» »

Citalopram gegen Dauerschwindel

d,asm,epo1


Bei mir fängt die Odyssee wieder von vorne an.. Ich hab wahrscheinlich zu starke Depressionen und habe alles auf eigene Faust gemacht bzw medikamentös und Dosierung selbst entschieden. Es ist einfach wie ein Teufelskreis mal besser mal wieder schlechter, jenachdem auch wenn ich am bestimmte Dinge denke. Mit einer Therapie anfangen war bis jetzt nicht so der Fall für mich, aber mittlerweile da meine Tochter bald in den Kindergarten geht werde ich dieses wohl durchziehen. War halt für mich die letzten Monate stressig weil meine Freundin meine Depressionen nicht verstehen konnte ( ist nicht so einfach von aussen sowas zu erkennen). Aber naja das Leben geht weiter.. Gibt schlimmeres. Grüße

CoharlPy_197x4


Das tut mir Leid, dass es Dir wieder schlechter geht. Hattest Du das Citalopram wieder abgesetzt?

Ich nehme Escitalopram nun seit 3 Wochen aber der Erfolg bleibt bisher aus...

Viele Grüße und ich hoffe, dass es Dir bald wieder besser geht!

ZIerEo2kx4


Sorry wenn das zu direkt ist, aber Citalopram nehmen ja so einige hier im Forum.... was mich davon immer abhalten würde (ich bekam es nie verschrieben) war immer der Verweis auf Erektionsstörungen bzw. Ejakulatstörungen, kann dazu einer hier was sagen?

Allein die Vorstellung in jungen Jahren vllt dauerhafte Probleme bei Erektion zu bekommen nach dem Absetzen (gibt es so Fälle), ist für mich Horror. Und wie lange nehmt ihr das Medikament in der Regel, es geht ja immer nur um wenige Wochen und es besteht generell schon Abhängigkeitsgefahr oder?

L'upo7x49


@ Zero

Ja, bei SSRI kann es zu solchen Störungen kommen - bei mir war es eher das Problem, "zu kommen", das konnte schon sehr lange dauern (was nicht immer von Nachteil sein muss ;-) ).

Es hat sich jedenfalls alles nach dem Absetzen wieder gegeben.

Und wie lange nehmt ihr das Medikament in der Regel, es geht ja immer nur um wenige Wochen ...

Nein, solche ADs sollte man nach deutlicher Besserung mindestens noch mehrere Monate nehmen und dann sehr langsam absetzen.

Ein AD heilt auch nicht, d.h., wenn sich der psychische Zustand durch therapeutische Maßnahmen oder z.B. durch veränderte Lebensumstände nicht grundsätzlich gebessert hat, ist die Gefahr groß, dass die Symptome dann wieder auftreten.

Habe gelesen, dass Du 99% überzeugt bist, keine psychosomatische Ursache zu haben.

Solltest Du damit recht haben, dann brauchst Du eh kein AD.

:)*

C`haruly_19M74


Das Problem, dass es lange dauert "zu kommen" kenne ich auch seit ich das Escitalopram nehme (seit fast 6 Wochen). Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit...

Für mich gibt es aber momentan keine Alternative, da ich ohne das Medikament so starken Schwindel habe, dass es kaum auszuhalten ist.

Man muß halt abwägen wie hoch der Leidensdruck ist.

Auch wenn man denkt/weiß, dass es keine psychosomatische Ursache für den Schwindel gibt, kann ein AD trotzdem helfen denke ich. Es kann halt auch sein, dass der Hirnstoffwechsel mal außer Tritt gerät und man einen Mangel an Neurotransmitter wie Serotonin hat. Es gibt ja auch genetisch bedingte Depressionen, die auftreten können obwohl es keine psychischen Auslöser gibt.

d1asmkepo1


Kleiner Tipp für alle die nicht daran leiden: viel Sport und Ausdauertraining! Stärkt Körper und Geist ungemein. Meine Symptome sind zu 100% verschwunden ohne jeglichen Rückfall und ohne Medikament. Der Anfang war schwer aber nach Nichtmal einem Monat ging es schon bergauf. 3x die Woche 1-2 Stunden Sport reichen vollkommen. :)^ Hoffe euch wird es auch besser gehen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH