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Erfahrungen mit neuralgischer Schulteramyotrophie

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Vorneweg: Die Neuralgische Schulter-Amytrophie (oder auch Parsonage-Turner-Syndrom) kann sich sehr unterschiedlich äußern: Heftige Schmerzen bis zu 4 Wochen, evtl aber auch nur wenige Tage oder sogar Stunden. Die Lähmung kann unterschiedlich groß sein. Der Fall desjenigen Users, der seit 2 Jahren immer wieder Rückfälle hat, tut mir besonders leid. Das ist aber eine Ausnahme.

PTS ist selten. In den USA zum Beispiel haben es nur ca 1,5 Personen von ca. 100.000. Überwiegend jüngere Erwachsene. Ich selbst bin 25, männlich.

Mein Krankheitsverlauf:

- Morgens beim Aufwachen höllische Schmerzen in der rechten Schulter.

Am 2. Tag zum Orthopäden: Der stellt eine falsche Diagnose ("verkalkte Schulter". Das war zwar nicht unzutreffend, das haben aber sehr viele, und hatte nichts mit meinen Schmerzen zu tun). Schmerzmittel wollte er mir nicht verschreiben, weil die ungesund für den Magen seien. Vielen Dank auch.

- Am 3. Tag unter stärksten Schmerzen zu einem Choritherapeuten (Spezialist für Physiotherapie) gerannt.

Der diagnostizierte eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter. Das hätte zu diesem Zeitpunkt auch sein können, was die Symptome anging.

Ich rufe den Orthopäden an und erzähle ihm sehr diplomatisch, was sein Kollege sagt. Der Orthopäde reagiert patzig und bleibt bei seiner Diagnose, "Dann entscheiden Sie sich halt, zu wem Sie jetzt gehen."

-Am 5. Tag ist die Schulter plötzlich innerhalb weniger Stunden gelähmt. Ich kann den Arm nicht mehr heben und strecken, die Außenrotation hat kaum noch Kraft. Ich rufe den Vater eines Freundes an, der Neurochirurg ist; der vermutet am Telefon gleich Parsonge-Turner-Syndrom.

-Einen Tag später zeige ich meinem Chirotherapeuten die Lähmung. Der revidiert angesichts dessen seine frühere Diagnose, wartet noch ein paar Tage ab und schickt mich dann dringend zu einem Neurologen. Dieser führt ein EKG durch, misst also die Nervenaktivität in den Schultermuskeln, und diagnostiziert eine Nervenentzüngung: PTS oder Neuralgische Schulteramytrophie.

Er verschreibt das Schmerzmittel Urbason (Cortison), 3 Wochen lang 100 mg pro Tag. Dazu Magenschutz-Tabletten. Bereits nach der ersten Tablette sind die Schmerzen betäubt, ich bin nach anderthalb Wochen endlich schmerzfrei.

-Nebenwirkungen des Cortisons bei mir: etwas Gewichtszunahme, starke Akne auf Schulter und Rücken, sehr starke Schlafstörungen. Aber keine Schmerzen, und deshalb würde ich es jederzeit wieder nehmen.

-4 Wochen nach Schmerzbeginn setze ich das Medikament ab und bin schmerzfrei. Kompletter Muskelschwund in der Schulter. Jetzt Physiotherapie, und FLEIßIG üben zu Hause!!! Es dauert lange, aber es wird. Bei fast jedem. Man muss dafür arbeiten.

Diesem Orthopäden habe ich bei Gelegenheit meine Lähmung gezeigt, - er fiel aus allen Wolken und schrieb sich die Diagnose gleich auf; er hatte noch nie davon gehört.

WAS ICH RATE:

-Keinem Arzt blind vertrauen. Zu mehreren gehen, wenn man zweifelt oder es nicht besser wird. Seltene Krankheiten werden oft nicht gleich erkannt. Sich selbst informieren, im Internet etc.

-Die Ursache von PTS ist offiziell unbekannt. Ich kann nur sagen: Ich war direkt vor der Erkrankung extremem psychischen Stress ausgesetzt. Würde einen Zusammenhang nicht ausschließen.

