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Große Zyste im Gehirn

AcmenTta 9 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Erstmal möchte ich sagen wie froh ich bin, dass ich auf solch ein Forum gestoßen habe, denn die Diagnose hat mich erst mal schockiert! was ich hier beschreibe, schreibe ich aus meinem eigenen Wortlaut, nicht medizinisch, ich habe mich noch nicht genau damit befasst..

Ich (24) habe gestern erfahren dass ich eine recht große Zyste im Gehirn habe! Angefangen hat es damit, dass mich einige Leute angesprochen hatten, dass ich seltsam laufe, ob ich was am Knie habe.. bis dahin dachte ich, es wäre etwas orthopädisches! nachdem ich aber beim Sport (ich tanze im Verein, 3 mal die Woche) bemerkt habe, dass ich die rechte Körperhälfte weniger kontrollierenkann wurde ich stuzig. Erst schob ich es noch darauf, dass ich einfach schlechter wurde, aber als die Finger nicht mehr so beweglich waren, mache ich mir Gedanken!

Ich habe aber keine epileptischen Anfälle, keinen Schwindel, keine Kopfschmerzen, es wirkt sich nur motorisch aus! NAch einem Besuch beim NEurologen war ich gestern beim Kernspin und dort wurde die Zyste entdeckt! Sie befindet sich in der linken Gehirnhälfte und ist laut Arzt recht groß. auf den Bildern nimmt sie von oben gesehen am "dicksten" teil fast die halbe linek Gehirnhälfte ein!

laut der radiologin und dem ersten neurochirurgen ist mir diese zyste angeboren! erst in den letzten 1-2 jahren ist sie wohl gewachsen, vor allem seit anfang des jahres und sie drückt nun auf einen Punkt, der meine Motorik steuert!

ich habe nun ein bißchen hier gelesen, habe mich vom ARzt beraten lassen und einem bekannten, ebenfalls neurochirurg, die bilder gezeigt. Alle waren einig: die Zyste muss raus, bzw die Flüßigkeit raus, da sie mich behindert und da sie wächst und die Symptome stärker werden!

ich weiß nun auch, dass eine Zyste nichts schlimmes ist, sie liegt recht gut erreichbar unter der Schädeldecke! und dass es gar nicht so selten vorkommt, und dass sie oft gar nicht behinderlich ist..

aber gerade, kurz nachdem ich das alles erfahren habe, bin ich nun doch ganz schön schockiert.. ich habe anfang juli einen OP Termin. wie es gemacht wird, endoskopisch, mit mikroskop oder mittels einem Computer weiß man noch nicht.. ich habe aber doch ziemlich Panik davor.. ich habe angst davor meine Haare zum Teil abrasiert zu bekommen.. habe angst dass was schief geht und ich danach eine Behinderung habe.. habe einfach angst vor der OP! DEr ARzt meinte, es ist k ein großer Eingriff, was lange dauert is tnur die SChädeldecke zu öffnen, das andere geht recht schnell! jede Knie OP wäre komplizierter. aber der Gedanke, dass an meinem Kopf herum geschnitten wird, macht mir Angst..

ich komme mir gerade so "unnormal" vor.. habe angst wie andere reagieren wenn sie erfahren dass ich eine "Gehirn OP" habe.. habe angst, dass mich ein n etter junger Mann, den ich gerade kennen gelernt habe, abstoßend findet.

ist all das nach der Diagnose normal?

wer hat erfahrung damit? wer hat eine OP hinter sich?

ich würde mich sehr freuen wenn jemand Lust hat mir ein paar Tips oder Aufmunterungen zu geben..

