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Panikattacken

swandy300angxst


ja mit kindern hat man soviel verantwortung und aufgaben.....aber vielleicht auch ganz gut so....lg

B}aBbsiEliLsabxeth


hallo

mir gings auch einige zeit so mit panikattacken.

hatte panik/ängste in verschiedenen situationen, zb. beim frisör, vor und während teamsitzungen, vor zugfahrten, etc. ...

ich denk ich weiß auch den grund, denn vor einem jahr ging es mir noch blendend. liegt wahrscheinlich an einem praktikum im kh, wo ich gemobbt wurde und psychisch ziemlich fertig war (das war heuer im februar, anfang märz).

habe das praktikum dann auch abgebrochen und wieder zu meinen erlernten job gewechselt, nämlich kindergartenpädagogin.

und von dem heraus haben sich die panikattacken so langsam in den alltag eingeschlichen...

naja, ich dachte mir dann, so kanns nicht weitergehen, ich will wieder so unbeschwert wie vorher leben können. ich ging sehr oft zu meinem hausarzt, fühlte mich aber dort auch nicht immer sehr verstanden. ich bin bis jetzt auch noch zu keinem psychologen gegangen, da ich mir gedacht habe, ich will das problem selber in den griff bekommen und wenn ich es nicht schaffe nach 1-2 jahren, dann werde ich auch professionelle hilfe annehmen.

auf jedem fall bin ich dann zu einem heilpraktiker, der hat mir sehr weiter geholfen, jetzt fühle ich mich mittlerweile viel besser.

auf jedem fall hab ich jetzt wieder ein strukturiertes leben, vor allem auch durch die arbeit mit den kindern, das gibt mir unglaublich viel kraft.

natürlich taucht auch gelegentlich wieder so eine panikattacke aus und ich versuche dann in dem moment meine negativen gedanken mit positiven zu ersetzen, was natürlich nicht immer einfach ist/war bzw. mich abzulenken.

weiters schaff ich mir ein positives umfeld, umgib mich mit menschen die mir gut tun, meide negative einflüsse (zb horrofilme, auch nachrichten zum teil), versuch optimistisch zu sein, und versuche wieder wie früher ein "wurschtigkeitsgefühl" zu entwickeln.

merke aber auch wenn es stressig ist, dann stellt sich bei mir innere unruhe ein und wenn ich dann zeit zum abschalten habe, kribbelts bei mir in den extremitäten.

hatte heuer auch erst 2 wochen urlaub, denk mir das macht sicher auch viel aus, aber der nexte urlaub steht zum glück bald an.

möchte euch mit auf dem weg geben, nicht aufzugeben, ich werde auch weiter an mir arbeiten und ich hoffe uns allen gelingt es, wieder frei von diesem psychischen müll zu sein.

lg babsi

s;anduy30axngst


hallo babsi wie haben sich die attacken bei dir geäussert??

lg

B5absiE-lisaxbeth


die attacken sind auf einmal aufgetreten, aus dem nichts - ich fühlte mich innerlich auf einmal sehr unruhig und hatte das gefühl bald durchzudrehen zu müssen; oft wurde mir auch etwas schwindlig oder ich dachte über den sinn des lebens nach (warum lebe ich, bin ich wirklich existent,... ); ich hatte auch das gefühl ausbrechen zu müssen (zb war ich mal fort und in dem lokal musste ich auf einmal raus in die frische luft, ich hab es nicht mehr ausgehalten drinnen).

natürlich fing auch mein herz zu rasen an und mein puls war relativ hoch /bzw.ist mittlerweile noch immer etwas erhöht.

manchmal da gibt es tage, da hab ich wieder so eine art "rückfall", aber ich gebe mir sehr viel mühe wieder positiv zu denken.

was mir auch auffällt, ist wenn ich viel stress habe - so wie jetzt die letzten wochen - da besteht auch die gefahr, dass man wieder in diesen alten trott hineinrutscht. vor allem wenn dann wochenende ist, da hab ich zeit zum ausspannen und bin dann immer so geschlaucht, dauernd müde, könnte die ganze zeit schlafen.

oft spielen soviele faktoren mit, und es stellt sich für mich immer wieder heraus, wie wichtig es ist auf die eigenen ressourcen zu achten.

aber nur nicht aufgeben!!

wie geht es dir, hast du auch solche attacken?

lg babsi

sPand^y30anxgst


ja babsi habe ich auch..

bei mir wirkt es sich aus mit schwindel herzrasen .atemnot.

da habe ich auch ioft gedanken . wie warum lebt mensch eigentlich.

mein arzt sagt ich hab psychische probleme bin depressiv. warst du mal beim artz .was meint er

lg

BIabsiEAlisoabexth


ich war öfters bei meinem hausarzt, eigentlich war ich noch nie so oft bei einem arzt wie heuer.

