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Leichter Schwindel/ Benommenheit im Stehen

P5aulsch<i/-7-8 hat die Diskussion gestartet


Hallo!!

Habe seit nunmehr 12 Monaten folgendes Problem: ich leide unter einem andauernden, ständig vorhandenen Benommenheitsgefühl. Man könnte es auch als leichten Schwindel beschreiben, wobei ich jedoch nicht dazu neige, umzufallen. Ich habe eher so etwas wie "weiche Knie" bzw. einen unsicheren Stand. Das Komische an der Geschichte ist, dass ich es im Sitzen oder Liegen so gut wie gar nicht bemerke. Gelegentlich bin ich auch beschwerdefrei - jedoch ganz selten.

War schon bei den verschiedensten Ärzten, wobei die Neurologen der Meinung waren, das wären leichte Depressionen. Medikamente hiergegen halfen jedoch nichts ...

Was ich noch anführen muss: nach übermäßigem Alkoholgenuss (in den Tagen danach) ist die Benommenheit bzw. der Schwindel besonders schlimm.

Hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Krankheitsbild??

Antworten
dXie an)dere? e6lfe


orthostatischer tremor vielleicht?

Rnap,la<dy


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Vertigo]]

L^upox049


War schon bei den verschiedensten Ärzten, wobei die Neurologen der Meinung waren, das wären leichte Depressionen.

Wie stehst Du dazu ? Wäre für Dich eine psychische Ursache (z.B. Depression oder Angsstörung) vorstellbar ?

Jedenfalls könnten Art und Dauer des Schwindels, wie Du ihn beschreibst, dafür sprechen, zumal ärztliche Untersuchungen ohne Befund geblieben sind.

Viele Grüsse

Lupo

Prausch6i-7x8


Ich kann mir das nicht vorstellen, dass ich an Depressionen leiden soll. Ich meine, wie äußern die sich überhaupt? Wenn ich lustlos bin, dann einzig und allein aufgrund der Benommenheit. Ist irgendwo schon eine Art Teufelskreislauf ...

dXie an~derex elfe


das ist ja das fatale! du glaubst, du wärest nicht so schlecht drauf, wenn diese doofen beschwerden nicht wären, stimmts!? mir geht es jedenfalls heute nach 12 jahren immer noch so. ich kann mich auch schlecht mit meiner psyche abfinden, zumal ich, wenn die beschwerden kommen, gar nicht sagen kann, warum sie ausgerechnet jetzt kommen, wo eigentlich nichts ist, was mich psychisch irgendwie belastet.

ja, es ist wirklich ein teufelskreislauf. ich hatte jetzt seit juli 2006 nichts mehr und dann... seit vorgestern plötzlich ist alles wieder da. merkwürdig! aber mittlerweile hab ich gelernt, nicht mehr so darauf einzugehen. hab das gefühl, als ob sich der sch*** dann schneller wieder verzieht. bei mir ist es so, daß ich die beschwerden etappenweiese bekomme. wie gesagt, mal ein halbes jahr ruhe und dann für ein paar monate wieder diese komischen symptome, die kein arzt zuordnen kann. hab schon alle untersuchungen durchlaufen, die es gibt. null erkenntnis! muß wohl doch an der psyche liegen oder an der wirbelsäule. auch verspannungen können dem menschen ganz schön zusetzen.

dir trotzdem ein schönes und hoffentlich beschwerdefreies wochenende. *:)

Hmarr+yK


Vielleicht liegt es an der Wirbelsäule

Hallo lieber Pauschi-78.

Hast Du schon folgendes hinter Dir?

- ev. Glucose-Utilisations-PET (z.B. Dr. Hoerr Plochingen)

- Guter Neurologe (Doppler)

- orthopädische Untersuchung - siehe doch mal unter [[http://de.wikipedia.org/wiki/Schleudertrauma]]

Lieben Gruß und Gute Besserung.

Harry

harry.kiessecker[@]gmx.de

HHarrxyK


Noch was

Das scheint doch ziemlich auf ein orthopädisches oder kardiologisches Problem hinzuweisen.

NUR WENN DU IRGENDWELCHE PROBLEME MIT DER HWS HAST(:-), kann ich Dir mal den Dr. Volle (Sendlinger Straße 7, München) als Radiologen empfehlen. Ich selbst litt auch unter extremer Benommenheit und war bei dutzenden Orthopäden und keiner konnte mir helfen. Bis Dr. Volle einen Gelenkkapselriß und Ruptur beider Alarligamente diagnostizierte.

