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Nach 2,5 jähriger Odyssee keinen Rat mehr

B{astiQ12x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und habe mich dazu entschlossen hier mal meine Geschichte zu erzählen, in der Hoffnung das jmd das gleiche erlebt oder vielleicht sogar einen Tip für mich hat. Ich glaube wenn ich mir meine Krankheitsgeschichte von der Seele schreibe tut das sicherlich auch gut:

Also, es begann alles vor etwa 2,5 Jahren im Februar 2004. Ich besuchte damals ein Englischseminar, eines morgens wachte ich auf und "stand-neben-mir",(ich würde es mit einem Kater oder ähnl. vergleichen") An diesem Tag fuhr ich recht schnell nach Hause und legte mich ins bett. Gegen abend wurde es so schlimm, das ich fast apatisch nach Luft suchte, ich hatte Herzschmerzen, mir war übel und wie benommen. Nachdem ich in den Schlaf gefunden hatte, ging es mir am nächsten Tag besser, ich suchte unseren Hausarzt, auch kardiologe auf. der checkte mich durch, blut, 24 std ekg, belastungs ekg, ultraschall vom herzen...alles ohne befund. Er vermutete eine "verschleppte Grippe", ich sollte mir keine sorgen machen... In den nächsten Tagen ging es mir verstärkt schlechter, ich bekam einen unbändigen Kopfdruck an der linken und rechten schläfe, tagein tagaus eiskalte hände und benommenheitszustände... so ging es einige tage bis ich den arzt nochmals aufsuchte, es folgten verschiedene arztbesuche bei spezialisten, ua nierenfacharzt, gastroenterologe. Letzer fand ein kleines geschwür in der speiseröhre...aufgrund von magensäure. Hieraufhin wurde ich auch 1,5 jahre behandelt...mit nexium, verschiedenen untersuchungen, ph-metrie etc... leider hielt mein zustand weiterhin, es folten phasen in denen es mir primär schlecht und tagweise auch mal besser ging. Immer dieser kopfdruck, kalte hände benommenheitszustände usw. Dies ging bis dahin und habe ich auch heute manchmal noch, das ich nachts die augen schliesse und sich alles dreht, das bild wie ein alter fernseher nach dem ausschalten zusammmen fällt. Aber weiterhin wurde zunächst die speiseröhre und magentrakt behandelt. Nach 1 jahr hatte ich genug und entschliess mich zu einer Operation->Fundoplikatio...diese verlief komplikationslos, doch alle weiteren beschwerden blieben bestehen. Ok, ich weiss heute das ich dort ein problem gehabt habe,aber erst nachdem ich den damaligen arzt gewechselt hatte, erzählte mir mein neuer internist, das es sich um 2 verschiedene probleme handeln müsse- Jedenfalls konnte ich nach ziemlich langer abstinenz wieder normal essen und trinken, bloss die wesentlich schlimmeren symptome blieben und verstärkten sich auch... nun folgten meherer krankenhausaufenthalte, mrt von schädel und ober, unterkörper, blutzuckertests, blutgasewerte, urinuntersuchungen usw usw usw...doch leider konnte mir niemand einen ahnhaltspunkt geben, verdacht lag nach dem krankenhausbesuch auf hyperventilation oder depression, hyperventilation konnte anschliessend ausgeschlossen werden, bzgl depression ging ich zum neurologen/psyhchotherapeuten, Mittlerweile waren nun gute ZWEI Jahre vergangen und immer und immer wieder tauchen meine beschwerden auf, teilweise ergänzen zu den bekannten symptomen auch druck auf den augen oder kälte/zittern am ganzen körper das beschwerdebild. Nun aber zurück zur depression... ich bekam nach dem krankenhausaufenthalt remergil, testweise für ca 2 monate, leider jedoch ohne wirkung, gefolgt von domperidon in verbindung mit fluxet..das war "tödlich", mir ging es nach ca 4 wochen einwirkzeit richtig schlecht, ich bekam halluzinationen, mir wurde regemässig zum erbrechen übel, konnte mich nicht konzentrieren nicht schlafen...gottseidank setzten wir dieses medikament schnell wieder ab und ich bekam risperdal, da evtl ja ein dopamin überschuss vorhanden sein könnte. aber auch hier zeigte sich wenn überhaupt nur eine minimale wirkung... seit 1 woche habe ich es nun abgesetzt, heute geht es mir mal wieder nicht gut, kann aber nicht sagen ob es vom absetzten kommt oder doch nur die schon üblichen symptome sind. Es ist jedenfalls eine qual, das arbeiten ist mit den ganzen beschwerden sehr mühsam und leider die freizeit auch eingeschränkt. Achja in der Augenklinik war ich in der zwischenzeit auch, jedoch bis auf trockene augen ohne befund... Nun habe ich die wahl risperdal wieder aufzunehmen oder doch zu versuchen eine weitere Lösung zu finden. Ich kämpfe nun schon seit 2,5 Jahren gegen meine "krankheit" die ich leider nicht beim namen nennen kann und mir auch noch niemand wirklich sagen konnte was es ist. Vermutungen gab es ja viele.

