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Seltsame Kopfschmerzen, Druckgefühl, Benommenheit

mxono6chroxme hat die Diskussion gestartet


Halle alle zusammen!

Habe seit geraumer Zeit (> 2 Jahre) regelmäßig ganz eigenartige Kopfschmerzen (Druckgefühl auf der Stirn, Nase, teilweise am Hinterkopf und seit neuestem zieht das ganze auch irgendwie in die Augen rein). Sind keine richtigen Schmerzen, eher vergleichbar mit dem Gefühl, wenn man den ganzen Tag einen Helm oder eine Kappe aufhatte und die dann am Abend runternimmt und immer noch den Druck spürt. Teilweise krieg ich aber die Augen kaum mehr auf und irgendwie fühl ich mich dann auch teilweise ein wenig benommen (zumindest in meiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt).

Diverse Ärtze hab ich schon aufgesucht, bisher jedoch leider ohne Conclusio - die letzte Neurologin meinte mangels Diagnose müsse es wohl psychogen sein und hat mir Citalopram und später Efectin verschrieben (was die Beschwerden subjektiv nicht wirklich stark beeinflußt hat). In der Früh treten die Schmerzen kaum auf, kommen eher Nachmittags bzw. abends - eher im Sitzen als im Stehen. Soweit mal meine Beobachtungen - hat irgendwer eine Idee?

Antworten
sYtef8fen*342x66n


kenne ich

Hi,

ich würde mal auf Depression tippen zusammen mit Panik-Attaken. Bei mir fing das alles vor ca. 3 Jahren genauso an. Druck im Kopf, Kopf fühlt sich schwer an, verkrampfter Nacken und das Gefühl, dass man sich, wenn man längere Zeit seinen Blick auf etwas fixiert, sich im Kopf verkrampft.

Wie schaut es bei dir gefühlsmäßig aus? Lustlos, traurig.....ein Gefühl von Trauer?

VG Steffen

hGolizmMichexl


Hast Du diesen Druck bzwSchmerzen täglich,kannst Du Sie kontrollieren oder kommen und gehen Sie wann Sie wollen??

TYorkxler


Hoi!

wenn ohne Befund, dann kann das ja nur psychosomatisch sein,

schon klar ...

Habe seit 3.5 Jahren genau die gleichen Symptome wie Du und eine Ärzte-Odyssee hinter mir (waren auch 3 Neurologen darunter), keiner konnte mir helfen; mal ein anderer Ansatz - beobachte Dich mal selber: wie sieht das bei Dir mit Deinen Augen aus? Kneifst Du die Augen zusammen, um besser sehen zu können? Trägst Du eine Brille bzw. Kontaktlinsen und passen die von der Sehschärfe noch? Arbeitest Du viel am Computer? Arbeitest Du konzentriert und beisst auf die Zaehne bzw. saugst an den Zaehnen? Beisst Du nachts auf die Zähne? Schläfst Du gut? Wie sieht das mit Deiner Körperhaltung aus? Verkrampfst Du im Nacken? Verkrampfst Du im Stirnbereich? Hast Du sonst irgendwelche kuriose "Maröttchen", die zur Anspannung der Muskeln im Kopfbereich führen? Hat schon mal jemand Deine Wirbelsäule/HWS auf Verspannungen untersucht? Trinkst Du ausreichend den Tag über?

Ein Physiotherapeut hat mich drauf gebracht: ständiges Beissen oder Saugen an den Zähnen (als Folge von Konzentration oder Anspannung/Stress?) führen zu Durchblutungsstörungen im Kopf, da durch Anspannung der Muskeln im Kieferbereich die abführenden Gefässe eingeklemmt werden, d.h. es gibt einen Blutstau im Hirn, die Folgen sind Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel; der 1. und 2. Wirbel der HWS spielen insbesondere bei der Durchblutung des Hirns eine wichtige Rolle, der 2. Wirbel ist für die Augen zuständig - sitzt dort etwas nicht richtig, kann u.U. die Sehfähigkeit beeinträchtigt werden, die man dann durch Zusammenkneifen der Augen wieder zu korrigieren versucht -> Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, schmerzhafte Verkrampfung der Muskeln im Kopfbereich sind die Folge; hab das bei mir selbst beobachtet - über Nacht kam die Entspannung und die Symptome waren morgens (fast) weg, aber kaum bei der Arbeit am PC gesessen gings wieder los und ich hatte "den Helm" auf ...

Lass den Kopf nicht hängen!

Der Torkler

SDchwyin*dlerVin2x8


@ Torkler:

Und was hast Du dagegen unternommen? Massage? Atlasprofilax? Beissschiene? Job wechseln? Bin glaube ich auch so ein Patient...

l!uckix81


Hallo

bin so froh das ich Leute gefunden habe denen es genauso geht. Ich werde bald noch verrrückt. Kann mich kaum noch auf meine Arbeiten konzentrieren... Ständig dieser Druck im Kopf und mir ist seit letzten Samstag besonders schwindelig (vorher auch schon aber nicht so krass wie seit 5 Tagen) Werde z. Zt. auch von Arzt zu Arzt geschickt aber keine findet was. Nächste Woche muss ich zum Gleichgewichtstest...Hat jemand schon mal so einen Test gemacht? Wenn ja wie läuft er ab?

hzolzmxichel


Also ich habe auch so ziemlich alles durch habe einen wirklich guten Physiotherapeuten der meinte meinen Atlas wieder richtig gesetzt zu haben und das meine Verspannungen im oberen Halswirbelbereich wieder gelöst sind.Habe sogar mein Schlafzimmer mit sämtlichen Elektrosmog gesäubert usw.usw.Ich kann mir selber eigenlich nur 3 Dinge vorstellen entweder noch unentdeckte Muskuläre Probleme,ein unenddeckter Virus oder Fehlsteuerrung des vegetativen Nervensystem.Ich bin ein wirklich positiv denkender Mensch will unbedingt meine Symptome bekämpfen,mache wieder regelmässig und intensiv Ausdauersport,versuche möglichst selten im Büro sowie in der Freizeit zu verkrampfen,ernähre mich ausgewogen,trinke kein Alkohol mehr,doch diese Mist Spannung im Kopf sowie Augen und Ohren bekomme ich nicht gelöst.Sobal ich morgens aufstehe und der Körper in Wallung gerät fängt dieser Druck an.Er verteilt sich den Tag über mit unterschiedlicher Stärke ohne,dass ich es beeinflussen kann.Über Nacht merke ich nichts kann entspannen aber wieso dann beim aufstehen die Symptome täglich wieder kommen ist mir weiterhin ein Rätsel.uf alle Fälle habe ich eins festgestellt in den 2 Jahren meiner Probleme,die Schmerzen bzw.der Druck hat sich in der Intensivität nie verschlimmert.

S3chn(uff,i_23f1177


Hi *:)

Ich tippe bei Dir ganz stark auf Spannungskopfschmerzen. Google mal danach. Ich hab durch´s Zähneknirschen ziemliche Nackenverspannungen, dumpfen Druck am Hinterkopf, in der Stirn und teilweise zieht mir das zwischen den Augen in die Nase. Typisch für diese Kopfschmerzen´ist, daß sie bei Bewegungen nicht schlimmer werden, sondern als gleichbleibend dumpf drückend sind. Auch das Helmgefühl ist typisch für den Spannungskopfschmerz.

Lb Grüße und gute Besserung...

hHolZzmiEchel


@ Schnuffi

Und was machst Du gegen den SpannungskopfschmerzSpannungskopfschmerzKönnen denn Spannungskopfschmerzen so viel andere Symptome verursachen wie Augen,Ohrendruck ,Muskelzuckungen,Unwohlsein usw.

hUolzm*ichexl


@ Nachtrag

Und wie kann es sein das Spannungskopfschmerzen täglich auftreten irgendwann entspannt sich der Körper doch auch mal z.B.Nachts oder nicht ??

