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Total verzweifelt. . .

t;antBe_annxi hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

nun zu meiner laaaaaaangen Geschichte,von der eigentlich niemand so wirklich weiß.

Alles hat im September letztes Jahr angefangen,ich war bis dahin Raucherin.Nun kam es das mir von der Zigarette immer öfter Schwindelig wurde und ich nach 2 Wochen beschloss damit aufzuhören.Es war total komisch,meinHerz klopfte durch das Rauchen mehr und ich hatte das Gefühl keine Luft zu bekommen...

Naja ein paar Tage später bekam ich Kopfschmerzen,was nicht untypisch für mich war denn ich habe seit dem 14.Lebensjahr Spannungskopfschmerz.Doch es war anders..Naja ich erstmal zum Otrhopäden(Diagnose:Kopfgelenksprobleme,und extreme Verspannungen..)Massagen gehabt,es wurde besser...

dann eines Abends plötzlich Herzrasen im Bett bekommen und ich fing an zu zittern..Notarzt da,nix schlimmes vielleicht "Panikattacke"

Da steigerte ich mich so sehr rein das diese Attacken heute für mich jeden Tag zum Leben gehören :°(

Nun ja dann bemerkte ich hinten am Hinterkopf(beim Atlasknochen)so eine Art Knubbel (linke Seite)der wenn ich drauf drückte weh tat und irgendwie in den Kopf ausstrahlte..Ich dachte sofort"Hirntumor""Sterben""Tod"

Naja die Kopfschmerzen blieben und hinzu kamen weitere Symptome:

-Kribbeln am Hinterkopf

-"fliegende Mücken",Lichtblitze

-stechen hinter dem Auge

-ständige Panickattacken

-seit ca 5 Wochen fiese Schwindelanfälle

-das Gefühl von Benommenheit

Ich war noch bei keiner Untersuchung,denn ich habe Angst davor und weiß wenn irgendetwas nicht stimmt dann gibt es keine Hoffnung mehr,denn ich habe zu lange gewartet...

:°(

Das schlimmste ist,das ich schwanger bin 37.SSW und balsdein Baby bekomme,aber ich denke ich werde wenn die Geburt nicht überleben,oder geschweige denn für mein Kleines daseinkönnen.

Ich kann echt nicht mehr und heule nur noch(wenn ich allein)bin..

Ich weiß ihr seid keine Ärzte aber es tut gut sich das von der Seele zu schreiben und vielleicht geht es dem ein oder anderen ähnlich..

Antworten
P/eruaxner


Hallo,

ich kann dir zwar nicht helfen, aber fühl dich ganz doll gedrückt :°_

Vielleicht ist das doch nur die Psyche? Und das du dich da so reinsteigerst?

tfantea'nnxi


Re:Total verzweifelt

@Peruaner

ichdanke dir,ja ich glaube die Psyche spielt eine große Rolle,abe rich habe mich so sehr in den Ängsten verstrickt das ich allein nicht mehr heraus finde,ich glaube ich werde wohl einen Psychiater aufsuchen müssen.

Danke nochmal

H1orst>2


@ tanteanni

wenn dein Orthopäde Kopfgelenksprobleme feststellt, dann hast du schon einen guten Orthopäden. Diese ganzen Symptome, die du beschreibst(einschließlich der Angst), können durchaus durch eine Fehlstellung des Kopfgelenkes(Atlas und Axis) ausgelöst werden. Helfen oder lindern kann die Osteopathie oder Atlastherapie nach Arlen.

Viel Glück

txanktePannxi


@Horst2

Ich danke dir,aber meinst du wirklich das das von "nur"vom Kopfgelenk kommt?

Ich bin soooo unsicher...

tih?e-caKver


Hallo Tanteanni,

Naja ich erstmal zum Otrhopäden (Diagnose:Kopfgelenksprobleme,und extreme Verspannungen..)

