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Citalopram gegen Dauerschwindel

m{ari"o_x hat die Diskussion gestartet


Hi! =)

Ich besuche dieses FOrum schon seit einiger Zeit, dies ist jedoch mein erster Beitrag.

Kurz zu mir: Bin 24/m und Student.

Nachdem ich ein halbes Jahr unter einem diffusen Dauerscwankschwindel leiden musste (Diagnose:"psychosomatische Störung induziert durch Depression), habe ich mich vor kurzem entschlossen es doch noch mit einer "SSRI"-Therapie (Citalopram) zu versuchen. Nun nehme ich das Medikament seit knapp 2 Wochen (erste Woche: 10mg, zweite Woche: 20mg) und siehe da!!!: Meine Symptome sind fast komplett verschwunden (95% schwindelfrei ;-) ... die restlichen 5% sind vielmehr Resultat der Erinnerung an den Schwindel und nicht signifikant). Ich habe endlich meine langersehnte Normalität wieder erreicht. Nebenwirkungen habe ich, bis auf die von der Packungsbeilage versprochenen Ejakulationsstörungen, keine! (und diese sind auch nicht allzu tragisch).

Trotz meines momentan Wohlbefindens, bin ich ein wenig besorgt was das Abhängigkeitspotential dieser Art von Medikamenten anbelangt. Obwohl meine Ärztin meinte, dass in der Regel keine Probleme beim Absetzen vorkommen, lese ich doch immer wieder Berichte über heftige Entzugserscheinungen. Ein unbedingtes "Ausschleichen" des Medikaments wird auch immer wieder erwähnt, um diese Entzugserscheinungen so stark wie möglich zu reduzieren.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Wie lange sollte man dieses Medikament nehmen bevor man mit solchen "Absetzsyndromen" rechnen kann? Gibt es da irgendwelche Richtlinien oder zumindestens Erfahrungen?

Wie zuvor erwähnt befinde ich mich noch in der 2. Woche (und angeblich dauert es noch eine Weile bis sich die volle Wirkung entfaltet), aber überlege nach max. 2 weiteren Wochen die Therapie zu beenden.

Denn wenn es eine Sache gibt, die ich mir schlimmer vorstelle als unter diesem perversen Schwindel zu leiden, dann ist es von psychopharmaka abhängig zu sein.

vielen Dank im voraus für jegliches FEEDBACK

Liebe Grüße!

Mario

Antworten
mRf80


Hallo,

ich bin 23/m, auch Student und hatte exakt den selben Schwindel wie Du ihn beschreibst.

Nach ca. 2 Wochen Citalopram trat eine 90%ige Besserung ein.

Ich habe die Tabletten (Höchstdosis 30mg) ca. ein halbes Jahr genommen. Seit dem (habe sie vor ein paar Monaten abgesetzt) habe ich keine Symptome mehr beobachten können.

Probleme mit dem Absetzen hatte ich auch fast keine. Ein Abhängigkeitsgefühl auch nicht.

mfg

abnge,liAkax.v


Ein Antidepressivum...

...ist kein Kurzzeit-Therapeutikum!

Die (zum Glück) bei dir recht schnell erreichte Besserung und "Normalität" wird nur erhalten bleiben, wenn du das Medikament über einen sehr viel längeren Zeitraum einnimmst.

Sonst wird vermutlich genau das passieren, was du über die 5% Restschwindel sagst: Sie sind eine Erinnerung - diese Erinnerung wird größer werden, aus den 5% werden 10 %, die dir dann schon wieder Angst machen, die Angst macht Schwindel, SChwindel macht Angst und schon bist du mittendrin im altbekannten Teufelskreis.

Lass dir Zeit und nutze die Zeit der Beschwerdefreiheit, um dein Leben zu sortieren. Entmülle deine "Räume", eigne dir gesunde Verhaltensweisen an, kümmere dich um Stressmanagement, etc.

Wenn du das alles erledigt hast (evtl. mit Hilfe einer Psychotherapie), was sicherlich einige Monate dauern wird, dann würde ich über ein langsames Ausschleichen nachdenken.

Alles Gute und viel Spaß beim Genießen der neugewonnenen Schwindelfreiheit!

E{stDhe*rx67


Diese sogenannten Serotonin Wiederaufnahmer Hemmer führen nicht zu einer Abhängigkeit. Allerdings werden chemische Prozesse in Deinem Gehirn ausgelöst. Daher sollte man das Medikament eben durch Ausschleichen absetzen, um eben die chemischen Prozesse langsam wieder zu normalisieren.

Ich gehöre zu der Fraktion, für die zu der Einnahme von Antidepressiva unbedingt auch eine Psychotherapie gehört. Die Pillen sind ein legitimes Mittel, um mit deren Hilfe wieder in den Zustand zu kommen, die eigentlichen Probleme, die die Depression oder den Schwindel ausgelöst haben, zu lösen.

Die Pillen übernehmem sozusagen die Funktion einer Krücke wie bei einem gebrochenen Haxen. Aber man muss irgendwann lernen, wieder ohne Krücken zu gehen.

Eine Depression hat auch immer eine Ursache. Und die gilt es zu behandeln. Sonst nützen auf Dauer die besten Pillen nichts.

RJe*ne0x5


Ich hatte vor einem Jahr auch einen Dauerschwindel, welches sich im nach hinein als Angststörungen herrausstellte. Mein Neurologe hat mir zuerst Citalopram in 60mg Dosis verschrieben, damit die beschwerden nachlassen. Nach einem halben Jahr wurden diese dann in kleinen Schritten wieder abgebaut und mir ging es wirklich prima. Jetzt wieder ein halbes Jahr später leide ich wieder unter Angststörungen. Ich denke mal dass mir mein Arzt wieder Citalopram verschreiben wird damit es ersteinmal besser wird. Ich werde mich diesmal jedoch mit Ihm darüber unterhalten was er eventuell von Hypnose hält, denn dauernd diese Tabletten nehmen ist ja auch blödsinn. Desweiteren werde ich diesmal auch eine Psychotherapie machen um den Grund für die Angststörungen zu finden. Ein abhängigkeit habe ich nicht gehabt von Citalopram. Es gibt Leute die müssen eine Dosis von 140mg pro Tag einnehmen von dem her denke ich dass ich sogar mit meinen 60mg noch gut bedient bin. Auf jedenfall bin ich auch der Meinung dass eine Kombination von der einnahme von Citalopram und einer Psychotherapie notwendig wären. Im gegensatz zu vielen anderen Meinungen hier im Forum. Natürlich ist eine Psychotherapie ohne Tabletten auch gut, meines erachtens nach jedoch nur wenn die Störungen oder der Dauerschwindel nicht gerade leben beeinträchtigend sind.

mRf8x0


Lt meiner Ärztin liegt die Standarddosis zwischen 20mg und 60mg.

L9up9ox049


@ mario

Kann auch nur davor warnen, die Medikation aufgrund des schnellen Erfolges jetzt kurzfristig wieder einzustellen. Mir ging es ganz ähnlich wie Dir, der monatelange Dauerschwindel ging nach Wirkung des AD signifikant zurück, ein Meilenstein in meiner Heilungsgeschichte, besonders aufgrund der übertriebenen Krankheitsangst. Weil es mir so gut ging, sollte ich 3 Monate danach im Rahmen einer psychosomatischen Reha wieder absetzen, was ziemlich in die Hose ging. Habe es dann noch ein weiteres Jahr genommen und dann ganz langsam (über Monate) abgesetzt. Tatsächlich sind die Medis "nicht ohne" und es kann Probleme beim Absetzen geben, aber momentan solltest Du die Priorität auf deine wiedergewonnene psychische Stabilität setzen und das nicht unnötig gefährden. Dieser evtl. Leichtsinn bzw. Optimismus ist ein Teil der Wirkung des AD, das sollte man nicht vergessen.

@ rene

Ich werde mich diesmal jedoch mit Ihm darüber unterhalten was er eventuell von Hypnose hält, denn dauernd diese Tabletten nehmen ist ja auch blödsinn.

Das klingst so ein bißchen danach, als würdest Du Dir davon eine Art schnelle "Wunderheilung" versprechen..., ich denke, so etwas gibt es bei Störungen dieser Art kaum.

Desweiteren werde ich diesmal auch eine Psychotherapie machen um den Grund für die Angststörungen zu finden

Das ist schon was anderes, ein langer Weg, der viel Geduld fordert - aber im Prinzio gibt es langfristig dazu keine Alternative. Meistens wird bei Angststörungen eine Verhaltenstherapie empfohlen, die Gründe für die Probleme kommen da automatisch mit an die Oberfläche.

Viel Erfolg & keine Angst !

Lupo

wKildrIoste8x2


*:)

Hallo!

Wollte auch mal meinen Senf dazu geben. Also: Antidepressiva sind keine Psychopharmaka. Sind auch nicht miteinander verwandt.

Von Citalopram kann man nicht abhängig werden. Und was die Entzugserscheinungen angeht, so ist das, wie bereits oben geschrieben, eher eine Folge des plötzlichen Fehlens des Wirkstoffes, welches das Gehirn ein wenig aus dem Trab bringt. Hat aber nichts mit Sucht oder ähnlichem zu tun.

Um ein anderes Beispiel von einem bereits geposteten Beitrag aufzugreifen: Wenn man nach einem Beinbruch einfach so ohne Krücken läuft, wird man auch hinfallen ohne langsames Training.

Ich habe zwei Jahre lang Citalopram genommen. Irgendwann musste ich jedoch auf Cipralex (hochkonzentrierter Wirkstoff) umsteigen, da das Citalopram nicht mehr ausgereicht hat, um meine Symptome in den Griff zu bekommen.

Ob IMMER eine Therapie nötig ist, darüber kann man sich streiten. Bei mir haben meine Beschwerden zu 90% körperliche Ursachen. Die restlichen 10 % sind eher die schlechten Erfahrungen, die daraus resultierten, mit denen es nicht leicht ist klar zu kommen.

In deinem Falle jedoch: mach dir nicht all zu viele Sorgen wegen evtl. Abhängigkeit und nimm es auf jeden Fall weiter.

Lieben Gruß

LsuLpo04x9


Antidepressiva sind keine Psychopharmaka

Natürlich sind AD Psychopharmaka, was denn sonst ?

Von Citalopram kann man nicht abhängig werden.

Kommt darauf an, wie man "Abhängigkeit" definiert.

Irgendwann musste ich jedoch auf Cipralex (hochkonzentrierter Wirkstoff) umsteigen, da das Citalopram nicht mehr ausgereicht hat

Wie würdest Du das nennen ?

Bei mir haben meine Beschwerden zu 90% körperliche Ursachen.

Was auch immer diese körperliche Ursachen wären, dann würde ein Antidepressiva nicht zu so einer starken Verbesserung führen.

Viele Grüsse

Lupo

m?aXri!ox_x


OK!

Vielen Dank an Alle für euer FEEDBACK. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin mit meiner Neuro-Psychiaterin. Dort werde ich die Angelegenheit mit ihr nochmal besprechen. Es geht mir immernoch gut, der kleine Restschwindel bleibt jedoch immernoch. Bin wieder Arbeits- und Partyfit (versuche jedoch mich natürlich mit Exzessen so stark wie möglich zurückzuhalten).


@Wildrose

ADs sind Psychopharmaka!

@Lupo:

Wie lange + in welcher Dosierung hast Du (wenn ich mich richtig erinnere von anderen Beiträgen war es bei Dir Paroxetin) genommen? und wie lange hast Du gebraucht um es wieder abzusetzen? Wie haben sich bei Dir die Absetzsymptome manifestiert?


Welche Möglichkeiten, abgesehen von der Psychotherapie, könnt ihr mir noch empfehlen? (sprich: Yoga, Jacobsen etc.). Habe gelesen, dass diese zu einem guten Stressmanagement helfen sollen, kenne mich da aber nicht mit aus. Muss allerdings dazu erwähnen, dass ich , zumindest ideologisch, von einer "Esoterilk-Subkultur" stark abgeneigt bin (deswegen bitte keine Kristall-Therapien etc ;-) ). Falls jemand Erfahrungen hat würde ich mich sehr über paar Tipps freuen

nochmal vielen Dank und viele Grüsse an alle Schwindler!

Mario

Mario

m2ari\o_xx


nochmal @Lupo:

Sorry, die Frage "wie lange?" hast Du ja schon beantwortet. Die Frage zur Dosierung und zu den Absetzsymptomen ist aber immernoch offen.

Angenommen ich würde das Medikament demnächst, wie zuvor geplant (also ca. nach einem Monat), absetzen. Falls ich dann bemerke, dass sich eine signifikante Verschlimmerung einstellt, kann ich dann problemlos die Therapie wieder erneut anfangen oder muss man da mit irgendwelchen weiteren Nebeneffekten rechnen?

nochmals lieben Gruss!

