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Kopfzittern bei Aufregung

CAromatAo8pelmxa


Hallo

Auch ich bin leider davon betroffen und es wird glaub immer schlimmer, bin m 42.

Besonders schlimm ist es beim essen und trinken wobei ich sagen muß das ich es nur am Kopf habe und nun schon die Nackenschmerzen kommen.

Wenn ich was aus einem Glas trinke ist es mir am liebsten wenn es ganz voll ist und ich den Kopf nicht bewegen muß, sondern es aus dem Handgelenk trinken kann.

Je lehrer das Glas wird desto mehr muß ich den Kopf bewegen und desto stärker wird das zittern.

Als Medikament hab ich bisher 160mg Propranolol und 500mg Primidon versucht, beides ohnen nennenswerten erfolg :°(

Jezt werde ich einen Termin in dieser Klinik machen:

[[http://www.neurochirurgie.uni-duesseldorf.de/index.php/funktionelle-neurochirurgie]]

Hoffentlich können sie mir da helfen.

cPonch#itabxaby


Hallo zusammen,

ich muss gestehen, dass ich nicht alle Beiträge gelesen habe, aber meine Mutter hat es auch: Kopfzittern, Händezittern beim Trinken und sie schreibt etwas abgehackt. Jahrelang dachte sie an eine psychische Ursache, bis ein Neurologe sie untersuchte und Dystonie bei ihr feststellte. Es hat wohl mit Dopaminmangel im Gehirn zu tun. Sie bekommt gegen das Zittern jetzt Botox in den "ziehenden" Muskel gespritzt. Dadurch ist zumindest das Kopfzittern besser geworden.

LG

E[rdnucakexl4


Hallo zusammen !!!

Schön das ich Euch gefunden habe.

Ich habe auch das Problem mit dem Kopfzittern (w/41).

Aber bei mir ist es so, dass ich auch in völlig relaxten Situationen mit meinem Kopf wackle. Wie z.B. beim Essen oder beim Gespräch mit den Schwiegereltern (vor denen ich wirklich keine Angst zu haben brauche, da sie sehr liebe Leute sind). Auch zuhause zittere ich obwohl keinerlei Stress oder Angst auf mich einwirkt.

Der grosse Horror = der Gang zum Friseur, wo ich meinen Kopf ruhig halten und nach vorne beugen soll.

Manchmal beginnt es schon gleich nach dem Aufwachen das mein Kopf zittert wie wild, wenn ich meinen Wecker ausschalte. Oder in der Arbeit wenn mich jemand anspricht oder ich nach dem Toilettenbesuch (ich bin allein) in den Spiegel schaue und meinen Kopf nicht ruhig halten kann. :-(

Ich bin vor ein paar Monaten zu meinem Hausarzt und hab ihm mein Problem geschildert.

Der hat mich zu einem Neurologen überwiesen. Als ich den Termin bei ihm hatte, hatte ich an diesem Tag kein Kopfzittern. Es hat keine Untersuchung oder Blutdrucksmessung von seiner Seite stattgefunden. Er hat mir gesagt dass er mir Betablocker verschreiben könnte. Das wollte ich aber nicht, weil ich immer einen Bliderbuch-Blutdrucks-Wert (120/80) habe.

Bei Gesprächen versuche ich meine Kopfzitterei immer zu überspielen in dem ich mich auf dem Tisch aufstütze und meinen Kopf auf meine Hände lege.

Aber ... ich muss bald als Zeuge vor Gericht aussagen und hab jetzt schon eine riesen Angst, dass mein Kopf dabei zu zittern anfängt und mir dann, deshalb niemand glauben wird !

Was soll ich bloss tun ???

Bitte helft mir!

F2lagx1


Da mein Account auf Mysteriöse Art und weise verloren gegangen ist, habe ich mich unter Flag(1) neu angemeldet.

@Erdnuckel4: Das empfinde ich und wahrscheinlich auch viele andere betroffene auch. Es hat was mit der Situation zu tun. Manchmal ist man noch zusätzlich gestresst. Außerdem versucht man, wenn man alleine oder unter bekannten ist, sich zu erforschen und führt Handlungen durch, welche man unter fremden versucht zu vermeiden, bspw. längeres schauen in die Augen.

