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Bitte zusammenfassende Übersetzung

sWubDeGlta hat die Diskussion gestartet


Hi.

Habe hier einen Bericht von Anfang des Jahres, hat mich aber bisher nicht so sehr interessiert. Bin jetzt schon die ganze Zeit per Google dabei heraus zu finden was der Bericht unterm Strich (Zusammenfassend) bedeutet.

Weis jetzt nicht was ich hier alles rein schreiben sollte. Versuche es einfach mal auszugsweise.

- Schultergürtel im Bereich der Pectoralismuskulatur rechts atropisch. Leichte Dysdiadochokinese. Atrophie der Unterschenkel im Sinne einer Storchenbeindarstellung mit Areflexie, strumpfförmiger Hypästhesie und Hypalgesie an den Unterschenkeln. Knick-Senkfuß bds., Vibrationsempfinden gestört. Beidseitiger Fußheber-, Fußsenkerparese mit typischem Gangbild.

- EEG: Bei normaler Grundaktivität verstärkt Zwischenwellen in den Standardableitungen mit Aktivierung unter HV-Provokation. Die Einkanal-EKG-Ableitung war physiologisch.

Insgesammt Hinweis für eine leichte cerebro-vasculäre Insuffizienz.

- Tib.-SEP: Deutliche Verzögerung der L1-Antwort als Hinweis für eine spino-periphere Funktionsstörung.

- EMG: Gravierende Reduzierung der NLG im Bereich der unteren Extremitäten, insbesondere unter Objektivierung den N. peroneus bei zusätzlich neurogenen Umbauvorgängen und Verlängerung der proximalen und distalen Latenz.

- Beurteilung: Neuropathische Störung im Sinne eines Charcot-Marie-Tooth

Also möchte jetzt nicht eine Wort-Übersetzung sondern eher was das für mich alles bedeutet.

Mein Arzt sagte eine Neuropathie und bekomme Vitamintabletten (bzw. muß ich selber Zahlen). Dazu muß ich sagen, daß vor einiger Zeit auch ein Kavernom festgestellt wurde. Dies wird hin und wieder kontrolliert.

Bei den Vitamintabletten steht komischerweise als Nebenwirkung "Polyneuropathie". Wollte den Arzt noch fragen, wie lange ich die Tabletten nehmen soll. Habe aber das Gefühl, daß die Ärzte auch nicht unbedingt genaues wissen. Deshalb versuche ich es mal hier im Forum.

Nur irgendwie Verstehe ich das ganze nicht. Einmal heißt es "ist ja nicht so schlimm" und andererseits wird so getan als wäre ich schon halb Tot. Je nach dem wer sich dazu äußert und worum es dabei geht.

Also Auslöser für mein jetziges Interesse für diesen Bericht und seine Bedeutung ist eben, daß mein Arbeitgeber eine Weiterbeschäftigung für nicht zumutbar hält. (Schwere Erkrankung, die zu höheren Ausfallzeiten führt und ich die Arbeit in absehbarer Zeit sowieso nicht weiter ausführen könnte. Oder so in der Art. "Unzumutbare Belastungen durch Arbeitsausfälle an deren Ende die krankheitsbedingte Arbeitsaufgabe stehen würde.")

Aber sowohl das Arbeitsamt (Infogespräch) als auch die LVA (Beratungsgespräch) sehen keine Einschränkung meiner Erwerbsfähigkeit und somit gebe es auch keinen Grund Hilfsleistungen (Erhalt des Arbeitsplatzes, Umschulung oder Weiterbildung usw.) zu gewähren.

Evtl. kann mir ja jemand hier eine zusammenfassende Übersetzung des Berichtes geben. Besonders die ganzen Zusammenhänge der einzelnen Diagnosen.

Dafür bedanke ich mich schon mal.

Antworten
sGubDxelta


hmmm, niemand der sich etwas damit auskennt?

Nunja, q.e.d. .

Trotzdem danke an alle, die sich die Mühe des Lesens gemacht haben.

Das eine und andere habe ich dank Internet etwas deuten können.

Hoffe mein Arzt hat nächste Woche etwas Zeit für mich.

sRubDelJta


Hi.

Liest das hier überhaupt jemand?

Test test test, sieht mich jemand?

Weshalb ich jetzt schreibe und sogar im Forum Selbstgespräche führe? Warte das die Tabletten wirken und ich schlafen kann. Keine Ahnung ob es vom Wetterumschwung kommt, aber seit gestern/vorgestern haben die Schmerzen von Kopf bis Fuß zugenommen. Die Schmerztabletten aus der Apotheke sind wohl zu schwach. Liegen ist nicht so toll, stehen/gehen ist nicht so toll und sitzen auch nur zeitweise.

Zudem mache ich mir wohl zu viele Gedanken.

Nunja, der Sonntag geht auch vorbei und dann gibt es wider wichtigeres als sich Gedanken zu machen.

"Schmerzen hat jeder mal, deshalb muß man die Pferde nicht auf scheuchen"

"Mit den Symptomen sind sie bisher ja auch zurecht gekommen, weitere Maßnahmen sind eigentlich überflüssig."

Irgendwie geht es immer weiter.

