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Schwindel/ Panik/ Erschöpft -> Stress?

l,emgo


kurzes Update: Kardiologe hat nun Echokardiogram, Langzeit Blutdruck und und Belastungs-EKG gemacht. Eigentlich war alles ok bis auf eine Hypteronie im Belastungs-EKG ab einer bestimmten Watt zahl. Der Kardiologe meinte aber nur: Sport machen und ein bissl abnehmen (ca. 5-10 KG).

Nachdem ich vor kurzem aus heiterem Himmel ein heisses Ohr und im Anschluss einen tauben rechten Arm und eine taube rechte Backe bekam, ohne vorheriges gribbeln, (es hat sich angefühlt als ob der Arm nicht zu mehr zu mir gehört) und daraufhin zur Hausärztin ging, meinte sie mir Beta-Blocker verschreiben zu müssen, die den Adrinalin-Ausstoss bei Panikattaken unterdrücken sollen!??? ? Ich weiss nun nicht was ich davon halten soll. Ob nun psychosomantisch oder nicht, es ist aber doch normal dass man panik bekommt wenn auf einmal was taub wird, bloss deshalb gleich Betablocker zu verschreiben damit ich beruhigt bin.... ich weiss auch nicht?

Als ich zur Ärztin meinte ob ein CT nichtmal sinnvol wäre meinte sie, wenn ich jetzt in die Uni gehen würde, würden die mich auslachen mit den Sympthomen ein CT zu wollen. Ich versuche nochmal einen Termin beim Neuro zu bekommen und ihn zu fragen.

Ansonsten ist es wie immer - dauernd müde, schlapp, kaputt, schwindelig, antriebslos und des öfteren auch ein bissl ziellos in letzter Zeit!? Mein Chef macht auch langsam ein bissl Druck dass ich in meiner Position anstatt 80% wieder 100% liefern müsste blah blah.......

Naja, das ganze entwickelt sich langsam irgendwie zu einer unangenehmen "never ending story" :-(

LG

bKlack? pexarl


Bei mir fing es vor einigen Monaten an: Zunächst hatte ich manchmal leichte Angst- und Schwindelgefühle (also keine "richtigen" Panik-Attacken), was mich zwar kurzzeitig verunsicherte, jedoch nicht weitergehend beschäftigte. Irgendwann dann kamen starke Anfälle von Schwindel bei körperlicher Anstrengung, die sich aber rasch wieder legten. Von da an war es mir immer öfter schwindelig. Hinzu kam leider auch zusätzlich noch die sommerliche Hitze. Eines Tages beim Spazierengehen bin ich schließlich umgekippt. Der Schwindel war so stark, dass ich nicht mehr laufen konnte (bin aber nicht ohnmächtig geworden). Wenigstens war ich aber nicht alleine, so dass mich jemand beruhigen konnte. Obwohl wir glücklicherweise nicht weit weg von zu Hause waren, hat es eine Ewigkeit gedauert, bis wir dann endlich daheim waren. Ich hab es jeweils nur ein paar Meter vorwärts geschafft, bis ich mich wieder hinlegen musste (was nicht heißt, dass es im Liegen besser war). Zu Hause angekommen, konnte ich dann irgendwann einschlafen. Abends, nach dem Aufwachen, ging es mir wieder besser. Möglicherweise war der Schwindel von diesem Zeitpunkt an noch stärker an Angstgefühle gekoppelt, zumal ich auch nicht mehr die Gewißheit habe, nicht umkippen zu können, wenn ich Angst bekomme. Diese sich gegenseitig verstärkende Spirale von Schwindel und Angst kennen wohl viele von euch. Ich bin dann ab und zu mal mit starkem Drehschwindel umgekippt, auch zu Hause, verbunden mit starker Angst. Ich glaube, dass neben der Hitze in dieser Zeit auch der Bewegungsmangel den Schwindel verstärkt hat. Schon bei geringer Anstrengung war ich dann völlig aus der Puste. Richtig umgekippt bin ich seitdem eigentlich nicht mehr, dafür habe ich diesen Schwankschwindel jetzt ständig am Hals, morgens meist stärker als abends. Während der Einnahmepause der Pille bzw. schon ein Weilchen davor verschlechtert es sich sehr, zudem bin ich sehr wetterfühlig geworden. Jede "Kleinigkeit" (z.B. zu viel / zu wenig Schlaf) beeinflusst mein Befinden dann ziemlich. Nach Auto-/ Bahnfahrten schwankt es noch lange Zeit danach viel stärker. Auch auf visuelle Reize (z.B. "schwindelerregende" Szenen im Kino/Fernsehen) reagiere ich manchmal sehr stark. Seitdem es aber nicht mehr ganz so heiß ist und ich es mit mehr körperlicher Bewegung/Anstrengung versuche, habe ich auch immer mal wieder bessere Tage. Trotzdem traue ich mich nicht mehr allein nach draußen bzw. weiter weg von zu Hause, und selbst das nicht ohne Handy in der Hand. Anfangs hatte ich auch Angst, alleine zu Hause zu bleiben, was sich aber inzwischen gelegt hat. Wenn es mit dem Schwindel besser ist, traue ich mir aber auch mehr zu...