Von genetischen Ursachen ist nichts bekannt. Aber meine leibliche Tante hatte auch PTS. Auch sie war in dieser Zeit großer seelischer Belastung ausgesetzt.

wtiqngx70


das mit dem schweren psychischen Stress während der ersten Symptome dieser neuralgischen Schulteramyotrophie kann ich übrigens auch bestätigen! - so als hätte man nicht schon genug Probleme streikt dann auch noch die Schulter....

Schöne Weihnachten auch..

Heimb.eeFrlin4x0


Hallo,

bei mir ist es derzeit noch akut, aber ich hatte viel Glück im Gegensatz zu einigen Leidensgenossen, da die Krankheit sehr schnell erkannt wurde. Hier meine Erfahrung:

Anfang August hatte ich einen viralen Infekt, der 4 Tage anhielt. In der Nacht zum 5. Tag wurde ich durch starke Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich wach, die im Tagesverlauf immer weiter zunahmen. Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol, heißes Bad, Heizkissen - nichts half :°( Gegen Abend waren die Schmerzen so wahnsinnig schlimm und wurden zudem von Lähmungserscheinungen/Taubheitsgefühlen in beiden Armen begleitet, dass ich mich per Taxi ins Krankenhaus (mit orthopädischer Abteilung, da ich dachte, einen Halswirbelsäulen-Vorfall (HWS) zu haben) habe bringen lassen. Wurde dort sofort stationär aufgenommen und mit Schmerzmitteln und Musaril (Tetrazepam) vollgepumpt, um überhaupt schlafen zu können. Im Verlauf des 7-tägigen Aufenthaltes und Anfertigung von Röntgen und MRT wurde festgestellt, dass kein HWS-Problem vorliegt.

Einer der Orthopäden war so clever, einen Neurologen hinzuzuziehen, der mich gründlich untersucht und zahlreiche Fragen gestellt hat. In Verbindung mit dem vorangegangenen viralen Infekt lautete die vorläufige Diagnose dann auf "Neuralgische Schulteramyotrophie" :-o Zwecks Erhärtung der Diagnose hat dieser mich in ein KHS mit neurologischer Abteilung überweisen lassen.

Dort wurden zahlreiche - auch sehr schmerzhafte >:( - Untersuchungen, z.B. Elektromyographie, Rückenmarkspunktion, NLG durchgeführt. Hierdurch konnte die Diagnose bestätigt werden. Während meines 7-tägigen Aufenthaltes wurde ich mit Valoron-Tropfen (ultrastarkes Schmerzmittel), Musaril-Tabletten (Tetrazepam zwecks Ermöglichung von Schlaf) und Prednisolon (Cortison, gegen die Entzündung der Nerven) behandelt.

Nunja, zurückblickend kann ich sagen, dass ich die Zeit im Krankenhaus eigentlich zu 99% zugedröhnt war. Aber zumindest waren die Schmerzen auf einem erträglichen Level und obendrein habe ich jeden Physio und Massagen bekommen, was auch sehr hilfreich war.

Nach insgesamt 14 Tagen KHS (was bei frühzeitigerer Diagnose eigentlich nicht nötig gewesen wäre, aber da die Krankheit selten ist, wollten die Ärzte sicher gehen und mich aussagemäß zudem als eine Art Versuchskaninchen :[] behalten). Naja, sei's drum, Hauptsache es wurde erkannt und richtig behandelt. Mag mir gar nicht vorstellen, wie die vorstehenden Leidensgenossen das jahrelang ausgehalten haben... ":/

Bei meiner Entlassung aus dem KHS wurden mir Valoron-Tropfen, Musaril-Tabletten, Amitrytpilin-Tabletten und Prednisolon-Tabletten (Cortison, beginnend mit 80mg und im Laufe 1 Woche auf 10mg abnehmend) verschrieben, zusätzlich 2x die Woche Physio zwecks Kraftaufbau. Die Medikamente habe ich 1 Woche lang genommen und war danach praktisch schmerzfrei :)= Ich denke, das Cortison hat am meisten geholfen. Das Amytriptilin (= Antidepressivum) war dazu da, dass das Gehirn die Schmerzen nicht als "Dauerzustand" abspeichert. Aber da ja bei mir alles recht zügig erkannt und behandelt wurde, denke ich, dass das nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die Valoron-Tropfen und das Musaril habe ich sehr vorsichtig dosiert - wenn man sich die Nebenwirkungen anschaut, wird einem Angst und Bange. Nach 1 Woche Einnahme hatte ich dann auch "viel Freude" an den Nebenwirkungen... Alpträume, Ausschlag, Schwindelgefühle, extreme Stimmungsschwankungen, Verstopfung, Harndrang... Aber das ist jetzt alles Geschichte ;-)

