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Hirnwasser

Hbuppoelfros$cxh hat die Diskussion gestartet


Ich muss am 26.10.07 hirnwasser ziehen gehen und wollte nun wissen ob das hat schon mal jemand machen lassen?.Ich wollte gern wissen wie das geht wie es einem danach geht ob schlecht oder ob es nebenwirkungen gibt ich wollte es gern ambulant machen lassen weiss aber nun nicht ob das so eine gute idee ist.Ambulant wurde mir gesagt muss ich dann noch 3 std.dort bleiben und 3 liter zu trinken mit bringen warum soll oder muss man das so machen. :-x

Antworten
dSie anTde9r0e exlfe


so eine lumbalpunktion kann u. a. folgende "nachwehen" mit sich bringen: kopfschmerzen, übelkeit, erbrechen, rückenschmerzen.

wenn du dich lumbal punktieren lässt, heißt das, daß dir eine gewisse menge hirnflüssigkeit abgenommen wird. dies geschieht durch eine kanüle im lendenwirbelbereich. dadurch, daß nun hirnwasser fehlt, kann es dazu kommen, daß du bei aufrechter körperhaltung kopfschmerzen bekommst, weil ein teil des gehirns nicht mehr mit dieser flüssigkeit umspült wird. legst du dich hin, wird es sofort wieder besser. auch auftretende übelkeit mildert sich meist, wenn man sich wieder hinlegt.

viel flüssigkeit solltest du trinken, damit sich das hirnwasser wieder nachbilden kann.

an der einstichstelle können sich lokale rückenschmerzen bilden, die aber meist auch schnell wieder vergehen.

alles in allem kann man nicht vorhersagen, was man nun von diesen nebenwirkungen bekommt oder nicht. die einen können nach 3 stunden wieder aufstehen und haben nichts. andere haben ein paar tage mit den nebenwirkungen zu kämpfen.

tehe-cGaver


Ergänzung dazu: Die Häufigkeit der Kopfschmerzen hängt entscheidend von Dicke und Form der Kanüle ab: Dünne Kanülen machen seltener Probleme als dicke (Vorsicht Falle: Die Dicke wird als Reziprokmaß angegeben, eine 22G-Kanüle ist dicker als eine 26G!). Noch wichtiger ist die Form der Kanülenspitze: "Normale" Kanülen (z.B. die "Quincke-Nadel") stanzen ein kleines Loch in die Rückenmarkshaut, durch das Flüssigkeit abfließen kann => hohes Kopfschmerzrisiko. Atraumatische Nadeln (z.B. nach Whitacre oder Sprotte bzw. "Pencil-Point-Nadeln") tun das nicht und machen wesentlich seltener Kofschmerzen. Man erkennt sie daran, dass sie an der Spitze keinen Schliff haben (also einfach spitz zulaufen, wie z.B. eine Nähnadel) und die Öffnung an der Seite haben.

Mit dünnen atraumatischen Kanülen liegt das Kopfschmerzrisiko nur noch in einer Größenordnung von 3%. Übrigens ist mittlerweile nachgewiesen, dass eine 24stündige Bettruhe nach Punktion (die oft propagiert wird) zur Vorbeugung de Kopfschmerzes überflüssig ist. Geht also problemlos auch ambulant (schließlich werden auch massenhaft Leute in Spinalanästhesie ambulant operiert, das ist genau derselbe Stich mit derselben Nadel).

Grüße

daieE andHere exlfe


dieser "kleinen nadelkunde" ist nichts hinzuzufügen. ;-)

HkuppRelfrosxch


Ich danke euch das ist ja super wie ihr euch auskennt also werde ich es ambulant machen ich denke ich kann mit kopfschmerzen leben es ist ja auch vorm wochenende da kann sich ja mein mann am wochenende um mich kümmern.danke nochmal an alle. :=o :)D

d'ien }andere5 elcfe


alles liebe, huppelfrosch! du wirst es überleben ;-)

H*upNpelf roscPh


Na das will ich doch stark annehmen das ich das überlebe.Aber ich denke es gibt schlimmeres aber trotzdem danke und selber alles gute. :)^

w0ito.194x4


"Fließ-Phänomen!?"

Hört sich bei mir fast wie ein kleiner Medizin-Krimi an. Also, hatte und habe seit ca. 3 Monaten so seltsame Kopfschmerzen, rechts über dem Ohr fast in Schädelmitte, oft etwas stechen. Ein MRT stellte fest, ich hätte eine Kolloid-Zyste im 3. Ventrikel, ca. 2,8 cm x ca. 0,8 cm lt. schriftlicher Auswertung des Radiologen. In einem Klinikum in München wurde mir von 2 Neuro-Chir. mitgeteilt, im Abstand von ca. 8 Tagen, (wegen der 2. Meinung die ich einholte) ich müsse unbedingt die Zyste operativ entf. lassen. Habe mir jetzt aber noch bei einem Prof. in einer Klinik an der Ostsee eine Meinung eingeholt und jetzt haltet Euch fest, der meinte, das ist überhaupt keine Zyste, sondern lediglich ein sogenanntes "Fließ-Phänomen", das "für einen Laien" wie eine Zyste ausschaut. Er hat schon bestimmt mehr als 100 Kolloid-Zysten gesehen und beurteilt. Auch sein Radiologe, mit dem er die Sache nochmal genau angeschaut hat, meinte, das ist keine Zyste. Aber was ist ein Fließphänomen? Vielleicht noch schlimmer zu behandeln als eine Zyste, die man einfach wegoperiert. Warte jetzt den schriftlichen Befund ab. Denn mein Kopfweg kommt und geht. Nachts, seltsamerweise ist es weg, keinerlei Beschwerden im Liegen. Am Tag kommt es und geht es. Dabei bin ich derzeit topfit, bin zwar schon Rentner, mit 67 J, 171 groß, 85 kg. Kann mir einer von Euch sagen, was ich jetzt machen soll oder was mich erwartet? viele Grüße toni.

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