SVchn+uffiP_a23117x7


Hi :-)

Man sollte meinen, daß der Körper sich nachts entspannt. Doch bei mir kommen die ganzen Verspannungen von der Nacht bzw. vom nächtlichen Zähneknirschen. Da verspannen bzw. verhärten sich so dermassen die Muskeln, Nacken, Kiefer-Kaumuskulatur, HWS..etc. Ich war immer ziemlich agressiv, wie gesagt ich hatte immer das Gefühl, als habe ich einen Helm auf. Druck am Hinterkopf und Druck auf der Stirn, teilweise bis in die Nase. Und ich hab immer das Gefühl, daß ich dann nicht richtig sehen kann - ungenau eben. Kann mich dann nicht richtig konzentrieren, mir ist schwindelig (wie leicht besoffen). Wenn man überlegt, daß man beim Zähne aufeinanderpressen bis zu 300kg bewegt werden, dann kann man sich vorstellen, wie nach ein paar Tagen die Muskeln leiden. Und wenn das immer so weitergeht, können die Muskeln sich eben irgendwann nicht mehr selbst entspannen, weil die Verhärtung irgendwann zu gross ist.

Aber googlet doch einfach mal nach Spannungskopfschmerzen und deren Symptomen.

Hoffe, ich konnte Euch helfen...

SKchnufSfir_2311x77


...noch was vergessen...

Es gibt die progressive Entspannungsübung nach Jacobsen (so heisst der glaub ich). Man spannt nacheinander alle Muskeln im Körper an und lockert sie danach. Somit fängt der Körper wieder an zu lernen, was Verspannung/Verhärtung und Entspannung ist.

Mir haben 6 Sitzungen bei der Krankengymnastik wahre Wunder gewirkt. setz Dich z.B. ganz gerade auf einen Stuhl, Beine im 90° Winkel, Schultern nach hinten, Rücken durchgestreckt, Kopf hoch. Bleib so mal 5 Min. sitzen und entspanne danach Deine Muskeln. Das tut zwar die ersten Male saumässig weh (mir zumindest), aber nach 1 Woche ging´s mir blendent. Habe das natürlich zu Hause wietergemacht und mache es auch jetzt noch - und es hilft mir nach wie vor. Natürlich muss man es länger wie nur 2, 3 Tage machen. Und man sollte es morgens, nachmittags und abends machen.

T7ohrk!ler


@ Schwindlerin28

Und was hast Du dagegen unternommen? Massage? Atlasprofilax? Beissschiene? Job wechseln?

Massage - hab ich mehrfach gemacht, aber nur eine temporäre Lösung - während der Behandlung sehr angenehm, aber was mache ich den restl. Tag über? Beissschiene - hab ich eine, ist gut gegen die Abnutzung der Zähne, aber man beisst ja trotzdem ständig drauf und die betr. Muskeln werden beansprucht (ausserdem ist so ein Ding tagsüber nicht gerade förderlich beim Dialog mit seinen Mitmenschen); Job wechseln - möchte ich nicht, da ich mit meiner Arbeit wirklich zufrieden bin - ausserdem: ist es anderswo wirklich besser bzw. - und da rutschen wir ganz schnell in die Psycho-Schiene rein - leichter oder weniger stressig? Wenn man den Fachleuten glauben darf, dann sind sehr oft Stress oder seelische Belastungen Auslöser für Verspanungen oder Schmerzen im Nacken-/Kopfbereich, meist verursacht durch extremes Pressen und Knirschen der Zähne über einen längeren Zeitraum.

Hier ein paar Links zu dem Thema:

-> [[http://www.cmd-clinic.de/patientHomePrint.htm]]

-> [[http://www.maja-langsdorff.de/medzahnk.htm]]

-> [[http://www.zahnnews.de/news/artikel/20030329-356.htm]]

-> [[http://www.cmd-therapie.de]] -> "Patienten-Infos" -> "Artikel"

-> [[http://www.anti-zaehneknirschen.de]] -> "Entspannungsübungen"!