@Cromatopelma: Melde dich bitte, falls was draus wird. Wahrscheinlich wirst du aber bei der Terminvergabe scheitern. Dafür sind anscheinend nur Ärzte (Neurologen) berechtigt. Ich habe es nämlich auf der DÜS-UNI-Klinik zwecks PET Untersuchung selbst versucht.

Nichts desto trotz wollte ich dranbleiben und fand einen Prof. in Köln, welcher bei mir einen Essentiellen Tremor feststellte und daraufhin Metoprolol verschrieb. Nun hat er aber was entscheidendes übersehen, nämlich mein Blutdruck. Dieser ist bei mir schon von Hause aus unter 70. Hat wahrscheinlich was mit meiner über gesunden Lebensweise zu tun.

Durch meine Willenskraft wollte ich aber trotzdem das Metoprolol ausprobieren, ich nahm es etwa 5 Wochen lang, inkl. Ein- und Abgewöhnungsphasen. Im Endeffekt hatte ich das Gefühl dass in vielen Situationen, kleine Verbesserungen zu sehen waren. So reagierte ich nicht mehr auf fremde Blicke wie früher und fühlte mich um einiges entspannter. Nachteil dabei ist der Übergang zwischen Schlaf und Wach sein. Mir ging es ziemlich schläfrig und meine Leistung in SPort hat sich prozentual klein bisschen verschlechtert. Das wichtigste Gegenkriterium war allerdings die immer noch verbliebene Angst, welche bei kleinstem zucken in der Gesellschaft immer schlimmer wurde und am Ende erlebt man das selbe Spiel wie ohne die Betablocker. Das war auch der Grund dafür, warum ich aufgehört habe diese zu nehmen.

Sie beseitigen die Symptome nur mäßig.

Sie heilen absolut nicht die Ursache.

Sie haben einige Nebenwirkungen (angefangen von Blutdruckminderung)

Vorteil ist: mich machten sie zumindest nicht abhängig.

Motoprolol scheint dabei die freundlichste Lösung zu sein!

Momentan bin ich auf Schwermetall-Entgiftungskur mit Chlorella/Bärlauch/Koriander und GKE. Schaden tut es nicht und vielleicht trägt es eine Mitschuld, was ich aber bezweifele.

A$nn3o33


Hallo zusammen,

(m33), bin echt überrast das ich nicht der einzige bin der darunter leidet. Wie es mir erging und immer noch geht macht mich traurig, wütend und verzweifelt. Kurz zu mir: als Kind war mein leben in Ordnung, es war wirklich eine tolle zeit. Plötzlich mit so ca. 19 Jahren fing alles an. Sobald ich unter Menschen war, fing mein Herz an zu raßen, Hände fingen an zu zittert, mein Kopf konnte ich nicht mehr still halte weil er zitterte, konnte mit niemanden was trinken sonst hätte ich womöglich alles verschüttet, essen mit meiner Familie, Freunde, war für mich plötzlich unvorstellbar geworden. Dachte zu diesem Zeitpunk es ist bestimmt nur so eine fasse in meinem Leben, die schnell auch vorbei gehen würde. Doch es kaum anders, es wurde nur schlimmer, verlor freunde. Familie dacht ich hätte etwas gegen sie und so distanzierten sie sich so langsam von mir. Das aber nicht so ist, schämte mich nur darüber zu reden, und das bist heute. Zurzeit befinde ich mich in Ärztlicher Behandlung. Mein einziger Wunsch ist ein ganz normales Leben zu führen, mich mit Menschen zu unterhalten, mit ihnen zu essen und zu trinken, zu lachen. Ohne Ängste und das ganze leiden.

