» »

Gefühl nicht frei stehen zu können

chat<4x4


aja ok!

ja das mit der HWS habe ich mir auch schonmal überlegt, war aber deswegen noch bei keinem der genannten Ärzte/Therapeuten. Wenn es eh nur ein/zwei Tage hilft dann ist das ja sehr schade! Kann man nichts tun, damit es auf dauert eingerenkt bleibt ???

Schilddrüse ist ok-zumindest laut der SD HOrmone im Blut.

LG und schönen Abend

Du hast dir übrigens inzwischen eine coole EInstellung zugelegt!!! :)^ Ich wünschte ich wäre auch so weit!

Mbeggxilu


Auch schoenen Abend

Bleibt uebrigends nicht nur ein/zwei Tage. Haellt, wenn man die Nackenmuskeln trainiert ewig. Aber ich bin eine faule..... wenn es um meinen Koerper geht. :°_

LG

L`upoS04x9


@ cat

ich habe eher selten so richtig schlimme panik, ich habe eher den ganzen tag so ein "unsicherheitsgefühl", so eine misstrauische grundstimmung, die meinen kopf benebelt und m,ich durch die gegend schwanken lässt...

das merkt aber niemand! in meiner firma bin ich die selbstbewusste, trotzdem freundliche, gut gelaunte mitarbeiterin, die immer ein offenes ihr für andere hat und gleichzeitig auch noch ne ganze menge geschafft kriegt!

aber immer mit dem hintergedanken: hoffentlich überstehe ich den tag! hoffentlich wird mir nicht so schwindelig, dass ich nicht mehr arbeiten kann.

Was Du hier beschreibst, sind eigentlich die typischen Merkmale "phobischen Schwindel". Auch die Tatsache, dass man eigentlich noch immer viel "gebacken kriegt" und - zumindest nach aussen hin - immer noch leistungsfähig bleibt. Habe selbst versucht, diese "Fassade" so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, bis es eben gar nicht mehr ging, weil die körperlichen Symptome immer schlimmer wurden und gleichzeitig die Angst davor, was diese Symptome verursacht.

Meiner Ansicht nach erhöhen auch bestimmte Charaktermerkmale die Gefahr, an psychosomatischen Symptomen zu erkanken. Gerade wenn die Diskrepanz zwischen innerlichem Gefühl (z.B. Unsicherheit, Angst usw) und äusserem Erscheinen / Auftreten (z.B. selbstbewusst, gut gelaunt, offen für Sorgen anderer...) zu gross wird, entsteht auf Dauer ein "Ungleichgewicht", auf den man irgendwann mit köperlichen Symptomen reagiert.

Und "Ungleichgewicht" bedeutet Schwindel.....

Viele Grüsse

Lupo

cgat4x4


Hallo Lupo049,

ja das hört sich alles sehr plausibel an....was kann man denn tun? wie kommt man aus diesem teufelskreis raus? wie kann man sich entspannen, wenn einem bei entspannung noch schwindeliger wird, weil man gerade dabei jede bewegung des körpers so genau wahrnimmt?

wenn ich schonmal weiß, was mein problem ist, ist ja schonmal der erste schritt getan! aber wie geht es weiter? ich weiß nicht, wie ich darauskommen soll :°(...es ist als brauchte mein körper (und vielleicht auch meine seele) mehr halt...eine stütze, die mir irgendwie sicherheit gibt...sicherheit für meine gedanken, dass diese nicht zu negativ werden...wo bekomme ich diese stütze her? es muss doch möglich sein, sowas auch ohne medikamente und ohne therapeuten hinzukriegen... ???