Heute mache ich jeden (!) Tag 1 Stunde Übungen mit dem Theraband (geniale Erfindung! Angefangen habe ich mit gelb (*seufz*), bin jetzt bei rot und fange nächste Woche mit blau an...tschakkaaah ;-) ) und bestimmte Übungen, die mir mein Physiotherapeut gezeigt hat. 2x die Woche habe ich zusätzlich Physio (insgesamt 12 Behandlungen). Ich bin nun schmerzfrei und die Kraft in den Armen nimmt jeden Tag ein kleines bisschen mehr zu... muss halt Geduld und Disziplin haben. Aber ich denke mal, bis spätestens November ist mein Urzustand wieder hergestellt :-)

Ich hoffe, mit meinem Bericht anderen Betroffenen Mut zu machen - und auf jeden Fall empfehlen bei starken Schmerzen (eigentlich egal wo) auf jeden Fall zum Neurologen zu gehen!! Schaden tut's mit Sicherheit nicht; in meinem Fall wars jedenfalls die Rettung! o:)

Also Kopf hoch: diese Krankheit ist übel, aber heilbar - und bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung sogar relativ schnell. Insgesamt, also inklusive Krankenhausaufenthalt, war ich vier Wochen krank geschrieben - kommenden Montag fange ich wieder an. Und freu mich sogar drauf, weil das auch ein Zeichen der Gesundung ist :-D ) Hatte halt anfangs - teils auch medikamentenbedingt - heftiges Kopfkino, weil man halt net weiß, woher die Krankheit eigentlich genau kommt und wie lange die Heilung dauert. Naja, in meinem Fall wars wohl dieser virlae Infekt (bin übrigens auch auf HIV und Hepathitis getestet worden - alles negativ) und die Heilung hängt meines Erachtens davon ab, wie rechtzeitig die Krankheit erkannt wird.

NUi1chtVe|rzagexn


Hallo zusammen *:) ,

ich hab mal wieder nach dem Stichwort "Neuralgische Schultermyotrophie" gesucht und bin auf diese Seite gestossen. Mir ist die o.g. Sache 2003 oder 2004 passiert, wie folgt: ca. 2 Tage unerträgliche Schmerzen im Arm und später in der Schulter. Dummerweise hab ich gar nichts unternommen, ich glaube es war am Wochenende. Plötzlich dann war der Schmerz weg, ich atmete auf, doch...das Schulterblatt stand extrem ab, ich hatte keine Zugriff mehr auf den Muskel, der unter dem Schulterblatt sitzt. Das heisst, der Oberarm musste alles halten: so hat man natürlich kaum Kraft.

Daraufhin wurden dann Messungen gemacht (eine dicke Nadel wurde in den Oberarm und in die Schulter gesteckt, um die Muskelströme zu messen), die Diagnose stand. Es folgte der ganze Rattenschwanz mit Krankengymnastik u.s.w.

Jetzt haben wir 2010 :|N . Der Muskel unter dem Schulterblatt hat sich etwas regeneriert, aber nicht vollständig. Wenn ich ihn betätige, erfolgt ein fürchterliches "Schulterkrachen" >:( und es tut weh (natürlich nicht so wie am Anfang).

Jetzt meine Frage: wer hat auch dieses Schulterkrachen? Und wenn ja, wie kann man es wieder loswerden? Durch Training habe ich es nicht geschafft...

