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Verlust Nervenwasser/ Liquor durch Bandscheibenspritze!

l8ogi~band hat die Diskussion gestartet


Hallo, bin ganz neu hier und verzweifelt.

Mein Partner hatte einen [b]Bandscheibenvorwölbung[f/]. Darauf hin wurde letzte Woche Donnerstag ein Mittel gespritzt, dabei muss [b]Nervenwasser verloren[f/] gegangen sein.

Seit dem hat er:

[b]- Starke Kopfschmerzen (inzwischen etw. besser)

- Starken Ohrendruck (")

- Wahnsinnige Nacken- u. Schulterschmerzen (Axt im Rücken)

- Übelkeit, zum Glück bis jetzt noch nicht erbrochen! [f/]

Er liegt seit Donnerstag nur im Bett, die ersten 2 Tage noch nicht mals bis zur Toilette.

Er nimmt Schmerzmittel noch und nöcher, Tetrazep*m, Tropfen die wo ähnlich heißen wie Neofulgin, dann noch Schmerzmittel mit Tempadur* oder so. Zur Übelkeit MCP-Tropfen... zu viel.

Er ist schrecklich!

Er wird langsam depressiv, ich auch. Ich kann nicht helfen und muss beim leiden zu sehen. Ich heule ständig.

Wer hatte das auch schon mal?

Wie lange dauert das?

Die Ärzte sagen nur: Liegen, trinken abwarten, ca. 10 Tage.

Vorgeschichte war nicht erkannte Vorwölbung, 4 Wochen auf "Hexenschuss" behandlet, dann eingerenkt, was auch immer...

Bitte schickt mir aufbauende Worte und Fakten, ob es schlimme Folgen haben kann und wie lange es dauern kann.

DANKE!

Bin fix und fertig!

Viele Grüße

Antworten
d7ie a'nderVe xelfe


deinem freund bleibt nichts anderes übrig, als tatsächlich abzuwarten. die symptome vergehen von alleine wieder und auch wenn man es in der situation nicht glauben will... man ist irgendwann wieder topfit.

bei mir hat es 2 wochen gedauert, bis die kopfschmerzen wieder weg waren. ich hab auch während dieser zeit nur gelegen und an die decke gestarrt.

befolgt die ratschläge des arztes: viel trinken, flach liegen und abwarten.

Dvit3ha2x6


Verlust von Nervenwasser durch PDA

Hallo logiband!

Aus eigener Erfahrung kann ich nachempfinden was Dein Partner durchleidet & wünsche, dass er möglichst schnell wieder ok ist.

Durch eine "misslungene" Periduralanästhesie (PDA) während der Geburt meines Sohnes hatte ich etwa 3-4 Tage später Verlust von Nervenwasser. Das sind unertägliche Schmerzen.

Nach 2 Tagen des Leidens veranlasste meine Hebamme, dass ich zum Oberarzt der Anästhesie kam, der mir einen "Patch" mit Eigenblut setzte.

Das heißt, dass mir während mir von der Assistentin Blut abgenommen wurde, der Arzt dort wo die PDA gesetzt wurde nocheinmal einen Zugang legte durch den dann das Eigenblut zu der "undichten" Stelle gelangte.

Danach wartet man bis das Blut gerinnt und so wird die undichte Stelle vom eigenen Blut verschlossen.

Das hat etwa 2-3 Std. gedauert (vielleicht auch etwas länger weiß nicht mehr genau - ein paar Stunden jedenfalls) und ich war wieder ok. Jedoch musste ich noch ca. eine Woche lang unmengen von Wasser trinken damit sich die Flüssigkeit nachbildete. Mindestens 3-4 Liter am Tag. Wenn ich das nicht tat rächte es sich durch furchtbare Kopfschmerzen.

Vielleicht hilft es Euch weiter. Ich wünsche gute Besserung! :)^

p4hoennixxa


Hallo Logiband,

ich will ja nicht die Pferde verrückt machen, aber ich wurde im KH auch nur mit Schmerzmitteln und mit Gedult abgespeist.

Ich hatte auch tierische Schmerzen. So wie Du es beschreibst...Druck im Nacken, starke Kopfschmerzen die nur im Liegen auszuhalten waren etc...

ich denke das Dein mann zur Vorsicht unbedingt schleunigst in die Röhre zur Untersuchung sollte...

Bei mir ist damals eine Sinusvenenthrombose entstanden und das hatte nichts mehr mit dem Nervenwasser zu tun..

Ich will wie gesagt keine Angst verbreiten, aber vorsicht ist besser als nachsicht.

:°_

tqhe5-cav'er


Zunächst muss sich das ganze mal umgehend jemand anschaun, der sich damit auskennt (Anästhesist oder Neurologe), um festzustellen, ob es soich wirklich um einen Kopfschmerz durch Liquorverlust handelt, oder evtl. eine andere Komplikation dahintersteckt (sehr selten, aber möglich). Das lässt sich in aller Regel mit einer kleinen neurologischen UNtersuchung abklären, die "Röhre" ist da nur sehr selten nötig.

Wenn es tatsächlich ein Kopfschmerz durch Liquorverlust ist, hilft der von Dita beschriebene Eigenblutpatch in den meisten Fällen innerhalb weniger Stunden.

Grüße

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