» »

Starke innere Unruhe

S4ava9x9 hat die Diskussion gestartet


Laut meines Neurologen habe ich eine neurotische Depression, generalisierte Angststörung. Habe viele Medikamente ausprobiert, aber irgendwie schien mir keins zu helfen. Nehme seit längerem Opipramol (Antidepressiva) (weiss aber auch nicht ob mir das hilft.) Ausgebrochen ist bei mir alles vor ungefähr 8 Jahren (seit dem Punkt habe ich mich wirklich krank gefühlt, habe auch da schon das Gefühl gehabt, dass ich nicht so schnell gesund werde.) Vorher hatte ich natürlich auch schon Ängste, aber es ist halt nicht aufgefallen, habe mich nie für krank gehalten.

Musste vor 8 Jahren mein Studium abbrechen. Konnte mich einfach nicht mehr vor die Bücher setzen, die innere Unruhe war zu groß, Angst- und Panikattacken, Atemnot, Schlafstörungen etc.

Das mit der Angst habe ich in den Griff bekommen, aber die quälende innere Unruhe nicht. Hatte früher sehr viel Stress, habe mich auch Leistungsmäßig stark unter Druck gesetzt. Wenn ich in Stress gerate (keine Stressresistenz mehr) oder arbeiten muss, kommt in mir starke innere Unruhe auf und blockiert mich. Wer hat ähnliches erlebt ?

War füher auch ein sehr guter Sportler habe oft trainiert, habe jetzt andauernd Halsschmerzen und bin schnell erschöpft.

Antworten
Ensthexr67


Vom Prinzip her sind Antidepressiva ja nicht schlecht, um einen mal wieder in die psychische Lage zu versetzen, die Probleme, die so um einen rum kreisen, anzuschauen, zu sortieren und das ein oder andere davon auch loszuwerden.

Aber meiner Meinung nach gehört zu ADs auch immer eine Therapie. Verhaltens- oder Gesprächstherapie. Hast Du sowas schon mal gemacht, oder wurde Dir das von Deinem Arzt geraten?

ADs sind für den Anfang gute Krücken. Aber sie beseitigen das Problem selbst nicht.

SEusi\6x8


Hallo,

ich nehme auch seit knapp einem Jahr Opipramol,habe auch ne Angststörung!

Fing alles mit Herzrasen und Muskelzucken an,dann mal Dieses,mal Jenes!Mittlerweile geht es mir auch soweit besser,nehme 15 mg Opipramol zur Nacht,aber abends habe ich oft ne auch eine Unruhe in mir ,bin auch dann leicht kribblig in den Beinen und ich merke,dass ich komisch atme!

Tagelang ist es gut,dann geht es wieder los!

Dann muß ich mich irgendwie ablenken,es hört auch dann auf,aber auch ,wenn man sich etwas vornimmt,dann geht es gerade oft los!

Ich weiß auch nicht,ansonsten geht es mir gar nicht schlecht,aber das kommt immer mal wieder!!!

Hast Du denn auch Herzklopfen usw.?

Andere Symptome ???

Liebe Grüße,

Susi

S ava9C9


Psychotherapie habe ich auch schon gemacht, war schon 6 Wochen stationär, hat aber nicht sehr viel geholfen, so eine chronische psychosomatische Erkrankung bekommt man eben nicht so schnell weg. Mache auch seit ungefähr 5 Jahren Verhaltens- und Gesprächstherapie bei einem Therapeuten. Hilft aber irgendwie nicht richtig. Nur geringe Besserung.

@ susi:

ja, alles gehabt, Herzklopfen, erhöhter Ruhepuls, Atemnot, Schlaffstörungen etc., aber die Sachen habe ich hinter mir bzw. beachte Sie gar nicht mehr bzw. machen mir keine Sorgen mehr nur diese verdammte innere Unruhe. Hat sich aber auch ein bisschen gebessert.

15 mg Opipramol ? Sind das Tropfen. Nehme 150 mg am Tag in Tablettenform.

Bnanzkz


Eventuell nen neuen Therapeuten suchen?

MNiri(sfxad


Ist die Schilddrüse eindeutig ok? *:)

Dnebo.29


Ich kenne das auch nur zu gut. Leide seit 1999 an Angst- und Panickattacken. Ich habe auch erst Psychopharmaka genommen, aber nachdem ich den Eindruck hatte, das es nichts hilft abgesetzt. Ich nehme seit 2000 keine Medikamente dagegen. Die Krankheit ist bei mir Phasenweise, mal besser, mal schlechter. Auch eine pych. Therapie hat nicht wirklich was gebracht. Die Therapeuten geben zwar gute Ratschäge, aber die in der gewissen Situation umsetzen ist immer schwer. Zur Zeit ist wieder so eine Phase, in der es mir schlecht geht. Seit Anfang Oktober geht es mir fast jeden Tag schlecht, erst die üblichen Winterdepressionen, dann fällt man in ein tiefes Loch, aus dem man kam raus findet. Heute ist auch wieder ein Tag, an dem ich nicht weiß, wohin mit meinen Gedanken. Ablenkung ist da die beste Lösung, zumindest meistens.

Ich denke jeder muß den Weg finden, der für ihn am besten zu bestehen ist.

Kopf hoch, nur die Gedanken spielen einem ein schlechtes Spiel.

Nicht gegen die Angst kämpfen, sondern lernen mit ihr umzugehen. Ich weiß, es ist leichter gesagt wie getan. Aber andere haben auch einen Weg da raus gefunden, warum also nicht auch wir !!!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH