her. Ich habe das auch schon seit einigen Jahren. Wenn es das wirklich ist, mußt du dich leider damit abfinden. Aber es gibt Medikamente, die die Kopfschmerzen mildern. Gegen die sog. Aura kann man allerdings nichts machen.

Mein Rat: Geh zu einem Neurologen und laß dich gründlich untersuchen.

Dieses gehäufte Kranksein, von dem du geschrieben hast, tja, das erwischt einen nunmal. Der eine weiß gar nicht wie man Wartezimmer schreibt, und der andere duzt seinen Arzt schon fast. Mach dir deswegen mal keine Sorgen. Ich glaube deine Verfassung rührt von deinen eigenen Gedanken nämlich ernsthaft krank zu sein. Versuch dich mal davon freizumachen

Allerdings, so leid es mir tut, kann (ich betone: KANN) das ganze auch psychische Ursachen haben und die bemerkt man manchmal selber gar nicht.

Aber einen Schritt nach dem anderen. Geh erst mal zum Neurologen!

Bis dahin, alles Gute

eederxju


Es gibt keine Anlässe für die beginnende Augenmigräne. Nach ca.

1-2 Stunden verschwinden die Probleme wieder.

Und denke dran. Schön die Nerven behalten, zur Untersuchung gehen, und wenn dort nichts gefunden, die Sache als gegeben hinnehmen.

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