Mario

L]upox049


Also ich hatte 20 mg Paroxetin zunächst 3 Monate genommen, hab während der Reha abgestezt, allerdings relativ abrupt innerhalb 1-2 Wochen. Darauf folgten heftige Absetzsymptome und eine radikale Verschlechterung der (gerade gewonnenen) psychischen Stabilität. Beides zusammen und die mangelnde Aufklärung über das AD führte relativ schnell wieder in den Angst-Symptom-Angst Teufelskreis.

Nach Wiedereinnahme des AD ging es aber recht schnell wieder aufwärts, war jetzt allerdings gewarnt und nahm das Medi ungefähr weitere 12 Monate, um dann in ganz kleinen Schritten innerhalb von weiteren 8 Monaten (!) auf 0 zu kommen - das ganze begleitet von einer Verhaltenstherapie.

Von Absetzsymptomen blieb ich trotzdem nicht verschont, ohne das [[http://www.adfd.org]] hätte ich es bei der mangelnden Aufklärung und teilweise - Wissen der verschreibenden Ärzten wohl nicht geschafft.

OK, Du weisst heute mehr und könntest es mit diesem Bewusstsein jetzt probieren. Ich denke mal, die Gefahr von Absetzsymptomen ist bei dieser kurzen Zeit der Einnahme evtl. geringer, aber du solltest ganz bewusst darauf achten (lassen), wie es Dir dabai psychisch geht, um ggfls. sofort reagieren zu können.

Jacobson o.a. ist gut, wenn man es tatsächlich regelmässig macht - ansonsten Sport, Bewegung und möglichst wenig Stress.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

a3nkRal


Hallo Leute,

Bin auch so ein Schwindler, seit gut 6 Monaten und echt bald am Rande der Verzweiflung! Wie alle hier habe ich meinen Ärztemarathon bereits absolviert (HNO, Neurologe, Ortophäde, Manualtherapie, Osteophatie, CT, diverse MRT etc) alles natürlich ohne Befund.....naja nicht ganz, mal wurde geäußert das man einen Zervikalnystagmus auslösen bzw. nachweisen kann - sprich die HWS ist Schuld, aber das ist auch so eine Wahrscheinlichkeitsform, die mir nur jede Menge Spritzen eingebracht hat (Hammer sag ich euch!!!) aber keine Besserung von irgendwas!

Merke schön langsam, dass dies ziemlich aufs Gemüt geht, sprich es überkommt mich immer öfter dass ich Heulkrämpfe bekomme, bei denen mir dann die pure Verzweiflung im Gesicht steht und ich so einfach nicht leben will und kann - fühle mich dann komplett alleine auf der Welt. Meine Stimmungsschwankungen bekommen meine Tochter und mein Mann auch voll ab, was mir unendlich leid tut, aber ich komme da einfach nicht raus.

Wobei ich sagen muss das ich an sich eine Kämpfernatur bin, da ich schon einiges mitgemacht habe und mich so schnell nichts unterkriegt, aber dieser Schwindel ist echt zu stärker als ich!!!

Nun habe ich ein Antidepessiva (Citalopram od.Cipralex muss mal genau schaun) verschrieben bekommen, habe schon komische Gefühle dazu, ich und Antideprissiva (mein Mann rät mir zu einer Psychotherapie - das kostet mich aber echt Überwindung, weil ich nicht verstehe was ich schon für psychische Probleme haben sollte!) und dann machen einen diese angeführten Nebenwirkungen schon Angst, aber ich habe gestern angefangen und bin guter Hoffnung, vielleicht kann es mir wirklich helfen.

- mich würde einfach mal interessieren wie sich euer Befinden durch solch ein Medikament geändert hat oder merkt man dies gar nicht so ??? ?

LG

ankalbilly

mEar4io_xx


@ ankal:

So wie die meisten, die von diesem Schwindel betroffen sind, habe ich auch mehrere Monate damit verbracht nach irgendwelchen organischen Ursachen zu suchen. Ich ging immer davon aus, dass ich psychische und organiche Ursachen intuitiv so ziemlich eindeutig unterscheiden konnte. Von psychogenen Schwindel hatte ich zwar (insbesonere in diesem Forum) schon gelesen, konnte mich aber zu Beginn ueberhaupt nicht damit identifizieren. Auch ich bekam zu Beginn von meinem HNO eine Fehldiagnose, naemlich dass ich unter einer Stoerung der Mikrozirkulation im Gleichgewichtsorgan leide. Er verschrieb mir damals "Betahistin" was eben die Durchblutung foerdern soll. Es brachte aber absolut nichts und ich war wieder bei Null.