@alle:

ich habe übrigens eben beim autofahren (bei dem es uns ja allen so gut geht!!!) drüber nachgedacht, warum es uns dabei so gut geht. ich weiß es jetzt und zwar: Wir nehmen beim autofahren unsere eigenen feinen körperschwankungen gar nicht wahr, weil ja alles ständig in bewegung ist. deshalb geht es mir auch meist dann besser, wenn ich auf einem stuhl sitze und mit diesem "kippele". und wisst ihr auch,w arum es einem kurz nach der autofahrt wieder schlechter zu gehen scheint, d.h. dass man dann erst recht schwankt bzw. der boden unter einem: weil es ähnlich wie bei er reisekrankheit ist bzw. auf einem schiff: solange man auf dem schiff ist, ist es ok, erst wenn man wieder festen boden unter den füßen hat, scheint dieser zu schwanken. und menschen, die sehr selsibel für sowas sind, bekommen dann natürlich mehr beschwerden als andere.

na, was haltet ihr von meiner theorie?

LG

L@up;o9049


ich weiß nicht, wie ich darauskommen soll ...es ist als brauchte mein körper (und vielleicht auch meine seele) mehr halt... eine stütze, die mir irgendwie sicherheit gibt... sicherheit für meine gedanken, dass diese nicht zu negativ werden... wo bekomme ich diese stütze her?

Letztendlich und auf Dauer kannst nur Du selbst diese Stütze sein. Natürlich spielen alle Dinge um einen rum auch eine Rolle, aber einen "schadlosen" Umgang mit den Dingen des Lebens, die nun mal passieren, kann immer nur von einem selbst ausgehen.

es muss doch möglich sein, sowas auch ohne medikamente und ohne therapeuten hinzukriegen...

Das kommt darauf an, wie weit die Krankheit/Störung fortgeschritten ist bzw. wie lange sie schon andauert. Ich behaupte mal, dass das nach einer gewissen Zeit nicht mehr so einfach möglich ist, denn meist sind psychosomatische Störungen ja die Folge von langfristigen "Zuständen / Verhältnissen / Verhaltenweisen", die eben auch lange genug Zeit hatten, sich einzuschleifen.

Aber was ist so schlimm daran, sich von Fachleuten helfen zu lassen - da würde man bei jeder anderen Krankheit gar nicht drüber nachdenken, oder ?

Viele Grüsse

Lupo

clat44


@lupo049

nein, natürlich ist es nicht schlimm, sich von fachleuten helfen zu lassen. nur denke ich, dass ich einfach eine anleitung brauchen würde, wie ich da wieder rauskomme - da würde mir schon helfen zu erfahren, wie andere es geschafft haben. ich war ja schonmal deswegen bei einer psychiaterin und habe mich sehr lange mit ihr unterhalten. das war schon hilfreich, aber nun auch schon lange her. das resultat des gespächs war damals: alles machen wie bisher. besonders die sachen, wovor man angst hat und viel SPORT! naja, das alles mache ich ja auch, aber gegen dieses gefühl des -ich nenne es mal "basismisstrauen" hilft es nicht. da müsste ich ja was in meinen gedanken ändern. theoretisch weiß ich auch wie, aber praktisch fällt es mir schwer, es anzuwenden. dabei kann mir allerdings ein therapeut doch auch nicht helfen....

ich habe beschlossen, es mal mit johanniskraut zu versuchen! da gibt es nämlich ganz gute forschungsergebnisse!

hier der link für alle, die es interessiert:

[[http://www.panikattacken.at/]]

und dann links in der leiste auf: --> Medikamente--> pflanzliche Mittel

LG

M<eggiklxu


hallo cat44

habe im Stillen mal so mitgelesen, mich aber zurueckgehalten. Lupo hat nicht ganz unrecht, aber er hat auch eine Einstellung die er vermittelt, die mich am Anfang, als ich mich mit dem Schwindelproblem hier eingelogt habe, zum Nachdenken gebracht und sehr verwirrt hat. Ich muss sagen, das es mir nicht gut bekommen ist, und zu viel in der Psyche rumkramen tut auf die Dauer nicht gut.

Ich kann nur sagen, das hier jeder irgendwo sein Paeckchen zu tragen hat, das man aber nicht wirklich gleich "Hilfe" braucht.

