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Geplatztes Hirnaneurysma

mxabm\a2x005 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben!!!

es fehlt mir sehr schwer zu schreiben aber ich werde noch verrückt. Mein neun jähriger bruder musste am samstag nach köln in die uni klinik mit hirnblutungen. er ist fast tod da angekommen. die Ärzte haben fest gestellt das er ein geplatztes Hirnaneurysma hat. sie haben ihm 5 stunden operiert er hätte es fast nicht geschafft :°( nach der op sah es etwas besser aus aber in der nacht schwillte sein hirn an und er bekamm fieber. die ärzte sagen das er blind und behindert sein wird er ist nun in ein richtig tiefes künstliches koma gelegt worden. Wer von euch hat leider auch erfahrung mit dieser krankheit gehabt und kann mich etwas mehr darüber aufklären und wie ich meinen bruder helfen und beistehen kann. Denn im internet finde ich nicht wirklich die informationen die zu treffen.

ich danke euch jetzt schonmal

Antworten
M?oJobuoJb2


Hallo,

mein ältester Bruder litt einmal an sowas. auch er wurde (wohl schon in vorgerücktem Alter ca. 45 Jahre) in Köln behandelt (Prof. Kluge). bekam einen Clip im Schläfenbereich. Bisher (gute 10 Jahre her) ohne Vorfälle. Er wohnte damals in Köln, wahrscheinlich war es sein Glück.

Gruss Jo

l/otosmaRrgixt


tut mir sehr leid für Deinen Bruder. Das gleiche hatte meine Schwester vor 18 Monaten. In welchen masse die Folgen sind, kann man jetzt eigentlich noch nicht sagen. Das das Gehirn anschwillt ist auch uns passiert. Künstliches Koma ist auch O:K. Die Folgen einer Gehirnblutung können sehr vielfältig sein, müssen aber nicht. Es kommt darauf an, an welcher Stelle war die Blutung, und wie schnell wurde die Blutung gestoppt. Dein Bruder wird jetzt im Koma gehalten, damit sich das Gehirn erholen kann, dann läßt man ihn danach ganz langsam wieder aufwachen. Mit den Folgen geschäftige Dich erst, wenn er wieder wach ist. Jetzt ist es einfach zu früh dafür. Jetzt kannst Du nur beten für Deinen Bruder und ganz wichtig, gebe die Hoffnung nicht auf. Je jünger die Patienten sind, umso besser ist die Heilungschance. ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft. wenn du noch mehr wissen möchtest schreib einfach.

spa-nnyq70


oje

es tut mir leid für deinen bruder ich hoffe es ist nicht so schlimm wie die ärzte sagen .

ich habe auch ein angeborenes hirn anoyrisma rechts. als kind habe ich immer starke kopfschmerzen gehabt meine mutter ist mit mir von arzt zu arzt gegangen aber keiner hat es feststellen können.nun sind es bei mir schon im july 14 jahre her . ich war schwanger 20 jahre alt

bekam wieder diese kopf schmerzen und habe doppel bilder gesehen und mein rechtes ohr taub . ich dann zum augen arzt der hat mich dann sofort ins krankenhaus überwiesen . dort wurde eine cumputerturmografie gemacht verdacht auf hirn tumor .

dann die ganzen untersuchungen , meine tochter wurde 2 tage später per kaiserschnitt geholt . dann mußte ich in ein kernspinttormografie dort stelte man denn fest das ich ein hirn anoyrisma 3,5 cm groß habe

ich sollte in einer anderen klinik operiert werden ,um zu sehen wie man das operieren kann hat man bei mir eine gefäss untersuchung gemacht das nennt sich angiograpfie ich bekam eine örtliche betäubung und ein schnitt in der leiste so das sie mir dann ein schlauch bis zur halsschlagader gezogenhaben mit kontrast mittel haben sie dann geschaut . nach der behandlung sagte der azt nur zu mir so nun sind sie wieder gesund wir haben ihr anoyrisma verkapselt und das ist wie gesagt 14 jahre her und meine tochter war mein schutzengel und ist sie heute noch.

ich hoffe das es deinem bruder bald wieder besser geht

gruss sandy .

m3am}a20x05


Danke für eure Antworten, ratschläge und lieben Worte!!

wir sind immer noch am hoffen uns bangen das er es bis donnerstag überlebt und die nächsten 2 wochen entscheidet sich wie sehr das gehirn geschädigt ist!!!

die ärzte meinten heute das wir eine geringe chance haben das er halbseitig gelähmt bleibt aber dazu noch blind.

aber immer noch besser als wenn er gar nix mehr mit bekommt.

wie lange dauert das bis sie ihm aus dem koma erwachen ???

wird er uns dann noch alle erkennen??

P6asel9x9


Hallo!

Meine Mutter(50) hatte vor genau 14 Tagen ein geplatztesAneurythma.Ein paar Tage später erlitt sie auch noch einen Schlaganfall.Nun ist sie halbseitig gelähmt.Soweit so gut.

