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Pudendusneuralgie - wer hat das auch?

kcrisiK182 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe seit ca. 3 Jahren sehr sehr starke schmerzen in der scheide, war bei zig frauenärzten und nie hat einer was gefunden. bin dann im januar 07, als ich es nicht mehr ausgehalten habe, ins Krankenhaus und dort wurde festgestellt, das ich eine pudendusneuralgie habe. allerdings weiß man nicht, woher die kommt und was der auslöser ist, die mrt-auswertung ist noch nicht da. habe nun lyrica gegen die schmerzen bekommen, habe mit 150 mg angefangen, dann mal 225mg. dann wieder 150 und jetzt nehme ich seit zwei tagen 300 mg weil die schmerzen wieder stärker waren.

Hat jemand von euch erfahrungen mit pudendusneuralgie oder mit evtl. behandlungsmethoden? danke für eure antworten!!

Antworten
Vjolvox147


[[http://www.springerlink.com/content/t626061455wu07h3/]]

Schau dich hier mal um!

Anatomie: Das Perineum wird hauptsächlich von den Nervi pudendi versorgt. Der Nervus pudendus, ein tiefliegender Dammnerv, durchläuft mehrere Zonen, in denen Kompressionen auftreten können: zwischen dem Ligamentum supraspinatum und dem Ligamentum sacrococcygeum, zwischen dem Ligamentum sacrotuberale und dem Ligamentum sacrospinale, im Alcock-Kanal sowie im Bereich des Musculus obturatorius internus. Eine derartige Kompression kann zu einem Schmerzsyndrom im Dammbereich führen.

Symptome: Klinisch äußert sich die Kompression des Nervus pudendus durch neurologische Symptome einer Nervenkompression. Derartige Kompressionen können zu schwer diagnostizierbaren Schmerzzuständen führen. Brennende Schmerzen im Dammbereich, die eindeutig dem Versorgungsgebiet des Nervus pudendus zugeordnet werden können, im Sitzen verstärkt und einseitig auftreten, müssen an eine Kompression des Nervus pudendus denken lassen.

Diagnose: Die Diagnose stützt sich auf Anamnese und Klinik. Elektrophysiologische und bildgebende Untersuchungen dienen dem Ausschluss anderer Pathologien. Die diagnostische Infiltration des Canalis pudendalis kann in 30–40% der Fälle therapeutisch sein. Ein chirurgischer Eingriff zur Dekompression ist in 65–70% der Fälle erfolgreich. Da die Besserung oft nicht sofort eintritt, müssen die Patienten über diese Tatsache präoperativ informiert werden. Eine multidisziplinäre Betreuung ist unerlässlich.

Schlüsselwörter: Nervus pudendus - Alcock-Syndrom - Infiltration - Nervendekompression

Pudendal Nerve Neuralgia—an Anatomic-Surgical Approach

kSris|i182


Ja das kenn ich schon alles. Hab gehofft das hier auch betroffene sind mit denen ich mich austauschen kann was die medikamente angeht, schmerzen etc. aber trotzdem danke für deinen beitrag.

tQhexa2


Erfahrung mit dem Pudendus

Hallo Krissy,

eigentlich bin ich im IC-Forum, weil ich auch eine IC habe. Hast du das Buch von Ines Ehmer: Probleme im Intimbereich-damit muessen sie nicht leben? gelesen? Da steht allerhand zum Pudendus drin.

Ich habe Schmerzen in der rechten Leiste, dazu Taubheitsgefuehle besonders im rechten Fuss, kann kaum sitzen, immer einen kalten Hintern, im moment noch ein starkes Kribbelgefuehl in den Haenden, Fuessen und Knien, Dazu eine staendige sexuelle Stimulierung. Ich nehme 1800 mg Neurontin dazu 15 mg. Remergil. Zwischenzeitlich war ich fast 2 JAHRE schmerzfrei, aber im Moment lindert die Medizin kaum.

Wo und wie hat man denn deine Pudendusneuralgie festgestellt?

LG Marlies

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