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Psychosomatischer Schwindel

jca&y0q80x9


habe angst

hallo ihr alle

habe heute erstmalig aus verzweiflung im internet geschaut, was ich so unter schwindel finde. muss ehrlich sagen, als ich dieses forum fand und einige beiträge gelesen habe, habe ich mich wieder erkannt. ich lebe nun seit fast vier jahren mit diesem schwindel, mal mehr mal weniger.war vor 3 jahren deswegen schon in einer klinik. wirklich weg ist er aber nie gegangen. er beeinträchtigt mich in meinem ganzen tagesablauf, meine laune hängt tatsächlich von meinem schwindel ab. wenn er nicht da ist, gehts mir gut, doch kommt er bin ich wie gelähmt und meine laune ja mein ganzes empfinden schwingt um. ich habe aus diesem grund vor 3 jahren meine ausbildung abgebrochen.im unterricht sitzen und dem lehrer zuhören und natürlich auch verstehen was er da vorn erzählt, dass ging nicht.war viel zu sehr mit mir beschäftigt. war die letzten monate nur daheim. habe jetzt wieder einen kleinen minijob und geh zur abendschule. prompt ist dieser schwindel wieder da und das so heftig, das ich keinen ausweg mehr seh, mir selbst zu helfen. obwohl mein umfeld völlig stimmt. bin seit kurzem verheiratet, habe zwei liebevolle, gesunde kinder, hätte arbeit und zu tun, wenn dieser scheiss schwindel nicht wär. langsam hasse ich mich selber dafür, das ich es nicht bewältigen kann. um so erleichteter war es dann natürlich für mich zu lesen, das es nicht nur mir so geht. vielleicht mag mir ja jemand antworten. jay0809

Leu+po04x9


meine laune hängt tatsächlich von meinem schwindel ab.

...und der Schwindel von der Laune, bzw. von dem was um einen rum passiert, das kann Stress, Druck, Angst und vieles andere sein.

Hallo Jay,

wenn Du seit 4 Jahren diesen Schwindel hast und er Dein Leben so stark beeinträchtigt.... Hast Du irgendwann einmal therapeutisch und mit profesioneller Hilfe etwas dagegen unternommen ?

Es gibt keinen anderen Weg, mit Zahnschmerzen geht man ja auch (irgendwann...) mal zu Zahnarzt.

Viele Grüsse

Lupo

jvay08p09


hey lupo049

war vor 3 jahren in der klinik deswegen und im anschluss war ich in therapie. er war auch mal weg doch holt er mich jetzt wieder ein. ich habe einen termin bei einer therapeutin um eine erneute hilfestellung zu bekommen. was sind denn geläufige medikamente gegen diesen schwindel?

L|upqo04x9


was sind denn geläufige medikamente gegen diesen schwindel?

Gegen psychosomatischen Schwindel direkt gibt es keine Medikamente, allerdings können Antidepressiva das psychische Befinden - und damit auch die dazugehörigen Symptome verbessern.

Die grössten Erfolge diesbezüglich werden mit Verhaltenstherapien (mit/ohne AD) erzielt.

Viele Grüsse

Lupo

jba|y080x9


ich hoffe, ich bekomm es wieder in den griff, wöe schade um die schule, die ich gerade erst wieder angefangen habe und natürlich auch der ganzen familie wegen. man ist ja dann doch sehr gehemmt und fängt an zu vermeiden. habe morgen bei meiner ärztin einen termin, werde dann gleich das thema mit ihr besprechen. es ist schön mit leuten reden zu können, die in etwa wissen wie man fühlt. danke

lieben gruß jay

lWukib.uki


Hallo Nicki30!

Ich weiß, dein Eintrag ist schon sehr lange her, aber mich würde interessieren, wie es dir heute so geht. Hab ein paar Gemeinsamkeiten zu meiner Geschichte entdeckt. Vielleicht schaust du ja noch ab und zu in dieses Forum, wer weiß...

V.G.,Karina

SUchnulaler_Ekexks


Hy,

es gibt ein Homopatisches Mittel gegen Schwindel,

das sind Tropfen und die heißen Vertigoheel.