Erst nach meinem Besuch bei meiner Neurologin-Psychiaterin, die nach wenigen schmerzlosen Tests mir eklaerte, dass organisch alles in bester Norm sei, begann ich zu verstehen was los ist.

Es waren haupsaechlich 3 Ihrer Argumente die mich letztendlich ueberzeugen.

1.) Es gibt in der Regel keine organische Ursachen bei denen die Symptome ueber einen so langen Zeitraum so unveraendert bleiben und sich nicht noch in irgendeiner anderen Form ueber diesen Zeitraum manifestieren.

2.) Je "diffuser" die Symptome (sprich: je schwerer sie zu beschreiben sind), desto mehr sprechen sie fuer eine psychosomatische Stoerung

3.) Haette ich eine organisch bedingte Ursache fuer meinen Schwindel, dann waere ich nicht in der Lage so laessig durch die Gegend zu laufen, geschweige denn Fahrrad zu fahren etc.

Schon allein nach diesem kleinen Eingestaendnis fuehlte ich mich ploetzlich, zwar nur ein wenig, aber trotzdem spuerbar besser.

Ich denke der erste und wichtigste Schritt ist es dieses zu akzeptieren. Der naechste Schritt ist zu versuchen den Schwindel so gut wie moeglich einfach zu ignorieren, versuchen diese innere Anspannung und Sorge abzubauen. Hier kommt die Psychotherapie zu Hilfe und natuerlich auch die ADs.

Ich fuehre immernoch meine Therapie mit Citalopram fort. Mir geht es heute gut.

Nebenwirkungen hatte ich nur die ersten 3-4 Tage. Diese waren nicht ganz ohne, aber durchaus ertragbar. Danach stellte sich bei mir eine etwas leicht kuenstlich empfunden Euphorie ein. Man fuehlt sich dabei ein Bisschen ferngesteuert, aber auch dies vergeht nach den ersten 1-2 Wochen. Danach hat sich bei mir Normalitaet eingestellt d.h. ich bin wieder ganz der Alte ;-).

Es gibt Momente da verspuere ich immernoch einen leichten Schwindel, aber dieser ist kein Vergleich zu dem Schwindel, der mich davor begleitet hat.

Falls Du meinst es geht Dir inzwischen so gut, dass Du ohne Medis klar kommst, dann sehe ich keinen Grund fuer Dich das Citalopram zu nehmen. Ist das aber nicht der Fall, dann kann ich Dir nur raten es auszuprobieren. Mir hat es definitiv sehr geholfen, sowohl den Schwindel zu bekaempfen. als auch wieder in den geregelten Alltag zurueckzufinden.

"Was uns nicht umbringt macht uns staerker"

Liebe Gruesse und gute BEsserung!

Mario

S~illk/schen


Ich habe mir jetzt viele Beiträge zum Thema Schwindel durchgelesen und ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Menschen betrifft.

Vielleicht etwas zu meiner Person:ich bin 22Jahre alt und Studentin und mittlerweile sehr verzweifelt :°(.Der Schwindel begleitet mich jetzt schon seit 3 Wochen und das den ganzen Tag.In die Uni kann ich mittlerweile auch nicht mehr gehen...bei den vielen Menschen bekomme ich Panik!

Ich war bisher bei meiner Hausärztin, die mein Blut, Blutdruck und den Urin untersucht hat-alles ok.Nächste Woche stehen HNO, Orthopäde auf dem Plan-es ist ja auch nicht so einfach gleich einen Termin zu bekommen!!!!!

Bei mir ging es eigentlich vor 2 1/2 Monaten mit Kopfschmerzen los, die immer öfters kamen und bei denen dann auch keine Kopfschmerztabletten mehr etwas gebracht haben.Tja und dann vor 3 Wochen bin ich in der Nacht mit Schwindel aufgewacht (Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag).

An diesem Wochenende war der Schwindel dann verschwunden und als ich dann am Montag früh wieder an meinen Studienort gefahren bin war er wieder da.

Wer kann mir Tipps geben ??? Oder wer hat eine ähnliche Situation erlebt??

Liebe Grüße

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