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Benommenheit, Müdigkeit: Alles nur psychisch?

c(h7risEsi x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin gerade furchtbar ratlos, denn es geht mir gar nicht gut.

Vor 2 Jahren trat bei mir das erste Mal ein starkes Gefühl der Benommenheit auf, so als wäre ich gar nicht richtig da. Alles erscheint unheimlich weit weg - wie in einem Film.

Ich brachte es damit in Verbindung, dass ich die Pille abgesetzt habe (Hormonumstellung). Meine Regel habe ich bis heute nicht bekommen.

Alle Ärzte schoben es auf mein niedriges Gewicht (1,70 m, 52 kg) und meine starke Aktivität (ich laufe Marathon, trainiere aber nicht mehr als 3-4mal/Woche).

Vor einem Jahr musste ich mich erstmals 1 Woche krankmelden, da die Benommenheit, Müdigkeit und Erschöpfung so stark waren. Es wurde ein Bluttest veranlasst, der kein Ergebnis brachte (Schilddrüse o.k., keine Anämie). Ein halbes Jahr später wieder 1 Woche krank mit Übelkeit, leichtem Fiebe, starker Abgeschlagenheit und eben dieser Benommenheit.

Wurde wieder auf "psychosomatisch" geschoben.

Nun habe ich meinen Wohnort gewechselt und habe seit 3 Wochen wieder verstärkt diese Benommenheit. Hinzu kommen starke Magen-Darm-Probleme (Blähungen, oft Übelkeit). Ich bin extrem empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen.

Ich fühle mich so benommen, dass ich mich kaum noch traue im Beruf Entscheidungen zu treffen.

Nachdem ich heute morgen wieder starke Übelkeit, Kopfschmerzen und leichtes Fieber (37,5) habe, bin ich zu Hause geblieben.

Da mein neuer Hausarzt sich die Befunde meines alten Hausarztes zuschicken ließ, erfuhr er natürlich meine psychische Vorgeschichte. Sein Kommentar war nur: Das ist wieder ein depressiver Schub, das hatten Sie ja schon öfter.

Er hat noch ein Langzeit-EKG veranlasst, aber da ich ja recht erfolgreich Sport mache, glaube ich nicht, dass es etwas bringt.

Ich habe langsam keine Kraft mehr. Natürlich können viele Symptome psychisch erklärt werden. Ich gebe auch zu, dass ich recht labil bin. Aber diese Beschwerden bilde ich mir nicht ein: Achso, habe nach dem Sport in letzter Zeit oft mörderische Kopfschmerzen, die auch durch Medikamente nicht weggehen. Ich habe andauernd Durst, muss aber auch andauernd zur Toilette (Urin fast durchsichtig).

Am Schlimmsten ist die Benommenheit nach dem Essen.

Könnte es vielleicht auch eine Störung der Mineralien sein? Z,B, zu viel Kalium im Blut? Das wird glaube ich auch durch Störungen der Nebenniere verursacht. Oder ein Problem mit der Hypophyse? (Kopfschmerzen, benommenheit, keine Regel?)

So, das war jetzt recht lag - sorry! Ich hoffe, ich bin nicht im falschen Forum gelandet!

Antworten
W-eiss-:Schwaxrz


Mir fällt da spontan ein eine MRT zu machen und dich auf Diabtes m. und i. zu untersuchen.

Und ganz nebenbei solltest du den Hausarzt wechseln.

H,upapel(frosxch


Hallo an deiner stelle lass dich mal auf borreliose untersuchen aber du musst denn richtigen arzt finden es kann nicht jeder so eine krankheit kann man noch nach jahren feststellen .

cAhrissXi `2


An Borreliose habe ich auch schonmal gedacht.

Allerdings hatte ich keinen Zeckenbiss mit rotem Fleck herum, an den ich mich erinnern kann (hatte zwar schon ab und an mal eine Zecke, aber die habe ich immer sofort entfernt.