-> [[http://www.synergiedent.de/artikel1.htm]]

Was tun? Da mir bislang keiner wirklich helfen konnte bleibt mir im Endeffekt nur die Selbsthilfe - also: so oft ich dran denke die Zähne auseinander und die Zunge locker lassen, momentan versuche ich mir anzugewöhnen überwiegend durch den Mund zu atmen, da sind die Zähne automatisch auf Distanz; dann so oft wie möglich die Nackenmuskeln lockern, Schultern fallen lassen, bzw. versuchen richtig zu sitzen, öfters die Sitzposition wechseln und am besten überhaupt erst gar nicht zu verkrampfen - für mich als Programmierer mit täglich 8-10 Stunden am PC gar nicht so einfach, richtig schwierig wird's nur, wenn ich mich stark konzentriere und dadurch über einen längeren Zeitraum gedanklich "weg" bin - die Methode einen farbigen Aufkleber im Gesichtsfeld (bei mir also mitten(!) auf der Bildschirmfläche) als Gedankenstütze anzubringen ist gar nicht schlecht.

In dem Zusammenhang ist die höchst erstaunliche Beziehung zwischen Kiefer bzw. Beissverhalten und Wirbelsäulenstatik sicher auch ein Thema: anscheinend kann eine Fehlhaltung des Körpers (Lende/Kreuzbein) zu einer Fehlhaltung des Kiefers und umgekehrt ein falsches, krampfhaftes Beissverhalten zu Problemen mit der (Lenden-)Wirbelsäule führen. Das Kreuzbein stellt das Fundament der Wirbelsäule dar, ist dort etwas nicht richtig, pflanzt sich der Fehler nach oben fort und es kann zu Fehlstellungen im Brust-/Halswirbelbereich kommen. Eine Fehlhaltung der Wirbelsäule wiederum kann Auswirkungen auf die im Rückgrat zusammenlaufenden Nerven haben und durch mechanischen Druck der Wirbel auf die Nervenbahnen kann es zu Fehlinterpretationen der Nervensignale oder gar zu Störungen in den Endorganen kommen, da geht die Palette - ganz abgesehen von den reinen Rückenschmerzen - u.A. von Herzrhythmusstörungen, Hitzewallungen, "Ameisenrennen" auf den Extremitäten, Schwindel, Sehstörungen, über Verdauungsprobleme bis hin zur Inkontinenz, Durchblutungsstörungen und Tinnitus.

-> [[http://www.chiropractic-centrum.de/warum.htm]]

-> [[http://www.cranio-rebalancing.de/dornbreuss/wirbelsaeule.htm]]

-> [[http://www.dorntherapeuten.de/de/psyche.aspx]]

-> [[http://www.dorntherapeuten.de/de/wirbelfehlstellung.aspx]]

Mögliche Beschwerden durch fehlstehende Wirbel (Auszug):

=> Halswirbelsäule:

C1 Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Migräne, Gedächtnisschwund, chron. Müdigkeit, Schwindel