Das mit dem Johanniskraut ist ein Super Sache. Man kann ganz einfach mal in Ruhe mit dem "Schwindel" umgehen, ohne sich gleich die verruecktesten Sorgen zu machen, weil man einfach auf natuerlicher Basis eine Weile die Seele baumeln lassen kann. Und was ist erholsamer, als "alles nicht so verbissen sehen":)^

Dauert allerdings ein bisschen, bis es wirklich wirkt. So ungef. 2 Wochen, bis sich die Beruhigung zeigt.

Aber ich wuerde doch mal einen Ostheopaten fragen, ob er sich mal deinen Ruecken ansehen kann. Denn unter Umstaenden kann Dir wirklich mit ein oder zwei Handgriffen geholfen werden. Erst, wenn das nichts gebracht hat, wuerde ich weiter ueberlegen.

Ich hatte ja schon geschrieben, das ich frueher regelmaessig zum Einrenken war. Und das ich danach klar Denken konnte. Wenn du Sport betreibst, und dann wirklich deinen Ruecken schulst, wirst Du sicher nicht nochmal hinmuessen und dir kann schnell geholfen werden.

Ansonsten: Den Humor nicht verlieren!!! Gaaaaanz wichtig.

8-)

LG

c"at4x4


hi meggilu,

schön, auch mal wieder was von dir zu hören :-)

ich möchte auch gar nicht so viel in meiner psyche rumkramen-ich weiß selbst, was alles in meiner kindheit nicht so gut gelaufen ist. woher die ängste kommen, weiß ich auch-als kind hatte ich einmal ein richtiges schlimmes körperliches traumatisches erlebnis und später mit 18 nochmal (da war es aber etwas anderes) ich denke, dass ich seit dem angst vor schwindel, kontrollverlust etc. habe. denn ich habe es als kind genauso erlebt und habe angst, dass sich das wiederholen könnte...ist zwar jetzt schon 20 jahre her, aber nicht immer "heilt die zeit alle wunden". ich weiß bis heute nicht, was das war...

es war jedenfalls folgendermaßen: ich war damals vielleicht 10 jahre alt und lag krank mit fieber im bett. das fieber war zwar hoch, aber nicht lebensbedrohlich. jedenfalls habe ich plötzlich gemerkt, dass es mir "komisch" wurde und meine wahrnehmung ganz seltsam wurde. Ich habe natürlich sofort nach meiner Mutter gerufen, sie kam dann und fragte, was los sei und da habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr verstand, was sie sagte. ich habe zwar gesprochene worte gehört, konnte aber nicht verstehen, was diese worte bedeuten sollten. als ich dann wiederum etwas sage wollte, habe ich nur wirres zeug geredet, ich wusste nicht, mehr wie man spricht. da habe ich so eine panik bekommen und bin aus dem bett aufgestanden, wollte es aufschreiben, was ich sagen wollte,aber auch das ging nicht. nach ein paar minuten war das ganze wieder vorbei und ich habe meine mutter angebettelt, sie solle einen arzt rufen. hat sie nicht gemacht, weil sie das ganze für viel weniger dramatisch hielt als ich....ich weiß nicht, ob kinder schon schlaganfälle bekommen können, aber irgendwas in dieser richtung muss es ja gewesen sein. eventuell auch vom fieber ??? ich weiß es nicht. diese situation war jedenfall sehr bedrohlich für mich!

dieses ereignis hat mich meine angst in meiner kindheit betreffend allerdings nicht unbedingt eingeschränkt-ich hatte damals angst vor ganz anderen dingen und das auch schon vor diesem komischen ausfall.

aber dann: mit 18 hatte ich einen koffeinschock. der hat dann dafür gesorgt, dass ich wirklich kurz davor war, die kontrolle über meinen körper zu verlieren....und danach fingen meine ängste an mit allen symptomen, die morschitzky auf seinen seiten so schön beschreibt. zwischenzeitlich war aber alles wieder weg-mir gings super-über 10 jahre lang und jetzt nach diesem urlaub mit dem drehschwindel nach dem alkohol ging es wieder los mit der angst...