Bin gespannt auf Euer Feedback... :-)

M)atte1sx_D


Na dann stelle ich mich mal als ersten Fall in 2011 vor:

Begonnen hat es vor gut drei Wochen mit einer leichten Zerrung im Nacken, geradeso als habe man "schief" gelegen. Die Schmerzen im Nacken wurden stärker und verlagerten sich in die Schulter. Dort trafen sie sich äußerst konzentriert in einem einzigen Punkt. Wenn man die Hand auf die eigene Schulter legt, fast man mit dem Zeigefinger genau dort hin. Dort brannte es wie mit einer Nadel gestochen.

Dann begann der Schmerz in den Oberarm abzustrahlen. Auch wieder auf einen Punkt konzentriert und wie durch die heiße Nadel gestochen. Mein Arzt hatte leider gerade Ferien und in der Folgewoche musste ich zur Fortbildung, die ich unter keinen Umständen verpassen wollte. Ergo durchhalten.

Kein Schmerzmittel half. Ibuprofen 400, 600, Novalgin, Acoxia, alles sinnlos und nur gut, um die Leber zusätzlich zu belasten. Die Nächte waren der Horror. Immer nur 2-3 Stunden Schlaf.

Beim Lehrgang teilte ich mein Zimmer mit einem Physiotherapeuten. Der gab aber sehr schnell auf und meinte ich solle dort vor Ort mal einen Arzt aufsuchen. Gesagt, getan. Eine sehr kompetente Ärztin (Manualtherapeutin, TCM) überwies mich nach kurzem Check zum MRT.

Nach einer Woche Schulung kam ich dann in die Röhre, Befundlos. Dann kam endlich mein "richtiger" Arzt aus dem Urlaub. Er ist Chirurg und Chiropraktiker. Nach drei Griffen, wusste er, dass da was im Busch ist. Er tippte auf Dicitis oder Borreliose und wies mich stationär ein.

Nun liege ich seit zwei Tagen in Frechen in der neurologischen Klinik unter den Fittichen von Chefarzt Dr. Bleistein. Heute Morgen diagnostizierte er die Neuralgische Schulteramyotrophie. Nur wenige Entzündungswerte im Blut, keine Hinweise im Nervenwasser. Er ließ mich meinen Oberkörper freimachen und die Arme ausgestreckt gegen die Wand stemmen. Dann drückte er mir zwischen die Schultern. Ergebnis war ein deutlich abstehendes Schulterblatt. Alles passt zusammen.

Nun liege ich hier auf Station und lese was mich erwartet. Lähmungen habe ich noch keine. Die Schmerzen noch leicht latent, bis teilweise in kurzen Attacken auch kräftiger.

Wenn ich gefragt werde, worin die Ursache liegen könnte, dann fällt mir nur auf, dass ich in der Zeit vor dem Beginn der Schmerzen eine monotone Tätigkeit immer und immer wieder ausgeübt habe. Schneeschippen mit einer normalen Schippe. Immer wieder mit Schwung Schnee unterschieben und im hohen Bogen wegwerfend. Ähnlich der Bewegung eines sensenden Bauers auf dem Feld.

Werde gerne den Verlauf hier immer mal wieder dokumentieren.

Allen Leidensgenossen viel Erfolg mit ihrer Therapie

MHatt~esx_D


Nochmal ich, genau eine Woche später.

Bin am nächsten Tag entlassen worden.

Therapie: Cortison, 1mg/KG eine Woche lang, dann ausschleichend jeden Tag 20 mg weniger, dazu einen Magenschutz. Als Schmerzmittel hat man mir Titidin verschrieben. Benutzt habe ich es nicht mehr, da der Schmerz nun weg ist. Hat insgesamt gut drei Wochen gewährt, ohne dass irgendein Mittel gewirkt hatte. Sporadisch noch mal ein leichter Abstrahler, aber nichts im Gegensatz zu dem, was man vorher erlebt hatte.

Zwei Tage nach meiner Entlassung überwies mich mein Arzt zur Absicherung der Diagnose noch zu einem Neurochirurgen. Dieser stellte aber ebenso die Gleichlautende.

Um die nun eingesetzt Lähmung des "Musculus serratus anterior" mal zu verdeutlichen, habe ich mal ein Foto im Web hinterlegt. Man kann sehr deutlich erkennen, dass das rechte Schulterblatt nicht mehr an den Korpus heran gedrückt wird.