tja, bei meinem hausarzt fühlte ich mich nicht immer gerade verstanden, er hat auch nicht gesagt ich sei depressiv oder so.

bin halt dann zu meinem heilpraktiker gegangen und dem konnte ich alles erzählen und es war ein super tolles gefühl endlich mal verstanden zu werden.

hatte bis jetzt 2 sitzungen bei ihm was meine attacken betrifft; werde ihn aber demnächst wieder konsultieren. er hat mir spezielle tropfen zusammengestellt und akupunktur gemacht und "saugglocken" auf den rücken aufgelegt. die tropfen hab ich immer mit, seit dem gehts mir besser (und das ist seit ca.4-5 wochen).

aber ich denke schon, dass ich eine psychische störung habe/hatte;

wenn ich zurückdenke wie es mir vor ein paar monaten gegangen ist, das war sicher schon eine art depression.

hast du es schon mal mit einem heilpraktiker probiert??

und wie oft hast du attacken?? gehst du zur arbeit, kannst du dich damit etwas ablenken??

bei mir hilft die arbeit schon sehr viel um mich abzulenken.

lg

svandy330angsxt


nein habe das noch nicht ausgetestet muss man heilpracktiker selber zahlen?? wie teuer ist denn das so?? würde mich sehr interessieren da ich homöopatie und pflanzliches nicht abgeneigt bin

lg

B]absiEl is8abexth


bin ja von österreich, gehe aber in deutschland zu einem heilpraktiker, gleich über der grenze.

ja, muss man schon selber zahlen.

die kosten kommen darauf an, was er alles macht - aber in der regel für eine sitzung so ca. 40-50 euro; kann auch mehr oder weniger sein, kommt halt drauf an was er dann genau macht.

aber such dir einen guten heilpraktiker, das ist gar nicht so einfach, viele wollen damit nur geld machen und besserung tritt nicht ein.

vielleicht kennst du ja wem in deiner umgebung oder empfehlungen eines heilpraktikers.

probiers mal aus, schaden kann es nicht;

lg

sDandyG30anxgst


wo wohnst du an der grenze?? bregenz ??? ist aber schon recht teuer was??

BLabsiE1lisaxbeth


nein, salzburg.

naja, billig is nicht gerade - aber wenns mir hilft, dann zahl ich es auch gerne und bis jetzt hat es ja auch geholfen.

dafür geh ich einmal weniger fort, dann hab ich das geld auch herinnen.

aber stimmt schon, billig ist es nicht gerade.

lg

sgandPy30wanxgst


ja hast du recht gesundheit und wohlbefinden geht immer vor

lg

PVetVer-x30


dauernde benommenheit

hallo forumianer,

angefangen haben die probleme nach einem telefonat wo mir

mitgeteilt wurde das wir einen tragischen todesfall in der familie haben.

ich habe eine dauernde benommenheit mit dem gefuehl alles um mich

herum ist unwirklich und schaut auch visuell veraendert aus,

dazu noch das gefuehl ich bin nicht richtig da, wie in einem traum.

auch meine konzentration und aufmerksamkeit bzw. aufnahmefaehigkeit

ist irgendwie gestoert, fuehle mich auch etwas durcheinander, alles ist

einfach so anders wie frueher, dazu kommt eine dauernde angst vor allem,

dann noch symtome wie flimmern vor den augen, ohrensausen und

teilweise etwas schwindel.

ich habe auch angst davor verrueckt zu werden, oder die kontrolle

zu verlieren oder eine schwere krankheit zu haben.

ich habe schon einige untersuchungen hinter mir,

bis jetzt alles ohne befund,

mein arzt sagt er ist sich 1000% sicher da ist nichts organisches.

ich kenne das gefuehl aus panikattacken, da waren die beschwerden

nach 5 min beruhigung aber wieder weg,

jetzt ist das ein dauer-thema,

das ganze macht mich sehr fertig, villeicht habt ihr ja einen

tip fuer mich wie man damit am besten umgeht,

waere sehr nett.

danke und viele gruesse !