S.chnuIfMfelgkopxf


Hallöchen zusammen,

ihr seid ein kleiner Lichtblick am Ende des Tunnels für mich. :-)

Für gewöhnlich war ich Selbstbewusst und immer auch der Klassenclown. Referate konnte ich super halten und war eine der ganz ganz wenigen, die so ein "lmaA" Gefühl hatte bei den Presentationen und habe immer sehr gute Noten dafür bekommen, weil ich freie Vorträge halten konnte und bei den nachträglichen Fragen eigentlich immer alles wusste. Generell habe ich mich aber immer mit den... ich nenne es einfach mal den "sozial schwächeren" abgegeben. Vielleicht um selbst etwas dominanter zu wirken. Also ich habe mir bewusst immer diese Außenseitergruppen gesucht, mit denen ich mich dann angefreundet habe. Ein Grund könnte natürlich sein, dass ich mich dadurch besser gefühlt habe. Jedenfalls habe ich nun (einige Jahre später) einen neuen Job angefangen gehabt, den ich auch wieder gekündigt habe. Es klingt zwar bescheuert, aber ich wusste nicht mehr ein oder aus. Ich wollte nur noch weg da. Ich konnte nicht mehr schlafen geschweigedenn lachen oder glücklich sein. Ich denke es ging los mit dem ganzen Stress den ich hatte auf der Arbeit. Immer wenn jemand was von mir wollte fing das mit dem Kopfzittern an – habe den ganzen Tag mit Menschen zu tun... und habe mich so sehr geschämt dafür. Ich habe jetzt viele enttäuscht in meinem Job und bin sehr frustriert darüber, dass so ein kleiner Makel mein Leben dominiert. Ich habe auch versucht mich neu zu bewerben, aber auch das funktioniert nicht. wenn ich nur daran denke, dass mein Kopf rumwackeln könnte (!!) würde ich mich am liebsten ins Bett werfen und heulen. Mein Freund ist im Moment auch sehr genervt von meinem Zustand. :°(

Ich versuche gerade einen Termin beim Dachdecker :[] zu bekommen – ich weiss nicht mehr ein und aus.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich nicht alleine mit dem Problem bin. :)^

@ ANNO33:

Ich weiss ganz genau wie es dir geht. ich will auch, dass alles wieder normal wird. Eine Zukunft ohne Ängste und Leiden. Einfach wieder bei Freunden sitzen und glücklich sein. Und nicht jede verdammte Sekunde Angst vor einem Kopfzucken zu haben. Wir schaffen das!! :)*

CAro6matbopelxma


hallo

Hatte diesen Beitrag schon fast vergessen bzw konnte ihn garnicht wiederfinden ;-D

Bei mir ist das zittern leider noch etwas schlimmer geworden :-(

Hab ne Termin in Düsseldorf bekommen, aber erst im Mai >:(

Nunja, überlege in Köln anzurufen ob ich da vielleicht eher drankommen kann.

Übrigens würde ich für mich sogar ne OP in erwägung ziehen:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefe_Hirnstimulation]]

Hauptsache das Gewackel hört endlich auf!

Urnbezwoing4barSer


Hi Leute,

Ich habe eure Beiträge mit viel Empathie gelesen, denn ich leide schon seit ca. 1 Jahr an der gleichen "Krankheit". Allerdings gab es bei mir sogar eine relativ lange Phase (ca. 2 Monate) in der ich sogar Referate o.Ä. ohne jegliche Probleme halten konnte. Leider ist es dann wiedergekommen und ich bin schon ziemlich verzweifelt, da ich schon viel ausprobiert habe.

Ich war zunächst beim Orthopäden. Der hat mir kaum zugehört und hat mir dann einfach paar Halswirbel wieder eingerenkt. Es war danach tatsächlich für eine Zeit besser, aber es kam dann halt nach 2 Monaten wieder. Dann habe ich es wieder einrenken lassen, diesmal ohne wirkliche Verbesserung. Also wurde der nächste Orthopäde gefragt. Der hat mich dann auf meine schiefe Haltung aufmerksam gemacht. Daraus folgte dann, dass mein Nacken extrem verspannt sei.

Also wurde das Ganze mit Hilfe von Dehnübungen und Massagen "weggemacht" und es war dann wieder besser. Diese Phase hielt auch nur kurz an.

Aber genug des Erfahrungsberichts. Ich bin erstmal richtig froh, dass ich "Gleichgesinnte" finden konnte. :-D Auch wenn ich keinem dieses Leiden gönne, fühlt es sich gut an zu wissen, dass man nicht alleine mit dieser * ist. :)

Um das Ganze strukturiert anzugehen, mache ich Stichpunkte.