C2 Taubheit, Ohrenschmerzen, Nebenhöhlenbeschwerden, Augenleiden

C7 Erkältungen, Schleimbeutel-Erkrankungen Schulter, Depressionen, Ängste

=> Brustwirbelsäule

TH1 Nackenverspannung, pelziges Gefühl in den Fingern

TH2 Herzbeschwerden, Rythmusstörungen, Ängste, Schmerzen im Brustbein

TH5 Leberstörungen, niedriger Blutdruck, Müdigkeit, Kreislaufschwäche

TH6 Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Diabetes

TH10 Nierenprobleme, Arterienverkalkung, chronische Müdigkeit

Und so bin ich bei meiner Suche aktuell bei einem Physiotherapeuten (PT) gelandet der nach der Methode "Dorn (-Breuss)" behandelt - der Vorteil: keine lokalen ruckartigen Einrenkungen (deren Nutzen nach einer halben Stunde eh wieder verschwunden sind), sondern die Wirbel werden mehr oder weniger "sanft" in die richtige Position gedrückt und Fehlstellungen im Rückgrat ganzheitlich korrigiert. Bereits nach der 4. Behandlung kann ich sagen, dass es kleinere Verbesserungen gibt - im Gegensatz zu den eher sinnlosen Behandlungen bei etlichen Orthopäden, die mir, obwohl laut Röntgenbild anscheinend alles in Ordnung war, immer nur die HWS mit grossem Gekrache "eingerenkt" haben, aber nicht einer hat nach der Ursache für die Probleme gesucht, nämlich eine Fehlstellung im Becken, die sich dann nach oben durchzieht und dort für extremste Verspannungen und Wirbelfehlstellungen sorgt - der PT hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gefragt, ob ich überhaupt ohne Schmerzmittel leben kann - klar geht das, "Zähne zusammenbeissen und durch" - haha.

Ich kann nur soviel sagen: ich gehöre der "Schwindler"-Fraktion an und habe in den letzten 3.5 Jahren _etliche_ Neurologen, Herzspezialisten, Orthopäden, HNO-Ärzte, Psychologen, Augenärzte und Allgemeinmediziner "verschlissen" und die damit verbundenen Tests über mich ergehen lassen mit dem Ergebnis "ohne Befund" - wenn man sich hier im Forum umschaut anscheinend der - leider - übliche Weg. OK, diese Ärzte-Tour hat für mich, und so _muss_ man das wohl sehen, den positiven Nebeneffekt, dass ich jetzt weiss (oder besser: ich habe es inzwischen akzeptiert), dass ich z.B. keinen Hirntumor habe, dass mein Herz blendend aussieht, dass die Durchblutung in den zum Kopf führenden Gefässen gut ist, dass meine Augen in Ordnung sind, dass mein Blutbild hervorragend ist, etc. - kurz: ich werde daran nicht sterben. Auch wenn es einem manchmal so vorkommt, als ob die Ärzte einen nicht für voll nehmen, muss man ihnen wohl ein Stück weit vertrauen und die Diagnose in ihrem jeweiligen Spezialgebiet akzeptieren. Nach deren (fachspezifischer) Meinung bin ich eigentlich gesund, meiner Meinung nach geht's mir sehr beschissen. Das Thema "Zähne + Rückgrat" ist _mein_ aktueller Weg damit umzugehen - ob's was bringt wird sich zeigen. Ich habe keine medizinische Ausbildung und hab mir die Infos zusammengesucht bzw. aus Gesprächen mit PTs zusammengetragen und vielleicht hab ich mir da inzwischen auch nur irgendwas zurechtgelegt (in diesen "medizinischen" Artikeln wird sehr oft der Konjunktiv verwendet - "abc kann/könnte zu xyz führen"), aber zum einen sucht man nach einer halbwegs schlüssigen Erklärung, warum es einem so schlecht geht und zum anderen braucht man noch dringender ein Ziel auf das man hinarbeiten kann, sonst besteht sehr schnell die Gefahr, dass man psychisch "abdriftet" und mit dem Problem und den scheinbar unerklärlichen Zipperlein nicht mehr rational umgehen kann ... Notarzt mit Blaulicht in einer vollen Fussgängerzone hab ich auch schon hinter mir, weil ich dachte _jetzt_ ist es aus ... gar nicht lustig ...

Sorry für den etwas länglichen Beitrag - aber vielleicht bringt's irgendjemand ja was ...

Der Torkler

M7ouunxty


@lucki81

Liest sich wie meine "Leidensgeschichte" seit mehreren Monaten.

Seit über sechs Jahren hatte ich, außer meinem Zahnarzt, keinen Arzt gesehen. Nicht mal Schnupfen , Husten o.ä.