[[http://www.matthiasdavid.de/DSC_3238.JPG]]

Bewegungsablaufe, die den rechtem Arm vornwärts nach oben heben sollen, sind nicht möglich oder nur mittels größter Konzentration und Willen.

Nun geht es an die Suche nach einem geeigneten Physiotherapeuten. Mit ihn will ich einen Plan erstellen, wie man die Beweglichkeit an besten erhalten kann und den Muskel wird aufbaut, bzw. den Abbau verhindert.

K2ev(oArg)


Hallo!

Auch ich habe eine Schulteramyotrophie. Seit Monaten heftigste Schmerzen und Lähmungen, der Zustand verschlimmert sich.

Zunächst habe ich den Zusammenhang nicht gesehen, aber nun doch:

Die Impfung gegen Hepatitis-B

mittlerweile ist das ärztlich so gut wie bestätigt.

Vielleicht mag der Eine oder Andere mal drüber nachdenken, ob er eine Impfung bekommen hat, bevor die Symptome auftraten.

Meistens stellen sich die Symptome erst Wochen oder gar Monate später ein und man vergisst einfach, daß man geimpft worden ist.

Im Krankenhaus wurde auch berichtet, daß dies nach Grippe und FMSE Impfungen durchaus bekannt ist.

Jeder, der sich an eine vorherige Impfung erinnert und das in Zusammenhang bringen kann, sollte das dem Paul-Ehrlich-Institut melden und auch dem Gesundheitsamt.

Ausserdem kommt die Berufsgenossenschaft und das Versorgungsamt für Schäden etc. auf.

Auch eine untypische MS kann mit diesen Symptomen begonnen haben und auf eine Impfung zurückzuführen sein.

Die Pharma-Industrie will wohl nichts davon wissen, aber wenn genug Verdachtsfälle gemeldet werden, können die auch nicht mehr daran vorbeischauen.

Mögliche Ursache ist nicht nur der Virus, der injiziert wird, sondern hauptsächlich Quecksilber und Aluminiumhydroxid, was fast jedem Impfstoff als Beschleuniger beigemischt wird.

Diese "feinen" Metalle heften sich nämlich an die Nervenzellen und machen dadurch den Körper kaputt.

Viele liebe Grüße

Kev(org)

Maattexs_D


Hallo beisammen,

Kev hat mich quasi daran erinnert, dass es mal wieder Zeit ist über den Verlauf zu berichten.

Ich habe in den Niederlanden einen ziemlich guten Physiotherapeuten gefunden. Er war von Anfang an der Meinung, dass es sich vermutlich um eine Fehldiagnose handeln könnte, da er spürte, dass der Muskel nicht gelähmt sei. Es gab aus seiner Sicht ein leichtes Feedback.

Er beseitigte fast streichelweise die Blockaden im Nacken und verordnete mir gezielte Bewegungsabläufe, die ich zu Hause täglich zu wiederholen hatte. Erst ohne Gewichte, dann mit und im Folgenden immer leicht gesteigert.

Was soll ich sagen, ich bin nach vier Monaten fast gänzlich wieder hergestellt. Hier als Beleg ein Bild meiner Schulterblätter:

[[www.matthiasdavid.de/DSC_3766_1.jpg]]

Das rechte Schulterblatt wird nun wieder deutlich sichtbar vom Muskel an den Körper gelegt.

Der rechte Arm arbeitet in der Aufwärtsbewegung immer noch leicht schwächer als der linke, aber angesichts der Fortschritte, wird es vermutlich nur noch kurze Zeit dauern, bis die Erscheinung Vergangenheit ist. Schmerzen habe ich übrigens nie mehr danach gehabt.

KZev(porgx)


Hey, Mattes !

Das sieht ja wieder echt gut aus bei dir, Glückwunsch !!! :)=

Bei mir ist die Situation leider noch nicht zum Stillstand gekommen :|N

Ich musste von Krankenhaus aus eine heftige Kortison-Therapie machen, daran bin ich fast Hops gegangen {:(

Ich stehe wieder auf den Füßen, aber mit meinem rechten Arm ist es schlimmer geworden, ich habe keinen Bizeps mehr und die obere Schultermuskulatur ist zurückgegangen. Es sieht so aus, als hätte ich eine Hägeschulter oder einen Haltungsfehler.