Lieben Gruß, Amenta

Antworten
b4a|bs7epe


HI Amenta

also, ich selbst habe zwar keine Erfahrungen mit einer OP am Gehirn/Schädel, aber meine Tante ist gerade operiert worden, sie hat einen Hirnschrittmacher bekommen. Wir hatten natürlich all total Angst, aber die OP ist von Spezialisten durchgeführt worden und super gelaufen. Meine Tante konnte bereits nach drei Tagen! wieder aufstehen, es wurde auch nichts verletzt bei der OP.Sie hatte allerdings totales Vertrauen zu den Ärzten und freute sich darauf, wieder gesund zu werden (sie hat tatsächlich fest daran geglaubt, dass es ihr nach der OP wieder besser geht..und es war so). Natürlich hatte sie auch Angst, aber viele Gespräche mit der Familie haben ihr Mut gemacht und die Hoffnung auf Heilung (die OP war auch ihre letzte Chance). Ihr wurden natürlich auch die Haare abrasiert, aber die sind flugs nachgewachsen...und ehrlich gesagt, sah sie auch ohne Haare richtig hübsch aus (Menschen, die man gerne hat/liebt entstellt eben nichts). Klar ist der Kopf eine heikle Sache, da unser Gehirn natürlich sehr, sehr wichtig ist...vielleicht solltest du dir Zeit nehmen, die Ärzte vorher kennen zu lernen, dir alles genau erklären zu lassen und dich auf deine Gesundheit danach zu freuen....

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für die OP. Um es mal mit Nina Ruge zu sagen: "Alles wird gut ;-)!"

Liebe Grüße, Babse

Vdolvxo1x47


Re..Amenta 9

(Menschen, die man gerne hat/liebt entstellt eben nichts). Klar ist der Kopf eine heikle Sache, da unser Gehirn natürlich sehr, sehr wichtig ist... vielleicht solltest du dir Zeit nehmen, die Ärzte vorher kennen zu lernen, dir alles genau erklären zu lassen und dich auf deine Gesundheit danach zu freuen...

Normalerweise schreibe bei sowas nichtAber bei so einer Op ist es wichtig, würde sagen deine Pflicht das du den Operierenden Arzt vertraust und kennst, das wäre schon die halbe Op.!

Geh bitte auf meine Seite, lies die Beiträge von Erika Sabine und Rita hatten alle Angst, auch Andrew Latham, alle Kopf Op, wenn du den mut hast kannst du solch eine Kopf op ansehen?(Menschen, die man gerne hat/liebt entstellt eben nichts)babsepe klasse der Satz!

was deine Haare angeht ist in ein paar tagen Geschichte.

[[http://www.trigeminus-info.de]]

Viel Glück.

Anton

A0menHta 9


Danke

Hallo Anton nund Babse!

danke für eure Beiträge!

Dem ARzt im Klinikum Großhadern vertraue ich! entweder habe ich von Anfang an das GEfühl dass derjenige der richtige ist, oder eben nicht! Der ARzt hat sich Zeit genommen mir die CT Bilder in Ruhe zu erklären und ich habe ansich nicht Angst vor ihm.. Großhadern ist laut einem Bekannten auch eine gute Klinik für solche OP´s.. das nimmt mir aber nicht die Angst, dass bei jeder OP ein Risiko ist und grade am Gehirn macht man sich einfach Gedanken.. Ich habe es immer noch nicht richtig realisiert.. Mir ist es schon bewußt, aber auf der anderen Seite will ich glaube ich nicht wahrhaben dass ich wirklich unters MEsser muss..

das mit den Haaren ist ja eigentlich auch idiotisch.. erstens werden sicher nicht alle Haare abrasiert, zweitens ist es das kleinete Problem und das wichtigste ist, dass es mir danach besser geht! Trotzdem macht mir auch der GEdanke der abrasierten HAare angst. ich will einfach nicht von jemde angesporchen werden, was denn mit mir los ist..

Anton, danke für die SEite, habe mir die BEiträge durch gelesen.. ich denke die meisten Menschen haben nach einer solchen Mitteilung irgendwie Angst. es ist einfach etwas anderes am Gehirn als am Bein oder so. Zumindest für mich! Aber wie meintest du solch eine Op ansehen?

ich hoffe sehr, dass die OP nicht im WAchzustand gemacht wird! der Arzt sagte mir, nur die mit dem COmputer wird wach gemacht, die anderen beiden mit Narkose.. ich glaube meine Angst wäre größer wenn ich es irgendwie mit bekommen würde, 3 stunden da liegen und wissen, da wird am Kopf was gemacht..

ich kann es einfach immer noch nicht glauben.. ich hoffe so sehr dass die OP gut verläuft und die Sympthome danach verschwinden!

LG, Amenta

VToGlvo1x47


Re..Amenta 9

Auf meiner Page findest Filme einer Kopf Op und die kannst du dir ansehen.

Da du in Groß-hadern Operiert wirst ist das sicher Ok.

Vielleicht Dr, Steude?

Dort hat sich Erika auch operieren lassen, sollte das dein Arzt sein ?