ich werde alles tun, damit es mir wieder besser geht. ich werde auch mal zu einem osteopathen gehen, wenn das hilft. allerdings mache ich sport, bei dem ich eher denke, dass meine nackenmuskulatur sich noch mehr verspannt. immerhin sitzt man auf einem mountainbike ja ziemlich krumm und wenn man noch gerade aus gucken will beim fahren, muss man den kopf immer so schrecklich weit in den nacken legen...weiß nicht, ob das so gut ist...

LG

d"ie a9ndere elfe


cat: mountainbike fahren ist wohl bei verspannter muskulatur nicht das mittel der wahl. ich würde es eher mit schwimmen versuchen. allerdings solltest du darauf achten, daß du hierbei den kopf nicht über wasser hältst, so wie es einige machen, die die atemtechnik nicht beherrschen. rückenschwimmen ist auf jeden fall gut. und wenn du dabei keinen spaß hast, versuch es mal mit nordic-walking. vielleicht kannst du dich ja sogar einer netten gruppe anschließen. mit anderen zusammen macht sport sowieso viel mehr spaß.

ich bin auch der meinung, daß einem keiner so richtig sagen kann, wie man sich verhalten soll, damit man wieder aus dieser geschichte rauskommen kann. auch die art und weise der ärzte, wie sie mit der situation umgehen, finde ich nicht in ordnung. der arzt, der nichts finden kann, macht sich nicht die mühe, mal einen kollegen zu befragen, was er davon hält oder ähnliches schon mal gehört hat. damals, als ich meinen neurologen nach einem geeigneten psychotherapeuten gefragt habe, gab er mir zur antwort: gucken sie ins branchenbuch. da stehen genug drin.

ja, mein gott!!! kennen die denn persönlich keinen, den sie vielleicht empfehlen könnten? gut, sie dürfen es eigentlich nicht, aber wer rennt denn schon zur ärztekammer und schwärzt jemanden an, nur weil er ihm helfen wollte. ich kann mir da ja ganz gut alleine helfen und hab ja auch schließlich jemanden gefunden, aber ich kann mir vorstellen, daß es menschen gibt, die so psychisch angeschlagen sind, daß sie das nicht gebacken kriegen, sich um sowas auch noch zu kümmern. niemand sagt einem, wo es langgeht. und einen guten psychologen zu finden, ist gar nicht einfach. vor allem einen, den man nicht für noch kränker hält, als sich selber ;-D

c3atC44


@die andere elfe

und einen guten psychologen zu finden, ist gar nicht einfach. vor allem einen, den man nicht für noch kränker hält, als sich selber

hehe...ja den eindruck hat man manchmal! hatte an der uni psychologie als nebenfach und die psychologie profs waren alle immer etwas seltsam drauf...die psychiaterin, von der ich weiter oben sprach, hatte auch fingernägel, die waren bis untenhin abgekaut.... :-o

experten haben auch probleme, aber würden es natürlich patienten gegenüber nicht zugeben!

ich bin auch der meinung, daß einem keiner so richtig sagen kann, wie man sich verhalten soll, damit man wieder aus dieser geschichte rauskommen kann.

ja! da muss sicher jeder für sich einen weg finden. ich weiß ja, dass ich meine gedanke ändern muss, ich weiß auch wie ich negative gedanken in positive umwandeln kann (z.B. NEG:mir ist total schwindelig, es wird sicher noch schlimmer und wer weiß, was noch alles dazu kommt..." in POS:"in deinem körper laufen wieder viele chemische reaktionen ab, die durch die angst verursacht werden, wenn ich mich nicht mehr damit beschäftige wird es gleich besser" ABER: es erscheint mir dann alles so unrealistisch, als wollte ich mir alles einfach "schönreden" und die realität verdrängen....das glaube ich dann gar nicht wirklich, was ich mir da "einrede" und zack...ist man wieder bei seinen alten gewohnten negativen denkmustern...