Inzwischen kann ich von mir allerdings auch nicht mehr behaupten, dass die Rechnung mehr Angst = mehr Schwindel und mehr Schwindel = mehr Angst so einfach aufgehen würde. An einigen Tagen ist es, z.B. beim Spazierengehen, mit dem Schwindel besser, obwohl ich mich innerlich angespannt fühle bzw. (eher unspezifische) Angstgefühle empfinde. Genauso kann es umgekehrt sein.

Wie bei sicherlich vielen von euch hat bei mir wohl auch meine bisherige Lebensweise (Streß, Schafmangel über einen längeren Zeitraum) dazu beigetragen. Ich dachte nur leider immer, ich stecke das weg, zumal ein gewisses Ausmaß an Streß sich auch garnicht vermeiden lässt und sicherlich auch nicht 'per se' krank macht. Ich denke, bei mir hat sicherlich Schlafmangel und die Tatsache, dass ich überhaupt keinen Sport getrieben habe (keine Zeit oder was Besseres zu tun), dazu beigetragen, dass ich auch mit dem 'normalen' Streß nicht mehr umgehen konnte; d.h. ich hatte irgendwann, noch bevor ich irgendwelche Angstgefühle bekam, den Eindruck, dass ich mich garnicht mehr entspannen konnte.

So nahm das Ganze seinen Lauf. Wer weiß, vielleicht hätte ich zu einem früheren Zeitpunkt noch einfacher 'gegensteuern' können.

Vielleicht findet sich ja der eine oder andere in meiner Geschichte wieder...?

Nachdem auch ich nun schon bei einigen Ärzten war, bisher ohne Befund, erklärte mir meine Neurologin, dass (wohl durch Angst (mit-)verursacht) das Gehirn 'fehlkonditioniert' (Überreaktion) ist.

Auch ich habe im Internet nun schon so einiges zu dem Thema gelesen. Wie genau dieser Dauerschwindel entsteht bzw. was bei der Verarbeitung der Gleichgewichtsinformationen im Gehirn schief läuft (bzw. Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems auslöst) und welche Rolle Angst/Stress bei dieser Art der Wahrnehmungsstörung genau spielen, würde mich schon interessieren (wenn doch alles so genau erforscht wäre...).

Mich würde auch interessieren, was bei euch den Schwindel/ die Angst bessert. Ich nehme nun z.B. schon seit einiger Zeit Johanniskraut-Dragees (allerdings in niedriger Dosierung) und ein homöopathisches Mittelchen zur Stärkung des vegetativen Nervensystems (dysto-loges N) und ab und zu vor dem Schlafengehen ein wenig Baldrian-Tinktur.

Hat vielleicht auch schon jemand von euch Erfahrung mit Selbsthilfe-Gruppen oder Verhaltenstherapien und kennt für die Region Stuttgart ein paar gute Adressen?

Gruß *:)

beur8n2-ouxt


Antidepressiva

Hallo, habe das auch schon alles erlebt.

Möchte hier nicht noch meine Geschichte erzählen, da sie sich eh in den anderen wiederspiegelt.

Nur eines: Habe über ein Jahr lang nicht gewußt was ich habe, habe Unmengen von Geld ausgegeben für Privatärzte (auch Alternativärzte- Akupunktur etc.) NICHTS hat mir geholfen!

Bis ich zum Psychiater gegangen bin. Der hat mir dann Seroxat verschrieben (ein Serotoninwiederaufnahmehemmer!) und nach 4 Wochen trat Besserung ein. Seitdem schimpfe ich nicht mehr so über die Schulmedizin.