Kannst du dich mit Erika unterhalten, würde dir die Angst sicher nehmen.

Mach dich nicht verrückt wird sicher alles gut gehen, schick Erika eine Mail könnt die Telefonnummern austauschen und unterhalten.

Wird dir garantiert etwas die Angst nehmen, vielleicht meldest du dich nach der OP, mal bei mir über meine Page.

Hier findest du die Filme, natürlich über trigeminus.

[[http://ehome.compuserve.de/autodidakt147/page2.html]]

Viel Erfolg wünsch ich dir.

Anton

AfmKen(ta x9


Arzt der OP

Hallo Anton,

nein, Dr Staude ist es nicht.. es ist ein -Dr Schioch der mich aller voraussicht nach operiert! am Ende wird es aber erst entschieden, wenn ich weiß mit welcher Methode es gemacht wird! zwei führt er selbst durch, eine ein anderer Arzt, dessen name weiß ich aber nicht mehr!

ich habe das Video angesehen! ich finde es ansich zum anschauen gar nicht so schlimm, Medizin und wie der Körper funktioniert finde ich eigentlich recht interessant! das "schlimme" ist eher, den OP Saal zu sehen, d ie Vorbereitung zu sehen, dieses kurze Bild das am Anfang zu sehen ist..

ich werde auf jeden Fall nach dem WOchenende (da bin ich weg) mal auf der Seite nach ERikas Mail suchen und sie anschreiben! ich denke es tut immer gut mit Betroffenen zu reden,d ie die selbe Angst hatten und bei denen es jetzt gut ist. andere können einem selten die Angst nehmen..

ich danke dir auf jeden fall!

LG, Amenta

Vro7l:vo14x7


Erika findest du gleich auf der Startseite unten,

auf Foto klicken,kannst ihr dann schon mal kurz schreiben die hat nach der Op soviel nachzuholen, hängt nicht immer am Comp.. kannst sie auch sehen!

Anton *:) :)^

gZokyxo


Hi Amenta,

ich hab´gerade zufällig Deinen Beitrag gelesen. Meine Frau hatte im August 2004 eine ziemlich schwierige Kopf-OP in Großhadern, daher kann ich aus eigener Erfahrung Deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Bei uns war es in der Zeit davor auch so das wir irgendwie "total neben der Spur" waren. Puhh, bin ich dankbar das dies Zeit der Vergangenheit angehört, und das wird bei Dir auch bald so sein.

:)^

Dem ARzt im Klinikum Großhadern vertraue ich! entweder habe ich von Anfang an das GEfühl dass derjenige der richtige ist, oder eben nicht!

Das war bei uns damals auch so und ungeheuer wichtig!

In Großhadern haben "wir" uns schon sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Ich denke schon, daß die dort was von Ihrem Handwerk verstehen und Dir nicht zu einer OP raten würden wenn ein größeres Risiko bestünde. Die lassen dann schon lieber die Finger davon. (...und sowas sag ich, bei meinem persönlich etwas sehr gespaltenem Verhältniss zu Ärzten ;-))

Gut ist das Du bereits mehrere unabhängige Meinungen, sogar von dem Dir bekannten Neurochirurgen hast.

Die Station ist übrigens auch sehr nett gewesen.

Ich hoffe das Du die nächste Zeit gut über die Runden bringst und drück Dir die Daumen! Wird schon!!*:) :)^

Ach ja....

ich komme mir gerade so "unnormal" vor.. habe angst wie andere reagieren wenn sie erfahren dass ich eine "Gehirn OP" habe.. habe angst, dass mich ein n etter junger Mann, den ich gerade kennen gelernt habe, abstoßend findet.

für soeinen wärst Du doch eh viel zu schade, oder ;-)

Und Haare kommen nur an der Stelle der OP weg. Und für die paar Wochen gibt´s die coolsten Kopfbedeckungen.

Liebe Grüße!