These: Verspannungen lösen dieses Zucken aus

Begründung: Muskeln spannen sich in Stresssituation vermehrt an.

Ursache der Verspannung: – Einlagen ( Schuhe; Senkspreizfuß)

- krumme Haltung

- Stress

- zu viel Entlastung ( meine ich gelesen zu haben: zu wenig Sport)

- Verrenkung

- falsche Handhabung der Geräte beim Krafttraining

- falsche Ernährung

etc.

Was mir aufgefallen ist: Als ich meditierte, hat mein Kopf gezittert. Vielleicht ist da einfach irgendeine Energieblockade.

Außerdem habe ich manchmal das Gefühl, dass meine Gesichtsmuskeln auch angespannt sind und ich dann z.B. nicht richtig lächeln kann.

Frage an euch: Habt ihr auch Verspannungen im Nacken? Hattet ihr vielleicht irgendeinen Sturz o.Ä. bevor das angefangen hat? Wie sehen eure Tagesabläufe aus? ( Vielleicht lässt sich so was entdecken – > mein Tagesablauf steht unten) Macht ihr Kraftsport? Und das ALLERWICHTIGSTE AN DIEJENIGEN, DIE DIE SCHMERZEN HATTEN UND JETZT NICHT MEHR, BITTE SCHREIBT WIE IHR ES GESCHAFFT HABT. ICH/WIR WÄRE/N SEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEHR DANKBAR. :)

Tagesablauf: Lange schlafen

Dann aufstehen, zur Schule gehen, d.h. vieeel sitzen

Nachhause kommen, viele Hausaufgaben machen, d.h. auch wieder viel sitzen

Fitnessstudio oder Wing Chun (Kung fu) gelegentlich auch Fußball spielen

Und Gitarre spielen

Das sind so ziemlich meine Hauptaktivitäten. Außerdem trinke wenig Alkohol und nehme keine Drogen. Ich ernähre mich bewusst ( seit neuestem nach der Paleo-Diät) und nehme genug Magnesium zu mir ( Auch mit entsprechenden Tabletten).

So viel meinerseits, ich hoffe ihr antwortet :)

CuroVmatopexlma


Hallo

So, hatte nun den Termin in Düsseldorf.

Als der Arzt mich im gespräch gesehen hat, hat er gesagt das ich durchaus ein Kandidat für die Op sei.

Medikamentös wäre da wohl nichts mehr zu machen.

Dann sagte er, er volle mal eben schauen op der Chefarzt zeit hätte um mich auch zu begutachten.

Er hat mich dann gefilmt wie ich einen Becher zum Mund führen muste um daraus zu trinken was nicht geklappt hatte, so stark hatte ich da mit dem Kopf gewackelt, je näher ich den Becher zum Mund fürte desto wackeliger wurde der Kopf ;-D

Nun hab ich da nen Termin im September wo ich dann erstmal ca. ne Woche stationär bin um verschiedene Tests zu machen um herauszufinden was es denn genau ist.

Was werden denn da für tests gemacht? CT und MRT ist wohl klar, aber sonnst noch?

Hab ganz vergessen nach zufragen.

S<hi^nn


Hallo ihr Wackeldackel. :D

Ich hab auch das gleiche, blos viel schlimmer.

ZU anfang muss ich noch sagen, dass meine mutter auch diese Phobie hat.

Sie hat es nach meiner Schwangerschaft bekommen.

Ich hatte nie gewusst was sie für ein Problem hat unter Leuten zu sein .

Also in grosser Menschenmenge oder Bahn, Stadt ect.

Doch seit ca. 3 oder 5 Jahren hab ich es auch.

Daheim hab ich das nicht, das geht auch nicht^^.

Aber sobal ich nach draussen gehe, tritt es sofort ein.

Sobald ich die erste Person draussen sehe, fange ich an mit meinem Kopf zu wackel während dem laufen...

...ist Wahrscheinlich, weil ich immer denke die Leute schauen mich an und Könnte unwissend mit dem Kopf wackeln.

Heute war es Besonders schlimm, Desshalb habe ich danach gegooglet.