Allerding haben wir so nur die Symptome unterdrückt! Die eigentliche Ursache ist noch immer present! Es ist allerdings verdammt schwierig raus zu finden was schuld war an den psychischen Störungen- nur glaube ich dass jeder (auch ich) eine kleine Ahnung hat! Ich hatte diese Panikstörungen als ich 23 Jahre war. Da hab ich geheiratet und meine Frau war schwanger. Jetzt bin ich 25 und sagen wir mal so symptomfrei...

SHu[zy81


Hallo zusammen!

Ist schon heftig, wieviele Menschen das gleich Problem haben.... :-|

Ich bin 25 und habe schon seit 11 Jahren eine Angststörung.

Aber erst seit ugf 5-6 Jahren, weiss ich was ich habe. Genau die gleichen Symtome wie schon von euch beschrieben.

Aber die Ursache ist meisten, ein nicht verarbeiteter Konflikt, Stress, Kindheitstrauma oder ähnliches. Die Angst kommt oft erst Jahre später, deswegen denkt keiner an einen zusammenhang.

Nachdem mich kein Arzt ernst nahm, ging ich zu einem Heilpraktiker.

Er fand mit mir zusammen heraus, das die Ursache in meiner Kindheit liegt. Mein Vater was ein ziemlich agressiver Alkoholiker. Das war echt nicht einfach darüber zu reden.. :°(

Mein HP hat mir einen Globuli/Bachblütenmischung erstellt, speziell für meine Angst. Am anfang hatte ich die Typische Erstverschlimmerung, das war heftig. Aber langsam aber sicher, stellte ich fest, das die Abstände der Attacken größer wurden und irgendwann sogar monate verschwanden.

Seit dem ich meine Globulis immer in meiner Tasche habe, fühle ich mich viel sicherer. Und ich greife nicht mehr zu den chemischen Bomben.

Ich habe mich im Fitnesstudio angemeldet um mich richtig auszu powern, gehe zur massage.

Was ich auch nie gedacht hätte, ich rede heute offen über meine Probleme. Dann merkt man erst mal, wieviele Menschen genau das selbe Problem haben.

Die Angst ist zwar nicht weg, aber ich kann heute viel besser damit umgehn. Das einzige mango, ich traue mich immernoch nicht weit weg zu fahren. Das muss ich wieder langsam lernen. ;-)

Viele Liebe Grüsse Susi

b<lac}k pxearl


@ burn-out

Hätte da ein paar Fragen an Dich:

Wie lange hast Du denn das Seroxat genommen bzw. hast Du irgendwelche Nebenwirkungen während der Einnahmezeit oder hinterher verspürt? Hattest Du Probleme beim Absetzen?

Gruß *:)

MDä9t


Hallo zusammen!

Ich habe auch Schwindelanfälle, jedoch nicht so stark, wie ihr es hier teils beschrieben habt und mich gleich umhaut. Beim genaueren Beobachten der Schwindelanfälle ist mir folgendes aufgefallen:

je mehr Stress bei der Arbeit => desto mehr Schwindelattacken

je weniger ich "Zeit hatte" zum schlafen => desto mehr Schwindelattacken

je mehr ich mit dem Handy telefoniere (ununterbrochen mehr als 30 Minuten=> desto mehr Schwindelattacken, sausen in den Ohren

je weniger ich meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen konnte, => desto mehr Schwindelattacken

Irgendwann habe ich mir sagen müssen, wir sind Menschen und wir sind immer noch ein Teil der Natur:

=> mache regelmässig Sport => macht glücklich, fördert Selbstbewusstsein (natürlich kommt auch der Kreislauf in Schwung :-) )

=> schlafe mindestens 7 Stunden

=> erhole mich häufig in der Natur, gehe spazieren, setze mich an ruhige, idyllische Orte und geniesse => finde so meine innere Ruhe

Versuche möglichst den Elektrosmog in meinem Umfeld zu minimieren => Telefonate mit Handy nur mit Kophhörer, kein WLAN wo möglich usw...

=> ich beachtet den Schwindel so wenig wie möglich

Ich denke, in der heutigen Zeit sind Menschen sovielen Informationseinflüssen ausgesetzt, soviele Möglichkeiten sich abzulenken, dass die Menschen fast vergessen, was für sie selber wichtig ist und auf diese Art und Weise; ich sage mal die "seelische Verfassung" und die "körperliche Verfassung" vernachlässigen. Nehmt Euch die Zeit, die Ihr braucht um dieses Gleichgewicht aufrecht zu erhalten... ich muss es mir auch immer wieder selbst sagen :-) !

Meine Schwindelattacken sind Geschichte und bin sehr dankbar dafür

*:)

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