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Tests beim Neurologen?

Rjumo-xw


Skihaserl, geh lieber hin, ich habe auch immer gedacht, dass das nicht so schlimm sei.. und keine Freude und kein Glück zu spüren ist einfach kein Leben. Bitte geh hin, tu es dir zuliebe. Es wird nicht besser. Es wird schlimmer. Die Lebenslust geht verloren ohne Freude.

L3upKo04x9


Schreiben kann ich es, aber wie soll ich dem Arzt das erzählen?

Genau so, wie es eben ist. Ein Psychiater oder später auch Psychologe/Psychotherapeut kennt solche Probleme nur zu gut, das ist deren Beruf.

Ich bin so bemüht darum, immer "fröhlich" zu wirken.

Das ist ein Hauptproblem heutzutage, dass man solche - vermeintlichen - "Schwächen" ungern nach aussen hin zugeben möchte, weil es ja jedem anderen angeblich ach so gut geht.

Leider kann dieses Ungleichgewicht auf Dauer schon der erste Grund für psychosomatische, als körperliche Symptome wie Schmerzen, Schwindel etc. sein.

Wenn man sich tatsächlich ernsthaft für eine Gesprächstherapie entscheidet, kommt man nicht umhin, zumindest dem Arzt oder Therapeuten offenzulegen, wie es wirklich um einen bestellt ist. Ein guter Therapeut sollte dies auch mit der richtigen Fragestellung unterstützen.

Viele Grüsse

Lupo

S_kihatse(rl


Mir gings ja von Zeit zu Zeit tatsächlich besser. Bei mir fing ja alles genau Anfang August mit diesen Hormontabletten an. Vielleicht braucht es einfach seine Zeit bis sich der Körper wieder umgestellt hat.

K$errxy2


Hallo Alle

Wenn Ihr eine Psychotherapie haben wollt, muss der Arzt oder Psychiater den Zusatz Psychotherapeut im Titel haben.

Psychotherapie darf ein Psychiater oder Neurologe mit Zusatzausbildungen anbieten und dann steht das im Titel dabei.

R0uymo-xw


@ Lupo:

wie wahr, das größte Problem ist wohl auch, dass einfach jeder hören will, dass es einem gut geht, andere Antworten sind nicht so gewünscht (so kommt es mir zumindest vor).. also gewöhnt man sich das "Leid klagen" irgendwie ab, mir fällt es wahnsinnig schwer, es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit

@ Kerry:

so eine Zusatzbezeichnung hat mein Arzt sogar, danke für den Tipp, hab mich schon gefragt, wozu dieses Anhängsel gut sein soll, wenn er eh schon Psychiater ist ;-)

@ Skihaserl:

es ist natürlich deine Entscheidung, und wenn es dir schlecht genug geht, wirst du sicher auch zu einem dementsprechenden Arzt gehen. Ich hoffe, dass du wirklich auf dem Weg der Besserung bist.

KMerxry2


Skihaserl

Hormontabletten können starke Stimmungsschwankungen verursachen. Das solltest Du mit dem Arzt besprechen. Vielleicht ist dann gar keine Therapie notwendig.

a>rielxly


Hab auch etwas Angst

ich hab auch irgendwie Angst, das alles dem Neurologen zu erzählen. Irgendwie hab ich Angst, dass er mir nicht glaubt. Es ist nämlich so, wenn ich mich schon mal durchgerungen habe, zu erzählen, wie es mir geht, war das meist total emotionslos. So wie wenn ich übers Wetter erzählen würde. Deshalb denken wohl auch alle (naja, eigentlich sinds nur 2 Freundinnen), denen ich davon erzählt hab, dass es gar nicht so schlimm sei. Jetzt hab ich halt schiss, dass der Arzt dann sagt: "ach, so schlimm scheints gar nicht zu sein, das renkt sich schon wieder ein" und mich dann nach Hause schickt.

Was ist eigentlich, wenn mir Trevilor wirklich hilft, kommt dann ne Terapie überhaupt noch in Frage? Ich kann ja nicht sagen, es geht mir gut, aber bevor ich mit den Tabletten angefangen hab wars noch so und so, oder doch?

Oh je, so viele Fragen!

Kyer:rxy2


Arielly

Ein Therapeut (wenn der Neurologe auch Therapeut ist, das weiß ich ja nicht), dann weiß er um dieses "emotionslose" Erzählen. Er wird wissen, dass das eín Schutzmechanismus ist. Die Gefühle sind noch da, aber eingefroren zum Schutz. Deine Freundinnen sind ja keine Expertinnen. Außerdem wird kein Therapeut erwartet, dass Du sofort alle "Pforten" öffnest.

