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Vordiagnose MS wegen Sehnerventzündung? ist das normal?

M:endZrat hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forenmitglieder!

Ich brauche wirklich dringend Eure Hilfe bzw. Euren Rat und Meinung.

Meine Freundin hat am Samstag eine (wie soll ich das nennen ich nenne es mal Vordiagnose) Vordiagnose zu MS bekommen. Nun schildere ich Euch mal den Verlauf.

Am Donnerstag letzte Woche trat bei meiner Freundin eine Sehstörung ein (dunkler Schatten grauer Fleck). Ich habe Ihr geraten nicht lange abzuwarten und gleich zu einem Arzt zu gehen und sich die Sache ansehen lassen…mit so etwas spielt man nicht…

So weit so gut, also fuhr meine Freundin am Freitag Morgen sofort nach Wien ins nächste Ärztezentrum um sich das Auge untersuchen zu lassen. Eine sehr nette Ärztin tropfte Ihr die Augen ein (Puppillen erweitern) und suchte mal nach einem Grund. Im ersten Anlauf konnte Sie aber nichts sehen und meinte auch, dass Sie nichts im Auge erkennen kann. Nachdem meine Freundin dann meinte was sie nun machen sollte sie kann ja nicht einfach so weiterleben da sie ja auf dem Auge fast gar nichts mehr sieht sah sich die Ärzten das Auge noch einmal ganz genau an und fand kurz darauf eine sehr kleine Entzündung in der Mitte der Pupille und Diagnostizierte eine Netzhautentzündung. Verschrieb Ihr Augentropfen: Acular.

Sie meinte sie soll am Montag wiederkommen und die Tropfen drei mal täglich nehmen.

So bereits am Samstag war das Auge so schlecht, dass sie gar nichts mehr sehen konnte nicht einmal mehr Licht. Wir ab ins Auto und rein ins AKH Wien. Dort in die Notaufnahme und zum Augenarzt. Der konnte gar nicht erkennen und meinte Sie muss zum Neurologen. Rein zum Neuro der gab Ihr gleich eine Kortison Infusion und meinte sie muss eben diese die kommenden 5 Tage bekommen. Es muss auch eine MRT (oder MTC kein Ahnung) Vorgenommen werde um die Ursache zu finden wo die Entzündung liegt. Den Termin bekommt Sie diesem Mittwoch.

Und jetzt das was mich mittlerweile sehr ärgert.

Am Sonntag kommt sie wieder ins Krankenhaus für die Infusion. Und wird dann in einen "Schockraum" gebracht in dem eine Ärztin und zwei Krankenschwestern Ihr erklären, dass alles auf eine MS hindeutet und Sie sie bereits jetzt darauf vorbereiten. Dann erklären Sie Ihr wie die Krankheit ist, dass es schon tolle Medikamente gibt und das mit dem Auge würde immer wieder kommen und es kann in der Regel ein Jahr dauern bis sie wieder besser sehen kann usw. usw.

Ist das denn normal? In den letzten Tagen beschäftige ich mich natürlich immer mehr mit MS und auf sämtlichen Seiten und in Berichten steht dass Ärzte bevor Sie MS diagnostizieren immer mehrere Untersuchen vornehmen. Hier sieht man meiner Freundin mal kurz ins Auge

Und sagt es sie MS?!

Wie denkt Ihr darüber?

Vielen Dank für jede Meinung!

PS: Ihr Auge ist bereits nach drei Tagen wieder viel besser geworden Sie kann sogar wieder schwach Farben erkennen.

???

Antworten
M?aroxni


Guten Tag,

Die Papille sieht bei der Sehnervenentzündung nahezu unverändert aus, weil die Entzündung erst dahinter liegt: "Der Patient sieht nichts und der Arzt sieht auch nichts."

Die häufigste Ursache ist die Multiple Sklerose. In 30-40 Prozent der Fälle ist die Entzündung das erste Zeichen der Erkrankung. Umgekehrt tritt die Retrobulbäre Neuritis aber nur bei jedem fünften an Multipler Sklerose Erkrankten auf.

mfg Gerrit ;-)

S&ilbermoGndaxuge


@ Mendrat

Guten Morgen !

Also, deine Freundin hat eine Sehnerventzündung. Das MRT ist erst am Mittwoch, also heute. Es KANN MS sein, muss aber nicht !!!!!!!!!!

Diese Panikmache im KH ist echt daneben !

Wurde ein VEP gemacht ? Da muss deine Freundin auf einen Monitor auf ein Schachbrettmuster gucken.

Alles Gute, toi - toi - toi !

Gruß Silbermodauge

MmUSjICLjOVER


Diagnose MS

HALLO MENDRAT,

Bei mir wurde ca. vor einem Jahr die Diagose MS

vollzogen. Ich wurde wochenlang untersucht und

zwar von absoluten Spezialisten. Dazu gehörten

mehrere MRT-Untersuchungen(sog. Röhre) und

ganz wichtig die Lumbalpunktion (Untersuchung

des Nervenwassers). Erst dann wurde mir die

Diagnose mitgeteilt und zwar von einem Arzt,

der an den MS-Richtlinien in Deutschland mitschreibt.

Die Untersuchungen hören sich schlimm an, sind

aber allesamt relativ harmlos. Vorherige Panikmache

ist Quatsch.

Übrigens habe ich außer einem Kribbeln in den Füßen

und ein paar anderen Kleinigkeiten bis zum heutigen

Tag keinerlei Beschwerden,aber jeder Verlauf ist anders.

Viel Glück alles Gute für Deine Freundin.

Sollte sich die Diagnose bestätigen, dann muss der

Kopf Schwerstarbeit leisten. Gut wären dann schnellstens

Entspannungsübungen. Habe selbst autogenes Training

erlernt und dies hilft.

Aber hoffentlich ist es harmloser, als es jetzt aussieht!

Das wünsche ich Euch!

Mmendxrat


Vielen Dank für die Lieben Worte!

Ich melde mich bei Euch wieder sobald ich etwas neues weiß

Danke

LG

filGi%tzecbienxe


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