Der ganze Prozess hat nun auch links angefangen, ein Ende ist nicht in Sicht.

Mal abgesehen, daß ich meinen geliebten Beruf als Zahntechnikerin nicht mehr ausüben kann, kann ich auch meinen geliebten Dressurreitsport nicht mehr so betreiben, wie ich es gewohnt bin. Ich kann noch nicht mal mehr mein Pferd selber aufsatteln, beim Aufsteigen brauche ich Hilfe, weil ich mich nicht hochziehen kann. Ich fühle mich als Krüppel und wünsche mir, daß das Ganze endlich mal zum Stillstand kommt, vorher kann ja gar keine Besserung eintreten.

Die Physiotherapie, die ich mache, ist für mich so anstrengend, obwohl ich dabei so gut wie keine aktiven Bewegungen mache, daß ich danach völlig erschöpft bin.

Von Power-Frau zum Hilfsbedürftigen, das ist schon echt Krass :°_

fLincheYn71


Hallo,

ich habe die Diagnose: neuralgischer Schulteramyotrophie – vor 3 Tagen bekommen und muss sagen, ich bin echt verzweifelt...

meine Geschichte: genau vor einem Jahr im September 2010 hatte ich einen Bandscheibenvorfall HWS C5/6. Nach abraten von diversen Ärzten habe ich ihn nicht Operieren lassen. War sehr schmerzhaft und dauerte ewig. Im Juni 2011 wurde ich als gesund aus der Reha entlassen – und ich muss sagen ich fühlte mich auch echt fit.

Ich dachte nun habe ich alles übstanden. ;-D

Nun letzte Woche Donnerstag – kam ich morgens kaum aus dem Bett, ach hast dich wohl verlegen – dachte ich, da es sich anders, als der Bandscheibenvorfall anfühlte. Also ab zur Arbeit, Wärmflasche auf den Nacken – wurde aber nicht besser. ":/

Nun ging es los... Jede Nacht unter schmerzen aufgewacht, kaum bewegungsfähig aus dem Bett Paracetamol genommen und durch das Haus gelaufen, da von schlafen keine Rede mehr sein konnte. Nacken, Schulter Arm und Brust! rechts höllen Schmerzen

Ärztemarathon...

Neurologen gefunden und diese Diagnose bekommen.... innerhalb von den wenigen Tagen hat sich mein BRUSTMUSKEL komplett zurückgebildet, meine rechte Schulter kippt nach vorne und an den Armen fühle ich auch keine Muskeln mehr.

Ich bin noch in der Schmerzphase und kann mich unter Schmerzen NOCH bewegen. Aber laut Verlauf müsste ich wohl bald bei den Lähmungen ankommen – wovor ich echt PANIK habe.

Leider sind eure Beträge schon älter. Wie ist es euch weiter ergangen ??? Habt ihr Tipps, was ich machen kann, um es schneller wieder in den Griff zu bekommen??

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.

P8appax28


Wie wollen die Ärzte denn behandeln, nun da die Diagnose steht?

Bei mir brachte die Kortisontherapie (stationär) sofortige Besserung,

der Schmerzen und des Muskelverfalls.

K,ev(otrg)


Hey, @ all

ich will mich auch mal wieder melden. Ich hatte in der Zwischenzeit auch Lähmungen in den Beinen, besonders links und Schmerzen, die nicht auszuhalten waren. Zunächst wurde bei mir auch C4/C5 mit in Betracht gezogen, dann C6.... dann wurde, weil ich auch Atemlähmungen hatte und Schmerzen in der Brust mit Sensibilitätsstörungen, die sich sehr unspezifisch über meinen ganzen Körper verteilten für Liquor-Untersuchung und MRT vom Kopf wegen Verdacht auf MS :-o wieder ins Krankenhaus eingewiesen.