Alles Liebe und Gute.

Harry

harry.kiessecker[@]gmx.de

PyhtMevenxz


Das mag jetzt etwas her sein *hust* aber was kam denn dabei raus?? Ich habe ganz genau die gleichen Symptome, dauerhaft Benommenheit und leichten Schwindel. Finde keinen Rat, deine Beschreibung passt sehr gut zu meinem Leiden, es wäre super wenn du sagen könntest was denn bei dir rauskam.

Zu meiner Geschichte:

Konzentrieren fällt schwer aber geht wenn es muss. Wenn ich morgens aufstehe ist fast nichts da, aber sobald ich aufstehe und Duschen/Zähneputzen etc. gehts sofort wieder los. In der Arbeit sitze ich den ganzen Tag von 8 bis 17 Uhr am PC. Habe schon Ausgleichssport (3x die Woche je 1 Std Joggen) versucht, aber auch nach einem halben Jahr ist da nicht viel passiert. Während ich mich bewege sind die Beschwerden kaum vorhanden, aber ich muss ja im Sitzen arbeiten. Auch das mit dem Alkohol habe ich, da ist es besonders schlimm. Da kommt so ein Gefühl manchmal hoch, da muss ich mich sofort irgendwie bewegen sonst dreht sich mir alles. Das hält etwa 1 Woche dann ist wieder der "Normalzustand" eingetreten.

Ich habe auch schon den Depressionsverdacht hinter mir (Citalopram 20mg) das hab ich ein halbes Jahr genommen, es wurde dadurch erträglicher aber nicht besser. Beim HNO hab ich einen "Schwindeltest" gemacht, da hat er mir mit einem Gerät warme Luft ins Ohr gepustet und mit Elektroden die Augenbewegungen gemessen. Das war aber unauffällig.

Seit Anfang an habe ich die Wirbelsäule, vor allem die HWS im Verdacht. Ich hatte einen Autounfall etwa 6 Monate bevor alles anfing, das wurde aber nicht behandelt, es sah für mich nicht so wild aus (nur ein wenig Muskelkater im Nacken). Anfangs konnte ich nicht unterscheiden ob es schlimmer oder besser wird wenn ich sitze/liege/stehe. Das hat sich nach 1 Jahr dann geändert, ich bin mir sehr sicher, dass es im Liegen am besten ist. Wenn ich 2 Stunden oder so am PC sitze geht überhaupt nicht mehr viel, da muss ich dann die Mittagspause zum Spazierengehen nutzen sonst ist der komplette Tag futsch.

Noch eine interessante Beobachtung : Ich habe einen Massagesessel mit einer kleinen "Haube" die ich auf den Kopf lege. Diese Haube vibriert dann. Wenn das vibrieren anfängt ist es sofort besser. Sobald nach 5 Minuten die Vibration wieder aufhört kommt innerhalb von 1 -2 Sekunden die Benommenheit wieder. Momentan arbeite ich von zu Hause aus in Dauervibration, da kann ich mich ganz gut konzentrieren.

Einmal im Jahr mache ich einen Gebirgsmarsch, da habe ich viel Gepäck auf dem Rücken und bin den ganzen Tag unterwegs. Schwitze auch wie blöd, aber die zwei folgenden Tage bin ich komplett beschwerdefrei!!!(!!) Radfahren (50km, Schwitzen inbegriffen) bringt nicht diesen Effekt. Das mit dem Gebirgsmarsch ist sogar reproduzierbar. Seitdem ist das meine einzige Möglichkeit dem Schwindel zu entfliehen.

Die obigen Beiträge habe ich mir auch angeschaut aber da passt nichts so richtig auf mein Krankheitsbild.

Da ich durch die Vibrationen und die Gebirgsmärsche immer die Beschwerden abschalten kann halte ich Depressionen eigentlich für ausgeschlossen (ich fühle mich weder unter Druck noch gestresst, ich war früher eher ein Zappelphillip aber das Alter macht die Ruhe und das Citalopram hat auch nicht viel gebracht, obwohl es einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat (mir ist auch nach Absetzen der Tabletten ziemlich viel einfach "egal")

H<abo


Hallo! Wenn du möchtest ruf mich mal an: 06646550060! Habe das auch seit genau 1 jahr! Vl kann ich dir helfen habe schon fast alles ausprobiert! Lg Matthias

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