LG

M8egDgilu


au waia, Cat,

das hoert sich alles echt schlimm an.

Sagen kann man dazu wirklich kaum was. Kann das gut verstehen, wenn man dann Angst hat.

Da gibt es nur ein Rezept fuer: Bloss nicht den Mut verlieren.

Aber allein bist du ja nicht. :)* Da hilft einem doch so ein Forum ganz gut, was?!!!;-)

Wenn ich hier ausnahmslos meinen ganzen Sch.... schreiben wuerde, wuerde ich den Ramen sprengen.

Ich hatte auch bis vor dem Johanniskraut Angst vor 'ner ganzen Menge Sachen.

Ein einziges Mal in meinem Leben war ich bei einem Psychater. Ist aber schon etliche Jahre her. Damals dachte ich, es geht nicht mehr weiter, und ich habe mehr oder weniger diesen Termin bei dieser Frau erzwungen, weil ich der Meinung war, nur ein Psychiater kann mir noch helfen mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen.

Symbolisch habe ich sie aus der Scheune auf einem wackelnden Stuhl mit der Schlinge um den Hals und 200 Schlaftabletten in der Backe angerufen, und gesagt, wenn ich nicht sofort kommen kann...!

Ich hatte keinen Bock noch ein halbes Jahr auf einen Termin zu warten, wo ich doch jetzt, und nicht in ein paar Monaten dieses "ich dreh durch Gefuehl" hatte.

Ich kann sehr ueberzeugend sein.

Ich durfte gleich kommen. :=o

Ich habe mir wer weiss was gedacht, wie die mir helfen kann. Hauptsache einen Psychiater.

Nun. Hat mir wirklich gut getan diese Erfahrung.

Die Tante hatte so was von einen an der Waffel, das ich mir nach einer halben Stunde sicher war, das ich voll Ok bin, um alles in der Welt nie wieder zu einem Psychiater gehe, und besser mal den Hebel an meinem Problem ansetze. Wie sollte "Die" mein Problem loesen?! Ich wusste ja wo mein Problem war.

Nun, viele Jahre spaeter, weiss ich auch wo meine Probleme sind. Und ich arbeite daran. Wenn was nicht klappt, heul ich 'ne Runde, manchmal vor Zorn, manchmal aus Verzweiflung, aber dann trete ich mich in den Hintern und fange an, den besseren Weg zu suchen.

Genau wie mit dem Schwindel.

Wenn man alles ausprobiert hat, und nichts will helfen, dann muss man eben damit leben.

Man muss sich entscheiden, ob man mit der Angst leben will, die einen auffrisst, oder ob das kleinere Uebel nicht doch eben das ist, wo man Angst vor hat.

Dann soll es doch passieren. Die Angst macht es doch nicht weg!

Wenn Du, Cat, wirklich einen Schlaganfall als Kind hattest, wenn Du das meinst, dann ist es doch wieder weg gegangen. Oder?

Schmeiss doch mal die alten Geister aus deinem Leben.

So wie Du Dich beschrieben hast, an der Arbeit, bist du doch gar nicht so uncool.

Wie gehst Du denn mit Menschen um, die Dir tierisch auf den Nerv gehen oder Dich vielleicht sogar bedrohen? Wuerdest Du denen die andere Wange auch noch hinhalten oder die wehren?

Lass Dir das von deinem eigenen Ich doch nicht bieten, dich einsperren zu lassen in diese Angst.

Nach mir die Sintflut. Das ist die Deviese, mit der man im Leben durchkommt. Man muss niemanden verletzten und auch niemandem weh tun, der es nicht verdient hat. Aber Dein Leben sollst Du Leben wie Du es moechtest. Und wenn kein anderer dir das Leben schwer macht, dann tu es selbst doch auch nicht.