LG Schnuller_keks

l2ukibuxki


Ja, Vertigoheel nehme ich seit Monaten, aber davon geht der Schwindel leider nicht weg, wäre auch zu einfach.

A{ngie 1,000


Hallo,bin neu wer weis den was genaues über den Psychoschwindel.

Habe in schon seit jahren.

awnn!e-Ebell


Hallo liebe Schwindler,

ja, das ist schon unglaublich so viele Leidensgenossen hier im Forum zu treffen. Ich leide seit gut 2 Jahren unter dieser psychsomatischen Erkrankung und bin in dieser Zeit durch viele Tiefen gegangen. Ich musste sogar mein Studium, dass ich neben der Ausbildung gemacht habe, aufgeben. Neben dem Schwindel habe ich noch viele weitere Angstsymtome wie Schwitzen, Herzrasen, taube Finger,.... Seit gut einem Jahr bin ich in Behandlung bei einem Psychiater und nehme vertigo-meresa. Dieses Mittel hat mir schon sehr geholfen aber es ist immer noch schlimm genug. Am liebsten bin ich zu Hause, weil es mir da meistens am besten geht. Aber es ist natürlich auch nicht der Sinn des Lebens nur zu Hause zu sitzen. Zudem ist mein Freundeskreis seit der Erkrankung auf ein Minimum geschrumpft. Aber was soll man machen, wenn man keine Freude mehr am leben empfindet, weil einem dauernd schwindlig ist. Der Teufelskreis mit der Angst ist auch so eine Sache. Ich kann mich nur einigen Kommentaren anschliessen: Je mehr man darüber nachdenkt, desto schlimmer wird es. Ich versuche deshalb inzwischen alles zu machen, was ich normalerweise auch machen würde unabhängig davon wie schlimm der Schwindel ist. Aber das kostet natürlich viel Kraft. Ich kann nur allen Schwindlern Hoffnung machen, indem ich euch sage, dass der Schwindel bei meinem Bruder nach fünf Jahren verschwunden ist. Ich weiss, dass fünf Jahre lang sind aber es gibt damit Hoffnung, dass es aufhört. Nie die Hoffnung aufgeben. Es gibt auch wieder bessere Phasen!!!!!!!!

*|VscheGnx*


Huhu Ihr Lieben,

Mir ging es auch mal so und dachte auch ,glaubt mir keiner.Bis ich zum Neurochirug gegangen bin und sehe da mein halswirbel.Man sollte ruhig mal weiter forschen und nicht aufgeben,daß ist ganz wichtig.Manschmal dauert es ,bis es gefunden wird.Zur Reha möchte ich nur sagen ,die suchen nicht ,die Behandeln ein nur ,warum man auch da ist(Kostenfaktor).Ich habe keine manuelle Terapie bekommen.Obwohl die Therapeuten gut sind,Ärzte ???.....aber cranio Sankale habe ich bekommen ,was teuer ist.Geholfen hat es mir leider nicht aber die manuelle.Jeder Mensch ist auch anders......liebe grüße *:)

sbchnupxpe740


Hallo,

ich bin auch mal wieder da. Ich leide seit 2005 an Schwindel und Angst, habe viele Medis ausprobiert. War 3 Monate in einer Tagesklinik und habe eine Psychotherapie gemacht. Diese endete aber im März 2009. Ich habe in dieser Zeit Sertralin genommen. Das hat mir recht gut geholfen. Ich konnte mein Leben genießen. Im Juni habe ich es dann mal wieder versucht abzusetzen, weil ich schon 35 bin und eigentlich ein Kind wollte. Und im Juli wurde ich dann auch Schwanger. Und seitdem ich weiss, dass ich schwanger bin, gehts nur bergab. Jeden Tag habe ich frühs schon Panik und mir ist fast den ganzen Tag schwindelig. Der Schwindel verdirbt mir total die Freude auf das Kind. Hinzu kommt dann noch die Angst, dass ich das Kind verlieren könnte.

Ich war am Montag beim FA und musste mich gleich hinlegen, da ich nicht in der Lage war, im Wartezimmer zu sitzen. Meine FA hat mich erst einmal 2 Wochen krankgeschrieben.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Vielleicht kann mir jemand die Angst nehmen.

Liebe Grüsse

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