Ich hatte Feierabend und wollte mit dem Bus nach Hause Fahren.

Leider hatte ich ihn verpasst und musste 25 min. zu Fuss Laufen )-:

Es war Ziehmlich voll in der Stadt und dachte allen schauen mich an...

...Zuerst fieng ich an nervös beim gehen mit dem kopf zu wackeln und um so heftiger es wurde, haben meine Beine auch nicht mehr mit gemacht!!!

Ich konnte meine beie nicht mehr unter kontrolle bringen.

Als wenn Sie total eingeschrenkt waren.

Um so nervöser ich wurde desto weniger konnte ich laufen und meinen Kopf halten.

Ich hatte gedacht die Leute denken ich habe eine Behinderung so schlimm bin ich gelaufen.

Ich wollte in dem augenblick nur noch Sterben!und einfach nur heim!

Fast angekommen, wurde es Milder und entspannender.

Ich habe mit dieser sache ein Mächtiges problem.

Ich greife jedesmal zum Alkohol !!!

Ich traue mich ohne betrunken zu sein nicht mehr aus dem haus, da ich sonst angst bekomme und wieder herum wackele.

Lange mach ich das nicht mehr mit, ich weiss nicht ob ich mich einfach mein Leben lang in ein betreutem Wohnen leben will.

Wohne dort zur zeit, da ich es nicht schaffe, nach arbeit zu suchen oder zu den Ämtern zu laufen.

Den Grund wissen meine Betreuer nicht.

Es ist mir viel zu Peinlich es zu sagen.

Die würden es nicht verstehen und denken ich mache witze oder weisen mich noch ein!

Bin ein ganz normaler fröhlicher und Intelligenter Mensch.

Ich kann normal alle probleme Lösen, aber dieses Ist mir zu Gross.

Ich kann nicht mein Komplettes Leben im Alkohol und Drogen rausch verbringen, ich möchte einfach Die Angst ( Menschen Phobie ) Loswerden.

Bei mir ist es sogar, wenn ich keinen sehe!

Da reicht es schon wenn ich an Häusern vorbei Laufe.

Ich Denke immer die schauen alle auf mich aus dem fenstern )-;

Villeicht ist das auch eine art verfolgungswahn, das mit dem ich immer denke ich werde beobachtet.

am Liebsten würde ich einfach in einem Rollstuhl sitzen und nicht mehr laufen müssen.

Hoffe es Liest noch jemand...ist schon lange her, dass jemand geschrieben hat, aber ich hatte immer gedacht ich bin der einzigste Mensch auf dieser welt, der so denkt und angst hat wie ich.

Dieses Kopfwackeln und soo ist glaub Leicht zu erklären.

Durch Angst ausgelöste körperspannung!

Man kann nichts dagegen machen.

Wenn ich mit Freunden Draussen Laufe passiert das nicht.

Desshalb kann ich Nie alleine raus.

Gruss

bVartton43+2


Hallo Shinn,

ich bin ganz schockiert, welche Ausmaße deine Beschwerden angenommen haben.

Ich habe seit meiner Kindheit essentiellen Tresor. Erst nur in den Händen, jetzt auch am Kopf.

Viele in meiner Familie leiden darunter. Der Tremor ist vererbbar. Durch meine eigene Erfahrung weis ich, dass der Tremor Ursache für die soziale Phobie ist, und nicht umgekehrt. Man macht einfach die Erfahrung, dass man in einer bestimmten Situation seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle hat, das ist einem peinlich und daraus entwickelt man die Angst vor der nächsten Situation.

Zum Umgang kann ich sagen, dass die Medikation beim Handtremor noch einigermaßen funktioniert. Betablocker sind ja schon öfter genannt worden. Wobei eine niedrige Dosierung bei mir und bei anderen Betroffenen schon oft ausreicht. Der Kopftremor, mit dem ich nun auch zu kämpfen habe, ist hartnäckiger und natürlich viel unangenehmer, da er sich nicht verstecken lässt.

Generell kann man aber sagen, dass das Weglassen von allen Reizstoffen wie Alkohol, Koffein, Nikotin usw. eine starke Verbesserung bringen kann. Alkohol hilft zwar bei vielen Betroffenen, aber am nächsten Tag rächt er sich dann um so mehr. Also mein Tipp: auf keinen Fall rauchen. Das kann schon 50 % Linderung bringen. Kaffee ist auch nicht zu empfehlen. Wer das 2 Wochen durchhält, wird meiner Erfahrung nach gut dafür belohnt. So, das sind meine Tipps. Wie gesagt, ich bin seit langem betroffen und habe schon einiges ausprobiert.

Schöne Grüße,

Barton

SJhinxn


HI^^

Wenn es bei dir nur die hand ist, kann man sie immer noch in der hosentasche verstecken /-:

aber schön ist das natürlich auch nicht.....

Ja, ich habe jetzt 3 Tage keinen schluck Alkohol getrunken und es war so gut wie weg!

Geholfen hat mir auch das Lesen der ganzen beiträge...

Ich habe mir Unterwegs einfach Vorgestellt, dass jeder zweite der an mir vorbeiläuft, das gleiche hat und bin mit dieser einstellung sogar glücklich mit einem Lächeln durch die Stadt gelaufen.

Aber Medikamente sind ja keine Lösung des Problems...

...man muss das glaub selber alles mit kopf sache angehen.

S5k7y32x1


Hey Leute,

ich hab jetzt seit drei Wochen das selbe Problem wie ihr. Am vorletzten Tag meines Urlaubs war ich bei meiner Tante zum Haare schneiden. Ich hab schnell gemerkt das irgendwas nicht stimmt, da ich angefangen hab mit meinem Kopf zu zucken. Anfangs ging es noch doch auf einmal fing mein ganzer Kopf an heftig zu zittern und es war deutlich sichtbar. Dazu hab ich auch noch Herzrasen bekommen und als ich Zuhause war hab ich meinen Blutdruck gemessen der viel zu hoch war.

Seitdem hab ich große Probleme mit anderen (meist nur fremde) Menschen in Kontakt zu treten. Besonders in der S-Bahn. Es ist zwar kein zittern so wie beim Haare schneiden aber ich werde sehr unruhig, mein Herz schlägt schneller und ich kann meinen Kopf nicht mehr normal bewegen, sondern nur noch ruckartig und zuckend. Wenn ich aus dem Fenster schaue beruhigt sich das ganze mit der Zeit wieder.

Mir ist auch aufgefallen das ich nur damit ein Problem hab wenn sich die Leute gegenüber von mir hinsetzen oder direkt vor mir stehen und dazu noch in meine Richtung schauen. Bei einem bestimmten Abstand hab ich keine Probleme jemanden anzuschauen, auch wenn wir länger Augenkontakt haben. Sind so ca. 3 bis 4m schätz ich mal ^^

Auch spüre ich wie sich mein Blutdruck seit dem erhöht hat auch wenn ich nicht unter Menschen bin. Auch zittern meine Hände etwas mehr als sonst und mein linkes Augenlid ??? (das aber nur selten)

Ich denke wenn ich jetzt wieder zum Haare schneiden, Zahnarzt oder zum Kieferorthopäden gehe bekomme ich wieder so eine Wackelattacke. ^^

Ich bin 17 und wohne jetzt seit mehr als einem Jahr alleine, hatte aber damit keine Probleme. Hab mir auch einen neuen Freundeskreis aufgebaut und viel mit neuen Leuten zu tun gehabt was ich sehr toll fand. Daher war ich so schockiert als es so plötzlich kam. Bin momentan wie ausgewechselt.

Was würdet ihr empfehlen erst mal zu machen? Zum Neurologen gehen oder doch etwas anderes?

Ansonsten wünsch ich euch noch eine schöne Woche :-)

Schöne Grüße

POuste3blumxe65


Agoraphobie?

Sgky3221


Naja dann wäre es aber nicht so plötzlich gekommen, oder? Außerdem ist nicht der Ort das Problem, auch verspüre ich nicht so was wie Angst. Ist halt nur dieses Zittern was auftritt.

Das mit der S-Bahn und dem Haare schneiden war nur ein Beispiel, hab es auch an anderen Orten.

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