A"mentNa 9


Hallo Gokyo!

es ist schön zu lesen dass deine Frau die OP gut überstanden hat! ich hoffe sie hat mittlerweile alles gut überstanden und ihr gehts gut?! :-)

es tut ebenfalls sehr gut deine Worte zu lesen! die angst ist einfach da! mittlerweile habe ich ja am Wochenende etwas zeit gehabt nachzudenken und man kann sich an den Gedanken gewöhnen! da ich mit der ARbeit alles regeln musste, habe ich mich mit der Situation auseinandersetzen müssen und mittlerweile habe ich die Vorstellung akzeptiert!

an die haare versuche ich nun nicht zu denken und sehe wie ich am Ende aussehe und wieviele Haare am Ende dran glauben müssen!

vor allem tut es gut zu lesen, dass ihr mit Großhadern sehr zufrieden ward! es ist grade am Kopf sehr wichtig dass man sich wohl fühlt! ich habe nun oft in Foren gelesen dass Großhadern hierfür sehr geeignet ist, aber die Worte von dir tun doppelt gut. eigene erfahrung ist einfach das wichtigste! so fühle ich mich einfach besser und etwas entspannter wenn ich dran denke..

ich hoffe auf jeden fall das alles gut geht und ich keine "bleibenden Schäden" davon trage! und die Beschwerden dann auch verschwinden!

Vielen Dank dir dafür!!

LG, Amenta

A^mentax 9


Hallo nochmal:

ich haben nochmals eine Frage bezüglich der OP die ich vor mir habe..

der Arzt meinte, ich bin ca 1 Woche im Krankenhaus, Montags rein und dann DI-DO die OP und insgesamt eine Woche.

insgesamt bin ich ca 4 Wochen krank geschrieben! er meinte, theoretisch kann ich eine Woche nach der OP wieder ARbeiten, aber man wird grade aus psychischen Gründen, länger krank geschrieben! Ich kann am Ende selbst entscheiden, wie lange ich nicht arbeiten gehe! er kann mir zudem Reha verschreiben, aber da man dort meist mit recht alten Leuten (ohne das böse zu meinen) zusammen ist und ich mich wohl langweilen würde, empfiehlt er, mir hier eine "schöne Zeit" zu machen und das zu tun, was mir gut tut.

da ich in einer Werbeagentur mit viel STress bin, habe ich nicht die Möglichkeit einen halben Tag mal rein zu gehen.wenn ich wiede rda bin, bin ich voll eingespannt..

natürlich entscheide ich erst nach der OP ob ich nach 2 Wochen wieder gehe oder die 4 Wochen nutze. ich weiß ja gar nicht wie ich mich fühle..

ich wollte aber mal nachfragen, wie lange ihr nach so einer OP (diejenigen die selbst oder im Bekanntenkreis sowas hatten) daheim ward.. wie lange dauert es um sich von der OP zu erholen? wie lange sollte man wirklich daheim sein? ich habe das gefühl, wenn man theoretisch nach 2 wochen wieder arbeiten kann, dass ich es "ausnutze" wenn ich länger daheim bin! aber ist es sinnvoll das wirklich zu tun? und ab wann kann man wieder Sport machen? Wie sind die ERfahrungen mit dem tauchen danach?

puh, so viele fragen, aber die musste ich noch stellen :-)

danke schonmal für die Antworten :-)

LG, Amenta

g{oky@o


Hallo Amenta!

da ich in einer Werbeagentur mit viel STress bin, habe ich nicht die Möglichkeit einen halben Tag mal rein zu gehen. wenn ich wiede rda bin, bin ich voll eingespannt..

Kommt mir irgenwie bekannt vor :-/ und genau deswegen solltest Du Dir soviel Zeit wie möglich lassen!! Gerade nach so einem Eingriff ist es sehr wichtig das Du Dich erstmal richtig erholst. Nimm ruhig das Anbebot der Reha war. Dafür haben die in Großhadern eine eigene Beratungsstelle. Wir haben uns im Vorfeld damit nicht befasst und waren erstaunt als der Arzt nach der OP aufeinmal von einer Anschlußheilbehandlung sprach. Es war zwar schon blöd nach einer Woche zuhause wieder den Koffer zu packen und zur "Reha" zu fahren, aber heute wissen wir wie wichtig und gut diese 4 Wochen waren. Am Wochenende war ich natürlich immer da ;-D

Das mit den älteren Leuten kannst Du getrost vergessen, kommt darauf an welche Rehaklinik. In unserem Fall war dies der Medical Park Loipl in der Nähe von Berchtesgaden. Solltest Du Dich z.B. hierfür entscheiden wirst Du eher einen Hotelählichen Charakter vorfinden. Die Klinik liegt sehr ruhig in schöner Lage und neben den Anwendungen gibt es auch in der Freizeit ein Angebot an Unternehmungen, z.B. Bergwanderungen mit einem Bergführer. Wenn Du mal Besuch hast, kann der auch auf Deinem Zimmer übernachten.