Noch etwas zu mir, ich bin "junge" 24 Jahre alt, eigentlich ein sehr dynamischer und lustvoller junger mann der sein leben immer genossen hat, nur langsam bin auch ich ohne rat und tat...

vielleicht habt ihr noch den ein oder anderen Rat oder tip für mich,

ich bin wirklich für jede HILFE dankbar...

Vielen Dank Basti

Antworten
PvicoHl.o


HALLO BASTI !

HAST DU DEINE THERAPIE BEENDET?BIST DU DIR SICHER DAS DU KEINE DEPRESSIONEN ODER EINE ANGSSTÖRRUNG HAST?

ICH FRAG DICH DAS NUR ... WEIL ICH LEIDE AUCH SCHON SEID 2 JAHREN UNTER BENOMMENHEIT UND DRUCK AN DEN AUGEN!!! NUN JA HAB HIER IM FORUM AUCH SCHON VIEL GESCHRIEBEN! DAMALS MEINTE MEIN HAUSARZT ICH HÄTTE DEPRESSIONEN UND VERSCHRIEB MIR WAS DAGEGEN::: ALS ICH DIESE MEDIS NAHM KAM ICH GAR NICHT MEHR HOCH MIR WAR GANZ SCHLECHT ECT: DARAUF HIN BEKAM ICH SULPIRID DIE SOLLEN NICHT DÄMPFEND WIRKEN SONDERN STIMMUNGSAUFHELLEND UND ICH MACHTE EINE THERAPIE ALLES FÜR DIE KATZ LETZENDLICH FUHR ICH AUCH NOCH IN KUR...... DAS EINZIGSTE WAS DIE WIRKUNG VON DENEN SCHEIß MEDIS WAR ICH ATTE DANN HOHE LEBERWERTE!!!!

ICH BIN MIR MITTLERWEILE GANZ SICHER DAS ICH NICHT DEPRESSIV BIN....ANFANGS DACHTE ICH DAS AUCH DENN DIESSES GEFÜHL MACHT EINEN JA VERRÜCKT!

ICH WAR MITTLERWEILE BEIM OSTEOPHATEN DER HAT MIR GUT GETAN..... WILL JETZT NOCH MAL HIN UND AUFJEDENFALL NOCH ZUM HNO UND CHIROPRAKTIKER UND WENN ICH IRGENDWANN NOCH GELD ZU VIEL HABE ZUM HEILPRAKTIKER DAS SIND DIE SACHEN DIE ICH MIR NOCH VORGENOMMEN HABE!

ÍCH HAB MITTLERWEILE SO VIEL ÜBER DIESE BENOMMENHEIT GELESEN DIE SICH GENAU SO ANFÜHLT WIE EIN KATER; ERKÄLTUNG; NICHT GENUG GESCHLAFEN ECT: JA JA!!!!!!

ABER HÖR AUF DEIN INNERES ICH HABE EINE SCHLIMME VERGANGENHEIT DARAN MACHTEN DIE ÄRZTE DAS FEST DAS ICH EINE ANGSTSÖRRUNG HABEN KÖNNTE....ICH HAB MICH DARAUF EINGELASSEN UND 1,5 JAHRE VERPLEMPERT.... VIELLEICHT WÄRE ICH MITTLERWEILE VIEL WEITER NAJA!!!!!

