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Faszikulationen (Muskelzuckungen) und Müdigkeit

DPaniqVuxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

normalerweise lese ich hier lieber als etwas zu schreiben, aber ich muss jetzt einfach mal alles aufschreiben.

Vor etwa einem halben Jahr haben bei mir die kleinen Muskelzuckungen angefangen (Faszikulationen). Erst in den Waden, dann im Oberarm und mittlerweile eigentlich überall, auch am Hals und am Auge. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt gerade mit meinem Studium angefangen habe und dazu ziemliche Angst vor einem Hirntumor hatte, weil ich immer so schreckliche Kopfschmerzen über dem Nacken hatte (was ich mittlerweile als Spannungskopfschmerz und HWS-Probleme akzeptiere).

Aber die Faszikulationen haben leider nicht aufgehört. Manchmal habe ich gar keine, manchmal hab ich sie den ganzen Tag. Ich muss aber sagen, dass ich sie bei Beschäftigung nicht habe, bzw. nicht spüre.

Seit ein paar Tagen habe ich dann beim Liegen einen leichten Schwindel beim Augenschließen und meine eine Gesichtshälfte kribbelt. Außerdem bin ich sehr müde, muss mich mittags hinlegen - was ich früher nie gemacht habe.

Das alles hat mich so beunruhigt, dass ich zum Hausarzt gegangen bin und eine Überweisung zum Neurologen bekommen habe, wo ich übermorgen hingehe.

Ich würde gern wissen ob es anderen auch so geht. Ich bin auf jeden Fall etwas hypochondrisch veranlagt (sagt man das so ;-) ), aber andererseits kann man sich das alles doch nicht einbilden oder? Ich bin eigentlich ein total lebensfroher Mensch, aber seit diesem halben Jahr bin ich total verändert.

Dazu kommt, dass ich vor ein paar Wochen ganz plötzlich eine allergische Reaktion hatte, wobei mir die Unterlippe anschwoll (Quincke-Ödem). Vorher hatte ich noch nie eine Allergie.

Als meine Hausärztin dann fragte ob die Faszikulationen mit Schwäche verbunden seien habe ich es verneint, danach natürlich aber andauernd das Gefühl, dass ich das doch habe und achte auf jede Bewegung.

Natürlich habe ich Angst vor MS, ALS und was man eben so kennt. Und ich hoffe auch, dass mir diese vielleicht übermorgen genommen wird.

Ich freue mich über jede Antwort. Vielleicht gibt es wirklich einige, denen es auch so geht und die mich aufmuntern können.

Liebe Grüße,

Dani

Antworten
M-arteRn (k19A9374x)


Hallo Danique,

ich hatte vor Weihnachten 05 auch das Problem (Angst vor Hypophysenadenom). Im gleichen Zeitraum begannen bei mir die Muskelzucken und diese Müdigkeit. Nach kurzen Internetrecherchen bin ich natürlich auch ALS und co. gestoßen. Ich konnte danach nur noch an diese Krankheiten denken und hab mich schon an Atemnot sterben sehen. Ich war selbstverständlich auch beim Neurologen und hab alle möglichen Untersuchungen durchführen lassen. OHNE BEFUND

Nach einer Antidepressivabehandlung von drei Monaten kann ich dir sagen, dass die Muskelzuckungen deutlich zurück gegangen sind.

Es gibt diese Gutartigen Muskelzuckungen also wirklich. Schau dir doch einfach mal die anderen Beiträge dazu an.

LG

Marten

Djaniq;ue


Danke, Marten!

Ich lese hier auch schon sehr viel und das beruhigt.

Aber trotzdem muss man sich dann doch selbst Gewissheit verschaffen!

Vorallem, weil man auf jedes kleine Signal seines Körpers achtet.

Das ist so anstregend!

Liebe Grüße,

Dani

SrtarkZ-bl.ei4bxen


hmmm

also ich hab das mirt dem zucken seit zwei jahren ich hatte es erst am hals jetzt nur noch ganz selten hab s eher am unteren augen lied ab und zu und am häufigsten am ober arm und den beinen also ich hab zwar auch panik aber mittlerweile lach ich nur noch drüber und schaus mir einfach an wenns zuckt sieht erstens lustig aus und zweitens hörts bei mir dann schneller wieder auf wenn ich dabei zu schau ^^ also mach dir nich zuviel den kopf freunde von mir haben sowas schon ihr ganzes leben lang und leben immer noch aber viel glück beim neuro und gib mal bitte eien erfahrungs bericht ich möchte nämlich evt auch dahin hab aber leider leider immer mehr schiss vor den weiskitteln als vor den krankheiten

cuu

Dwanixque


Hallo stark-bleiben =)

Also hier mein Bericht:

Ich war heute Mittag für ein Uhr bestellt, der erste Eindruck von der Praxis war nicht so toll und es war alles sehr hektisch.

Dann wurde ich aufgerufen und der Neurologe war wirklich total nett. Er hat sich alles genau angehört, mich nach Symptomen befragt und dann erstmal so untersucht. Gleichgewicht, verschiedene Reflexe getestet, meine Muskeln usw. War wirklich nicht schlimm.

Dann hab ich ein EEG gemacht bekommen (Hirnströme), das ist auch nicht schlimm, dauert auch nicht lange. Danach haben wir alles besprochen und er hat mir gesagt, dass das EEG total normal ist und Faszikulationen auch TOTAL GRUNDLOS auftreten könne, meistens eben wenn man Stress hat oder so. Meistens sind es ja Menschen, die sowieso eher ängstlich sind (was wir ja wohl sind, sonst würden wir nicht immer hier rumsurfen.. ;-))

Ich bekommen nächste Woche noch ein MRT vom Kopf und der Halswirbelsäule gemacht um Entzündungen auszuschließen.

Davor hab ich gar keine Angst, muss ich sagen, weil der Neurologe total nett war und mir alles gut erklärt hat. Er ist auch gleichzeitig Psychologe, was man total merkt und was ich sehr positiv finde.

Vielleicht erkundigst du dich nach verschiedenen Praxen in deiner Nähe und suchst dir vll auch einen Neurologen, der auch psychologisch was auf dem Kasten hat ;-)

KEINE Angst! Es ist doch viel besser Gewissheit zu haben als sich (sehr wahrscheinlich ja grundlos) Gedanken zu machen, oder?

Liebe Grüße

Dani

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