Jaja, das diagnostizieren Orthopäden bei Kopfschmerzen praktisch immer - völlig unabhängig von der jeweiligen Sachlage. In Wirklichkeit gibt es bis heute übrigens keinen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Spannungskopfschmerzen und HWS-Problemen. Muskelverspannungen spielen natürlich oft eine Rolle, was erklärt, dass Dir die Mssagen geholfen haben (oft hilft aber auch schon der entspannende Effekt).

Nun ja dann bemerkte ich hinten am Hinterkopf (beim Atlasknochen) so eine Art Knubbel (linke Seite) der wenn ich drauf drückte weh tat und irgendwie in den Kopf ausstrahlte.. Ich dachte sofort"Hirntumor""Sterben""Tod"

Wenn DU es von außen unterhalb des Schädels tasten kannst, ist es mit Sicherheit KEIN Hirntumor. Was Du beschreibst, ist ein klassischer "Triggerpunkt"; das ist eine lokale Muskelverhärtung (Myogelose), die bei Druck einen ausstrahlenden Schmerz produziert. Ist an dieser Stelle ziemlich häufig (rate mal, wo ich gerade eine heisse Kompresse liegen habe...)

Das hier,

Ich dachte sofort"Hirntumor""Sterben""Tod"

das hier

-ständige Panickattacken

-seit ca 5 Wochen fiese Schwindelanfälle

-das Gefühl von Benommenheit

und das hier

aber ich denke ich werde wenn die Geburt nicht überleben, oder geschweige denn für mein Kleines daseinkönnen.

ist sehr wahrscheinlich der Schlüssel zu Deinem Problem: Du hast mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Angstörung und/oder Depression entwickelt. Das ist in der Schwangerschaft nicht sooo selten, unter anderem aufgrund der plötzlich völlig veränderten Lebenssituation. Ein Psychotherapeut könnte Dir sicherlich weiterhelfen, dummerweise haben die meistens ziemliche Wartezeiten. Medikamentöse Therapie ist in der Schwangerschaft natürlich schwierig, aber Du kannst ja mal Deinen Gynäkologen fragen, was möglich wäre (es gibt ja evtl. Medikamente, die man in der Spätschwangerschaft wieder geben kann, da bin ich jetzt aber nicht wirklich informiert).

Ich weiß ihr seid keine Ärzte

Nicht? Um Gottes Willen, ich dachte die letzten 12 Jahre lang, ich wäre einer! Sag das bloß nicht meinem Chef, der schmeißt mich raus! ;-)

Alles Gute für die Geburt

i,na85x9


Hallo tanteanni

Vor vielen Jahren hatte ich genau die gleichen Symptome wie du !!!

Durch die A N G S T kamen logischerweise auch die Panikattacken,ständiger Schwindel,Sehstörungen,Herzrasen,Kopfschmerzen uam. dazu.

Ich dachte auch,ich kann mit meinem Leben abschließen.

Lokale Schmerzpunkte auf dem Kopf habe ich bis heute :=o,zur Zeit sogar mehrere :=o.

Die Ursache ist die Gleiche,wie the-caver es in dem letzten Beitrag beschrieben hat.Das wird mit Sicherheit auch bei dir der Fall sein !!!!!

Außerdem ist man in der Schwangerschaft "besonders empfindlich", das ist völlig normal, habe selber auch 3 Kinder.

Ach ja,gegen dieses Kribbeln haben Massagen,( bei dir natürlich nach der Schwangerschaft), gut geholfen,und Magnesiumtabletten.Frage aber vorher bitte deinen Arzt.

Ich wünsche dir und deinem Baby alles alles Gute !!!

Liebe Grüße *:)

Ina

H,orsxt2


@ the-caver

der Zusammenhang zwischen einer Kopfgelenksfehlstellung(HWS) und Spannungskopfschmerzen, bzw. der von tanteanni beschriebenen Symptomen ist mittlerweile durchaus bewiesen und sogar schon in mehreren Gerichtsprozessen unter Ausschluß einer Revision bestätigt worden. Es gibt sogar ein bestimmtes Verfahren mit dem es möglich ist, Verletzungen der Kopfgelenksbänder(welche meistens die Ursache für Kopfgelenksfehlstellungen sind) bildgebend sichtbar zu machen. Es muß also alles nicht gleich psychischen Ursprungs sein. Obwohl eine auf diese Problematik der Kopfgelenksfehlstellungen abgestimmte seelische Begleitung sicherlich oft sinnvoll wäre.

