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Riss der Halsschlagader nach Unfall bitte um Rat

B-enZGa8x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits,

Ich habe eine Frage und zwar geht es um meine Schwester, sie hatte vor ca. 14 Tagen einen Unfall im Freibad. Sie ist gestürzt und hat sich dabei den Kopf verletzt, klagte danach ca. 7 Tage über starke Kopfschmerzen auf der rechten Seite, nachdem wir 2 mal bei Ärzten waren die uns nach Hause schickten mit kommentaren wie "Ist nichts, bisschen ruhe und das wird wieder" beschloß Ich mit Ihr ins Krankenhaus zu fahren. Dort angekommen wurden endlos viele Untersuchungen durchgeführt, bis schlussendlich ein Neurologe hinzugezogen wurde, welche durch eine Sondierung feststellte das die Halsschlagader auf der rechten Seite gerissen ist, und nun zu wenig Blut / kaum noch Blut das Gehirn dort Erreicht. Daraufhin bekam Sie Heparin und Markumar, lag 2 Tage auf der Intensivstation und danach noch eine Woche lang unter Beobachtung auf einem normalen Zimmer. Sie wurde vor ca. 4 Tagen entlassen und nimmt 2 Tabletten Markumar täglich ein.

Allerdings klagte Sie vorgestern plötzlich Nachts über starkes unwohlsein, und erhebliche Schmerzen im rechten Arm, und im rechten Bein und Atemnot. Worauf hin wir wieder Nachts ins Krankenhaus gefahren sind, wo sie zur Zeit noch liegt.

Nun meine eigentliche Frage, was kann mit Ihr los sein ? Die Ärzte im Krankenhaus (ist ein relativ kleines Ortskrankenhaus, ohne eigene Neurologie) scheint in meinen Augen absolut überfragt. Sie fingen heute Nachmittag an Ihre Lunge zu röntgen (ohne Ergebnis) und schieben es nun auf ein Wirbelsäulenproblem ? Allerdings entzieht sich das für mich sämtlicher Logik. Es wurde auch am Anfang ein CT gemacht allerdings nur vom Halsbereich, nicht vom Gesamten Kopf.

Es wäre schön wenn eventuell jemand von Ihnen hier einen Rat, oder hinweis wüsste was das genaue Problem sein könnte. Denn sie planen eine Rückenmarkspunktion, jedoch ist es wie gesagt ein relativ kleines Krankenhaus und ich möchte nicht das dort jemand an meiner Schwester "herumpfuscht" denn Rückenmarkspunktionen werden dort sicherlich maximal 1 mal im Jahr durchgeführt.

Schonmal vielen Dank im vorraus !

Benedict

Antworten
R$eneYOdi


Fragen ob Sie unter beobachtung Transportfähig ist, und dann direkt ins nächste Uniklinikum.

Das ist ja sonst ´ne verarsche was die da mit deiner Schwester machen.

Ohne eigene Neurologie würde ich mir mal ´n Kopf machen. Was denn wenn sie einen Schlaganfall erleidet, bzw. ´n Aneurysma wegen des überdruckes?

Oh mann :p

h.ea+dach:e


Hallo!

Ich würde die Ärzte mal auf eine evt. Beteiligung der Kopfgelenke ansprechen. Durch Verletzungen z.B. der lig. alaria kann eine Instabilität entstehen,die sich auch aufs Rückenmark (Nerven) und auch auf das vegetative Nervensystem(Atemnot?) auswirken kann.Die A. vertebralis läuft ja durch "Löcher" in den Querfortsätzen der Hws und wenn sie eingerissen ist,dann ist es ja wahrscheinlich,dass es bei dem Sturz zu einer Stauchung bzw. Verschiebung der Wirbelkörper gekommen ist.Vielleicht ist dabei ja ein Band beschädigt worden?

Ich denke aber,da in einem kleinen Krankenhaus das Wissen über solche selten Verletzungen nicht gegeben ist und denke ebefalls ,dass eine Verlegung in ein größeres Krankenhaus sicher sinnvoll wäre.

Schöne Grüße

LQupo,04x9


...welche durch eine Sondierung feststellte das die Halsschlagader auf der rechten Seite gerissen ist, und nun zu wenig Blut / kaum noch Blut das Gehirn dort Erreicht. Daraufhin bekam Sie Heparin und Markumar,...

Ehrlich gesagt, steig ich da nicht so ganz durch. Ein RISS der Halsschlagader, der zur Folge hat, dass nicht mehr genug Blut ins Gehirn fliesst, müsste ja bedeuten, dass es innere Blutungen gibt ? Dann blutverdünnende Medikamente ?

Jedenfalls sollte ein Krankenhaus eigentlich wissen, was zu tun ist. Würde nochmals nachfragen und mir alles genau erklären lassen und wenn dann der Eindruck entsteht, dass sie es nicht im Griff haben, evtl. auf eine Verlegung pochen.

Viele Grüsse

Lupo

BMenG8x3


Nunja wie gesagt Sie haben keine eigene Neurlogie, und deshalb einen Neurologen kommen lassen, welcher sich "Prof. Dr." nennen darf. Dieser hat dann durch die Arterie im Rechten Arm eine Sonde bis in die Arterie im Hals geschoben und meinte diese sei gerissen, und dadurch nun verschlossen so das nichtmehr genug Blut dort ins Gehirn fließen kann. Wieso das ganze nun so ist, kann ich nicht beantworten ich bin leider selbst kein Arzt. Jedenfalls war dies der Grund für die Blutverdünner, eben das dort wieder mehr Blut fliessen kann. Was mich dabei aber auch stutzig macht ist die Frage wie das ganze wieder verheilen soll ?

LUupox049


OK, durch eine Verletzung/Beschädigung der Arterie kann es zu Ablagerungen kommen, die zu einer Verengung führen.

Fürchte, das wird hier über das Forum schwierig. Bleib dran, die Ärzte zu löchern und genaue Informationen zu fordern.

Alles Gute

Lupo

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