Ich moechte auch keinen Schlaganfall, keine schwere Krankheit, kein was noch so Schlimmes haben, was ich hier gar nicht heraufbeschwoeren moechte. Aber das was ich jetzt positives vom Leben habe kann, wo ich ausser dem Schwindel relativ gesund bin, das sollte man auch annehmen.

Am besten einmal alles aufschreiben was Kacke ist im Leben. So richtig bis in die hintersten Winkel gehen. Wenn alles raus ist, das Papier zusammen knuddeln und demonstrativ verbrennen. Und Tschuess.

Ich schreibe das nicht nur so. Das habe ich auch getan. Und ich mache regelmaessig imaginaere Lagerfeuer in meinem Hirn, packe Paeckchen mit Muell, der mir auf der Seele liegt, und verbrenn's.

So wie ein Fruehjahrsputz oder wie, wenn man die Sperrmuellkarte in der Hand haelt, und anfaengt, endlich den alten Dies und das noch aeltere Das rauszuschmeissen. Wenn es dann abgeholt wurde, kraeht kein Hahn mehr nach den alten Sachen. Man muss nur aus'm Knick kommen und Tabularasa machen. Und es befreit so schoen. Durchatmen, gute Mucke anmachen, und sagen: Lets go. Was kann ich jetzt anstellen ;-D

Ich druecke Dir ganz feste die Daumen, das Du Dich aus dieser Angst - Fessel loesen kannst und das Leben bald geniessen kannst.

LG

d}ie andRere elxfe


ich werd noch irre! heute war den halben tag meine linke handoberfläche taub. ich merk schon alles auf der haut, aber sie fühlt sich pelzig an. hatte das auch schon mal einer von euch. sonst ist es immer die andere seite, die sich komisch anfühlt (arm, bein). zwischendurch war es dann mal wieder weg. aber jetzt ist es wieder da. was ist denn das nun wieder? sowas macht diese verfluchte seele auch?

Mpeg0gixlu


Hallo Elfe

*:)

also die Hand, die Lippe, der Fuss, die Pobacke.....alles schon da gewesen ;-D

Ich geb nix mehr drauf. Ich sage nur: Fehler in der Schaltzentrale. Gestoertes Zusammenspiel des Koerpers.

Mir geht' heut' auch grottenelend. Habe andauernd Piepen im Ohr. Aber nur Sekundenweise. Dann geht's ne halbe Stunde und dann ist es wieder Krass. Wenn's irgendwie geht einfach ignorieren und so tun, als muesste das so sein :=o

Wuensch noch eine angenehme Nacht. Wenn die Hand schon gut schlaeft, kann der Rest es sicher auch ;-)

L,umpo04x9


@ cat

aber gegen dieses gefühl des -ich nenne es mal "basismisstrauen" hilft es nicht.

:-) Netter Ausdruck.... Ich würde mal sagen, ein gewisses Mass an "Basismisstrauen" bleibt immer, wenn man dazu eine "Neigung" hat. Die Frage nach der "Behandlungswürdigkeit" einer Angststörung stellt sich eigentlich ganz einfach. Wie sehr leide ich unter der Krankheit/den Symptomen und wie gross ist die Chance, da selbst und ohne fremde Hilfe wieder rauszukommen ?

Wie Du selbst erkennst, ist das nicht ganz einfach, obwohl Du sowohl Kenntnisse über die Ursachen als auch Wissen über theoretische Therapiewege hast und damit schon entscheidende Schritte weiter bist als viele in einer ähnlichen Situation.

da müsste ich ja was in meinen gedanken ändern. theoretisch weiß ich auch wie, aber praktisch fällt es mir schwer, es anzuwenden. dabei kann mir allerdings ein therapeut doch auch nicht helfen...