Naja, mußte auch so sein: Sauna, Ausdauersport, Grünzeug futtern, nie geraucht, Alk in homöopathischen Dosen usw. Man lebt ja sowas von gesund !

Es fing dann alles ganz harmlos an: Kopfschmerzen ? Ausdauersport ? Wer treibt schon im Winter Radsport !- Diagnose: verschleppte NNebenhöhlenentzündung.

Mein Blutbild war bestens, NNH geröntgt- OB. Ob der nicht doch simuliert ?

Als es nicht besser wurde folgten Antibiotika, danach Verdacht auf Trigeminusneuralgie, dann Halsröhrenabstrich- OB.

Klarer Fall- Allergie !- Das volle Testprogramm- OB!

Als nächstes wurde die Lunge geröntgt, EKG super. Also doch ein Simulant !

Der Crash kam im März, die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Nach zwei Tagen Krankenhaus dann der Befund: Essen Sie mehr Bananen, Kalium ist an der Untergrenze, ansonsten bestens.

Versuchen Sie es mal mit Sport ! Ich: Da ich im Jahr so 7..8000 km Rad fahre, fehlt mir für Sport die Zeit !

Nur das die Kopfschmerzen täglich nach dem selben Schema immer noch da sind : 1..2 Stunden nach dem Aufstehen geht es mit leichtem Ziehen vom Hinterkopf über die Schläfen in die Stirn und hinter die Augen. Es fühlt sich an, als ob langsam das Blut in den Kopf einströmt und dann einer den Hahn zudreht oder man am Abend zuvor einen über den Durst genommen hätte, aber s.o. !

Es hält stundenlang an, gegen Mittag/ Nachmittag ist es am stärksten. Unter hoher sportlicher Belastung ist es nahezu weg ( oder ich merke es dann nicht, weil eh das Blut im Kopf hämmert ).

Wieder zum Allg. Arzt: Kopf fühlt sich an als ob er anschwillt ? Vielleicht Ödeme ? Radfahren im Winter ? KLarer Fall :Verschleppter Harnwegsinfekt ! Blase,Niere, Prostata- ab zum Urologen. Niere röntgen, Ultraschall, Labor. Natürlich wieder alles bestens.

Die Tour durch Wartezimmer habe ich mittlerweile satt. Ich will nicht wirklich wissen, ob ich mehrere Nierenkelche, Antikörper gegen was-weiß-ich-was, von diesem oder jenem Mineral zuviel oder zu wenig habe. Das ständige," ..es könnte auch von xyz kommen nervt fast so wie die Kopfschmerzen selbst.

Im Moment fehlt mir einfach ein sinnvoller Ansatz Die meisten Ärzte gehen m.E. innerlich auf Distanz, wenn man die Vorgeschichte erzählt. Werde wohl als nächstes Akupunktur ausprobieren.

T1owoxnda


lieber Torkler und alle anderen

dein etwas langer Beitrag bringt mir etwas, ich hab'mich köstlich amüsiert. Genau wie du habe ich mir die schlimmsten Krankheiten ausgedacht bis man nach langer Zeit darauf gekommen ist, was mir fehlt. Eigentlich nicht komisch, aber jetzt kann ich zum Glück darüber lachen.

Ich sehe auch Zusammenhänge zwischen Muskelverspannungen, Krankheitssymptomen und Stress. Leider ist mir noch nichts Gescheites eingefallen, wie ich in Stresssituationen den erhöhten Muskeltonus auf normal runterbringe.

@ Schnuffi:

das probier ich jetzt auch mal aus

@ Mounty:

ich glaube Dir! Vielleicht kommt es ja vom Rennradfahren. Die Kombi Kopf nach hinten, Arme nach vorne löst bei mir Beschwerden aus. Mein supernigalnagelneues rotes Biancirennrad steht im Keller und ich kann's nicht mehr brauchen.

Es ist ein extra Damenrennrad und ich muss es evt. sogar verkaufen. Kennst du eine Interessentin?

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