Und nur Medikamente sind wohl kaum angebracht. Damit bekämpft man nur die Symptome und nicht die Ursache.

a0riexlly


Ja, der Neurloge, den ich mir "ausgesucht" habe ist auch Therapeut. Jetzt hab ich den Termin schon und ich darf jetzt nicht den Mut verlieren, da hin zu gehen... Ich werd s mir dann einfach mal anschauen. Arg viel schlimmer kanns ja nicht werden ;-)

Gute Nacht @ all!

S*ki7hasehrl


Mein Neurologe ist glaube ich kein so Therapeut. Die Adresse habe ich von meinem Hausarzt und ich werde dann erstmal diesen Neurologen testen. Mein Hausarzt kennt ihn aber auch nur von einem einzigen Gespräch. Das hat mich schon verwundert! Der wird doch wohl schon mehrere Patientinnen gehabt haben, die an Depressionen leiden. Ich dachte, er überweist mich an einen Neurologen mit dem er durch seine Patientinnen schon gute Erfahrungen machen konnte.

Woher soll man auch selber wissen, ob man einen Psychater, Psychologen oder sonst was braucht. Ist echt schwierig!

Ich habe jetzt schon sehr oft gelesen, das man nicht Medikamente alleine nehmen soll sondern zustätzlich eine Therapie ist ratsam. Wie hier schon beschrieben, heilen Antidepressiva nicht die Ursache sondern die momentanen Symptome.

Hier noch ein gutes Forum:

[[http://www.angst-und-depressionen.de/index.php]]

a.riellly


Naja, mein Hausarzt hat mir nur einen kleinen Zettel mit 4 Adressen von Neurologen gegeben. Bei der ersten, die ich angerufen habe war ich gleich mal falsch, weil die keine Gespräche anbietet, bzw. irgendwie keine Depressionen behandelt. Dann hab ich extra noch mal im Internet geschaut und mir dann einen "Nervenarzt, Psychotherapie" rausgesucht. Ich weiß nichts über ihn und ich weiß auch nicht, ob mein Arzt den kennt. Naja, lange Wartezeiten weißen ja wohl drauf hin, dass er viele Patienten hat, bzw. ihm viele Menschen vertrauen schenken. Ist vielleicht auch besser, sich selbst ein Bild zu machen. Man verpflichtet sich ja am Anfang zu nichts.

Ich hab mir schon gedacht, dass ADs alleine keine Lösung sein können. Ich hab mir nur überlegt, wie das ist, wenn die Symtome bis dahin weg sind, soll ich dann einfach erzählen, wies mir vorher ging oder wie? Auch irgendwelche testartigen Fragebögen werden ja dann wohl nicht mehr sehr aussagekräftig sein, oder? Vielleicht wärs das beste jetzt, so lange es mir noch schlecht geht genau aufzuschreiben, wie s mir geht und dem Arzt dann zu sagen, wie es war? Oh mann, ich bin jetzt schon sooooo nervös und hab noch 7 Wochen, bis zum Termin!

a*rWielMly


@ rumo w

Du musst mir dann sagen, wies bei dir war, ok? ;-)

Vielleicht nimmt mir ja das dann bischen die Angst...

RJumox-w


Klar! Ich habe am Mittwoch meinen Termin. Am Abend schreib ich dir dann, wie es war.. bin auch schon tierisch aufgeregt. Heut ist wieder ein besonders schlechter Tag. Ich hoff, dass ich am Mittwoch zumindest so "gut" drauf bin, dass ich ihm auch was erzähl und nicht nur denk "lass mich in Ruhe, was will ich überhaupt hier?". Ich werd dich auf jeden Fall informieren... das wird schon klappen... achja, probier es doch noch ein paar anderen wegen einem Termin... meine ersten Anrufe waren auch alle erfolglos (hätte den Termin erst im Januar bekommen) bis eine Sprechstundenhilfe mir noch ein paar Adressen gegeben hat, sie meinte, so lang sollt ich da lieber nicht warten. (Aber du bist ja schon mit Medis versorgt..)

afrifellxy


Naja, ich glaub, ich wart jetzt schon noch auf den Termin im Januar. Ich wohn im ländlichen Gebiet und da sind Neurologen, die auch Therapien anbieten nicht so oft zu finden. Mein Hausarzt meinte auch, dass sei ganz gut, weil ich bis dahin dann evtl. sagen kann, ob die Medis was bringen.

Ich drück dir die Daumen für Mittwoch!

S,kihaSsexrl


@ Rumo

Vom Termin beim Neurologen mußt Du uns dann unbedingt erzählen, ich bin total gespannt drauf!

@arielly

Ich glaube es ist ganz normal das man denkt, der Neurologe könnten einen nicht ernst nehmen und abstempeln. Geht mir ganz genauso, aber dafür ist er doch eigentlich da!!! Falls einem von uns das tätsächlich passieren sollte, dann suchen wir uns einen neuen Neurologen. Leider gibts ja überall auch schlechte Ärzte.

Ich habe mich immernoch nicht angemeldet, da ich immernoch am überlegen bin! Mal sehen.

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