Mein größtes Problem ist im Moment,daß die Ärzte sie erst unter Narkosse setzten, damit sich alles wieder etwas beruhigt.Aber gestern waren wir im Krankenhaus und da teilte man uns mit, daß die Narkosse abgesetzt wurde und meine Mutter aber immer noch schläft.Wer hat schon mal in dieser Hinsicht Erfahrungen gemacht?

Uns wurde des weiteren mitgeteilt,das sie zwischen zeitlich auch schon wieder mal wach war. Aber halt immernur für ein paar Minuten und dann schläft sie wieder ein. Während ihrer Wachphase

versuchen die Ärzte auch alles, um an sie heranzukommen. Aber sie liegt dann nur da und schaut die Ärzte zwar an, aber ist irgendwie ganz weit weg.Man kann sie nicht erreichen.Meine Frage wäre,ob sich das wieder gibt, oder bleibt das ein Dauerzustand? Ist es sogar eine Art Koma in der sie sich jetzt befindet?

Pasel99

Atngefl>-Prixvat


Ich bin ehrlich betroffen von Eurem Schicksal. Das, was passiert ist und was ihr jetzt durchmacht, ist ein harter Schlag.

Wie lange Dein Bruder im Koma gehalten wird, kann man so nicht vorher sagen, das können noch Wochen sein. Wichtig ist, wie lotosmargit schon sagte, das das Gehirn jetzt Ruhe hat, und der Gesamte Körper noch dazu. Deshalb wird er sicher noch länger im Koma gehalten werden. Erst, wenn das Gehirn sich erholt hat, wird er langsam wieder zurückgeholt und von der Beatmung abtrainiert. Die genauen Folgen sind jetzt nicht wirklich abschätzbar. Aber die Ärzte versuchen Euch, auf das, was kommen kann und das, was aus deren ERfahrung und Lehrmeinung ab ehesten passieren wird, vorzubereiten. Aber mit 9 Jahren kann sich das Gehirn gut regenerieren und mit guter Therapie (z.B. Physiotherapie, Ergotherapie und weiteren Rehamassnahmen) so einiges ausgleichen.

Wenn die Ärzte sich jetzt aber schon festlegen, das Dein Bruder blind sein wird, wäre es wichtig, mal nahzufragen warum. Vielleicht ist der Sehnerv verletzt worden durch die Blutung oder bei der OP. oder Ähnliches. Dann wäre es wichtig für Euch, das ihr Euch darauf einstellt, und diese Tatsache akzeptieren lernt, möglichst ein großes Stück weit, bevor Dein Bruder aufwacht. Das würde ihm sicher helfen, damit besser umzugehen.

Noch was zu Dir: Solche Aneurysma treten familiär gehäuft auf. Und sie machen oft keinerlei Probleme/Symptome. Du solltest Dir überlegen, ob Du Dich auch untersuchen lassen möchtest. Dies würde dann nicht mit einer oben beschriebenen Angiografie gemacht, sondern mittels MRT/Kernspin.

Ich wünsch Dir und Deiner Familie viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate ! Angel

NMora1@97x8


Halloo

Oh mann, hat mich richtig ´mitgenommen als ich das eben gelesen hab.. Wie gehts deinem Bruderß gibts was neues?

Meine Tante hatte auch mal ein Aneurysma.. Sie war auch im koma und die Ärzte sagten , daß sie wenn sie überhaupt überlebt, schwerste Behinderungen hat! Meine Tante hat NICHTS! Sie vergisst nur leicht NAmen! Das wars! Sonst lebt sie wie vorher auch! .. Ich hoffe, ich kann euch da etwas Mut machen!

Ich drücke die Daumen und wünsche das beste..

Liebe grüße

NORA

m8ama2~0t05


hallo

also hier ein kurzes update wie es meinem bruder geht.

zu erst hies es ja das er nicht überlebt und wenn dann nur schwerst behindert. wir haben viel geweint,gehofft und gebetet.

seit Montag ist mein kleiner süsser schatz in der reha und macht super vortschritte. er erkent alle bekannte und familien angehörige zwar muss er sie längere zeit anschauen um zu zu erkenen da das seh feld sehr gelitte hat aber es klappt. nun kann er auch schon ein paar schritte mit hilfe meiner Mama laufen. Isst selbständig und hatt alle schläuche raus. Die schädeldecke wollen sie nächste woche draufsetzten. Und dann muss er noch ein paar wochen in der reha bleiben. wir danken gott dafür das er unseren kleinen mann noch ne chance gegeben hat.

ich möchte allen Mut machen die in so einer situation sind. das es auch immer wieder wunder gibt.

J0uliaT3x4


Wer kann mir einige Tipps geben

hallo , ich bin heute zum ersten mal auf diese Seite gekommen, und wollte euch fragen wer mit aneurysmen erfahurng hat. Mein Mann hat im Nov. 05 auf ein gepl. aneurysma erlitten, Stufe 5, war 18 Tage tiefschlaf, er konnte gott sei dank reden schreiben hat uns erkannt und keine körperlichen schäden davongetragen, obwohl alles offenstand!!! zur zeit ließt er den ganzen Tag, fährt auch manchmal mit dem auto, u.s, ich weiß das mein Mann ein wunder ist, die Ärtze haben es mir auch gesagt. wir sind auch bei einer neuropsychologin und einem Psychiater. Er nimmt auch Medikamente. Aber leider ist er so freudlos und depremiert, kann sich über nichts freuen. vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben, vielen Dank im voraus Julia

K}adhad?ya


Entlich habe ich Gleichgesinte gefunden!!!!!!