Grüßlis

tohe-cakvexr


Was Juristen zur Entstehung von Kopfschmerzen sagen, interessiert mich ungefähr soviel wie einen Juristen meine Meinung zur letzten Schuldrechtsreform interessieren würde ;-D

Aber wenn Du eine vernünftige Studie mit diesem Ergebnis kennst - immer her damit! Ich schau's mir gerne an. Allerdings findet man bei internationalen Recherchen höchstens Untersuchungen, die zwar Zusammenhänge mit muskulären Faktoren finden konnten (die dann sekundär zu einer HWS-Steilstellung führen können), nicht aber mit primären HWS-Problemen.

Grüße

HNo6r/st2


Juristen, bzw. Richter haben natürlich keine medizinische Ausbildung. Daher urteilen sie nachdem sie sich mit Hilfe von Gutachten ein Bild machen konnten. Dabei haben natürlich beide Parteien das Recht auf eine Gutachtenerstellung. Wenn jetzt also ein Gericht die Folgen einer Kopfgelenksfehlstellung bestätigt, dann wird da ja wohl was dran sein. Und was dich interessiert oder nicht, interessiert mich noch lange nicht ;-).

Wenn du bei deinen internationalen Recherchen noch nicht auf die Artikel der Kopfgelenksproblematik, vor allem verursacht durch Verletzungen der Ligamenta alaria gestoßen bist, dann wundert das mich ein wenig, ;-D

Tschau

tXhe-camver


@Horst2

Nun, sagen wir mal: In den 5.000 wichtigsten medizinischen Zeitschriften (die sind nämlich in einschägigen Datenbanken erfasst) finden sich Deine Erkenntnisse nicht, genausowenig wie in der aktuellen schmerztherapeutischen Literatur. Also jetzt mal Butter bei die Fische her mit den Zitaten der Studien! Oder kann es sein, das Du den Kopfschmerz vom Spannungstyp mit dem (deutlich selteneren) cervicogenen Kopfschmerz verwechselst? Das ist nämlich was völlig anderes.

Grüße

tphe-c:avexr


@ tanteanni

Man hört gar nichts mehr von Dir? Wie gehts Dir denn mittlerweile? Du musst Dir keine Vorwürfe machen von wegen zu lange gewartet oder so - wende Dich einfach in den nächsten Tagen an Deinen Hausarzt oder betreuenden Gynäkologen. Wenn Du jemanden zum Reden brauchst, gibt es auch in fast jeder Stadt entsprechende Gesprächsangebote. Die können natürlich eine Psychotherapie nicht ersetzen, aber sind als erste Anlaufstelle hilfreich.

Grüße

H\orstn2


Donnerwetter, 5000 med. Fachzeitschriften. Und du hast sie alle gelesen. Hut ab. ;-D

a5gnYes


Man kann 5000 medizinische Fachzeitschriften ziemlich effektiv nach relevanten Artikeln durchsuchen und die dann lesen.

Nachdem man das getan hat und auch den Kontext versteht, kann man qualifizierte Kommentare zu den Beschwerden von Patienten abgeben.

Selbsternannte "Experten", die ihr Wissen meist aus der Laienliteratur beziehen, meinen oft, es besser zu wissen, aber das zeugt nur von einem Mangel an Verständnis (hierfür ist Kontext wichtig, deshalb auch die Misinterpretationen der hiesigen users, wenn sie google als Arzt konsultieren) und davon, daß sie das existierende Wissen sehr oft unterschätzen und deshalb ignorieren.

HRorxst2


Hi agnes

wer sind hier denn die selbsternannten "Experten";-D ;-D ;-D ??? ?

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