Die Untersuchungen brachten keinen Befund..... MRT vom Kopf hatte das "nette" Frechener Krankenhaus abgelehnt, obwohl es ausdrücklich auf der Einweisung stand.... naja, es gibt ja noch eine radiologische Praxis in dem Ort....

Auch war ich bei einer Sportmedizinerin, die mich Klassifizieren sollte. Die hat 2 Stunden lang mit mir Kraft-Tests durchgeführt und hat auch alle meine Probleme erkannt..... warum können das Neurologen nicht ???

Auf der Suche nach einem neuen Neurologen in meiner Nähe, bin ich auf einen Arzt gestossen, der mir mit wenigen Worten und winzigen Untersuchungen quasi Simulation unterstellt hat, dann meinte er aber, das könne ja nur C7 sein.

Witzigerweise kann ich meinen Hals völlig frei bewegen und auch völlig schmerzfrei.....

Ich finde leider kaum einen Arzt, der mir helfend unter die Arme greift, diesen Impfschaden unmißverständlich klarzustellen....

Meine Hängeschulter habe ich immer noch und Schmerzen auch, obwohl ich 2 x tägl. Tilidin 100/8 nehme und noch zusätzlich Ibuprofen.

Der neue Neurologe meinte, ich solle ein Antidepressiva einnehmen......

Ich bin seit der ganzen Geschichte unglaublich müde, habe Koordinationsprobleme, Sehstörungen, Durchfall seit der Kortison-Therapie, schwere Gedächtnisprobleme.... und dann noch Antidepressiva ??? all das, was ich ohnehin schon habe, wird dort auch noch in den unerwünschten Nebenwirkungen beschrieben.... dadurch wird dann alles nur noch schimmer, oder wie?!

Ist der nächste Schritt dann die Einweisung in die Psychiatrische Klinik ??? ?

Ich kann es nicht fassen.....

Leider kann ich nichts Positiveres berichten, es ist bei mir keine Heilung in Sicht :|N

liebe Grüße

und bleibt stark !

MKatStesx_D


Kev(org),

wie läuft´s?

Denke seit deinem letzten Post immer mal wieder an dich. Licht am Ende des Tunnels?

Um es in deinen Worten zu sagen: BLEIB STARK!

Grüß

Mattes

fdincxhen7x1


ich wollte mich nur mal wieder melden!

die lähmungen sind weg. mein brustmuskel ist leider noch "verschwunden" – meinen arm kann ich noch

nicht wieder ganz hoch bekommen, aber ich habe keine schmerzen mehr – dafür aber leider noch dieses irre kribbeln im

arm, als ob er den ganzen tag eingeschlafen ist.... aber nur noch der untere und die hand :-)

mein arzt sagt, dass er noch nie gehört hat, dass es bei jemanden so schnell besser geworden ist!!

nächste woche fange ich wieder an zu arbeiten ;-D

und ich freue mich irre :-)

ich war jede woche 2-3mal zum rehasport, stromtherapie und krankengymnastik – und ich muss sagen, es hat mir echt

geholfen – vor allem den kopf freizukriegen – denn es schlägt einen doch ganz schön auf die seele, wenn auf einmal der

arm gelähmt ist und man nicht weiß, ob man ihn jemals wieder bewegen kann.

aber hier an alle – die eventuell diese diagnose jetzt erst erhalten haben: immer den kopf hoch :)z

nach kanpp 3 monaten fange ich die wiedereingliederung an – am anfang hätte ich damit NIEMALS gerechnet.

ich wünsche auch allen ein frohes neues jahr – und vor allem gesundheit

lg

gEansTt73xer


hab jetzt nicht den kompletten Treat verfolgt, aber hatte im Schulterbereich auch unerklärliche Schmerzen.

Ich bin 39 und mein lebenlang kerngesund. Nach einer ich meine es war ne Hepatitis Impfung habe ich ein Pfeiffersches Drüsenfieber gehabt und direkt im Anschluß hatte ich starke Schmerzen in der Schulter und auch Lähmungserscheinungen incl. Muskelrückbildung.

Nach Fast einem Jahr und regelmäßigem "Muskelreiztraining" gingen die Beschwerden langsam zurück und der Muskel wurde wieder vollständig hergestellt.

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