Hallo an alle!

Ich bin sehr froh, das ich hier gleichgesinte gefunden habe, die das alles was mir passiert ist nachempfinden können.

Meine Mutter ist am 19. März Tod bei der Arbeit zusammengebrochen und wurde wiederbelebt. In der Klinik stelte sich heraus , das sie eine SAB blutung hat und das sie weitere 7 Aneurysmen im gesamten Gehirn verteilt hat.Die Ärzte haben meiner Familie gesagt, das wir uns von meiner Mutter verabschieden soll und das sie die anstehende op nur zu 8& überstehen wird.Sie hat diese Op super und ohne Komplikationen gemeistert und es stand uns ein harter weg von 3 Wochen des Überlebens bevor. Jetzt wird sie in 2 Wochen aus der Rhea entlassen und sie ist wieder zuhause.Wenn jemand Lust hat sich mit mir auszutauschen, der kann mir schreiben. Das kann ich jetzt gebrauchen!!!!!!

K>a dhadxya


Was Ärzte sagen!

Ärzte müssen immer von dem schlimmsten ausgehen und es auch mitteilen. Bei meiner Mutter konnte uns auch keiner genau sagen ob sie uns erkennt und ob sie gelemt bleibt. Heute erkennt meine Mutter wieder jeden und nach einer halbseitigen Lähmung kann asie nach einem lengen weg wieder Laufen. Nie die Hoffnung aufgeben.!!!!!!Als ihr kleiner Enkel sie nach der ersten Woche auf der Intens.Stat. besuchte und sie ihn anschaute, wusste ich genau, das sie es schaffen wird.Jetzt müssen wir gedult haben, da ihr Kurzzeitgedächnis und ihr Orientierungssinn durcheinander ist.Das kann Jahre dauern, aber mann soll nie aufgeben, sondern sich an jeden vortschritt erfreuen.Egal wie klein er ist und wie lange es dauert.

K,adheadyxa


Hallo Julia

Schön das es deinem Mann soweit gut geht. bei meiner Mutter war es auch Stufe 5.Wie gesagt ein Wunder. Vieleicht kann ich dir Helfen. Ich lese sehr viel über diese Krankheit und generell über das Gehirn. Ich fand heraus, das sich die Persönlichkeit eines Menschen total verändern kann, je nachdem was beschädigt wurde.Meine mutter ist zum Beispiel total direkt geworden und sagt was ihr in den Sinn kommt.Emotionen kann sie garnicht zeigen und ist gerade dabei das wieder aufzubauen.Hast du mit deinem Mann darüber schon mal geredet?Vielleicht realisiert er erst jetzt gerade, was mit ihm geschehen ist ?

r6ic1


geplatztes Aneurysma

Hallo. Meine Tante, 52 Jahre alt, hatte letzte Nacht eine Hirnblutung. Vorausgegangen sind starke Kopfschmerzen und brechen. Mein Onkel dachte, sie wäre tot, da sie noch 1 Mal gekrampft hat und sich dann nicht mehr bewegt hat. Der Notarzt hat gesagt: 4 Min. später, und sie wäre gestorben. Er hat sie direkt in ein künstliches Koma versetzt. Sie kam in München in ein KH. Wurde jedoch nach 12 Std. nach Grosshadern verlegt, da sie dort speziell behandelt wird. Wie und was genau, sagen die Ärzte noch nicht. Sie wird gerade operiert. Man geht wohl über die Leiste ins Gehirn und versucht das Gerinnsel zu stoppen. Über den Kopf könnte man nicht gehen, da es an einer inoperabelen Stelle sitzt. Kennt ihr so was? Habt ihr Erfahrungen? Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.

Smchaqbernaxk


hallo allesamt,

ich hatte im sept. letzten jahres (mit 50 jahren) eine sab nach einem geplatzten aneurysma. mit all den prickelnden symthomen ... diese unterträglichen wahnsinnsschmerzen ....

bei mir wurde es gecoiled, also durch die leiste behandelt.

dann ging der kampf gegen den drohenden schlaganfall los ... 1 woche auf intensiv, dann noch 2 1/2 wochen normale station.

jetzt im märz d.j. wurde dann noch einmal stationär nachoperiert ... nur einen trombos haben sie noch entdeckt und weggelutscht.

alles neurologisch ohne folgeschäden überlebt.

nur hab ich so beim husten u. dergl. doch noch heftige schmerzen und dazu eben die angst, dass es erneut passiert. dadurch leidet allerdings auch mein eheleben ... ;-)) ist halt so, dass körperliche anstrengungen bissi schmerzen und eben dann diese angst dabei.

alles gute denen, die auch betroffen sind.

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