Ich will hier keine Werbung für irgendwas machen, aber nimm Dir Deine Auszeit die Du brauchst! Ich bin bestimmt keiner der gerne Krankgeschrieben ist, aber wenn Dir in diesem Fall einer blöd kommt, dann frag ihn ob er mit Dir tauschen will.

Ich wünsch Dir was! :)^ *:)

[[http://www.medicalpark.de/de/main/medical_park_loipl.htm]]

pru^rzzexl77


Hallo Amenta,

ich habe Dir vorhin schon einmal privat geschrieben.

Zu Deiner Frage, wie lange man im Krankenhaus bleibt, eine Woche ist sehr realistisch. Ab wann Du wieder arbeiten können wirst, wird an Deiner Genesung liegen. Ich wurde am 02.02.2007 operiert und bin noch immer nicht arbeitsfähig. Ich drücke Dir selbstverständlich ganz doll die Daumen, dass der Eingriff ohne jeglichen Probleme verläuft und Deine Genesung wesentlich besser ist als bei mir!

Viele liebe Grüße

t#inZemiausz10x1


Re: Amenta

Hallo Amenta.Meine Zyste wurde im Januar gefunden. Ich werde am 22.05.07 in der Uni-Klinik Greifswald operiert.Auch ich habe panische Angst davor.Aber es geht nicht anders.Ständig ist mir schwindlig und bei körperlicher Arbeit geht nichts mehr. Ich denke das alles gut wird. Viele Grüsse tinemaus 101

g:o9kyo


Amenta

....hoffe Dir geht´s gut. *:)

T(ali|sa7x7


Ich habe es hinter mir...

Hallöchen Amenta

und alle anderen ;-)

Vorab: Ich bin 15 Jahre auf niedrigen Blutdruck behandelt worden, da mir immer wieder schwindlig war und ich Gleichgewichtsprobleme hatte.

Dann kam das aber:

Anfang 2006 habe ich andauernd Depressionen gehabt, Panikataken und Schwindel. Im Juni bin ich dann in der Toilette einer Disco einfach so umgekippt. Keiner hatts gesehen, bin nach ca. 5 Minuten mit blauen Flecken und Zahnschmerzen aufgewacht. 15 Minuten später war es als wäre nix passiert. Dachte es wäre wieder der Blutdruck...

Im August hatte ich dann aber einen heftigen Anfall mit Muskelzucken, beissen, krampfen, schlagen. Das volle Programm.

Aber dadurch habe ich endlich den Willen und Mut gefasst und bin nach Jahren wieder zum Neurologen.

Da wurde dann ein MRT mit und ohne Kontrastmittel gemacht.

Leider wurde mir dann auch sehr ernüchtern gesagt das ich eine ca. 2,5cm große Epidermoidzyste am linken Hinterhorn hätte. Ich müsse dringend operiert werden war die nächste erschütternde Nachricht.

Naja, im Januar 2007 war es dann soweit. Das Ding wurde "rausgeholt". Ich hatte prima Ärzte, bin heute noch froh die erwischt zu haben.

Haare habe ich auch gelassen, aber das war ok. Da ich gerne Käppi trage war das das kleinste Problem.

Schwindel und Gleichgewichtsprobleme sind so gut wie weg.

Die Depressionen sind auch weg, ob es davon kommt kann man nicht sagen.

Schlimm ist das ich nicht Auto fahren darf, seit August 06. Da ich Keppra, ein Antiepileptikum nehmen muß. Gesetzlich heißt es das man 6 Monate nach der OP Anfall frei sein muss, dann darf man wieder cruisen. Leider ist der Traum bei mir letzte Woche geplatzt. Hatte nach fast 6 Monaten einen schlimmen Anfall.

Mit arbeiten klappt bei mir auch noch nicht. Hatte einen super Job vor dem ganzen Krankenmist.

Aber im großen und ganzen bin ich froh das "es" draussen ist und ich weiß was es war und nun wieder besser leben kann.

Amenta: Ich wünsche dir alles gute für deine OP und Kopf hoch, die Ärzte wissen was Sie tun ;-)

Wenn du noch Fragen hast kannst du mir gerne auch auf Mail schreiben. Ich Antworte gerne.

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