LG JENNY

lg jenny

BKazsti1x23


Hi Jenny,

schön zu hören das ich nicht der einzige bin, das mit der Benommeneheit ist glaub ich das selbe gefühl wie ich es auch beschreiben würde, eben auch mit druck auf den augen, und an den schläfen, kalte hände, manchmal tierische übelkeit, mir wird schwarz vor augen usw usw...

Nein eine therapie habe ich noch nicht beendet, habe bisher nur verschiedene medis bekommen gegen angst, gegen depression usw,

domperidon, remergil, fluxet, proneurin und jetzt zuletzt risperdal...hat bisher aber alles nichts geholfen...das fluxet hat es sogar noch schlimmer gemacht als vorher, da war ich dannn total neben der spur. aber ganz abgesehen von zig anderen besuchen bei fachärzten. Ich selber würde dieses Gefühl auch nicht als Angst oder Panik bezeichnen. Naja aber es scheint wohl auch schwer beschreibbar zu sein. Ich werde demnächst auch noch einen Heilpraktiker aufsuchen und einen orthopäden da ich vor 4 jahren mal einen unfall mit einer ausgekugelten schulter hatte, habe einige s gelesen das die beschwerden auch daher kommen könnten.du schreibst der Osteopath hat dir gut getan, wie wurdest du dort behandelt ???

Pbicmo[lo


Hallo Basti!

Ja das hab ich ja auch immer gesagt ich hatte noch nie eine Panickatakke oder so was in der Art-......

Der Osteophat renkt dich nicht ein... der dehnt und bewegt dich der arbeitet nur mit seinen Händen! Osteophatie verbindet den ganzen Körper also z.B. du hast was am Bein nur z:B dann kann das im Kopf auswirkungen habe so denken die... ganz genau kann ich dir das nicht beschreiben nicht das ich was falsches sage! Die denken halt das alle Nerven miteinander verbunden sind....

Bei mir sagt der Osteophat das alle auf der linke Seite verschoben ist... auch meine Leber muß mobilisiert werden weil die damit auch eine Rolle spielt...Übelkeit...

Es kostet halt ein bissle aber es hat echt beim ersten mal Wunder gewirkt muß unbedingt noch mal hin!!!

Ich denke viel kommt vom Rücken oder wie bei dir vielleicht von der Schulter es kann aber so viel sein von Eisenmangel, Diabetes, MS,Kreislauf,Augen,Ohren,der Kopf selbsr ect.

Naja.... ja habe auch Druck auf den Augen an der linken Schläfe manchmal sind meine Augen ganz rot und glassig denke aber das kommt von der Leber wenn sie den Körper nicht mehr entgiften kann... ich denke manchmal das auch ein Heilpraktiker viel besser ist denn ich habe die Erfahrung gemacht das sich manche Ärzte gar nicht dafür interessieren und dich schnell abstempeln in dem sie sagen Angstör. ist ja ganz einfach.. und ein Heilpraktiker nimmt sich Zeit gut man muß es halt selbst zahlen aber das ist es mir mittlerweile Wert um ein Leben endlich noch schön und bewußt erleben zu können denn ansonsten wird man wirklich irgendwann Depri!!!!!

Du hast geschrieben das du noch so jung bist na ich bin auch erst 24.......

Was arbeitest?Denn je nach Belastung

kann deine Schulter bzw.Wirbelsäule sehr darunter leiden und dadurch diese Benommenheit enstehen!!!!

LG JENNY *:)

PjicLolo


Ach so aber wenn es vieleicht doch psyschich ist was man nie ganz aus der Sicht lassen sollte würde ich dir raten einen guten Psychotherapeuten zu suchen.....

aZgnexs


Atemübungen versucht?

Menschen, die chronisch hyperventilieren, haben oft keine eindeutig abgrenzbaren akuten Anfälle, nur relativ unspezifische und vage Beschwerden, selten Atemstörungen oder Tetaniezeichen. Als Leitsymptome des chronisches Hyperventilationssyndroms gelten: Schwindel, Brustschmerzen, kalte Hände und Füße sowie verschiedene psychische Beschwerden (Müdigkeit, Schlappheit, Schläfrigkeit, Wetterfühligkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Angespanntheit, ängstliche oder depressive Symptomatik).

[[http://www.panikattacken.at/hyperventilation/hyperventilation.htm]]

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