TwinaZ_sBerlinx_25


hallo peter!

also ich kenne das ja auch, zum glück ist es heute nur sehr selten. aber es gab zeiten, da ging es mir den ganzen tag über so elend!

wenn ich an einem ort war dachte ich auch oft, bin ich wirklich dort? oder warum bin ich dort? vor allem, wenn ich viele ortswechsel am tag hatte, es war so unrealistisch. dazu kam bei mir wankschwindel.

ich war auch bei sämtlichen ärzten, nichts festzusetellen!

ich hatte auch immer das gefühl keine luft zu bekommen und ziemlich starke stiche von der brust zum rücken durch.

das soll aber wohl vom rücken kommen, da ich 2 kleine kinder habe, die auch gerne getragen werden.

gehst du arbeiten bzw. bist du in deinem "zustand" dazu in der lage deine arbeit vernünftig zu erledigen?

vermeidest du dinge, bei denen dir so -komisch- ist?

warst du schon bei einem neurologen mit deinem problem?

ich mache seit einiger zeit eine verhaltenstherapie. ich weiß zwar nicht, ob es mir deshalb besser geht, oder ob es auch von alleine besser geworden wäre. ich habe ab und zu das gefühl, das es mir auch so ging wegen der hormonumstellung, denn als mein sohn 1 jahr und 1 monat war wurde es plötzlich besser. es heißt ja, bis zum ersten lebensjahr stellen sich die hormone um..

denn wärend meiner therapie war der therapeut selber 4 monate abwesend (in einer reha) und in dieser zeit wurde es auch stätig besser.

lg

Pueter-x30


hallo tina,

ich kann nur sagen genau wie du es beschreibst ist es auch bei mir,

dein satz "wenn ich an einem ort war dachte ich auch oft, bin ich wirklich dort? oder warum bin ich dort? vor allem, wenn ich viele ortswechsel am tag hatte, es war so unrealistisch."

das ist bei mir 100% gleich, echt unheimlich und ich muss fast den

ganzen tag an dieses zeug denken, ist bestimmt genau das falsche,

besser waere da sicherlich eine gute ablenkung.

die ersten wochen habe ich eigentlich alles vermieden,

auch schon das verlassen der wohnung,

bin nur noch auf der couch rumgehaengt und dachte mir

das gibt es doch gar nicht, was geht denn da ab ?,

wie im falschen film.

aber im moment gehe ich schon wieder etwas raus,

es ist zwar eine echte ueberwindung da alles so fremdartig

aussieht und das macht mir schon angst,

aber da muss man halt durch hilft ja nichts,

ich versuche ruhig zu bleiben das keine panikattacken kommen.

wie es so richtig schlimm wurde bin ich in die notaufnahme vom

krankenhaus, dort hatte ich ein gespraech mit einer neurologin

die mir einen echt fitten eindruck gemacht hat, sie hat keine

grosse untersuchung gemacht, war sich aber 100% sicher das

die symptome wie ich sie ihr geschildert hatte definitiv kein

problem mit dem gehirn sind, hab aber trotzdem ueber den

hausarzt ein ct schaedel machen lassen, ohne befund.

arbeiten ist im moment nicht drin bei mir, da muss es schon etwas

besser werden die angelegenheit, so ist das noch nichts.

hab mit einer psychotherapie angefangen, hoffe die geschichte

wird bald wieder besser,

es ist ja auch wirklich extrem wenn dir selbst die eigene wohung,

auto usw. was doch vertraute sachen sind fremd vorkommen,

obwohl ich jedes detail genau kenne.

also dann mal danke fuer deine mail !

T ina_,Ber}linU_2x5


Also wenn du beim Arzt warst uns auch eine Therapie machst, dann ist es eigentlich dies, auf das du dich verlassen mußt.

Eine andere möglichkeit weiß ich auch nicht.

Selber beruhigen wie du es schon meintest ist auch gut, eine große übungssache allerdings. Tief durchatmen und sich selber sagen; es passiert nichts... leichter gesagt als getan aber versuche es mal, wenn du wieder merkst, das sich eine attake anschleicht. ich kann es mittlerweile in ca. 95% und es hilft wirklich.

ich dachte immer ich werde verrückt, wie du sagtest, die welt sah ganz anders aus, irgendwie kommt sie mir nun wieder viel fröhlicher vot.

hast du einige freunde, mit denen du zeit verbringst? sowas ist immer eine gute ablenkung. vielleicht auch jemand, der dein problem kennt und wenn ihr unterwgs seit etwas rücksicht darauf nimmt, wenn du mit mal lieber nicht mehr willst und lieber einen rückwärtsgang einlegst.

also unternehmungen waren für mich zu der schlimmen zeit unvorstellbar.

aber ist es auch so, wenn du daran denkst arbeiten zu gehen, auto zu fahre oder anderes, dann findest du daran nichts schlimmes, ist ja eigentlich etwas alltägliches. aber wenn es soweit wäre, das man es dann machen würde, dann ist da eine art blockade und die panik kommt? so ist es bei mir gewesen.

ich hoffe, das die therapie bei dir schnell anschlägt. und du scheinst momentan keine medikamente zu nehmen.

Es ist immer abzuwägen, mein therapeut meinte nur man würde es damit unterdrücken aber nach absetzten wäre da problem noch immer da. und man will die medikamente ja eigentlich nicht so lange nehmen. aber wenn es nicht ohne geht, dann ist es klar, das man sie nehmen sollte.

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