Mich beunruhigt im Moment echt am meisten, dass ich den Eindruck habe, ich kann nicht mehr klar denken. Ich vergesse plötzlich Dinge, die ich nie vergessen habe und bin auch sonst total zerstreut. Auch mich auszudrücken, also mit Leuten zu unterhalten, fällt mir total schwer!

pDhoexbe


Allerdings hatte ich keinen Zeckenbiss mit rotem Fleck herum, an den ich mich erinnern kann

leider wird die mehrzahl an zeckenbissen garnicht erkannt -und leider..geschieht das schon früh in der kindheit -bis zum ausbruch der krankheit ist also schon lange zeit vergangen.

:)*

pZe@tery-30x-


hallo chrissi,

ich kenne diese benommenheit und denkstörungen sehr gut,

das nennt sich derealisation und depersonalisation,

ich habe als erstes mal eine organische abklärung machen lassen,

folgende untersuchungen :

- EKG

- Großes Blutbild

- CT Schädel

- HNO

- Augenarzt

- EEG

- MRT Schädel mit Kontrastmittel

bei mir wurde diese Benommenheit so stark das ich mich in der psychiatrie auf medikamente einstellen lassen muste,

dort habe ich ein neuroleptikum und ein antidepressivum

bekommen, danach wurde es von woche zu woche besser,

jetzt nach einem jahr geht es mir wieder relativ gut,

noch nicht 100% - aber passt schon.

ich wünsche dir schon mal alles gute,

gruß !

cshrOissxi 2


Hallo Peter,

ich denke eben auch, man sollte erstmal alles abklären lassen, ehe man es nur auf die Psyche schiebt. Mich beunruhigen eben auch die Kopfschmerzen, die besonders nach dem Sport, in letzter Zeit aber auch morgens nach dem Aufwachen auftreten.

Blutdruck ist im Großen und Ganzen in Ordnung.

Die Benommenheit könnte ja auch auf eine schlechte Durchblutung des Gehirns zurückzuführen sein, oder? Könnte ja auch zu einem Schlaganfall führen...man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen...aber trotzdem.

Übermorgen wird jetzt ein Langzeit EKG gemacht, aber ich denke, das wird ohne Befund sein.

Vielleicht sollte ich doch mal auf ein Großes Blutbild und Schädeluntersuchung drängen.

Gruß

Chrissi

p/eter`-3x0-


hallo Chrissi,

ich sehe das genau so wie du, als erstes mal alles organisches

untersuchen lassen bis man es auf die psyche schiebt.

an deiner stelle würde ich auf die schädel untersuchung bestehen,

auch wenn der arzt sagt das ist nicht notwendig, ich habe auch

darauf bestanden, notfalls zum nächsten arzt gehen.

bei einer störung der durchblutung ist das ct besser,

bei tumoren ist das mrt mit kontrastmittel besser geeignet,

ich habe beides machen lassen, angst vor der enge im

tomographen brauchst du nicht zu haben, das ct ist offen,

im mrt ist es etwas eng, aber du hast ja den panik-knopf

in der hand und suche dir eine nette musik für den kopfhörer

raus.

ich wünsche dir alles gute und hoffe das die untersuchungen

ok ausgehen,

viele grüße !

Lou2po0x49


ich sehe das genau so wie du, als erstes mal alles organisches

untersuchen lassen bis man es auf die psyche schiebt.

Das stimmt natürlich im Prinzip, aber 1. bist Du ja schon einige Male untersucht worden - 2. weisst Du selbst, dass Du psychische Probleme hast, die als Ursache in Frage kämen und 3. ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein schwerkranker Mensch mit Tumor, Durchblutungsstörungen im Gehirn oder chronischer Borelliose regelmässig Marathon läuft...

Vor Angst ist man allerdings auch als Leistungssportler nicgt gefeit.

Versuche, dich nicht so sehr reinzusteigern, ich glaube nicht, dass Du eine ernsthaftes körperliches Problem hast.

Vielleicht mal ein bissel weniger trainieren und etwas mehr Gewicht würden Dir gar nicht so schlecht tun.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

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