Wie ist das eigentlich, wenn man zB einen Unfall hat und man ungeplant ins Krankenhaus oder sowas kommt und niemand da ist, der einem Klamotten aus der Wohnung bringen kann? Ist doch irgendwie blöde, wenn man dort liegt und nichts zum anziehen usw. hat. Wäre eine blöde Situation. Also dürfte mir nie etwas passieren.

Ob dieser Thread wohl gelöscht wird?

e,mmada.e..


hallo guten morgen...

es tut mir leid für dich das niemand dir antwortet. ich würde dir gern den bericht des arztes übersetzen, kriege das aber nicht hin.mein eeg befund ist auch schlecht ausgefallen, seitdem habe ich riesen angst was mit mir los ist. der ganze körper schmerzt und ach na ja.... welche symptome hast du denn hm ??? konnte heute nacht auch nicht schlafen, dachte immer ich kriege keine luft wegen meiner zyste am kehlkopf. schrecklich...

hoffe jamand beantwortet dir mal deine frage. finde es hier auch oft unmöglich...

sJub2Deltxa


Hi emmaa,

das niemand geantwortet hat ist ja nicht schlimm. Erstens ist es nichts neues für mich zweitens ist das Thema ja auch nicht von jedem zu beantworten. Hoffte eben, daß sich evtl. Ärzte oder Leute hier herumtreiben, die sich mit sowas auskennen.

Die Übersetzung einiger Fachbegriffe habe ich ja dank Internet geschafft, nur was das dann alles bedeutet ist ja für einen Nichtmediziner wie mich nicht direkt zu deuten.

Auf was habe ich mich zB in Zukunft ein zu stellen? Ist das "tja Pech, da kann man nichts machen" so anzunehmen oder sollte noch weiter was gemacht werden? Das alles weis ich ja nicht und kann es auch nicht beurteilen.

Besonders toll, wenn solche Berichte gegen einen verwendet werden und man selbst garnicht genau weis um was es darin geht.

zB wurde mir hier im Forum bezüglich meiner Arbeit der Gang zum Integrationsamt (habe Schwerbehindertenausweis) nahe gelegt. Angeblich wären die ja da um mir zu helfen. Das Ergebnis: Keine Hilfe, dafür hat der Arbeitgeber Kenntniss von meiner Situation. Ich gehe mal davon aus, daß der Betriebsarzt dem Arbeitgeber das ganze erklärt hat bzw. der AG sich jemanden gesucht hat. Ich stehe aber immer noch weitestgehend dumm da.

Die Symptome: Einige sind nicht ganz leicht zu erklären. Ich gelte schon seit Kindheit als Behindert, Probleme mit dem Gehen usw. . Deshalb wurden zB die Symptome immer dieser schon vorhandenen Einschränkung zu geschrieben.

Erst als ich letztes Jahr zur Reha geschickt wurde, stellten die Ärzte dort dies als alleinige Ursache in Frage.

Nach der Reha schlief das dann wieder ein, sowohl Hausarzt als auch Neurologe wollten die Vermutung der Reha-Ärzte nicht weiter nach gehen "Welchen Namen es hat ändert ja nichts daran".

Das Integrationsamt wollte dann aber eine genauere Abklärung, damit man wisse woran man ist. Deshalb ging der Neurologe den Vermutungen der Reha-Ärzten nach. Das obere ist aus dem Bericht an den Hausarzt, welcher auch an das Integrationsamt ging. Das der Arbeitgeber davon erfuhr, ging auch vom Amt aus, da der ja wissen müße worum es geht. Natürlich hatte ich mein Einverständnis gegeben, dachte ich doch, daß es darum geht mir zu helfen.

Meine Einschränkungen: Von Jahr zu Jahr weniger Kraft in zB den Beinen. Auch der Rücken (Krum) macht Probleme (Muskeln verhärtet, Schmerzen im Bereich der LWS genau mittig am Rückrat) Einschränkungen in den Armen und Händen, was Kraft und Motorik betrifft (was aber nach meiner Meinung noch nicht so schlimm ist). Öfters Schmerzen (nicht nur nach Belastung) in den Beinen, Hüften, Rücken und Kopf. Unsichere Gangart, Neigung zu Krämpfen (kann das nicht anders beschreiben aber keine Epilepsie oder Anfälle oder so), Gleichgewichtsstörungen, seit zwei Jahren immer mal wieder Schwindel (unterschiedlicher Formen). Probleme mit der Atmung (oder Sauerstoffversorgung) besonders bei schon leichten Anstrengungen. Letzteres sollte mal genauer abgeklärt werden, wurde aber bisher nichts gemacht.

Das ganze nimmt von Jahr zu Jahr immer weiter zu.

Als Kind konnte ich zB ohne große Probleme auf Bäume klettern, selbst laufen usw., war zwar nicht so perfekt wie bei anderen aber möglich. Heute bin ich froh, wenn ich Treppen hoch komme und stehen macht Probleme. Beim Gehen kommt es auch auf den Untergrund und die Gegend an (befestigter oder unebener Untergrund, Bergauf oder Bergab usw).

Die einen und anderen Symptome beruhen wohl auf den anderen. Zumindest laut meinem Arzt. Verbesserungen könnte man nicht erreichen, man sollte nur sehen, daß es sich nicht weiter verschlechtert.

Aber gemacht wird nichts. Was mir mittlerweile auch egal ist. Möchte nur wissen, woran ich bin. Morgen habe ich einen Termin beim Hausarzt. Mal sehen.

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