Doch, genau dafür sind Verhaltenstherapeuten da. Eben nicht, um in allen Tiefen der Seele herumzukramen und Erkenntnisse zu sammeln (...die Du übrigens eh schon hast...), sondern um zu "trainieren", wie man mit bestimmten "Gedanken" umgehen-, wie man sie evtl. verändern, lenken oder umkonditionieren kann. Auch, wie man konkret mit Angstsituationen-, aber auch mit ganz normalen Alltagsproblemen, mit Angst in der Familie, im Beruf usw. besser und (für sich) gesünder umgehen kann. Nebenbei auch, was man sonst noch gutes für sich tun kann.

Natürlich ist es super, wenn man es ohne profesionelle Therapie (...und vor allem ohne Medikamente) schafft, wenn das "selbst therapieren" allerdings so einfach wäre, dürften Angststörungen erst gar nicht so verbreitet sein.

Viele Grüsse

Lupo

diie oanderJe elxfe


lupo

zuerst einmal einen von der sorte hier :)* für dich und deine beiträge hier im forum. ich bin immer wieder neu begeistert, wie sachlich, positiv und gelassen du formulieren kannst, aber trotzdem ein höchstmaß an mut vermittelst und dadurch den menschen das gefühl gibst, DASS es einen ausweg gibt. ich vermute, man könnte diesem ausweg den namen geben: DU SELBST. liege ich da richtig? zumindest denke ich, daß man selber sein größter freund, aber auch sein größter feind sein kann.

ich bin auch heute noch nicht in der lage zuzustimmen, wenn es um den psychischen aspekt geht bei meinen "störungen". ich empfinde sie eher immer noch als unentdeckte krankheit. und das nach knapp 13 jahren!!! die liste der ärzte bzw. die zahl der arztbesuche bekomme ich mittlerweile nicht mehr zusammen. nur, wenn ich in das branchenverzeichnis sehe, um mir einen neuen neurologen auszusuchen, dann bemerke ich, daß ich fast alle durchhabe. von denen in den krankenhäusern, die ich immer mal wieder an den wochenenden aufgesucht habe, mal ganz zu schweigen. auch der krankenhausaufenthalt samt lumbalpunktion und die vielen mrt's geben mir keine gewissheit, daß ich eigentlich organisch gesund bin. ich verfluche noch heute den zeitungsartikel, der sich mit ms befasst hat, den ich vor einigen jahren mal gelesen habe. seitdem stand für mich fest, daß es nur das sein kann, was ich habe. alles passte haargenau! und das, was ich zu diesem zeitpunkt noch nicht an symptomen hatte, kam schließlich im laufe der zeit noch dazu. meine meinung verfestigte sich immer mehr. selbst die frage des arztes vor der lumbalpunktion, was ich denn tun würde, wenn auch hierbei wieder nichts rauskäme (ich hab sie auf eigenen wunsch machen lassen, obwohl nichts bei dem mrt dafür sprach und auch nicht bei den anderen untersuchungen), brachte mich nicht zur einsicht. ich antwortete zwar, daß ich dann nicht mehr zu den ärzten gehen werde, aber dieser gute vorsatz hielt nur 2 wochen lang an. noch heute jagt es mir jedesmal einen schrecken ein, wenn irgendeine körperstelle taub wird oder der schwindel kommt. ich weiß, daß mir das bisher nie gesundheitlich einen bleibenden schaden zugefügt hat, und doch schellen jedesmal die alarmglocken und lassen mich zum telefon greifen, um erneut einen arzttermin auszumachen. warum bin ich nicht in der lage, meinen zustand einfach zu akzeptieren und mich damit abzufinden, daß es so ist? wie blöd muß man sein, daß man mittlerweile lieber eine schlimme diagnose hinnehmen würde, nur um der sache einen namen zu geben? warum rührt sich meine seele zu manchen zeiten und zu anderen wieder nicht? das sind die fragen, die mich im moment beschäftigen.

bist du eigentlich vollständig geheilt von deinen beschwerden und wie lange hattest du diese beschwerden vorher?

liebe grüße!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH