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Benommenheit, schwindel, augenflimmern und ohrensausen

P|eterx-30 hat die Diskussion gestartet


hallo forum benutzer,

vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen,

angefangen haben die beschwerden kurz nach einem

tragischen todesfall in der familie.

seit ca. 1 monat leide ich an benommenheit, schwindel,

augenflimmern und ohrensausen.

die beschwerden sind nicht immer gemeinsam vorhanden,

am meisten macht mir die benommenheit zu schaffen,

es wirkt alles irgendwie unecht - wie ein traum.

ich habe auch dauernd angst, ich kann gar nicht sagen wovon,

diese komische unechtheit macht mir auch angst,

kalte und nass geschwitzte haende habe ich auch.

in der frueh sind die beschwerden am staerksten,

am abend sind sie schon mehrmals verschwunden,

das ist wie eine befreiung - alles wieder so normal,

aber am naechsten morgen sind sie wieder zurueck.

was mir in der letzten zeit aufgefallen ist,

meine angst vor offenen flaechen ist staerker geworden,

ich habe solche situationen zunehmend gemieden.

seit meiner jugend habe ich gelegentlich panikattacken,

habe gelernt damit umzugehen, wollte es auch erwaehnen.

ich habe bereits verschiedene untersuchungen hinter mir,

die antworten bis jetzt, ist ja alles bestens bei ihnen.

waere super wenn jemand was dazu sagen kann.

vielen dank.

Antworten
L|upo%04\9


Hallo Peter,

ich würde sagen, dass ist ein klassischer Fall eine Angsstörung.

Der Auslöser (Krankheits-/Todesfall im nahen Umfeld), die Art der Symptome (v.a. Benommenheit), die Art der Ängste (unspezifisch), die Untersuchungsergebnisse (ohne Befund), auch die Historie (gelegentlich Panikattacken), alles deutet darauf hin, dass Du mit psychosomatischen Symptomen auf die verstärkte Angst reagierst.

Übrigens ist es bei unspezifischen Ängsten oftmals so, dass es am Morgen schlechter geht, da eine Art ängstliche Erwartung vor dem Tag (und was er wohl bringen mag…) besteht. Abends ist der Tag geschafft und da nichts wirklich schlimmes passiert ist, beruhigt sich das und auch die Symptome wieder - bis zum nächsten Morgen….

Ich würde zu einem Neurologen/Psychiater gehen und mich nach einer profesionellen Behandlung erkundigen, je früher man richtig etwas dagegen tut, desto besser sind die Chancen auf eine - einigermassen schnelle - Heilung.

Viele Grüsse

Lupo

P{eterj-30


hallo lupo,

vielen dank fuer die information,

ich werde mich in profesionelle behandlung begeben,

ich moechte diese probleme so schnell wie moeglich loswerden,

mir ist klar das sowas nicht so schnell geht, da brauch ich

bestimmt einige geduld, aber hauptsache es wird wieder besser.

was fuer mich wirklich schwer zu glauben ist das diese

benommenheit - alles ist so unecht eine psychische sache ist,

aber es ist halt so und ich akzeptiere das auch.

vielen dank und gruss !

T:in;a_7Berlsin_25


Hallo Peter!@:)

Im Beitrag Panikattaken, der von Fee25 gestartet wurde sind wir mehrere, die auch unter Ängsten leiden.

Vielleicht hast du lust, unsere Geschichten mal zu lesen; da wirst du einiges von dir wieder erkennen.

Ich leide oder habe unter Angstzuständen gelitten und auch einige deiner Symthome gehabt. Vielleicht schreibst du mal in den anderen Beitrag. Beitragsnummer: 238668

Wir können dir dort vielleicht mehr sagen, und da wirst du merken, dass man deine situation nachvollziehen kann.

lg

P)ete:r-3x0


hallo tina,

ich hab mir gerade die beitraege durchgelesen,

da kommt mir so einiges bekannt vor,

bin mit dem problem anscheinend wirklich nicht alleine.

was mich interessieren wuerde, wodurch kommt diese

benommenheit, simmt da was mit den botenstoffen im gehirn nicht,

oder passt der hormonhaushalt nicht, was laeuft da chemisch

nicht richtig ?

danke und gruss !

PQeterx-30


hallo lupo,

habe gerade vom arzt den befund bekommen,

es sind angststoerungen,

da warst du absolut richtig gelegen,

werde mit einer therapie anfangen und versuchen

die probleme loszuwerden.

danke nochmals und gruss !

TiinaZ_Berl1in_N25


also ich quäle mit seit ca. 1,5 jahren mit der angstsörung herum, aber wo die her kommt usw... das weiß noch keiner. seit februar diesen jahres mache ich eine verhaltenstherapie. mittlerweile geht es mir wieder gut, ab und zu kleine zwischenfälle aber nichts mehr großartiges. bei mir ist es meistens noch, wenn ich im kaufhaus stehe oder so. aber ich hatte dort nie ein negatives erlebnis, also kann die angst nicht aus läden oder so sein.

bAluefixsch


ja ich glaube auch das das angststörrungen sind und depresionen ich weiss das mag zwar nicht viel helfen aber verushc dich abzulenken.klar klingt das doof aber es wird dir viell. helfen dich versuchen i-wie abzulenken fang an sport zu treiben und ruf jemanden an dem du vertraust und rede mit ihm nur über schöne dinge auch wenn das nen bissel bescheuert klingt aber es mag viell. helfen auserdem solltest du ihm nicht von deinen sorgen und ängsten erzählen um dich abzulenken.

ich hoffe es geht dir bald besser

alles gute und liebe kiss deine bluefisch @:)

H&arrxyK


Vielleicht liegt es daran?

Augenflimmern, Schwindel und Benommenheit liegt imho genausooft an HWS-Instabilität wie Panikstörung...

Symptome in Verbindung mit Kopfgelenkinstabilitäten

(Also Symptome bei Instabilitäten am craniozervikalen und atlanto-axialen Übergang)

Patienten mit vorhandener Kopfgelenksinstabilität leiden vorwiegend an folgenden Symptomen:

* Starke Kopfschmerzen, insbesondere am Hinterhaupt (Okziput), oftmals als brennend oder ziehend beschrieben

* Störungen der Aufmerksamkeit

* Störungen der Wachheit (Vigilanzstörungen) und Erlebensklarheit, also Bewußtseinstrübung - sowohl qualitativ, als auch quantitativ

* Störungen des Ich-Erlebens mit Derealisation, Depersonalisation; Beschreibungen wie "wie auf Watte", "nicht mehr richtig da", "dusselig"

* kognitive Störungen, der Wahrnehmung, des Lernens, Erinnerns und Denkens, also Störungen der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung

* Erinnerungsstörungen, Erinnerungsschwächen

* Reizüberflutung, Überforderung, rasche Ermüdbarkeit; als wäre simultan nur noch ein und dazu recht enger Erlebenskanal offen

* Lähmungserscheinungen

* Kribbeln und/oder Wärmegefühl im Gesicht und/oder den Extremitäten; seltener auch mit "pelzig" umschrieben

* Schwindel, Schwankschwindel oder Drehschwindel (oftmals wird Schwankschwindel mit Kleinhirn-Störungen und Drehschwindel mit dem Mittelohr in Verbindung gebracht; jedoch habe ich beide Schwindeltypen an ein und demselben Patienten erlebt)

* Gleichgewichtsstörungen, Stolpern, Koordinationsprobleme beim Gehen, im Bereich von Mimik und Gestik und auch beim Versuch, Objekte zu greifen; Koordinationsprobleme von Armen und Beinen

* Sehstörungen, Sternchensehen, Gesichtsfeldeinschränkungen)

* Tinnitus

* Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke, Ohren und Augen

Symptome sind sehr unterschiedlich und wechselnd und geben klinisch ein recht unklares Bild, das allein spricht schon für den Verdacht einer Kopfgelenksinstabilität.

Mehr dazu unter: [[http://de.whiplash-connection.com/index.php/Das_Schleudertrauma_-_Verletzungen_und_Instabilit%C3%A4t._Diagnose_und_Therapie]]

und

[[http://de.whiplash-connection.com/index.php/Overview:_Symptoms_linked_to_head-neck-joint_instability]]

Allen eine gute Besserung und bei Fragen: Kontakt über harry@kiessecker.org

Cheers

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